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DSL-Alternative: Kein DSL verfügbar?

Kein DSL-Anschluss verfügbar? Sie suchen eine DSL-Alternative mit bundesweiter Verfügbarkeit?

sky DSL via Satellit funktioniert in ganz Europa! Mehr als 43 Mio. europäische Haushalte empfangen schon heute ihr TV-Programm über eine eigene Satellitenantenne. Mit skyDSL von TELES ist eine Highspeed-Verfügbarkeit in ganz Europa gegeben, auch wenn die DSL-Anbieter Ihrer Region passen müssen!

sky DSL – das ist Breitband-Internet via Satellit für alle, die keinen DSL Zugang bekommen können! Denn sky DSL ist der Datenturbo für Ihre bestehende Analog-, ISDN- oder Mobilfunk-Verbindung. Sie benötigen keinen zusätzlichen Internetanschluss, sondern nutzen weiterhin Ihren bestehenden Internet Zugang. Und schon sind Sie mit Highspeed im Internet unterwegs.

sky DSL Funktionsweise

  1. Sie tippen eine Webadresse z.B. www.dsl-24000.de ein. Diese Datenanfrage wird über Ihre bisherige Internetverbindung an unser Rechenzentrum geschickt.
  2. Das Rechenzentrum holt die angeforderten Daten im Internet und sendet sie an den sky DSL-Satelliten.
  3. Der sky DSL-Satellit sendet die Daten blitzschnell auf Ihren PC.
  4. Die Daten werden von der PCI-Karte/USB-Box für Ihren Computer aufbereitet.
  5. Jetzt sehen Sie die angefragte Seite auf Ihrem Bildschirm.

So einfach funktioniert schnelles Surfen mit dem sky DSL-Zugang via Satellit!

Weitere Informationen zur Technik von sky DSLund den Preisen für Ihren Flatrate Tarif finden Sie hier.

sky DSLmit mobilem Rückkanal über E-Plus

Mit sky DSLkönnen Sie auch ganz ohne Festnetz-Anschluss mit Breitband-Geschwindigkeit im Internet surfen. Über das Mobilfunknetz von E-Plus senden Sie Ihre Daten ins Internet und erhalten die angeforderten Webseiten mit Highspeed via Satellit direkt auf Ihren Computer. Und so einfach funktioniert’s:

  1. Sie tippen eine Webadresse z.B. www.skydsl.de ein. Diese Datenanfrage wird über das Mobilfunknetz (UMTS oder GPRS) an unser Rechenzentrum geschickt. Wir empfehlen, dass Sie die Mobilfunkverbindung mit dem von uns angebotenen UMTS USB mini Modem und der mitgelieferten E-Plus SIM-Karte herstellen.
  2. Das Rechenzentrum holt die angeforderten Daten im Internet und sendet sie an den sky DSL-Satelliten.
  3. Der skyDSL-Satellit sendet die Daten blitzschnell auf Ihren PC.
  4. Die Daten werden von der PCI-Karte/USB-Box für Ihren Computer aufbereitet.
  5. Jetzt sehen Sie die angefragte Seite auf Ihrem Bildschirm.

So einfach funktioniert schnelles Surfen mit dem sky DSL-Flat-Zugang via Satellit!

Weitere Informationen zur Technik von sky DSLund den Preisen für sky DSL Flatrate Tarife finden Sie hier.

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!!partnerwerbung!! © Diese Definition / dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen.

Im WebCam-Chat kostenlos telefonieren

Zwei neue Online-Communities bieten ohne jeglichen Download oder Zusatz-Software einen Chat mit Webcam-Funktion plus die Möglichkeit, gleichzeitig mit bis zu 60(!) Leuten deutschlandweit kostenlos zu telefonieren. Die Communities heissen Breakster (für Schüler) und Smeet (für Erwachsene) und sind noch in der Beta-Phase.

In den virtuellen Welten dieser Communities kann man sich mit einer kleine Figur (auch Avatar genannt) bewegen und gleichzeitig mit anderen Leuten über Festnetz (kostenlos) oder Handy telefonieren, und zwar auch dann wenn diese gar nicht online sind! Einfach Festnetz-Nummer eingeben und schon kann man Ahnungslose aus der Offline-Welt miteinbeziehen.

Angepaßt an die jeweilige virtuelle Umgebung verändern sich der Sound und die Geräusche, die im Telefon hörbar sind. Je nachdem, wo man sich gerade befindet, hört man die Stimmen anderer Besucher. Je näher man anderen Personen kommtt, die ebenfalls per Telefon eingewählt sind, desto lauter hört man deren Stimmen. Man zu anderen Besucher hinlaufen und direkt über das Telefon mit ihnen sprechen, Spaß vorprogrammiert! © Diese Definition / dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen.

Existenzgründungs-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema Existenzgründung stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Basiswissen für Selbstständige der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

A

A-B-C Kunden

Einstufungskriterien von Kunden z.B.
- hohes Einkommen

- mittleres Einkommen
- geringes Einkommen,
oder nach Umsatzgrößen

Ablauforganisation

Festgelegter Ablauf von Geschäftsprozessen in einer Unternehmung

absolute Rechtsgüter

Sind Persöhnlichkeitsrechte eines jeden Menschen wie die Unversehrtheit von Leben, Körper, Gesundheit und Freiheit, welche Schutz gegenüber jedermann genießen.

Absatzmittler

Sind die Mitglieder des Distributionssystems, die auf eigenen Namen und auf eigene Rechnung Kaufverträge abschließen.(Einzelhandel, Großhandel)

Abschreibung

Kosten, die durch die Nutzung von Anlagegütern in Unternehmen entstehen. Dabei werden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Wirtschaftsgutes auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt.

Ad-hoc-Werbung

Werbemaßnahmen , die im Umfeld von Events, Veranstaltungen usw. durchgeführt werden.
(z.B. Bandenwerbung bei Sportveranstaltungen)

AfA

Absetzung für Abnutzung, siehe Abschreibungen

Akquisition

Gewinnung neuer Kunden

Alleinstellungsmerkmal

Sind die Merkmale von Waren und Dienstleistungen die in hervorgehobener Weise das Angebot von den Mitbewerbern unterscheidbar macht

Anatomie

Kommt aus dem griechischen und bedeutet so viel, wie Zergliederungskunst. Hier gemeint als der Beschreibung der einzelnen Bestandteile des Kommunikationsprozesses.

Anderskosten

Kostenarten, denen Aufwendungen in der Finanzbuchhaltung in anderer Höhe gegenüberstehen (Bsp. kalkulatorische Abschreibungen, kalkulatorische Wagniskosten)

Angebot

Wird bestimmt durch die Menge und der Preissume der auf den Markt dargebotenen Waren und Dienstleistungen

Ankerpreis

Einen Anker setzen, als Synonym zu Ausgangspunkt und Referenzgröße festlegen.
Ankerpreis ist damit der Referenzpunkt des Preisurteils, der das Preisempfinden des Konsumenten widerspiegelt.
Der Vergleich prägt das Urteil darüber, ob der Preis als günstig empfunden wird.

Anlagegüter

Wirtschaftgüter, die langfristig (mindestens ein Jahr) die Grundlage der Unternehmenstätigkeit bilden. (z. B. Maschinen, Fuhrpark, Büromöbel usw.; nicht dazu gehören Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Büromaterial, wie Druckerpatronen, Papier, Büroklammern usw.)

Anlagevermögen

Summe der zu dauernder oder längerer (mehr als ein Jahr) Nutzung bestimmten Vermögensgegenstände im Unternehmen.

Antinomie

Logischer Widerspruch von Aussagen, die , jede für sich, für wahr gehalten werden.
Die Auflösung einer semantischen Antinomie besagt, dass eine Aussage über ihren Wahrheitsgehalt nichts aussagen kann.

Apell Ebene

Sind die Botschaften (Sätze) innerhalb einer Kommunikationsbeziehung, die Aufforderungscharakter besitzen

Arbeitgeber

Natürliche oder juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts, die einen anderen (Arbeitnehmer) gegen Entgelt beschäftigt

Arbeitnehmer

Person, die innerhalb eines Arbeitsrechtsverhältnisses in persönlicher Abhängigkeit und weisungsgebunden gegen Entgelt für einen anderen Arbeit leistet.

Assoziationen

sind Verbindungen einzelner Teile. Hier als die Verbindung bestimmter Inhalte bei der Bewußtwerdung bestimmter psychischer oder kognitiver Zusammenhänge

Aufbauorganisation

Struktur einer Unternehmung; Über- Unter- Nebenordnung von Unternehmensteilen (Stellen, Bereiche, Abteilungen usw)

Aufmerksamkeit

Sensibilisierung des Individuums, durch verstärkte Reizaufnahme.

Aufwand

Wert aller verbrauchten Güter in Form von Sach- und Dienstleistungen
innerhalb eines Zeitraumes, der aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und
bewertungsrechtlicher Konventionen in der Finanzbuchhaltung
verrechnet wird; zugleich Verringerung des Gesamtvermögens

Ausgabe

Verringerung des Geldvermögens (liquide Mittel zzgl. Forderungen, abzgl. Verbindlichkeiten).
Normalerweise entspricht das dem Wert aller dem Betrieb zugegangenen Güter
in Form von Sach- und Dienstleistungen (=Beschaffungswert) innerhalb eines Zeitraumes.

Aussagen

Widerspiegelung von Sachverhalten.
Sätze sind die sprachliche Existenzform von Aussagen.

Außenwerbung

Alle Werbemaßnahmen, die im Freien durchgeführt werden. (z.B. an Litfasssäulen)

Ausverkauf

Auch Räumungsverkauf genannt.
Damit werden Verkaufsveranstaltungen bezeichnet, die nicht im Rahmen des regelmäßigen Geschäftsverkehrs durchgeführt werden.

Auszahlung

Abfluss liquider Mittel (Bargeld und Sichtguthaben) innerhalb eines Zeitraumes

Axiome

Hier gebraucht als: Grundlegende Aussage

B

Bedarf

Zeigt eine objektive, quantifizierbare Größe einer Mangelsituation an. Damit ist der Bedarf eine ökonomische Kategorie. (Bsp.)

Bedürfnis

Ist ein psychischer Zustand, der einen subjektiv empfundenen Mangel anzeigt und nach seiner Beseitigung strebt. (Bsp.)

Begriff

Gedankliche Widerspiegelung einer Klasse von Individuen auf der Grundlage ihrer invarianten Merkmalen, d.h. Eigenschaften oder Beziehungen.
Begriffe sind Abstraktionsklassen gleichbedeutender Wörter.
Begriffe haben einen Umfang, der die Klasse der Individuen widerspiegelt. (z.B. Holztisch, Metalltisch, Esstisch, Nachttisch etc.)
Begriffe haben einen Inhalt, der den Komplex gemeinsamer Merkmale widerspiegelt. (eine Tischplatte und Füße zu besitzen, zu stehen etc.)

Benchmarketing/Benchmarking

Ist die vergleichende Analyse der relativen Stärken und Schwächen eines Unternehmens in der Regel mit dem Marktführer.

Beschwerde

Artikulation einer subjektiv empfundenen Unzufriedenheit, in der Regel direkt gegenüber dem Anbieter.
Siehe: Reklamation

Besitz

Unmittelbare tatsächliche Herrschaft über eine Sache

Bestandsbewertung

Ermittlung der Aufwendungen bzw. Kosten für unfertige und fertige Güter
und Dienstleistungen für Bilanz und kurzfristige Erfolgsrechnung

Betriebsausgabe

Ausgabe

Betriebseinnahme

Einnahme

Betriebsergebnis

Erfolg

Betriebsertrag

Erlös

betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer

Die amtlich in den AfA-Tabellen vorgeschriebene Dauer in Jahren, in der ein Anlagengut abgeschrieben wird

Betriebsnotwendiges Vermögen

Der Teil des Gesamtvermögens, der zum Sachziel zugerechnet werden kann

Beziehungsmanagement

Stellt ein Managementansatz dar, in dessen Mittelpunkt die Geschäftsbeziehung, insbesondere die Kundenbeziehung steht.

bösgläubiger Besitz

Nichtrechtmäßiger Besitz einer Sache

C

Cash-Flow

In der einfachsten Form bezeichnet man damit den Überschuß der Einzahlungen über die Auszahlungen.

Coaching

Ein Beratungs- und Betreuungskonzept für Menschen zur Förderung ihrer Fähigkeit, aus eigener Kraft ihre Ziele zu erreichen.

Corporate Design

Das CD stellt die einheitliche gestalterische Komponente eines Unternehmens dar und dient der Visualisierung der CI.

Corporate Identity

Die CI ist ein integriertes Kommunikationskonzept, das einen Rahmen bildet für alle weiteren Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens.

Cross Selling

Verkauf von Zusatzleistungen, die mit den Kernleistungen verbunden sind (Bsp.).

Customizing

Individualisierte Lösungen für die Kunden eines jeweiligen Unternehmens (Bsp.)

D

Deckungsbeitrag

Differenz zwischen den Erlösen und den variablen Kosten eines Bezugsobjektes
(DB = Erlös – variable Kosten pro Stück)

DB = 0: die variablen Kosten werden durch die Einnahmen gerade gedeckt
DB > 0: die variablen Kosten werden durch die Einnahmen gedeckt und es können noch
        zusätzlich die Fixkosten gedeckt und evt. ein Gewinn erzielt werden
DB < 0: die variablen Kosten werden durch die Einnahmen nicht gedeckt

degressive Abschreibung

Abschreibung vom jeweiligen Restbuchwert in fallenden Jahresraten

Dienstleistung

Es gibt verschiedene Ansätze der möglichen Definition:
a) – die enumerative (aufzählende)
b) – die negative in Abgrenzung zu Sachgütern und

c) – durch Charakterisierung von Merkmalen.
Diese bevorzugen wir:
Dienstleistung ist ein intangibles, also nicht materielles, nicht berührbares oder nicht sichtbares Resultat einer dienstleistenden Tätigkeit. Die Resultate werden häufig an den durch sie vorgenommenen Veränderungen am externen Faktor sichtbar.

Direktwerbung

Ist die gezielte Ansprache an eine bekannte Zielgruppe.

(erfolgt im Unterschied zur klassischen Werbung, die ein anonymes Publikum adressiert)

Distribution

Ist der Prozess der Überführung eines Wirtschaftsgutes vom Hersteller zum Verbraucher.

Distributionspolitik

Alle Entscheidungen und Maßnahmen zur Überführung des Wirtschaftsgutes vom Hersteller zum Verbraucher

Diversifikation

Strategie des Übergangs von wenigen zu mehreren Geschäftsbereichen.

E

Eigentum

Die rechtliche Herrschaft über eine Sache

Einkünfte

Das Einkommensteuergesetz kennt 7 Einkunftsarten. Die Einkunft in den drei Gewinneinkunftsarten (Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, Freier Beruf) ist der Gewinn, d.h. die positive Differenz zwischen Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben. Die Einkunft in den Überschusseinkunftsarten (nichtselbständige Arbeit, Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung, Sonstiges) ist der Überschuss, d.h. die positive Differenz zwischen Einnahmen und Werbungskosten.

Einnahme

Erhöhung des Geldvermögens (liquide Mittel zzgl. Forderungen, abzgl. Verbindlichkeiten). Normalerweise entspricht das dem Wert aller vom Betrieb verwerteten Güter in Form von Sach- und Dienstleistungen (=Umsatz) innerhalb eines Zeitraumes.

einseitige Rechtsgeschäfte

Rechtsgeschäft, in dem nur eine Seite zu einer Leistung verpflichtet ist.

Einstellungen

Ist ein zentraler Begriff innerhalb der Konsumentenforschung.
Er umfasst die subjektiv wahrgenommene Eignung eines Gegenstandes, Problems oder Person zur Befriedigung einer eigenen Motivation.
Einstellungen werden stark emotional, aber auch kognitiv geprägt.
Siehe Motivation, Interesse, …

Einzahlung

Zufluss liquider Mittel (Bargeld und Sichtguthaben) innerhalb eines Zeitraumes

Einzelkosten

Kosten, die nach dem Verursachungsprinzip einem Zurechnungsobjekt, z.B. einem Kostenträger oder einer Kostenstelle, direkt zugerechnet werden können

Empathie

Die Fähigkeit sich in einen anderen Menschen hineinversetzen zu können und somit Verständnis für seine Gefühlslage und Denkweise zu gewinnen.

Erfolg

Differenz zwischen Erlösen und Kosten einer Periode unter Berücksichtigung von Bestandsänderungen. Der Erfolg stellt die Vermögensveränderung dar.

Erlös

Wert aller erstellten Leistungen im Rahmen der eigentlichen betrieblichen Tätigkeit einer Periode; zugleich Erhöhung des betriebsnotwendigen Vermögens

Ertrag

Wert aller erbrachten Güter in Form von Sach- und Dienstleistungen innerhalb eines Zeitraumes, der aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und bewertungsrechtlicher Konventionen in der Finanzbuchhaltung verrechnet wird; zugleich Erhöhung des Gesamtvermögens

Erwartung

Eine Einstellung, die sich auf Zielvorstellungen bezieht.
Oder anders ausgedrückt: Die Erwartung des Kunden ist ein psychologischer Zustand, der sich auf zukünftige Verhaltenskonsequenzen für ihn bezieht.

explizite Botschaften

Sind die Nachrichten, die vornehmlich sprachlich artikuliert dem Empfänger übermittelt werden und über eine klare Bedeutungszuweisung verfügen

F

Firma

Firmenwert

Fixkosten

Bezeichnung für denjenigen Teil der Gesamtkosten, dessen Höhe sich bei Veränderung der Produktionsmenge nicht verändert

Follow-up

Zum einen verstanden als „Nachfassen“ nach einer Kundenaktion.
Zum anderen als die Gesamtheit aller Aktionsstufen die auf eine direkte Werbeaktion zu erfolgen haben.

Forderungen

Franchise

Freiberufler

G

Gebrauchsmuster

Ist ein gewerbliches Schutzrecht, womit Erzeugnisse vor der Nachahmung geschützt werden.

Als „kleines Patent“ stellt es geringere Anforderungen an die Anerkennung, als das Patent.

Gemeinkosten

Kosten, die nicht direkt dem betrachteten Zurechnungsobjekt zugerechnet werden können

Genossenschaft

Juristische Person; Gesellschaft von mindestens 7 Genossen, die die Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes bezweckt

Gesamtkosten

Jeweilige Zusammenfassung aller Kosten nach den unterschiedlichsten Kriterien:
-  Einzel- und Gemeinkosten,
-  Grund- und kalk. Kosten oder

-  fixe und variable Kosten

Gesamtvermögen

Ist die Summe aus Geldvermögen (liquide Mittel zzgl. Forderungen, abzgl. Verbindlichkeiten) und Sachvermögen (Anlagegüter)

Geschäftsfall

Wertbewegung in der Unternehmung, die Vermögen und Schulden beeinflusst, Geldeinnahme oder Geldausgabe bzw. Ertrag oder Aufwand darstellt. Geschäftsfälle beeinflussen den Gewinn der Unternehmung und müssen aufgezeichnet werden.

Geschäftsführer

Natürliche Person, die die Geschäfte einer GmbH führt und diese vertritt.

Geschäftsidee

Umfasst die Beschreibung der wichtigsten Elemente, die die Realisierung eines Geschäftes beschreiben, wie Angebot, Nachfrage, Kundennutzen, Rahmenbedingungen.

Geschmacksmuster

Ist ein gewerbliches Schutzrecht, womit ästhetisch wirkende Muster vor der Nachahmung geschützt werden.
Es geht also um den Schönheitssinn und nicht um den Geschmack im eigentlichen Sinne.

Gesellschaftsvertrag

Vertrag über die Errichtung und Betreibung einer Gesellschaft.

Gewerbe

Selbständiger Unternehmer nach § 15 EStG.

Gewerbetreibender

siehe Gewerbe

Gewinn

positiver Erfolg

Gewinnermittlung

Ermittlung der Differenz zwischen Ertrag und Aufwand einer Unternehmung. Die Gewinnermittlung erfolgt entweder als Betriebsvermögensvergleich oder als Einnahme-Überschuss-Rechnung

Gläubiger

Derjenige, der aufgrund eines Vertrages vom Schuldner eine Leistung erwarten kann.

Gründer

Natürliche Person, die erstmals eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnimmt.

Grundkosten

Alle Kosten, denen in der Finanzbuchhaltung Aufwendungen in gleicher Höhe gegenüberstehen (deckungsgleich mit dem Zweckaufwand)

Gründung

Prozess der erstmaligen Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit.

H

Haftung

Haftung ist das Einstehen für Schulden sowie der Ersatz von Schäden, die eine Person zu verantworten hat.

Handelsregister

Öffentliches Verzeichnis aller Kaufleute eines Amtsgerichtsbezirkes.

Handwerker

Gewerbetreibender, der der Handwerksordnung unterliegt.

Herstellkosten

Materialkosten (z.B. Materialeinzel-, Materialgemeinkosten) und Fertigungskosten (z.B. Lohneinzelkosten, Fertigungsgemeinkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung) bilden die Herstellkosten für die Zwecke der Kostenrechnung

Hybrider Verbraucher

Ein Kunde, der ein widersprüchliches Kaufverhalten aufweist.

(Morgens bei Aldi, Abends im Nobelrestaurante)

I

Image

Ist das relativ stabile und vor allem emotional gefärbte Gesamtbild eines Kunden/ Person von einem für ihn bedeutsamen Gegenstand.
(Produkt-Marken-Firmen-Land/Regions- Image)

impliziertes Wissen

Ist das Wissen, was zwar vorhanden ist,aber erst durch äußere Reize aus dem Langzeitgedächtnis oder dem Unterbewußtsein reaktivierbar ist.

implizite Botschaften

Sind die Bedeutungsinhalte von Botschaften, die versteckt in verschiedenen Signalen (Sprache,nonverbal Signale) transportiert werden können.

Interaktivität

Zielt auf die Einbeziehung externer Faktoren.
Sie bedeutet bilaterale Aktivität.
Interaktives Marketing bezieht den Kunden bereits in den Prozess der Erstellung der Leistung ein.

Interesse

Gerichtetheit der Persönlichkeit oder sozialer Gruppen auf etwas, was ihnen Bedeutsam ist.
(Selektivität der Aufmerksamkeit)
Auch: Allgemeinheit von Einstellungen.

Invariante Merkmale

Damit werden Merkmale bezeichnet, die trotz Veränderungen verschiedener Einflussfaktoren unverändert (konstant) bleiben.

Istkosten

Die effektive Einsatzmenge multipliziert mit den effektiven Preisen, die für ein Bezugsobjekt (Kostenträger, Kostenstelle, Abrechnungsperiode, etc.) tatsächlich angefallen sind

J

K

kalkulatorische Abschreibungen

Ermittlung des veranlassungsgerechten Werteverzehrs mit dem Ziel der Substanzerhaltung des Unternehmens

kalkulatorische Kosten

Kosten, denen in der Finanzbuchhaltung kein Aufwand oder ein Aufwand in anderer Höhe gegenübersteht (Bsp. kalk. Wagniskosten, kalk. Unternehmerlohn, kalk. Miete)

kalkulatorische Miete

Berücksichtigung des Gebrauchs von eigenen Grundstücken und Gebäuden

kalkulatorische Wagniskosten

Selbstversicherung mit der langfristigen Absicht des Ausgleichs von tatsächlichen Verlusten durch verrechnete Wagniskosten

kalkulatorische Zinsen

Berücksichtigung alternativer Einsatzmöglichkeiten des betriebsnotwendigen Kapitals

kalkulatorischer Unternehmerlohn

Berücksichtigung des Verbrauchs an unternehmerischer Arbeitsleistung bei fehlender Entlohnung (immer bei Einzelunternehmungen und Personengesellschaften)

Kapitalgesellschaft

Juristische Person; Gesellschaft mit mindestens einer Person, die zu jedem gesetzlich zulässigem Zweck gegründet werden kann und ein bestimmtes Stammkapital aufweist

Kartell

Vereinbarung zwischen miteinander im Wettbewerb stehenden Unternehmen, mit dem Ziel der Verminderung oder Verfälschung des Wettbewerbs.
(z.B. Preisabsprachen)

Kaufmann

Der Kaufmann betreibt ein Handelsgewerbe; Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert

KMU

Kleine und mittlere Unternehmen.
Angesichts der Heterogenität der kleinen und mittleren Unternehmen, kann es nicht überraschen, dass es keine allgemein anerkannte Definition gibt. Die in Deutschland gebräuchlichste Fassung geht von Unternehmen bis zu 500 Mitarbeitern und den Freiberuflern aus, die zum Mittelstand gezählt werden.
Die EU verwendet den Begriff für Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten.

Kognition

Ist der Prozesse des Erkennens, der mit rationalen und bewussten Aneignungsprozessen verbunden ist.

Kommunikation

Abgeleitet vom lateinischen Wort communis, gemeinsam. Es bezeichnet den Austauschprozess von Informationen und Nachrichten von Sender und Empfänger.

konkludente Handlung

Übereinstimmendes Handeln

Konto

Zweispaltige Tabelle (Soll und Haben), Hilfsmittel der Buchführung zur Aufzeichnung von Geschäftsfällen.

Kontokorentkredit

Von der Bank einem Unternehmen eingeräumter Überziehungskredit für das Geschäftskonto.

Kosten

Wert des Verzehrs an Gütern in Form von Sach- und Dienstleistungen zum Zwecke der betrieblichen Leistungserstellung und -verwertung innerhalb eines Zeitraumes; zugleich Verringerung des betriebsnotwendigen Vermögens

Kostenart

Menge aller Kosten, bei denen ein bestimmtes Merkmal in gleicher Weise ausgeprägt ist (Bsp. für versch. Kostenarten: Material-/Werkstoffkosten, Personalkosten, Fremdleistungskosten, kalk. Kosten)

Kostenplanung

Vorgabe des zukünftigen bewerteten Verzehrs an betriebsnotwendigen Produktionsfaktoren zur Erstellung betrieblicher Leistungen

Kostenstelle

Betrieblicher Teilbereich, der kostenrechnerisch selbständig abgerechnet wird

Kostenträger

Betriebliche Leistungen, denen die entstandenen Kosten zugerechnet werden sollen

Kunde

Im eigentlichen Sinne wird ein Interessent (potentieller Kunde) erst zum Kunden durch den Erwerb der ihm angebotenen Leistung.
Ein Kunde ist immer ein Käufer.

Kundensegmentierung

Eingruppierung vorhandener oder in Aussicht gestellter Kunden nach versch. Merkmalen, wie demographische, ökonomische,…
Die Auswahl der Kriterien erfolgt nach deren Bedeutung für die Umsetzung der Unternehmensziele.

L

lineare Abschreibung

Abschreibung vom Anschaffungs- bzw. Einlagewert in gleichbleibenden Jahresbeträgen.

Liquidität

Zahlungsfähigkeit einer Unternehmung; das Vermögen, Zahlungsverpflichtungen stets pünktlich nachkommen zu können.

Low_Cost Werbestrategie

Strategie der Beschränkung auf wenige Produkte (Nischen) in denen kein starker Wettbewerb vorherrscht.

M

Marke

Ist ein in der Psyche des Marktteilnehmers verankertes, unverwechselbares Bild von einem Produkt oder einer Leistung.

Markt

Ist der Ort, auf dem die Austauschprozesse von Gütern und Leistungen stattfinden

Marktorientierung

Ist die Gewinnung von Informationen über die Bedürfnisse der Kunden und die Fähigkeit, darauf zu reagieren.
Es ist die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf die Kundenbedürfnisse.

Marktwirtschaft

Wirtschaftsordnung mit dezentraler Planung und Lenkung der wirtschaftlichen Prozesse, die über den Preismechanismus koordiniert werden.

mehrseitige Rechtsgeschäfte

Rechtsgeschäft, in dem mehrere oder alle Seiten zu einer Leistung verpflichtet sind

Metaebene

Mit der Metaebene einer Sprache bezeichnen wir Aussagen über Aussagen. (Nicht zu verwechseln mit Generalisierungen oder Begriffshierarchien)

Metakommunikation

Kommunikation über Kommunikation.
Ist das Verlassen einer Sprachebene, indem sie selbst zum Gegenstand der Kommunikation wird.
Durch die Außensicht (Meta, von „oben“) gewinnen die Parteien Abstand und zumeist klarere Sicht.

Metapher

Ist die Übertragung eines Wortes in einen anderen Bedeutungszusammenhang. Meistens werden damit bildhafte Analogien aufgezeigt.

Metasprache

siehe Metaebene einer Sprache
(nicht zu verwechseln mit Generalisierungen oder Begriffshierarchien)

Motivation

Wird als hypothetisches Konstrukt zur Erklärung der Ursachen des Verhaltens angesehen.
Dabei besteht eine Motivation aus zwei Elementen:
- der emotionalen Komponente , als Handlungsauslösung, und der
- kognitiven Komponente , als die Handlungsausrichtung.

Motivation ist damit die Kopplung einer inneren Erregung mit kognitiver Zielsetzung.

N

Nachahmung

Übernahme identischer oder ähnlicher Leistungen Dritter, die diese durch kreative, geistige Arbeit erstellt haben.
Siehe weiter UWG

Nachfrage

Durch die Kaufkraft gestützter Bedarf der Kunden.

Neben-Gewerbe

Betreiben eines selbständigen Gewerbes nicht als Haupterwerbsquelle

Neutraler Aufwand

Aufwendungen, denen keine Kosten gegenüberstehen

Nutzen

Ein nach subjektiven Maßstäben bestimmtes Maß an Bedürfnisbefriedigung.

Nutzenskomponenten

- Grundnutzen
- Zusatznutzen
- Gebrauchsnutzen

- Imagenutzen, oder auch Geltungsnutzen (soziale Faktoren)
- Erbauungsnutzen (ästhetische Faktoren)

O

Outsourcing

Ausgründung; ein unselbständiger Teil eines Unternehmens (z.B. Abteilung) wird zu einer selbständigen Unternehmung.

P

Partnerschaft

Personengesellschaft von Freiberuflern.

Penetrationsstrategie

Bezeichnet Mittel und Methoden zum schnellen Eindringen in den Markt, mitunter auch auf Kosten schnell zu erzielender Gewinne. Zumeist verwendet im Zusammenhang mit Preisstrategien. Die Strategie beruht auf folgenden Überlegungen: niedriger Einführungspreis – schnelle Marktdurchdringung – hoher Absatz – Effekte der Kostendegression – Verbesserung der Gewinnsituation.

Personengesellschaft

Nichtrechtsfähige Vereinigung von mindestens zwei Personen mit der Verpflichtung, einen gemeinsamen wirtschaftlichen Zweck zu verfolgen

Pfändung

Hoheitlicher Akt, durch den die Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen in das bewegliche Vermögen des Schuldners erfolgt.
Mit der Pfändung wird ein Gegenstand der Verfügungsmacht des Schuldners entzogen, um zugunsten des Gläubigers verwertet zu werden.

Phyrrus-Siege

hier als metaphorische Bedeutung zur Charakterisierung von Erfolgen, die ein solchen Aufwand benötigen, das es droht, deren Wert in das Gegenteil zu verkehren.

Plankosten

Im Voraus methodisch bestimmter, bei ordnungsmäßigem Betriebsablauf unter gegebenen Produktionsverhältnissen für eine festgelegte (geplante) Produktionsmenge als erreichbar betrachteter oder durch eine Verpflichtung festgelegter bewerteter leistungsbezogener Güterverzehr

Primärforschung

Erhebung von neuen Daten zur Lösung der Marketingaufgaben.

Produkt

im Marketing die Bezeichnung für die Unternehmensleistungen, die von den Kunden im Hinblick auf ihren Nutzen beurteilt werden.

Produkt-Markt-Matrix

Analyseinstrument zur Bestimmung der Optionen zur Entwicklung strategischer Alternativen der Produktentwicklung am Markt

Produktpolitik

Umfasst alle Aktivitäten, die sich auf die Gestaltung der Absatzleistung der Produkte und Dienstleistungen beziehen. Dazu gehören Produkteinführung, Produktpflege und Produktelimination.

Produktportfolio

kommt sicherlich aus dem französischen „Portefeuille“, was so viel bedeutete, wie Brieftasche, Aktenordner oder die Aufgabenbereiche eines Ministers. Hier verstanden als Produktpalette eines Unternehmens.

Prokura

Weitreichende Vertretungsvollmacht, die ein Kaufmann einer anderen natürlichen Person übertragen kann. Sie ermächtigt zu allen Arten von gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäften und Rechtshandlungen, die der Betrieb des Handelsgewerbes mit sich bringt

Public Relation (PR)

Sämtliche Aktivitäten eines Unternehmens, die darauf zielen, bei wichtigen Entscheidern der Öffentlichkeit, Bekanntheit, Verständnis und Vertrauen zu gewinnen.
Hierbei geht es vorrangig um die Sicherung der gesellschaftlichen Position des Unternehmens.

Q

Qualitätsmanagement (QM)

Auf der Mitwirkung aller ihrer Mitglieder beruhende Führungsmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt.

R

Rechnung

Urkunde, mit der ein Lieferant einem Kunden gegenüber seinen Anspruch auf Entgelt für Lieferungen/Leistungen erhebt. Aus umsatzsteuerlichen Gründen muss eine Rechnung bestimmten Anforderungen genügen.

Rechtsform

Rechtlicher Rahmen einer Unternehmung.

Rechtsmacht

Rechtliche Verfügung von Rechtssubjekten über Rechtsobjekte.

Rechtsobjekte

Rechtsobjekte sind die Gegenstände des Rechtsverkehrs. Das sind Sachen und Rechte; sie sind der Rechtsmacht der Rechtssubjekte (Personen) unterworfen.

Referenzen

Ein Demonstrationsobjekt bereits erbrachter Leistung
Nennung eines Kunden (Referenzkunde) , der für die Qualität der an ihn gelieferten Leistung steht.

Reframing

Einen veränderten Rahmen setzen.
Das bedeutet, durch einen anderen Bezugspunkt, eine neue Sicht zu gewinnen.

Reklamation

Ist die Teilmenge einer Beschwerde, in der Nachkaufphase, die mit konkreten Forderungen, z.B. der Nachbesserung verbunden wird.

Rentabilität

Verhältnis von Gewinn einer Periode zu eingesetztem Kapital bzw. erzieltem Umsatz

Rhetorische Figuren

Sprachliche Mittel zur Wirkungssteigerung, um Aufmerksamkeit zu erzielen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Zusammenfassende Bezeichnung für diejenigen Materialien, die als Ausgangs- und Grundstoffe in die Erzeugnisse eines Betriebes einzugehen bestimmt sind

S

Sachenrecht

Das Sachenrecht regelt als Teil des Privatrechts (drittes Buch des BGB) die Beherrschung der Sachgüter durch den Menschen (z.B. Eigentum, Pfandrecht,…).
Der Inhaber des Sachenrechts hat ein absolutes Recht; es richtet sich gegen jedermann.

Sachziel

Das Leistungsziel (Output-Ziel) eines Betriebes, d.h. das Ziel, Güter oder Dienstleistungen bestimmter Art, Menge und Qualität zu bestimmter Zeit für den Markt / die Kunden bereitzustellen.
(Unternehmenszweck)

SCHUFA

Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung.
Gemeinschaftseinrichtung der kreditgebenden Wirtschaft in Deutschland mit der Aufgabe, ihre Vertragspartner mit Informationen zu versorgen, um sie vor Verlusten im Konsumentenkreditgeschäft und im Hypothekarkreditgeschäft zu schützen.
Um dem Informationsbedürfnis der Anschlusskunden gerecht zu werden, erhält die SCHUFA von ihren Vertragspartnern bestimmte Daten aus der Geschäftsverbindung mit ihren Privatkunden.
Dabei geht es um solche Daten, die wichtig sind zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit.

Schulden

Leistung, die eine Person (der Schuldner) aufgrund eines Vertrages dem Gläubiger erbringen muss

Schuldrecht

Als Schuldrecht wird der Teil des Privatrechts (zweites Buch des BGB) bezeichnet, der die Schuldverhältnisse regelt, auf Grund derer eine Person (Gläubiger) von einer anderen Person (Schuldner) auf Grund eines Anspruchs etwas verlangen kann (z.B. eine Leistung, Rücksicht,…).
Dieses Recht auf Leistung richtet sich nur gegen eine bestimmte Person (den Schuldner); es ist daher ein relatives Recht.

Segmentierung

Kundensegmentierung

Sekundärforschung

Zusammenstellung und Bewertung von bereits erhobenen Daten.

Selbstkosten

Kosten, die bei der Erstellung eines Produktes oder einer Leistung entstehen

Semantik

Teildisziplin, die die Bedeutung von Zeichen (speziell von Sprache) untersucht.

Semantische Netze

Darstellungsform für multidimensionale Relationen zwischen mentalen Wissenseinheiten (zumeist Begriffe)

Sponsoring

Bezeichnet die Zuwendungen (Finanzen, Sach- oder Dienstleistungen) an Einzelpersonen, Gruppen, Veranstaltungen o. ä. gegen die Gewährung von Rechten zur kommunikativen Nutzung durch den Sponsor. Insofern handelt es sich um ein Instrument der Kommunikationspolitik.

Steuern

Geldleistung, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellt und von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt wird, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Steuerpflicht knüpft.

Synergie

Der Begriff stammt aus der Arbeitspsychologie und beschreibt die Überlegenheit einer Problemlösung, die in einer Gruppe erarbeitet wurde, im Vergleich zu der Lösung des besten Einzelnen. Danach fällt die Gruppenlösung immer dann besser aus, wenn das Problem komplexer Natur ist, die Personen sachkundig sind und unterschiedliche Informationen in die Gruppe mit einbringen.

T

Trend

eine in der Gegenwart sich abzeichnende und in der Zukunft sich höchstwahrscheinlich verstärkende Entwicklungsrichtung.

U

Umsatzsteuer

Steuer auf steuerpflichtige Umsätze von Unternehmen.

umsatzwirksame Zeit

Zeit, die im Unternehmen genutzt wird, um Umsatz zu machen. Anders ausgedrückt ist es die Zeit, die über den Verkauf der Produkte bzw. Leistungen wirklich vom Kunden bezahlt wird.

UWG

Gesetz zum Unlauteren Wettbewerb

V

Variable Kosten

Bezeichnung für denjenigen Teil der Gesamtkosten, dessen Höhe von der Produktionsmenge abhängt

Verbindlichkeiten

Buchhalterischer Ausdruck für Schulden, die ein Unternehmen gegenüber seinen Lieferanten hat.

Vertrag

Rechtsgültige Willenserklärung von Personen zur Erbringung bestimmter Leistungen.

Verursachungsprinzip

Kosten dürfen nur denjenigen Kalkulationsobjekten zugerechnet werden, die diese Kosten verursacht haben

Vorsteuer

Umsatzsteuer, die ein Unternehmen von seinen Lieferanten in Rechnung gestellt bekommt.

W

Wagnis

Risiko, das sich aus der unternehmerischen Tätigkeit ergibt.

Ware

Wirtschaftsgüter, die von Unternehmen gekauft bzw. verkauft werden.

Werbeinstrumente

Werkzeuge, die die Art und Weise des Einsatzes bestimmter Werbemittel vorgeben.
(Z.B. Inserate, Clips, Interviews, Folder)

Werbekanäle

Benennt die Übertragungsarten der Werbebotschaft.
( Direkt/indirekt, passiv/aktiv)

Werbemedien

Mittel und Methoden der Werbeindustrie, die eng an technologisch bedingte Möglichkeiten gekoppelt sind, wie Printmedien, Rundfunk, TV, Internet.

Werbemedium

Benennt die unterschiedlichen technologischen Möglichkeiten des Einsatzes von Werbung.
(Printmedien, Radio, Telefon, TV, Film, Internet)
- siehe Werbekanal

Werbemittel

Bezieht sich auf einzelne materiell unterscheidbare, aber in sich geschlossene Formen, die geeignet sind, die Werbebotschaft zu transportieren.
(Schrift, Bilder, Film, Duft, Ton)

Werbeträger

Benennt die Objekte, die geeignet sind Werbeprodukte aufzunehmen und die für den Kunden gut zugänglich sind.
(Litfasssäule, öffentliche Verkehrsmittel, Produkte der Hersteller selbst, Werbegeschenke, Fassaden etc.)

Werbung

Ein Informationsangebot an eine Zielgruppe, mit dem Ziel bei ihr eine gewünschte Verhaltensänderung herbeizuführen.

Werbungskosten

sind Aufwendungen, die zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen anfallen. Sie können von den Einnahmen steuermindernd abgesetzt werden. (Haben nichts mit Kosten für Werbung zu tun.)

Wettbewerber

marktbezogene Konkurrenzbeziehung zwischen Wirtschaftssubjekten. Dabei kann eine Konkurrenzbeziehung sowohl hinsichtlich gleicher oder ähnlicher Angebote oder auf die Befriedigung gleicher oder ähnlicher Nachfragen bestehen.

Wirtschaftsgüter

Selbständig bewertbare Sachen, Rechte und sonstige wirtschaftliche Vorteile für den Betrieb (z.B. Gebäude, Lizenzen), die sich ein Unternehmen durch Aufwendungen verschafft und die ihm über das laufende Wirtschaftsjahr hinaus von Nutzen sind.

Wissen

Die subjektiv angeeigneten Erkenntnisse, die in empirischer und theoretischer Form gewonnen wurden.

Wissenstypologie

Hier nur so viel:
Implizites Wissen als eingeschlossenes Wissen, das nur durch äußere Reize aktiviert wird und erst dann zur Verfügung steht.
Explizites Wissen, als frei abrufbares jeder Zeit verfügbares Wissen.
Kognitives Wissen, liegt als bewusstes System von Aussagen vor.
Handlungswissen, schließt partiell Fähigkeiten und Fertigkeiten mit ein.

Wort

Eine Folge von Zeichen (Buchstaben) die als Grundbausteine der Sprache gelten.
In der Regel entspricht dem Wort (Bezeichner) jeweils ein Begriff.

X

Y

Z

Zahlungsziel

Vom Geldgläubiger (Verkäufer) gesetzter Zeitpunkt, zu dem der Geldschuldner (Käufer) nach dem Erhalt der Rechnung seiner Zahlungsverpflichtung nachkommen muss.

Zeitwert

Wert eines Wirtschaftsgutes zu einem bestimmten Zeitpunkt seines Lebenszyklus.

Zusatzkosten

Kosten, denen in der Finanzbuchhaltung kein Aufwand gegenübersteht wie z.B. kalk. Unternehmerlohn, kalk. Miete, etc.

Das kleine Lexikon zum Thema Existenzgründung stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Basiswissen für Selbstständige der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

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Webdesign-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema Webdesign stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Adobe GoLive der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Animation
Bewegte Darstellung von Bildern und/oder Text auf einer Seite.

Anker
Sprungmarke innerhalb einer HTML-Seite, zu der ein Link gesetzt werden kann. Der dem Anker zugewiesene Text erscheint dann an oberster Stelle im Browser. Ein Link kann auch zu einem Anker auf einer anderen Seite verweisen.

Auflösung
Anzahl der Bildpunkte, die der Anwender auf seinem Bildschirm darstellen kann, angegeben in den Dimensionen Breite x Höhe. Im PC-Bereich haben sich verschiedene Auflösungsstufen etabliert, die wie folgt bezeichnet werden:

Bezeichnung Auflösung
VGA 640 x 480
SVGA 800 x 600
XGA 1024 x 768
SXGA 1280 x 1024
SXGA+ 1400 x 1050 und ähnliches
UXGA 1600 x 1200
WUXGA 1920 x 1200

Body
Bereich einer HTML-Datei, in dem der eigentliche Text und die anderen sichtbaren Elemente untergebracht sind.

Browser
Programm, mit dem die zu einer Website gehörenden Seiten
dargestellt werden. Moderne Browser unterstützen dabei sowohl das

HTML-Format als auch Erweiterungen wie Frames, JavaScript oder
Dynamic HTML. Die meisten Browser können
aber auch normale Text- und Grafikdateien in den im Web üblichen Formaten anzeigen.

CGI
Abkürzung für Common Gateway Interface. Möglichkeit,
Programme oder Skripte im Web bereitzustellen, die über URLs (z. B. aus
Links in HTML-Dateien) aufgerufen werden. Sie erzeugen selbst
HTML-Code und senden ihn an den Web-Browser. Die Programme werden aber
nicht wie z. B. bei Javascript durch den Browser des Anwenders auf
dessen Computer, sondern auf dem Server
ausgeführt, auf dem die Seiten gespeichert werden. Die
CGI-Schnittstelle muss dazu von der Web-Server-Software unterstützt werden.

CSS
Abkürzung für Cascading Style Sheet, eine Sprache zur
Beschreibung von Stil-Informationen in HTML-Dokumenten.
Mit CSS kann man Stil-Informationen wie Farben, Schriften und Layout
für eine ganze Website festlegen, ohne diese Festlegungen in jeder
HTML-Datei wiederholen zu müssen.
CSS bietet darüber hinaus eine feinere Kontrolle über diese
Darstellungseigenschaften als die früher üblichen HTML-Elemente dafür.

Diagramm (Konstruktionsdiagramm)

Rasterfläche zur übersichtlichen Gliederung und Gestaltung von Websites.

Download
Übertragung von Dateien von einem externen Computer (z. B. FTP- oder Web-Server) über das Internet auf den eigenen Computer.

Dynamic HTML (DHTML)
Erweiterung des klassischen HTML um Elemente, die
auf der Seite automatisch oder durch Einwirkung des Anwenders Bewegung
oder Interaktion einbringen. DHTML wird durch verschiedene JavaScript-Elemente realisiert. DHTML-Seiten
funktionieren im Allgemeinen nur auf neueren Browsern (z. B. Internet Explorer ab
V. 5.x und Netscape Navigator ab V. 6.x). Sie können auf
speziellen Browsern z. B. in mobilen Geräten wie PDAs nicht immer dargestellt werden.

Entity
Umschreibung für Sonderzeichen im HTML-Quelltext. Entities sind erforderlich, da viele
Browser Umlaute und Sonderzeichen sonst nicht darstellen können
oder als besonderen HTML-Ausdruck missverstehen würden. Entity-Verweise werden immer durch
ein kaufmännisches Und (&) eingeleitet und durch ein Semikolon
beendet. Sie können Umschreibungen enthalten (z. B. &copy;
für das Copyright-Zeichen ©) oder ein Doppelkreuz (#) gefolgt
von einer Zahlenfolge, die das
entsprechende Sonderzeichen aus dem Zeichensatz direkt
adressiert (z. B. &#8212; für den Gedankenstrich —). Im
letzteren Fall verwendet HTML den “Unicode”, eine internationale
Vereinbarung über den Zeichencode, in dem jedem Buchstabe und
jedem Zeichen (auch Sonderzeichen) eine bestimmte Zahl zugeordnet
sind.

Flash
Multimedia-Dateien, die mit Macromedia Flash oder einem dazu kompatiblen Programm erstellt wurden. Zur Anzeige muss der Browser entweder selbst Flash darstellen können, oder ein entsprechendes Plug-In installiert haben.

Formular

Bereich auf einer HTML-Seite, in dem Eingaben des
Anwenders erfasst und zur Auswertung z. B. an ein CGI-Script weitergeleitet werden können.

Frames
Aufteilung einer Webseite in verschiedene Bereiche, die auch Frameset
genannt wird. In die Bereiche werden unterschiedliche Inhalte geladen,
die in separaten HTML-Dateien gespeichert
sind. Frames werden seit Mitte der
1990er Jahre durch alle wichtigen Browser
unterstützt. Sie können allerdings auf speziellen Browsern z. B. in mobilen Geräten wie PDAs nicht immer dargestellt werden.

FTP
Abkürzung für File Transfer Protocol. Protokoll für die Übertragung von Dateien auf einen Server. FTP übernimmt dabei die Umsetzung der üblichen Dateioperationen (Kopieren, Löschen, Umbenennen etc.) vom logischen (Angabe der Domain) auf den tatsächlichen physikalischen Ort des Servers und der Website. Der über FTP angesprochene Server wird auch FTP-Server genannt.

Head
Bereich einer HTML-Datei, in dem allgemeine Informationen und HTML-Elemente für die gesamte Seite untergebracht sind.

HTML
Abkürzung für HyperText
Markup Language, eine
Auszeichnungssprache, die zur Darstellung von Inhalten in Browsern
dient. HTML-Seiten können auf Datenträgern (wie CDs) oder auf
über das Internet erreichbaren Servern gespeichert sein. Mit HTML kann
man durch Tags Elemente wie Überschriften, Textabsätze, Listen und Tabellen generieren. Im Text oder in Grafiken können anklickbare Verweise (Links) auf beliebige andere Web-Seiten oder Datenquellen im Internet integriert werden. Formulare lassen sich in den Text integrieren und durch entsprechende Skripte auswerten. HTML bietet außerdem Schnittstellen für Erweiterungen wie CSS (Stylesheets) oder JavaScript an, mit deren Hilfe Sie HTML-Elemente nach Wunsch gestalten und formatieren oder Interaktion mit dem Anwender realisieren können.

Hyperlink
siehe Link

Inspektor
Fenster in GoLive, in dem die näheren Parameter zu einem Element bestimmt werden.

JavaScript
Programmiersprache, um auf einer HTML-Seite bestimmte Effekte
hervorzurufen. Javascript wird heute von allen wichtigen Browsern unterstützt. Damit JavaScript auf einer Seite funktioniert, muss der Anwender die Interpretation durch den Browser aktiviert haben. Manche Anwender deaktivieren JavaScript, weil sie Angst davor haben, dass Webseiten mit zerstörerischem Skript-Code auf dem eigenen Rechner Schaden anrichten.

Keyframes
Eckpunkte innerhalb einer DHTML-Animation, an denen sich innerhalb der Zeitachse bestimmte Eigenschaften ändern.

Konstruktionsdiagramm
siehe Diagramm

Link (auch Hyperlink)

Verweis aus einer HTML-Datei. Ein Link kann auf
einen Anker innerhalb derselben Webseite, eine andere Webseite, aber
auch auf eine Textdatei oder eine Grafik zeigen oder mit entsprechendem URL (mailto:) dafür sorgen, dass das E-Mail-Programm gestartet wird, um eine neue Mail zu senden.

Meta-Element
Anweisungen und Angaben für Web-Server, Web-Browser und
automatische Suchprogramme im Internet (”Robots”) im Kopfbereich einer
HTML-Datei. Das können Angaben rund um den Inhalt der Datei sein,
aber auch Ergänzungen zu den Informationen der HTTP-Ebene, beispielsweise zur automatischen Weiterleitung des Web-Browsers zu einer anderen Adresse.

MIME
Abkürzung für “Multimedia Internet Mail Extension”. Typisierung von Multimedia-Dateien für die eindeutige Identifizierung der Art, ursprünglich für den Versand von Dateien per E-Mail eingeführt.

Multimedia
Bezeichnung für Dateien und Elemente mit bewegten oder stillstehenden Bildern und Klängen.

Palette

Fenster in GoLive, in dem Elemente zur Gestaltung bereitgehalten werden.

Palindrom
Wechselseitiges Abspielen einer Animation oder eines Quicktime-Films von vorne nach hinten und zurück. Sonderform der Wiederholungsfunktion.

Pflichtenheft
Verzeichnis der Anforderungen, die eine Website nach Fertigstellung erfüllen muss. Hier werden Inhalte und äußere Gestaltungsmerkmale der Seiten sowie weitere Eigenschaften so genau wie möglich erfasst. Das Pflichtenheft ist die Grundlage für den Webdesigner und sollte bei gewerblicher Gestaltung auf jeden Fall fester Bestandteil des Vertrages sein.

Plug-In
Externe Programmerweiterung, um einer Applikation bestimmte Eigenschaften nachträglich hinzuzufügen, z. B. einem Browser die Darstellung bestimmter Multimedia-Dateien.

Point-and-shoot
Einbindung von Elementen einer Website durch das Ziehen eines @-Symbols auf das jeweilige Element.

Provider
Firma, die bestimmte Dienste zur Verfügung stellt, wie z. B. Server, auf denen Anwender Ihre Website speichern können.

Quellcode
Textform einer HTML-Datei, in der die
Auszeichnungen wie Tags und

Entity-Verweise sichtbar sind.

Quicktime
Format für Video-Dateien, ursprünglich von der Firma Apple eingeführt. Wird auch von GoLive für die Erstellung von Filmen verwendet.

Schleife
Wiederholungsfunktion für DHTML-Animationen und Quicktime-Filme.

Schweberahmen
Platzierungshilfe für die punktgenaue Anordnung von statischen oder animierten Elementen auf einer Webseite.

Selektor
Bezeichnung für den Teil einer CSS-Regel, mit
dem ausgewählt wird, auf welche HTML-Elemente später die
Stil-Eigenschaften angewendet werden sollen.

Server
Computer in einem Netz, der bestimmte Dienstleistungen für dieses Netz
erbringt. Im World Wide Web (WWW) insbesondere ein Computer, auf dem die Website eines Anwenders gespeichert und für
den Abruf über das Internet bereitgehalten (gehostet) wird (Web-Server).

Sitemap
Strukturübersicht einer Website, meist auf einer extra Seite innerhalb einer Site untergebracht, um dem Anwender die Navigation zu erleichtern.

Skript
Allgemeine Bezeichnung für ein Programm, das dazu dient, ein
anderes Programm zu steuern; im WWW meist ein kleines Programm, das
mit einer Webseite ausgeliefert wird, um den
Browser zu steuern und
z. B. DHTML-Funktionen zu realisieren.

Tabelle
Element aus Spalten und Zeilen, kann auf HTML-Seiten auch zur Seitengestaltung verwendet werden.

Tag
Markierung in HTML. Tags stehen in
spitzen Klammern, damit der Browser sie als Anfang oder Ende eines
HTML-Elements identifizieren kann. Die meisten Tags kommen im Paar:
Ein Start-Tag und ein Ende-Tag, bei denen der Name des Elements mit
vorangestelltem Schrägstrich in spitzen Klammern gesetzt wird, um
das Ende des Elements (und damit das Ende des durch den Start-Tag
eingeleiteten Effekts wie z. B. Fettschrift) zu markieren.

Upload
Übertragung von Dateien vom eigenen auf einen externen Computer (z. B. FTP-Server) über das Internet.

URL

Abkürzung für engl. Uniform Resource Locator.
Komplette Angabe eines Verweises auf eine Web-Ressource,
einschließlich vorangestellter Angabe eines URL-Schema (also meist
eingeleitet durch http://).

WebDAV

Abkürzung für Web Distributed Authoring and Versioning. Erweiterung des HTTP-Protokolls, so dass mehrere Anwender an einer Website sicher in einer Arbeitsgruppenumgebung arbeiten können. Durch bestimmte Funktionen kann gewährleistet werden, dass z. B. keine Dokumente irrtümlicherweise gelöscht bzw. überschrieben werden oder Aktualisierungen verloren gehen. Nähere Informationen gibt es im Internet unter http://www.webdav.org.

Webseite
Bezeichnung für eine einzelne HTML-Seite.

Web-Server
siehe Server

Websichere Farbe
Farbton für die Website, der auch bei einer Einstellung der Grafikkarte auf 256 Farben klar aussieht und keine scheckige Darstellung ergibt.

Website
Kompletter Webauftritt einer Firma, Organisation oder einzelnen Person. Im Gegensatz zur akustisch ähnlich klingenden Webseite sind hiermit nicht nur eine, sondern sämtliche zugehörigen HTML-Dateien, aber auch sonstigen Inhalte wie Grafiken, Multimediadateien, externe Bibliotheken, Skriptdateien etc. gemeint.

Website-Papierkorb
Temporärer Speicherbereich einer Website, in dem von GoLive gelöschte Dateien gespeichert werden. Das erlaubt dem Anwender, die Löschung eventuell rückgängig zu machen.

Zeitachse
Lineares Koordinatensystem für die zeitliche Abfolge von stehenden oder bewegten Bildern, Texten, Klangdateien und anderen Elementen. Eine Zeitachse wird in GoLive für die Animation über DHTML oder für die Erstellung von Quicktime-Filmen verwendet.

Das kleine Lexikon zum Thema Webdesign stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Adobe GoLive der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

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Java-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema Java stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Java der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Glossar

Abstrakte Klasse

Eine Klasse, die mit dem Schlüsselwort abstract
versehen ist , ist eine abstrakte Klasse. Abstrakte Klassen können
nicht instanziert werden. Besitzt eine Klasse eine abstrakte
Methode, muss sie als abstrakt deklariert werden.

Abstrakte Methode

Bei der Definition einer Methode kann der Anweisungsblock
weggelassen werden. Die Methode muss dann mit dem Schlüsselwort
abstract

als abstrakte Methode gekennzeichnet werden.

Accessibility

Mit Accessibility wird ein Paket innerhalb des Standard-JDK
bereitgestellt, das die Anpassung von Benutzerschnittstellen für
Benutzer mit eingeschränkten Interaktionsfähigkeiten
oder Behinderungen erlaubt.

Adapter

Adapter enthalten eine leere Implementierung für alle
Methoden der entsprechenden Schnittstelle.

Anonyme Klasse

Bei der Verwendung Anonymer Klassen werden Klassen an ein und
derselben Stelle deklariert und instanziert.

Anwendungsbereich

Bei der Einteilung der Programmiersprachen nach
Anwendungsbereich wird untersucht, für welchen Zweck eine
Programmiersprachen eingesetzt wird.

Applet

Ein Applet ist eine Java-Klasse, die in eine HTML-Seite
eingebettet ist und von einem Web-Browser heruntergeladen und
ausgeführt werden kann. Ein Applet ist eine spezielle Art
eines Java-Containers.

Appletviewer

Der Appletviewer ist eine Java-Applikation, die es erlaubt,
Applets ohne Brower zum Laufen zu bringen und ähnelt einem
minimalen Browser.

Argumentenliste

Die Argumentenliste einer Methode oder eines Konstruktors gibt
an wie viele Parameter eines bestimmten Typs beim Aufruf übergeben
werden müssen.

Arithmetische Operatoren

Zu den arithmetischen Operatoren gehören Addition (+),
Subtraktion (-), Multiplikation (*) und Division (/).

Array

Objekt, das zur Speicherung von
Variablen gleichen Typs dient.
Syntax:

<modifier><typ>[]<name>

= new <typ> [<länge>];

Assoziation

Bei einer Assoziation arbeiten zwei unabhängige Objekte
zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Ist dieses Ziel
erreicht, können sie unabhängig voneinander
fortbestehen.

AWT (Abstract Windowing Toolkit)

Das AWT ist eine Klassenbibliothek zur Entwicklung von
grafischen Benutzerschnittstellen (GUIs), die seit der ersten
Java-Version mit dem JDK ausgeliefert wird und ab dem JDK1.2 in
die JFC integriert ist.

Boolean

Der Datentyp boolean

ist ein Wahrheitswert. Der Wertebereich besteht nur aus den Werten
wahr und falsch (true/ false), es sind keine anderen Werte
möglich.

BorderLayout

Beim Layout-Manager BorderLayout werden die Komponenten
entsprechend den Himmelsrichtungen angeordnet.

Button

Der Button repräsentiert einen Druckknopf mit
Beschriftung.

CardLayout

Mit dem CardLayout wird ein Layout vergleichbar mit
Karteikarten realisiert. Man kann mehrere, mit einem "key"-Objekt
assoziierte Panels hinzufügen, von denen immer nur eines
sichtbar ist. Die Panels können dann sequentiell
durchgeblättert oder mit dem "key" selektiert
werden.

Casting von Referenzen

Der Typ einer Referenz kann durch Casting geändert werden.
Der neue Typ muss mit dem Typ des referenzierten Objekts
kompatibel sein.

char

Der char-Typ hat eine Länge von 2 Byte, also 16 Bit. Der
Wertebereich umfasst damit alle 65.536 Unicodezeichen.

Checkbox

Die Checkbox-Komponente bietet eine einfache
"An/Aus"-Eingabemöglichkeit mit einem Textlabel.
Zur Erstellung wird die Klasse Checkbox verwendet.

Checked Exception

Eine Checked Exception ist eine Exception, die nicht von
RuntimeExeption

erbt. Methoden, die eine Checked Exception werfen, müssen
dies durch eine throws-Klausel bekannt geben.

Choice

Die Choice-Komponente repräsentiert ein Auswahlfeld mit
der Möglichkeit, die Auswahl über eine Texteingabe oder
über ein Menü zu treffen.

Component

Die Klasse Component ist die Basisklasse für alle
GUI-Komponenten des AWT und definiert damit die Methoden, die alle
Komponenten zur Verfügung stellen.

Container

Ein Container ist ein Behälter für Komponenten, der
diese logisch zusammenfasst und das Layout bei der Darstellung
festlegt. Jeder Container hat dafür einen eigenen
Layout-Manager.

Datentypen

Datentypen sind eine Form der Spezifizierung von Variablen.

Default-Konstruktor

Wird kein Konstruktor explizit definiert, so fügt das
System den Default-Konstruktor ein. Seine Argumentenliste und sein
Anweisungsblock ist leer. Sobald ein Konstruktor definiert ist,
wird kein Default-Konstruktor mehr eingefügt.

Delegation Modell

Im JDK1.1 kommt für die Ereignisbehandlung das sogenannte
"Delegation-Modell" zur Anwendung. Bei diesem Modell
wird ein Ereignis ebenfalls zuerst der Quellkomponente zugestellt,
jedoch nur weitergereicht, wenn für dieses Ereignis
Interessenten (sog. Listener) registriert sind.

Dialog

Dialog ist ein Fenster, das einem Frame untergeordnet ist und
einem Benutzer Informationen oder Interaktionsmöglichkeiten
bietet. Ein Dialog kann im Unterschied zum Frame mit Hilfe der
Methode setModal() oder bereits im Konstruktor modal gesetzt
werden. Er besitzt keine Resize-Corners und keine Menüleiste.

Drag & Drop

"Drag & Drop" schafft die Möglichkeit,
Daten durch Ziehen und Fallenlassen beispielsweise per Maus zu
verschieben.

Ereignisbehandlung

Zur Ereignisbehandlung in Java gibt es zwei unterschiedliche
Modelle. Das hierarchische Modell (JDK1.0) und das
Delegation-Modell(ab JDK1.1). Derzeit werden noch beide Modelle
unterstützt, sind aber nicht kompatibel.

EventListener

Der EventListener ist ein Objekt einer Klasse, die das passende
Interface zu einem Event implementiert. Ausschlaggebend ist dabei
der Eventtyp. Für jeden Eventtyp existiert eine entsprechende
Schnittstelle, die von der Listener- oder Handler-Klasse
implementiert werden muss. Dabei kann die implementierende Klasse
eine neue Handler-Klasse sein oder auch die Klasse, in der auch
die GUI-Komponenten erstellt werden.

Event-Source

Die Event-Source ist der Generator eines Events. Klickt zum
Beispiel ein Benutzer auf den Button "OK", so erzeugt
dieser ein ActionEvent. Dieses wird an einen sog. EventHandler
bzw. ActionListener weitergereicht.

Exception

Eine Exception ist ein Objekt, das zur Laufzeit vom System als
Reaktion auf eine Ausnahme generiert wird. Exceptions können
von einer Applikation gefangen werden. Damit wird die Applikation
nicht beendet.

Fangen einer Exception

Ist bekannt, dass eine Anweisung eine Exception generiert
("wirft"), kann die Anweisung in einen try-Block
gesetzt werden. Ein im folgenden definierter catch-Block fängt
die Exception, wenn der Typ der angegebenen Exception zum Typ der
geworfenen Exception passt.

FlowLayout

Der Layout-Manager FlowLayout ordnet die Komponenten in einem
Container entsprechend der Breite des Darstellungsbereiches
fließend hintereinander an.

Frame

Ein Frame ist ein eigenständiges Fenster
(=Toplevel-Window) mit Rahmen und Titel, das in der
Containment-Hierarchie an oberster Stelle liegt. Der
Default-Layout-Manager des Frames ist Border-Layout. Der Frame
kann durch den Benutzer in der Größe angepasst werden.

Funktionenbasierte Programmiersprachen

Funktionenbasierte Programmiersprachen werden auch prozedurale
Programmiersprachen genannt. Zu lösende Probleme werden in
Teilprobleme aufgeteilt – auch Funktionen (C) bzw.
Prozeduren (Modula, PASCAL) genannt. Diese Unterprogramme werden
während des Ablaufs des Hauptprogramms aufgerufen und nach
ihrem Ablauf, wird das Hauptprogramm an der Stelle des
Unterprogramm-Aufrufes fortgesetzt.

Garbage-Collection

Im Gegensatz zu ANSI C/C++ muss sich der Entwickler nicht mehr
um das manuelle Bereitstellen und Freigeben von Speicherplatz
kümmern. Objekte, die im Laufe eines Programms von keiner
Variablen mehr referenziert werden, sind überflüssig. In
Java werden solche Objekte automatisch von der so genannten
Garbage Collection (kurz GC) gelöscht. Dieser Mechanismus
hilft Speicher zu sparen und löst Probleme, da z. B. in C/C++
die Freigabe von schon freigegebenem Speicher zu einem Absturz
führt.

GridBagLayout

Der GridBagLayout-Manager ist der leistungsfähigste
Layout-Manger des AWT. Das Grundprinzip ist dasselbe wie beim
GridLayout. Darüber hinaus gibt es aber noch sehr viel mehr
Einstellungsmöglichkeiten

GridLayout

Der Layout-Manager GridLayout definiert auf dem Container ein
Gitternetz mit Zellen derselben Größe, wobei die Anzahl
der Zeilen und Spalten des Gitternetzes spezifizierbar ist. Die
Komponenten werden zeilenweise sequentiell eingefügt und
füllen ihre Zelle vollständig aus.

Hierarchisches Modell

Beim JDK1.0 wird ein Ereignis zunächst der Quellkomponente
zugestellt, falls diese jedoch das Ereignis nicht behandelt, die
"Containment"-Hierarchie nach oben durchgereicht.

if-Anweisung

Die if-Anweisung verwendet einen boolschen Ausdruck, um zu
entscheiden, ob eine Anweisung oder mehrere Anweisungen ausgeführt
werden sollen.

Imperative Programmiersprachen

Imperative Programmiersprachen bestehen aus einer linearen
Listen von Programmbefehlen. Sie werden deshalb auch oft
Befehlsfolgen-Sprachen genannt. Mit Sprungziel-Anweisungen können
diese Programmiersprachen Programmteile überspringen oder
wiederholen. Beispiele sind frühe BASIC-Versionen, Cobol oder
Assembler.

Instanzvariable

Attribut, Eigenschaft einer Klasse.
Wird innerhalb einer Klasse definiert und zur Laufzeit angelegt,
wenn eine Instanz der definierenden Klasse erzeugt wird. Eine
Instanzvariable kann in jedem Objekt, das aus der gleichen Klasse
erzeugt wurde, einen anderen Wert annehmen.

Syntax: [<modifier>]
<typ> <name>;

Interface

Ein Interface ist eine Sammlung von abstrakten Methoden und
wird über das Schlüsselwort interface

definiert. Eine Klasse kann mehrere Interfaces durch das
Schlüsselwort implements
implementieren. Dadurch erbt die Klasse die abstrakten Methoden
der Interfaces und muss diese überschreiben.

jar-Archiv

Das Tool jar des JDKs
ermöglicht eine Komprimierung und Archivierung der von einer
Applikation benötigten Ressourcen in einer Datei. Dadurch
wird die Auslieferung fertiger Klassen erleichtert.

Verwendet man fremde Klassen, die als jar-Archiv zur Verfügung
stehen, kann der Inhalt des Archivs durch das Tool jar
aufgelistet und extrahiert werden.

Java2D

Java2D entstand aus einer Zusammenarbeit von Sun und Adobe zur
Definition eines mächtigen Frameworks für
Bildverarbeitung und Grafik. Dieses Paket enthält z.B.
geräte- und auflösungsunabhängige Funktionen für
zweidimensionale Text-, Grafik- und Bilddarstellung.

JavaScript

Die Namen suggerieren zwar Ähnlichkeiten, diese beziehen
sich aber lediglich auf die Syntax. Die Programmiersprache
JavaScript wurde speziell in der Frühzeit der
Webprogrammierung von Netscape entwickelt um statische Webseiten
durch interaktive Inhalte aufzuwerten. JavaScript wird direkt in
ein HTML-Dokument zwischen spezielle HTML-Tags geschrieben.

JFC (Java Foundation Classes)

Die JFC sind ein Gemeinschaftsprojekt von Sun, Netscape, IBM
und Apple zur Erweiterung des Standard-JDK im Hinblick auf die
Entwicklung von Benutzerschnittstellen in Java.

KeyEvent

Dieses Event wird immer dann verwendet, wenn eine Taste der
Tastatur gedrückt, losgelassen oder geklickt wird.

KeyListener

Ein KeyListener kann mit Hilfe der Methode
addKeyListener(KeyListener l) bei einer Komponente registriert
werden. Somit wird er benachrichtigt, wenn ein KeyEvent auftritt.
Die dem Event entsprechende Handler-Methode wird aufgerufen.

Klasse

Abstrakte Beschreibung eines Objektes, bestehend aus
Attributen, Methoden und Konstruktoren. Aus einer Klasse können
beliebig viele Objekte erzeugt werden.

Klassenmethode

Methode, die in einer Klasse
definiert und mit dem Schlüsselwort static

versehen wird. Eine Klassenmethode wird im Speicher angelegt, wenn
zur Laufzeit die Klasse geladen wird. Sie kann über den
Klassennamen angesprochen werden.
Eine Klassenmethode kann im Anweisungsblock nur auf die
Klassenvariablen der gleichen Klasse zugreifen, nicht auf die
Instanzvariablen.

Klassenvariable

Variable, die in einer Klasse definiert und mit dem
Schlüsselwort static

versehen wird. Eine Klassenvariable wird im Speicher angelegt,
wenn zur Laufzeit die Klasse geladen wird. Sie kann über den
Klassennamen angesprochen werden. Eine Klassenvariable ist eng mit
der Klasse verknüpft und nicht mit einer konkreten Instanz
der Klasse. Damit hat die Klassenvariable in allen Objekten den
gleichen Wert und die gleiche Repräsentation.

Komposition

Bei einer Komposition enthält ein Objekt ein anderes. Das
enthaltene Objekt kann nicht selbständig existieren.

Konstruktor

Ein Konstruktor wird ausgeführt,
wenn im Zusammenhang mit dem Operator new
eine neue Instanz der Klasse generiert werden soll. Seine Aufgabe
ist es, dem neuen Objekt einen Anfangszustand zu geben, d.h. v.a.
Instanzvariablen mit bestimmten Werten zu belegen.
Syntax:

[<modifier>]<klassenname>([<argumentenliste>])
{Anweisungen}

Label

Das Label repräsentiert einen einzeiligen, statischen Text
zur Beschriftung anderer Komponenten.

Layout-Manager

Ein Layout-Manager dient einem Container zur Aufteilung dessen
grafischen Zeichenbereichs, d.h. er legt die Position und Größe
aller Komponenten innerhalb des Containers bei der Darstellung
fest.

Lebenszeit

Die Zeit zwischen dem Anlegen und dem Zerstören eines
Objektes wird Lebenszeit des Objektes genannt.

List

Eine Liste zeigt verschiedene Text-Optionen in einem bestimmten
Bereich gleichzeitig an. Falls mehr Items enthalten sind als
angezeigt werden können, erscheinen automatisch Scrollbalken.

Logische Operatoren

Logische Operatoren verknüpfen Wahrheitswerte miteinander.
Es gibt vier logische Operatoren: Und (&&), Oder (||), Xor
(^) und Nicht (!).

Maschinennähe

Bei der Einteilung nach Maschinennähe wird untersucht,
inwieweit eine Programmiersprache für einen besonderen
Prozessor spezialisiert ist. Nach diesem Kriterium lassen sich
Maschinensprachen, maschinennahe Sprachen und prozessorunabhängige
Programmiersprachen unterscheiden.

Menü

In AWT gibt es "Pulldown"-Menüs und
"Popup"-Menüs. Pulldown-Menüs
sind fest in der Menüleiste eines Fensters verankert, während
Popup-Menüs ohne feste Verankerung an einer beliebigen
Stelle über dem GUI aufspringen können.

Methode

Eine Methode beschreibt das
Verhalten eines Objektes. Objekte kommunizieren durch
gegenseitigen Methodenaufruf.
Syntax: [<modifier>]
<rückgabetyp> <name> ([<argumentenliste>])
{ Anweisungen}

Modifizierer

Modifizierer sind Schlüsselwörter, die den
Gültigkeitsbereich von Variablen und Methoden definieren.

MouseEvent

Das MouseEvent wird immer dann verwendet, wenn eine Maustaste
gedrückt, losgelassen oder geklickt wird. Es wird auch dann
ausgelöst, wenn die Maus mit oder ohne gedrückter
Maustaste bewegt wird.

MouseListener

Ein MouseListener kann mit Hilfe der Methode
addMouseListener(MouseListener l) bei einer Komponente registriert
werden. Somit wird er benachrichtigt, wenn ein MouseEvent
auftritt. Die dem Event entsprechende Handler-Methode wird
aufgerufen.

MouseMotionListener

Ein MouseMotionListener kann mit Hilfe der Methode
addMouseMotionListener(MouseMotionListener l) bei einer Komponente
registriert werden. Somit wird er benachrichtigt, wenn ein
MouseEvent auftritt. Die dem Event entsprechende Handler-Methode
wird aufgerufen.

Objekt

Konkrete Ausprägung einer
Klasse.

Operatoren

Operatoren sind die verknüpfenden Glieder zwischen
Variablen und Literalen.

Optionsfelder

Ein Optionsfeld bietet eine einfache
"An/Aus"-Eingabemöglichkeit mit einem Textlabel.
Zur Erstellung wird die Klasse Checkbox verwendet.

Package

Klassen können in Packages zusammengefasst werden. Das
Schlüsselwort package

ordnet eine Klasse einem Package zu. Das Schlüsselwort import
macht den Inhalt von Packages für eine Klasse zugänglich.

Panel

Das Panel ist ein rechteckiger
Bereich, in den Komponenten eingefügt werden können. Ein
Panel muss in ein Window (oder eine Subklasse von Window)
positioniert werden, damit es angezeigt werden kann.

Das Panel ist ein in der Hierarchie universell einsetzbarer
Container ohne besondere Funktionalität wie z.B.
Fenster-Dekoration. Der Default-Layout-Manager des Panels ist
FlowLayout.

Perl

Perl ist eine Skriptsprache
die sich sehr gut für die Programmierung von dynamischen
Webinhalten eignet. Perl ist jedoch recht kryptisch und nur
bedingt objektorientiert.

Polymorphie

Ein Objekt kann durch eine Variable vom Typ einer Superklasse
referenziert werden. Über diese Referenz sind im Objekt nur
die Eigenschaften und Methoden der Superklasse sichtbar.

Primitive Datentypen

Java kennt acht elementare Variablentypen zum Speichern von
Integern, Fließkommazahlen, Zeichen und boolschen Werten.
Diese werden auch als primitive Datentypen bezeichnet, da sie
feste Bestandteile der Sprache und keine Objekte sind. Alle
primitiven Datentypen haben in Java eine feste Länge.

Programmiermodell

Wenn Programmiersprachen anhand ihres Programmiermodells
eingeteilt werden, muss man die Grundkomponenten und deren
Verknüpfung untersuchen. Nach dem Programmiermodell lassen
sich Programmiersprachen in imperative, prozedurale, funktionale, objektorientierte und logische Programmiersprachen unterteilen.

Referenztypen

Referenztypen selber sind nur Zeiger. Wenn sie den Wert null
haben, zeigen sie auf nichts. Wenn aber ein Objekt erzeugt wird,
zeigt die Referenz auf den Anfang des Speicherbereiches, in dem
das Objekt liegt.

Rückgabetyp

Der Rückgabetyp einer Methode legt fest, welcher Datentyp
als Ergebnis der Methodenausführung an den Aufrufer der
Methode zurückgeliefert wird.

RuntimeException

Die Klasse RuntimeException
definiert Exceptions, die nicht syntaktisch (try,
throws
) behandelt werden müssen. Häufigste
Ursache für eine RuntimeException

ist ein Programmierfehler.

Schleifen

Eine Schleife ermöglicht die mehrmalige Ausführung
eines Codeblocks. Dabei wird bei jedem Durchlauf eine Bedingung
überprüft. Je nachdem, ob diese Bedingung zutrifft, wird
der Codeblock erneut ausgeführt.

Schlüsselwörter

Schlüsselwörter sind eine wichtige Säule im
Aufbau von Programmiersprachen, denn sie sind die sprachlichen
Grundelemente.

Streams

Streams sind Instanzen unterschiedlicher Klassen des Paketes
java.io.
Es existieren Stream-Klassen, um Daten aus Dateien zu lesen oder
in Dateien zu schreiben, in einen Speicher zu schreiben oder aus
diesem Lesen, oder Streams, die ganze Objekte als Daten
verarbeiten können.

StringBuffer

Ein StringBuffer ist eine Art Container, in dem ein String
abgelegt und über die Methoden der Klasse StringBuffer
modifiziert werden kann. Der wesentliche Unterschied zur Klasse
String
ist, dass der StringBuffer veränderbar ist.

String-Konkatenierung

Der überladene Operator + hängt einzelne Strings
aneinander. Diese Konkatenierung wird aktiv, sobald bei einer
Addition einer der beiden Summanden vom Typ String
ist. Der andere Summand wird intern zu einem String konvertiert
und beide werden aneinander gehängt.

Swing

Die Swing-Klassen stellen die konsequente Erweiterung des AWT
durch hundertprozentig in Java ("100% pure Java")
implementierte GUI-Elemente dar.

TextArea

Die TextArea ist eine mehrzeilige Komponente für
editierbaren Text, der vom Benutzer verändert werden kann.
TextAreas werden mit der Klasse TextArea erstellt.

Textfeld

Das Textfeld ist eine einzeilige Komponente für
editierbaren Text, der vom Benutzer verändert werden kann.
Textfelder werden mit der Klasse TextField erstellt.

Throws-Klausel

Eine Methode, die eine oder mehrere CheckedExceptions wirft,
muss dies durch den Zusatz throws
<Exceptiontyp>
in der Methodendefinition
bekannt geben.

Überladen

In einer Klasse können mehrere Methoden mit gleichem Namen
und auch mehrere Konstrukoren auftreten. Anhand der
Argumentenliste muss eine Unterscheidung der Methoden oder
Konstruktoren möglich sein.

Überschreiben von Methoden

Das Verhalten geerbter Methoden kann durch Überschreiben
modifiziert werden.

Variablen

Variablen sind Platzhalter

Vererbung

Durch das Schlüsselwort extends

erbt eine Klasse Eigenschaften und Methoden einer Superklasse. Die
Klasse muss in der Definition nur noch die Variablen oder Methoden
aufführen, die sie von der Superklasse unterscheiden. In Java
ist nur Einfachvererbung möglich.

Vergleichsoperatoren

Vergleichsoperatoren heißen häufig auch relationale
Operatoren. Sie vergleichen Ausdrücke miteinander und liefern
einen Wahrheitswert vom Typ boolean zurück.

Virtuelle Maschine

Java läuft in einer so genannten Virtual Machine
(Virtuelle Maschine = VM). Zuerst wird der vom Programmierer
eingegebene Quelltext (Endung .java) durch einen Java Compiler in
Java Bytecode (hat die Endung .class) umgewandelt. Die virtuelle
Maschine ist ein Interpreter, der den Java Bytecode ausführt.

Werfen einer Exception

Eine Exception kann über das Schlüsselwort throw

geworfen werden.

Zugriffsrechte

Zugriffsrechte steuern den Zugriff auf Klassen, Interfaces,
Variablen, Methoden und Konstruktoren. Java kennt vier
Zugriffsrechte: public protected, package und private.

Zuweisungsoperator

Die Zuweisung erfolgt in Java mit dem Gleichheitszeichen. Dabei
wird immer von rechts nach links zugewiesen, d. h. der linke
Operand erhält den Wert des rechten Operanden.

Das kleine Lexikon zum Thema Java stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Java der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Mehr Infos dazu und zu 50 weiteren kostenlosen Online-Kursen finden Sie hier. © Diese Definition / dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen.

Internet-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema Internet stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs TEIA-Internet-Führerschein der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

   

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Abfrage
Entspricht: Datenbankabfrage
Das (automatisierte)
Durchsuchen einer Datenbank durch
die Eingabe eines formalisierten Ausdrucks (z. B. die Suche nach
dem Wort / der Zeichenfolge "Test" im Bestand einer Datenbank.) 

Accessprovider

Engl. "Access" = "Zugang"
Internetprovider, die Zugang zum Internet
bereit stellen.


Account



Engl. = "Konto"
Zugangsberechtigung zu einem Rechner oder einem Netzwerk; z.B E-Mail-Konto
als Zugangsberechtigung zu einem Mailserver. Wesentliche
Bestandteile eines Accounts sind Benutzername und Passwort (siehe auch:
Log-In).

Adresszeile
Die Adresszeile ist ein Bedienelement
des Browsers.
In der Adresszeile kann ein URL direkt
eingeben werden, um z.B. eine Webseite aufzurufen.

ActiveX

Eine von Microsoft eingeführte Technologie, die interaktive und
multimediale Elemente auf Webseiten
ermöglicht.

Allgemeine Geschäftsbedingungen
(AGB)

Für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte
Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei der anderen bei
Abschluss eines Vertrages stellt.

analog
(Von griech.: "analogos" = "verhältnismäßig",
"proportional")

Im Gegensatz zu digitalen Signalen wird der Inhalt bei analogen Signalen in physikalischen
Größen
codiert (z.B. Frequenz, Stromstärke, Spannung).

Animation
Aus dem Filmbereich
stammender Begriff (Animationsfilm = Trickfilm), der in der grafischen
Datenverarbeitung als Sammelbegriff für bewegt dargestellte
Bilder dient.

Anonymous FTP
Anonymous
FTP ermöglicht einen allgemein nutzbaren, ‘anonymen’, aber
eingeschränkten FTP-Zugriff
auf einen FTP-Server. Der FTP-Client verwendet
für die Anmeldung in der Regel Benutzername "anonymous" oder "ftp" und
als Passwort die E-Mail-Adresse
des Benutzers

ARPANet
Ein 1990 aufgelöstes
experimentelles Netzwerk aus den 1970er Jahren, auf dem die Systeme,
die heute das Internet bilden, getestet wurden.


ASCII


American Standard Code for Information
Interchange (ASCII), Engl. = "Amerikanischer Standard-Code für
den Informationsaustausch".

Ein Code zur Darstellung von Zeichen,
der prinzipiell von jedem Rechner unterstützt wird.

ASP
Active Server Pages (ASP) ist eine von Microsoft entwickelte Technologie
zum Erstellen dynamischer Webseiten. (siehe: http://msdn.microsoft.com/library/default.asp?URL=/library/psdk/iisref/aspguide.htm).

Asymmetrische
(Verschlüsselungs-) Verfahren

Auch Public-Key-Verfahren;
Beim asymmetrischen (Verschlüsselungs-)Verfahren besitzt jeder Anwender
ein Schlüsselpaar aus einem "öffentlichen" und einem "geheimen
Schlüssel". Zur Verschlüsselung benötigt der Absender
den "öffentlichen Schlüssel" (Public Key) des Empfängers.
Eine derart kodierte Nachricht kann nur mit dem zugehörigen "geheimen
Schlüssel" dechiffriert werden; nicht einmal der Absender ist
in der Lage, den Klartext wiederherzustellen. Die öffentlichen Schlüssel
lassen sich gefahrlos in einem allgemein zugänglichen Verzeichnis speichern.
Allerdings muss sichergestellt sein, dass ein "öffentlicher Schlüssel" auch
wirklich zu seinem vermeintlichen Inhaber gehört: dies ist durch persönliche Überprüfung
oder durch digitale Zertifikate von vertrauenswürdigen Dritten zu gewährleisten.
Der Nachteil asymmetrischer Algorithmen liegt in der vergleichsweise langsamen
Abarbeitung infolge ihrer hohen Komplexität. Das weitaus bekannteste Public-Key-Verfahren ist RSA.

Asynchrones Lernen
Bezeichnet
das Bearbeiten von Lerninhalten ohne zeitgleiche Unterstützung
eines Trainers und/oder Kommunikationsmöglichkeit
mit anderen Lernenden. Die gespeicherten Lerninhalte stehen zum
Abruf durch den Lernenden bereit.

Attachment
Von engl. "to attach" = "anheften"
Der Dateianhang einer E-Mail (z.B.
eine Grafik- oder eine Textdatei).

Audio

Hörbare Information (Ton), die elektronisch übertragen
wird.


Auktion
Hier: Internet- oder Online-Auktionen
Auktionen sind Preisfindungsverfahren im Internet. Es existieren verschiedene
Modelle. Beim so genannten englischen Verfahren z. B. wird das zu ersteigernde
Gut dem zu einem bestimmten Zeitpunkt Meistbietenden zugeschlagen. Bei
der inversen Auktion sucht sich ein Nachfrager unter mehreren Anbietern
das attraktivste Angebot aus.


.BAT
Dateiendung
einer Batch-Datei.
Eine
Batch-Datei ist eine Stapelverarbeitungsdatei im ASCII-Format.
Sie besteht aus mehreren Befehlen, die nacheinander
abgearbeitet werden (z.B. Anweisungen für das Betriebssystem
DOS).

B2B

Business to Business. Geschäfte
zwischen Unternehmen.

B2C
Business to Consumer. Geschäfte
zwischen Unternehmen und Endkunden.

BCC
Blind Carbon Copy (BCC)
Funktionalität von E-Mail-Programmen:
Eine Kopie der Nachricht wird an den entsprechenden Empfänger gesendet.
Die E-Mail-Adresse dieses BCC-Empfängers ist für andere Empfänger
nicht sichtbar (siehe CC).

Banner
Eine anklickbare Grafik (siehe Hyperlink),
die als Werbefläche auf einer Webseite eingebunden
ist und zumeist auf die Website des
werbenden Unternehmens verweist. Banner sind Werbemittel des Online-Marketing.

Bandbreite
Übertragungskapazität einer Datenleitung; wird in Bit/s bzw.
in MBit/s angegeben. Sollte die anfallende Datenmenge die Leistungsgrenzen überschreiten,
wird die Kommunikation entweder sehr langsam oder bricht gänzlich ab.

Binärdatei
Eine Datei, die nicht (nur) aus ASCII-Text
besteht, sondern auch Programm-, Bild oder
Archivdateien.

Bookmarks
Eine Liste aus "gemerkten" URLs
bei Netscape Navigator und Internet Explorer.

Bootviren

Bootviren sind Viren, die den
Boot-Sektor (Startbereich) von Disketten und Festplatten befallen.

Breitband
Eine Datenübertragung mit hoher Geschwindigkeit, notwendig unter anderem
für die Übertragung
von Bewegtbildern (Video).

Browser
Engl. "to browse" = "blättern";
auch: Webbrowser
Programm, das HTML-Dokumente
abruft und darstellt und die Navigation im World Wide Web ermöglicht.
Der Browser ist ein HTTP-Client,
der die Dokumente vom Webserver abruft.
Verbreitete Browser sind der Internet Explorer und
der Netscape Navigator.

Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Wichtiges Gesetz im Bereich des Datenschutzes, das den Umgang mit personenbezogenen
Daten
regelt. Für bestimmte Lebensbereiche gibt es allerdings
abweichende Regelungen in anderen Gesetzen.


Button

Engl. für "Schaltfläche"

Bürgerliches Gesetzbuch
(BGB)
Wichtigstes Gesetz im Bereich des Zivilrechts; dem Zivilrecht ist u. a.
auch das Vertragsrecht zuzuordnen. (Seit Januar 2002 sind die gesetztlichen
Regelungen des Verbraucherschutzes und das ehemalige Fernabsatzgesetz im
BGB geregelt.)

C2C
Consumer to Consumer. Geschäfte zwischen
Privatleuten, z. B. über
Auktionen.

Cache

Hier: Browsercache

Ein lokaler Zwischenspeicher für Webseiten,
der vom Browser angelegt und verwaltet
wird. Der Browser sucht zunächst
in diesem Zwischenspeicher nach angeforderten Webseiten, bevor er einen
Zugriff auf das Internet ausführt und die Webseite erneut anfordert.

CC
Carbon Copy (CC)
Funktionalität von E-Mail-Programmen:
Eine Kopie der Nachricht wird an den entsprechenden Empfänger gesendet.
Die E-Mail-Adresse dieses CC-Empfängers ist auch für andere Empfänger
sichtbar (siehe BCC).

CD-ROM
Kurzform: CD
Die Compact Disk (Read Only Memory)
ist ein Speichermedium, auf dem Daten in digitalisierter Form gespeichert
und von einem Laser wieder gelesen werden. Die Daten können vom Anwender
nur gelesen, nicht aber verändert werden ("Read Only Memory" -
Nurlesespeicher).

CGI
Common Gateway Interface.
CGI
ist eine der ältesten Methoden dynamische Webseiten zu erstellen. Es
ist eine Schnittstelle zwischen dem Webserver und
einem externen Programm. Über CGI kann der Webserver ein Programm
aufrufen und dabei benutzerspezifische Daten (etwa vom Benutzer in ein
Formular eingegebene Daten) übergeben. Das Programm verarbeitet dann
die Daten und der Server liefert die Ausgabe des Programms an
den WebBrowser zurück.
Der einfache und standardisierte Aufbau von CGI hat es ermöglicht,
dass fast alle Webserver CGI unterstützen. CGI ist unabhängig
von der verwendeten Programmiersprache und der Plattform, auf der es ausgeführt
wird.

Chat
Engl.: "Chat" = "Plaudern / Plauderei "
Ein Chat ist ein internetbasiertes
Konferenzsystem, das mehreren Teilnehmern eine Unterhaltung per
Tastatur ("chatten") in Echtzeit
erlaubt.

Chatten
"Plaudern" per Tastatur, dabei wird der Text, der
in einem speziellen Chat-Programms in die Tastatur eingetippt wird,
bei allen Teilnehmern an
einem "Chat" auf dem
Bildschirm dargestellt. Die "Unterhaltung" erfolgt
in Echtzeit.


Client

Siehe Client/Server-Prinzip



Client/Server-Prinzip

Das Client/Server-Prinzip bezeichnet eine spezifische
Kommunikation zwischen zwei Rechnern. Der Client ("Kunde") richtet Anfragen an einen
Server ("Bediener"), der Server bearbeitet diese Anfragen und
sendet die Ergebnisse an den Client zurück. Bei Client und Server kann
es sich sowohl um einen Rechner (Hardware) als auch um ein Programm
(Software) handeln.

Compact Disc
interactive
(CD-I)
In den 80er Jahren speziell zur Speicherung und Wiedergabe von interaktiven Multimedia-Programmen
entwickelter Datenspeicher, der physisch die als CD-ROM bekannten Compact
Discs nutzt, sich in technischen Parametern jedoch vom CD-ROM Standard unterscheidet.
Die Technik konnte sich nicht durchsetzen und ist heute auf dem Markt nahezu
bedeutungslos.

Computer Based Training (CBT)

Eine Form des eLearning;
ein computergestütztes
Lehr- oder Trainingsprogramm, das in der Regel als Offline-Anwendung
läuft.

Contentprovider
Im weitesten Sinne alle Anbieter von Inhalten; zumeist im Kontext von digitalen
Inhalten.


Cookies
Engl. = "Kekse"
Cookies sind ASCII-Textinformationen,
die der Browser auf Anweisung eines Webservers
auf der Festplatte des Anwenders speichert und die Informationen zu seinen HTTP-Anfragen
enthält. Der Internet Explorer unterstützt Cookies ab
Version 3.0 und legt Cookiedateien im Verzeichnis "cookies" ab.
Beim Netscape Navigator, der Cookies ab Version 2.0 unterstützt, werden
Cookies in die Datei "cookies.txt" geschrieben. Mit Hilfe
von Cookies können z.B. Nutzerprofile des Anwenders erstellt werden.
Auch lassen sich sogenannten Sessions ("Sitzungen") anlegen, um
z.B. die vom Nutzer eingegebenen Daten zu speichern und anschließend
wieder zuzuordnen und auch um Webseiten zu individualisieren.

(Zu Cookies siehe auch die Spezifikation
von Netscape: HTTP-Cookies. Preliminary Specification, unter:
http://wp.netscape.com/newsref/std/cookie_spec.html
und die Informationen des W3C unter: http://www.w3.org/Security/Faq/wwwsf2.html#CLT-Q10)

CSS
Cascading Style Sheets
(CSS) bestehen aus Regeln, die es ermöglichen, Formatierungen
von strukturierten Dokumenten wie z.B. HTML-Dokumenten vorzunehmen. Sie
werden insbesondere für Layout-Vorgaben der HTML-Seiten
eingesetzt. Mit CSS sind u. a. das Festlegen von Schriftarten,
-farben, -größen, Absatzformatierung oder dem Seitenlayout möglich.


CSV
Comma Separated Values (CSV)
CSV-Dateien
sind ASCII-Datei, die
Tabellendaten enthalten, wobei die Daten der einzelnen Tabellenzellen
durch Kommata getrennt sind ("Komma-separierte Werte"). Das
systemunabhängige Textformat eignet sich z.B. zum Datenaustausch
zwischen Datenbanken oder einer Anwendung (z.B. MS-Excel) und
einer Datenbank.

Dateibetrachter

Ein Programm zur Anzeige von Dateien. Bestimmte Dokumentformate wie z.
B. PDF erfordern einen speziellen
Dateibetrachter (hier: Adobe Acrobat Reader), der die Dateien anzeigt.

Dateipacker
Ein Programm
wie z. B. WinZip, das mehrere Dateien in einer einzelnen Archivdatei zusammenfasst
und dabei die Dateigrößen verkleinert (Komprimierung).
Solche Programme werden oft benutzt, um größere Dateien komfortabel
per E-Mail verschicken zu können.

Datenbank
Unter einer Datenbank versteht man die strukturierte
Speicherung und Verwaltung von nicht redundanten Daten. Der Aufbau einer
Datenbank ist einer Tabelle vergleichbar: Die Zellen entsprechen
den Datenfeldern, die Zeilen den Datensätzen. Ein Datensatz ist
eine Gruppe von inhaltlich zusammengehörigen Datenfeldern.
Ein Beispiel: In einer Adressdatenbank sind die Informationseinheiten "Name", "Straße" und "Ort" in ein
jeweils dafür reserviertes Datenfeld eingetragen. Eine Postadresse
ist ein Datensatz in dieser Datenbank. (Siehe auch relationale Datenbank)

Datenfeld
Die kleinste "Einheit" einer Datenbank,
die Informationen enthält und für die Suche nach diesen Informationen
verwendet werden kann.

Datenpaket
Eine voneinander abgegrenzte und identifizierbare Informationseinheit.

Datensatz
Eine Gruppe von
zusammengehörigen Informationen in einer Datenbank.
Jeder Datensatz ist in Datenfelder
eingeteilt.

DDoS
Distributed Denial of Service
(DDoS)
Nicht-Verfügbarkeit (eines
Dienstes) durch den Angriff mehrere über das Internet ‘verteilter’
Rechner (engl.: "distributed" = "verteilt"). Der Angriff
wird als DDoS-Angriff bezeichnet

DDoS-Angriff
Ein DDoS-Angriff ist eine Kombination verschiedener DoS-Angriffsvarianten,
wobei die angreifenden Rechner über das Internet verteilt (engl. = "distributed")
sind und gleichzeitig angreifen. Die Vielzahl
der DDoS-Angreifer erhöht die Wirksamkeit einer derartigen Attacke, die
auch sehr leistungsfähige Systeme überlasten
kann.

DENIC
Deutschen Network
Information Center (DENIC);
Organisation, die
für die Vergabe und Verwaltung aller Domain-Namen
unter der Top-Level-Domain .de
zuständig ist (www.denic.de).

DHTML
Dynamic Hypertext Markup Language
(DHTML) ist eine nicht standardisierte Erweiterung von HTML,
die auch Elemente aus JavaScript und CSS enthält.
Mit DHTML lassen sich dynamische und interaktive Effekte realisieren
ohne dass ein erneuter Zugriff auf den Webserver erforderlich
ist.


Dialer
(Von engl. "to dial" = "wählen")
Ein Programm,
das sich über
eine ISDN-Karte oder ein Modem selbsttätig
mit dem Internet verbindet und die aktuelle Verbindung zu einem
Internet-Provider ersetzt.

digital
(Von lat. digitus = Finger, Ziffer)
Im Gegensatz zu analogen
Signalen erfolgt die Codierung bei digitalen Signalen in der Abfolge
bestimmter wiederkehrender Zustände (an/aus, 0/1); Rechner arbeiten digital,
d.h. im Rechner sind alle Daten (durch Binärcodierung) digital dargestellt.

Digitale Signatur
Digitale Signaturen
stellen ein spezifisches Autentifizierungsverfahren dar. Über bestimmte Verschlüsselungsverfahren werden digitale
Signaturen umgesetzt, indem der Autor (oder Signierer) ein Dokument mit
seinem "geheimen Schlüssel" `unterschreibt´. Mit Hilfe
eines sogenannten "öffentlichen Schlüssels" kann daraufhin
jeder die Integrität überprüfen. (Siehe hierzu: Asymmetrische
(Verschlüsselungs-) Verfahren
).

Distance
Learning
"Distance" engl. = "Entfernung", "Abstand"
Lernform,
bei der Lernende und Trainer zeitlich
und/oder räumlich voneinander getrennt sind und daher nur mit technischer
Unterstützung über zeitliche und/oder räumliche Distanz hinweg
miteinander kommunizieren können.

DNS
Das Domain Name System (DNS) ist
ein Benennungsschema für die an das Internet angeschlossenen
Rechner.


DNS-Server

Ein DNS-Server (Nameserver) führt eine Tabelle mit registrierten Rechnernamen
und den dazugehörigen IP-Adressen.

DOC
Abk. von "Document". Als
Erweiterung eines Dateinamens kennzeichnet DOC ein
Dokument des Textverarbeitungsprogramms Microsoft Word.


Domain
Domains sind eindeutige Namen von Rechnern im World Wide Web.
Sie werden zentral nach dem "Domain Name System" (DNS)
vergeben. Die Endung einer Domain, z.B. ".de", ".com" ist
die so genannte TLD (TLD).

DoS
Denial of Service (DoS)
Nicht-Verfügbarkeit (eines
Dienstes); das Ziel eines DoS-Angriffs.

DoS-Angriff
DoS-Angriffe
(engl. = "Denial
of Service Attack") verfolgen das Ziel einen Rechner durch massenhafte
Anfragen zu ‘überfluten’. Durch die Überlastung können die
vom Rechner angebotenen Dienste (z.B. das Beantworten von HTTP- oder DNS-Anfragen)
nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung gestellt
werden. Schlimmstenfalls fällt der Dienst aus oder der Rechner stürzt
ab.

Download
Engl. = "Herunterladen".
Vom Download
einer Datei spricht man, wenn ein Benutzer sich die Datei von einem Server im
Netz kopiert, um sie auf seinem persönlichen Computer zu speichern.
Die Übertragung
einer Datei vom Nutzer zum Server bezeichnet man als Upload.

DSL
Digital
Subscriber Line (DSL) bezeichnet ein Verfahren zur digitalen Datenübertragung, bei dem die
Kupferleitungen des vorhandenen Telefonnetzes genutzt werden. Zusätzlich
zu den Telefonsignalen werden weitere Signale aufgespielt, wodurch Internetzugänge
mit hoher Datenübertragungsrate möglich sind.

DSL-Verfahren und Übertragungsgeschwindigkeit: ADSL (Asymetric DSL) und SDSL
(Symetric DSL) ermöglichen Geschwindigkeiten bis etwa 1,5 Mbit pro
Sekunde. HDSL (High Data Rate DSL) bietet 2 Mbit pro Sekunde und VDSL (Very
High Data Rate DSL) bis 50 Mbit pro Sekunde.

DVD
Die Digital Versatile Disc (DVD) ist ein Speichermedium, auf dem Daten
in digitalisierter Form gespeichert werden. Sie wird als Film-, Musik-
und Datenspeicher verwendet. Die DVD ist eine Weiterentwicklung der CD.
Auf einer DVD-ROM (Nurlesespeicher) lassen sich 17 GB Daten speichern.



eBanking

Electronic Banking
Unter dem Begriff eBanking wird
die Abwicklung von Geldtransaktionen
/ Bankgeschäften über elektronische Medien
verstanden, z.B. als Internetbanking über das Medium Internet,
als Online-Banking über einen Online-Dienst.

eBusiness
Electronic Business
Unter dem Begriff eBusiness wird
die Abwicklung von Geschäftsprozessen über elektronische Netze
verstanden, insbesondere über das WWW und E-Mail.
Heutzutage wickeln Unternehmen ganze Geschäftsbereiche elektronisch über
das Internet ab.

eBusiness Manager
Bezeichnung
eines in den letzten Jahren entstandenen Berufsbildes, für
welches die TEIA (http://www.teia.de)
einen webbasierten Ausbildungsgang anbietet. eBusiness Manager
sind in der Lage, eBusiness Konzepte in oder für Unternehmen zu entwickeln,
zu implementieren und zu betreiben. Für ihren Aufgabenbereich sind
eBusiness Manager umfassend ausgebildet und besitzen alle notwendigen
Kenntnisse in den Bereichen Konzeption, Marketing, Gestaltung, Technik und
Recht.


eCommerce
Electronic Commerce

Electronic Commerce ist die elektronische
Unterstützung von Kauf- oder Verkaufsprozessen über elektronische
Netze, insbesondere über das WWW und E-Mail.
Heutzutage werden Güter und Dienstleistungen in großem Umfang
elektronisch über das Internet vertrieben.

eRecruiting
Personalbeschaffung über das Internet.

eShop
Auch Online-Shop;

Ein eShop ist eine Website, auf
der Waren oder Dienstleistungen per Mausklick bestellt werden können.
Oft ist ebenfalls eine Möglichkeit zur digitalen Bezahlung gegeben.

eLearning
Unter dem Begriff
eLearning wird ein über elektronische Medien, genauer
durch Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK-Technologie), ermöglichtes
oder unterstütztes
Lernen verstanden.

Elektronische Form
Form, die gemäß § 126a Bürgerliches
Gesetzbuch (BGB)
in bestimmten Fällen die Schriftform ersetzen
kann. Der Aussteller eines elektronischen Dokuments versieht dieses mittels
einer bestimmten Software mit einer Elektronische Signatur.
Der Empfänger kann dann nachprüfen, ob die
betreffende Erklärung tatsächlich von seinem Vertragspartner
stammt.

Elektronische Signatur
Siehe: Digitale Signatur


E-Mail
Electronic Mail (engl. = "elektronische Post")

Dienst zum briefähnlichen
Informationsaustausch im Internet.
Als ‘E-Mail’ wird ebenfalls die Nachricht selbst bezeichnet. Über E-Mail
können außer Textinformationen auch Bilddateien, Tondateien,
Videos, Datenbankinhalte, Konstruktionszeichnungen, Computerprogramme
verschickt werden (siehe: Attachment).
Für E-Mail werden die Protokolle SMTP und
IMAP (Senden) und POP (Empfangen) genutzt. In einer Mailbox werden
eingehende E-Mails zur Abholung gespeichert.

Emoticon
Kunstwort aus "Emotion" (engl. = "Gefühl")
und Icon (engl. = "Bild"). Emoticons werden mit Hilfe von Satzzeichen
und anderen Tastatureingaben erzeugt und stellen Gesichter in verschiedenen
Stimmungslagen dar. Sie sollen in der schriftlichen Kommunikation Gefühle auszudrücken.

Entpacker
Ein Programm, das von einem Dateipacker erzeugte
Archivdateien wieder in das ursprüngliche Format verwandelt. Dateipacker
arbeiten gewöhnlich
auch als Entpacker.


EuGVVO

"Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit und
die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen"
; am 01. März 2002 in Kraft getretene Verordnung der Europäischen
Gemeinschaft, die für die Bereiche Zivil- und Handelsrecht einheitliche
Zuständigkeitsvorschriften innerhalb der Mitgliedstaaten der Europäischen
Union (mit Ausnahme Dänemarks) schafft .


.EXE

Abk. von Executable
file
Als Erweiterung eines Dateinamens
kennzeichnet .EXE eine Datei, die unter Windiws (DOS) ausgeführt
wird, eine sogenannte auführbare oder Programm-Datei.


Favoriten
Siehe Bookmarks.

Fernabsatzverträge
Verträge über die Lieferung von Waren oder die Erbringung von
Dienstleistungen, die ein Unternehmer und ein Verbraucher unter ausschließlicher
Verwendung von Fernkommunikationsmitteln schließen, z.B. per Telefon,
im Versandhandel oder über
das Internet.


Fileviren

Fileviren sind Viren, die ausführbare
Dateien, zum Beispiel mit der Erweiterung .EXE oder .SCR, befallen.

Firewall
Siehe Personal Firewall.

Formular
Ein Formular ist ein Element einer Webseite,
das Eingabefelder, Buttons u.a. enthält. Eingegebene Informationen
werden in der Regel an den Webserver bzw.
den Betreiber der Website übermittelt.
Formulare werden mit HTML erstellt.


Frames
Engl. "Frame" = "Rahmen", "Gerüst"
Abgegrenzte
Bereiche innerhalb eines Browser-Fensters, in denen
unabhängig voneinander unterschiedliche Webseiten angezeigt werden
können.

FTP
File Transfer Protocol (engl. ="Datei-Übertragungsprotokoll")
FTP
ist ein spezielles Protokoll,
das zur Übertragung von Dateien verwendet wird. FTP
funktioniert nach dem Client/Server-Prinzip und
nutzt TCP/IP zur zuverlässigen
Datenübertragung.

FTP-Client
Ein FTP-Client ist ein Programm, das per FTP die
Verbindung zu einem FTP-Server herstellt
und Daten überträgt (siehe auch: Client/Server-Prinzip).

FTP-Server
Ein
FTP-Server ist ein Rechner, der das Übertragen
von Dateien zum Server (Hinaufladen)
und das Abholen von Dateien (Herunterladen)
per FTP durch einen FTP-Client unterstützt (siehe
auch: Client/Server-Prinzip).


Gateway
Engl. "Gateway" = "Eingangstor"
Ein Gateway ist ein spezieller
Knoten im Internet, der Daten an andere Knoten weiterleitet. Der Gateway
sorgt meist auch für die Umwandlung der Daten in ein für die weitere Übertragung
geeignetes Datenformat.

Gesetz gegen den unlauteren
Wettbewerb (UWG)
Gesetz zur Sicherung eines fairen und lauteren Wettbewerbs.
Das UWG enthällt
u.a. verschiedene Gesetze zum Schutz des Verbrauchers.


GIF

Graphics Interchange Format (GIF)
ist ein Dateiformat für Grafiken.
Neben JPEG und PNG ist
es das gängigste Formate für Bilder im World Wide
Web
.

GnuPG
GNU Privacy
Guard (GnuPG) ist ein Programm zum
Verschlüsseln und Signieren von digitalen Daten und arbeitet unabhängig
von den jeweiligen Datenformaten (E-Mail, Textdateien, Bilddaten,
Sourcecode, Datenbanken, komplette Festplatten usw.). Es entspricht
der im RFC2440
festgelegten OpenPGP-Spezifikation und ist
kompatibel zu PGP 5.x der Firma NAI. GnuPG (Quelle: Free Software
Foundation, Inc.: Das GNU-Handbuch zum Schutze der Privatsphäre,
2000, unter: http://www.gnupg.org/gph/de/manual.pdf,
Abruf: 28.05.2003)
GnuPG steht
unter der GPL Lizenz (General Public License), der heute am häufigsten
verwendete Lizenz für freie Software. Im Gegensatz zu PGP ist
der Quelltext von GnuPG offengelegt.

Grafik
In der Informationstechnologie
Oberbegriff für die Darstellung von
Bildern.

Hacker
Nach dem allgemeinen
Sprachgebrauch sind "Hacker" Personen, die
aus unterschiedlichen Gründen versuchen, unter Umgehung der vorhandenen
Sicherungsmaßnahmen
Zugang zu fremden Computersystemen zu erhalten.

HBCI
Homebanking Computer Interface (HBCI) ist ein Standard der die Transaktionssicherheit
beim eBanking sicherstellen soll.

Helpdesk
auch: Online-Helpdesk
Virtueller Anlaufpunkt
(d.h. z.B. eine WWW-Adresse) für Computernutzer, über
den sie Rat und Unterstützung von Experten zu Hard- und Software und
zum Inhalt spezifischer Programme einholen können.


Hinaufladen
Engl. = "Upload"
Vom Hinaufladen einer Datei spricht man, wenn ein Benutzer eine Datei vom persönlichen
Computer auf einen Server im Netz kopiert.
Die Übertragung einer Datei vom Server zum Nutzer bezeichnet
man als Herunterladen.

Herunterladen
Engl. = "Download"
Vom Herunterladen
einer Datei spricht man, wenn ein Benutzer sich die Datei von
einem Server im Netz
kopiert, um sie auf seinem persönlichen Computer zu
speichern.
Die Übertragung
einer Datei vom Nutzer zum Server bezeichnet man als Hinaufladen.


Hostprovider
Internetprovider, die Webspace
zur Verfügung stellen (engl. "Host" = "Gastgeber").

Hotline
Verbindung (z.B. per Telefon oder Internet) zu Experten, die Computernutzer
möglichst sofort bei Problemen mit Hard- oder Software oder bei inhaltlichen
Fragen zu einzelnen Programmen unterstützen.

HTML
Hypertext Markup
Language (HTML) ist eine plattformunabhängige
Dokumentenbeschreibungssprache. Mit HTML ist es möglich Webseiten
zu gestalten und unterschiedliche Objekte durch Hyperlinks
miteinander zu verknüpfen. Diese HTML-Dokumente werden vom WebBrowser interpretiert
und dargestellt. Seit der Spezifizierung im Jahr 1990 wurde HTML
mehrfach überarbeitet
und erweitert. Derzeit (März
2003) ist die Version 4.01 (http://www.w3.org/TR/html4/) aktuell.

HTTP
Hypertext Transfer
Protocol (HTTP) ist das Protokoll für
ein Übertragen von Daten im World Wide Web.

HTTP-S
Hypertext Transfer
Protocol Secure (siehe HTTP).
HTTPS
baut auf dem SSL-Verschlüsselungsprotokoll
auf.

Hyperlink

Kurzform: engl. "Link" = "Verbindung", die griechische
Vorsilbe "hyper" steht für "übergreifend".
Verbindung
bzw. Verknüpfung
zwischen verschiedenen Ressourcen in einem Netz, z.B. zwischen
Texten, Bildern, Videofilmen u.a. im World Wide Web. Über
das Verfolgen eines Hyperlinks ist die Navigation zu der verknüpften
Ressource möglich.

Hypertext
Ein Text, der über Hyperlinks Verknüpfungen
zu anderen Ressourcen wie Texten, Bildern, Videofilmen o.a. herstellt.


ICANN

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ist eine
nicht-kommerzielle Organisation, die von der US-Regierung u.a. mit
der Aufsicht über das Domain Name System (DNS)
und die Vergabe von IP-Adressen betraut
wurde.


IMAP / IMAP4
Internet Message Access Protocol (IMAP) ist ein Protokoll
zum Zugriff auf Mailserver. Die aktuelle Version
ist IMAP4.


Initiativbewerbung
Eine unaufgeforderte Bewerbung, der keine Stellenausschreibung vorausgeht.
Die Iniative zur Bewerbung geht vom Bewerbenden aus.


Inkasso
Das
Einziehen von fälligen Forderungen.

Inline-Linking
Technisches Verfahren, bei dem bestimmte Elemente (z.B. Texte oder Grafiken)
in eine Webseite eingebunden werden,
die auf einem anderen Server liegen,
als die Webseite selbst. Beim Aufruf der Webseite werden diese
Elemente automatisch geladen (und ggf. ausgeführt), die unterschiedliche Herkunft
der einzelnen Elemente ist für den Nutzer nicht erkennbar.

Interaktivität
Möglichkeit zur Interaktion
zwischen Programm und Computernutzer.
Interaktive Anwendungen animieren
den Nutzer zu aktiven Eingriffen in Programmabläufe z.B. durch die
Aufforderung zur Texteingabe. Die Nutzeraktion wird durch das Programm verarbeitet,
der Nutzer wird somit in die Darstellung und Vermittlung der Inhalte einbezogen.
Interaktivität ist ein Mittel zur Steigerung der Arbeitseffizienz und
trägt zur effektiven Informationsvermittlung, zum Lernerfolg oder zum
Unterhaltungserlebnis bei.

Internet

Ein weltumspannendes Rechner-Netzwerk, dass aus vielen Unter-Netzwerken
besteht, die alle miteinander verbunden sind.

Internetprovider
Ein
Internetprovider, auch: Internet Service Provider (ISP), ermöglicht
Unternehmen, wissenschaftlichen und anderen Institutionen sowie Privatpersonen
den Zugang zum Internet und bietet zudem eine Reihe
von Leistungen an (z.B. Webspace).

invitatio ad offerendum
Die rechtlich unverbindliche Aufforderung an Dritte, ihrerseits ein Vertragsangebot
abzugeben, sie wird z.B. durch das Schalten einer Anzeige oder die Auslage
von Ware im Schaufenster abgegeben.

IP
Das Internet Protocol (IP), das Basisprotokoll
für das Internet, ist
ein verbindungsloses Protokoll zur Paketübermittlung.
Es übernimmt die Weiterleitung (Forwarding) der Datenpakete, führt
dafür die Wegewahl (Routing) durch und kann dabei Pakete zerlegen und
wieder zusammensetzen (Fragmentation/Reassembly). IP ist in RFC 791 definiert.


IP-Adresse
Internetadressen (IP-Adressen) haben
eine Länge
von 32 Bit und werden als Folge von vier Zahlen (0 – 255) geschrieben
(wie etwa 212.184.6.56). Eine Internetadresse bezeichnet den
Anschluss (Schnittstelle, Interface) eines Rechners an ein (physisches)
Netz. Sie ist unterteilt in einen Bezeichner für das Netz, an das der Rechner
angeschlossen ist, und einen eindeutigen Bezeichner für den Rechner
innerhalb dieses Netzes.

IRC
Internet Relay Chat; (engl. "to relay" = "übertragen")

IRC ist ein Internetdienst, der
den Teilnehmern das ‘Plaudern’ ("Chatten") in Echtzeit über
die Tastatureingabe des Rechners ermöglicht.

ISDN
Integrated Services Digital Network (ISDN)
ist ein Standard für digitale Telefonie und Datenübertragung.
Für ISDN können die Anschlussleitungen des herkömmlichen
Telefonnetzes verwendet werden. Die digitale Übertragung sorgt für
bessere Qualität (weniger Rauschen und Knacken), schnelleren Verbindungsaufbau
und höhere Bandbreite für die Datenübertragung.

ISP
Internet Service Provider. Siehe Internetprovider.

Java
Java ist
eine objektorientierte Programmiersprache, die das Arbeiten mit
betriebssystem-unabhängigen
Programmen über ein Netzwerk wie das Internet ermöglicht.
Ein Java-Programm
wird nicht vom Betriebssystem abgearbeitet, sondern von einem speziellen Java-Laufzeitmodul –der "Java Virtual
Machine (JVM)". Bei "klassischen" Programmiersprachen
dagegen muss jedes Programm speziell an das jeweilige Betriebssystem
angepasst werden. Ein Java-Programm arbeitet
auf jedem Betriebssystem, für das eine JVM existiert.

JavaScript
JavaScript ist eine Skriptsprache, die bevorzugt zur Dynamisierung von Webseiten
eingesetzt wird. Sie lässt sich leicht in eine HTML-Seite
einbinden und wird direkt vom Browser interpretiert
und ausgeführt. JavaScript hat nichts mit der
Programmiersprache Java zu tun;
die Namensgleichheit ist lediglich auf Marketinggründe bei der Einführung
zurückzuführen.

JPEG
Joint Photographic Experts Group
(JPEG oder JPG) ist ein Komprimierungsstandard für Bilder. Neben GIF und PNG ist
das JPEG-Format das gängigste Format für Bilder im World Wide Web.

JSP
Java Server
Pages (JSP sind ein technisches Verfahren von Sun zum Zugriff
auf Datenbanken mittels Java/JavaScript).

Kanal

Bezeichnet im kommunikationswissenschaftlichen
Sinn einen technischen oder medialen Kommunikationsweg. Beispiele für Kommunikationskanäle
sind das World Wide Web, Fernsehen,
Radio.

Keyword Advertising
Engl. = "Schlüsselwortwerbung" oder "Schlagwortwerbung"

Spezielle
Werbetaktik im Internet, bei der das Einblenden von Werbebannern
mit der Eingabe bestimmter Begriffe in eine Suchmaschine verknüpft
wird. Beispiel: Die Werbung eines Buchhändlers erscheint immer dann,
wenn ein Nutzer die Suchbegriffe "Buch", "Buchhandlung" oder "Lesen" eingibt.

 
Koaxialkabel
Koaxialkabel bestehen aus
einem Kupferleitungsdraht, um den eine Isolierschicht, ein Außenleiter und eine Außenisolierung angebracht sind. Mit
Koaxialkabel können Rechner im Netzwerk verbunden werden. Sie kommen
z.B. in Ethernets (50 Ohm) oder für Breitbandverteilnetze
(75 Ohm) zum Einsatz.

 

 
Komprimierungsprogramm
Eine Software, die mit Hilfe eines Algorithmus die Grösse einer
Datei reduziert (Komprimierung) und ein sogenanntes Archiv (komprimierte Datei) erstellt. Komprimierungsformate sind
z.B. ZIP, ein weitverbreiteter Komprimierungsstandard für DOS und Windows,
TAR /TAR.GZ, ein UNIX-Archivformat, das auch für PCs erhältlich ist und
SIT, eine Macintosh-Datei, die mit dem Programm StuffIt komprimiert wurde.
Ein weiteres Beispiel f&uumlr ein Komprimierungsprogramm ist WinZip (http://www.winzip.de)

 

Kryptographie
Kryptographie ist
die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Verschlüsselung/Entschlüsselung
von Nachrichten beschäftigt, um diese vor unbefugter Kenntnisnahme
zu schützen.
Als "Verschlüsselung" (auch: "Chiffrierung") wird
die Umwandlung von Daten (’Klartext’) in eine unlesbare Form (’Chiffretext’)
bezeichnet. Über Entschlüsselung (auch: "Dechiffrierung")
wird aus Chiffretext wieder der ursprüngliche Klartext erzeugt. Für
diesen Vorgang werden bestimmte Informationen benötigt, die als "Schlüssel" bezeichnet
werden. Kryptographische Verfahren bilden
die Grundlage für alle Sicherheitsalgorithmen, die im Bereich der Datenkommunikation
(z.B. beim E-Commerce) zum Einsatz kommen. Man unterscheidet "Symmetrische
Verfahren", bei denen zur Ver- bzw. Entschlüsselung jeweils der
gleiche Schlüssel verwendet wird und "Asymmetrische
(Verschlüsselungs)Verfahren
".

 

Leitungsvermittlung
Bei der Leitungsvermittlung werden Daten als kontinuierlicher Datenfluss
zwischen zwei Rechnern übertragen.

Learning
Management System (LMS)
Engl. = "Lernmanagementsystem"
Weitgehend synonym zu "Lernplattform",
bezieht sich jedoch eher auf die für Trainer relevanten
Administrationsfunktionen der Anwendung, die für den Lernenden nicht
unmittelbar sichtbar werden.

Lernpfad
Vorgegebener Weg durch
ein Lernprogramm, auf welchem dem Nutzer alle für effektives
Lernen erforderlichen Informationen und Fähigkeiten zur richtigen Zeit
an der richtigen Stelle vermittelt werden. Lernpfade sollen den Lernerfolg
sichern und Überforderung
der Nutzer verhindern.

Lernplattform
Komplexe Anwendung zur Realisierung und Standardisierung aller Darstellungs-
und Administrationsfunktionen, die in unterschiedlichen eLearning-Programmen
in gleicher Form benötigt werden. Solche Funktionen können sein:
Erfassung und Verwaltung der Lernenden durch den Trainer,
Erstellung und Durchführung von Tests, Navigation, Bedienung des Programms,
Kommunikation etc. Der Begriff ist weitgehend synonym zu "Learning Management System", bezieht sich aber im Unterschied zu diesem
eher auf die für
den Nutzer sichtbare Darstellung der Lernprogramme.

Lesezeichen
Siehe Bookmarks.

Linking in Frames
Bestimmte Art des Einsatzes von Hyperlinks,
bei der das Ziel des Links (z.B. eine Webseite)
in einem Frame des Anbieters aufgerufen
wird. Für den Nutzer ist nicht erkennbar, woher die verknüpften
Inhalte stammen.


Log-In
Die Anmeldung an einem Rechner oder
Netz zumeist über die Eingabe
von Benutzername und Passwort, auch "einloggen" genannt
(siehe: Account).

Mailingliste
Mailinglisten
sind Diskussionsforen, die über einen E-Mail-Verteiler die
Kommunikation der Teilnehmer ermöglichen. Die Listen sind zumeist auf
ein bestimmtes Thema spezialisiert. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung (engl. "anmelden" = "subscribe")
erforderlich.


Mailbox
Engl. = "Briefkasten" (auch "Postfach")
In einer
Mailbox werden eingehende E-Mails
gespeichert und können vom Mailbox-Inhaber über POP3 oder
IMAP verwaltet bzw. abgerufen werden.

Mailserver
Ein Mailserver ist ein Rechner, der E-Mail-Dienste
unterstützt (siehe Client/Server-Prinzip).

Makroviren
Makroviren sind Viren, die in einer Makroprogrammiersprache
geschrieben sind und befallen Dateien, in denen Makros vorkommen, z.B.
Dateien, die mit MS-Office-Anwendungen oder anderen Büroanwendungen
erstellt wurden. Makroviren sind an das Programm und nicht an das Betriebssystem
gebunden und können prinzipiell plattformunabhängig übertragen
werden.

Markengesetz (MarkenG)
Wichtigstes Gesetz zum Schutz von Rechten an Marken und bestimmten anderen
Kennzeichen.


MB
Megabyte (MB); Maßeinheit
für die Größe eines Speichers;

1 Megabyte = 1.024 Kbytes =
1.048.576 Bytes.

Mediendienste
Online-Angebote,
die sich an die Allgemeinheit richten und mittels redaktionell bearbeiteter
Beiträge zur Meinungsbildung beitragen, z.B. die elektronische
Presse oder redaktionell bearbeitete Newsletter.
Je nach Aufmachung können aber z.B. auch Unternehmenspräsentationen
oder private Websites Mediendienste
sein.

Mediendienste-Staaatsvertrag
(MDStV)
Staatsvertrag der deutschen Bundesländer für den Bereich
der Mediendienste;
Zweck des MDStV ist es, in allen Bundesländern einheitliche Rahmenbedingungen
für die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von Mediendiensten
zu schaffen. Der Anwendungsbereich des MDStV umfasst u.a. Regelungen für
Anbieter und Betreiber von Online-Angeboten.

Meta-Suchmaschine
Meta-Suchmaschinen benutzen die abrufbaren Ergebnisse aus Verzeichnissen
(Indizes) mehrerer anderer Suchmaschinen,
um nach Webseiten zu suchen.

Meta-Tags
HTML-Tags
im Quelltext einer Webseite, die sogenannte META-Angaben enthalten.
META-Angaben sind zusätzliche Informationen über ein HTML-Dokument,
die von den Robots der Suchmaschinen und Browsern
ausgewertet werden. Sie werden in der Regel nicht im Browser nicht
dargestellt und sind somit für den eigentlichen Benutzer im Browser
nicht sichtbar. Die Auswertung der META-Angaben hat bei vielen Suchmaschinen
Auswirkungen
auf die Ergebnisliste.


Micropayment
In diesen Bereich werden
Zahlungen eingeordnet, die weniger als 10,- Euro betragen. Derartige
Kleinbeträge fallen z.B. beim Kauf von Nachrichten
oder Musikstücken an, die direkt über das Internet (per Download)
abgerufen werden können.

MIME
Multimedia Internet Mail Extensions (MIME) ist eine Erweiterung des
E-Mail-Standards SMTP, das die Beschränkung von SMTP auf die Übertragung
von reinen ASCII- Textnachrichten beseitigt. Spezifiziert in RFC 1437 (siehe auch: S/MIME).

Modem
Kurzwort aus Modulator/Demodulator. Ein Modem ist
ein externes Zusatzgerät oder eine interne Steckkarte für Computer
und ermöglicht die Verbindung zweier Geräte über das analoge
Telefonnetz.


MP3

Moving Picture Experts Group – Audio Layer 3 (MP3)
Bezeichnung für ein Audio-Format bzw. ein Audiokompressionsverfahren,
das bei einer unhörbaren Verschlechterung der Qualität eine
Datenreduktion um 90% und mehr ermöglicht.

Multimedia
Die Integration von
mindestens drei verschiedenen Medien.

Eine
Multimedia-Software nutzt mehrere Kommunikationskanäle und
Sinne des Menschen (d.h. vor allem Hören und Sehen). Der
Begriff hat sich durchgesetzt, obwohl die verwendeten Elemente wie
Schrift, Grafik,
Videobild und Ton im wissenschaftlichen Sinn sind nicht als
Kommunikations- "Medien" zu bezeichnen sind.

Nachrichtendienst
Ein Nachrichtendienst veröffentlicht bzw. vermarktet Agenturmeldungen
und verschiedene Nachrichtenformate.


Navigation
Vorgang der Steuerung bzw. die Art und Weise, in der sich ein Nutzer
durch ein Computerprogramm oder auf einer Website
bewegt. Dies geschieht üblicherweise entweder per Tastatur oder per
Maus, über Menüs oder durch Anklicken von Buttons.
Als Navigation werden auch die Steuerungselemente (Menüleiste, Button)
auf einer Website bezeichnet.

Netikette
Netikette ist
ein Kunstwort aus "Netzwerk" und "Etikette" (d.i.
gesellschaftliche Umgangsformen und Sitten). Die Netikette bezeichnet
den Verhaltenskodex, der sich für die Kommunikation im Internet herausgebildet
hat. Die Regeln sind nicht verbindlich, Verstöße werden aber
als unhöflich oder sogar als Belästigung empfunden.

News
Engl. = "Neuigkeiten", "Nachrichten"
Im Usenet die
Bezeichnung für das Diskussionsforum einer Newsgroup.

Newsgroup
Engl. "news" = "Neuigkeiten", "Nachrichten"; "group" = "Gruppe"

Eine
Newsgroup ist ein Diskussionsforum im Usenet und vergleichbar
einem schwarzen Brett, über die Teilnehmer ihre Diskussionsbeiträge
(Artikel) verbreiten. Jede Newsgroup hat einen bestimmten Namen
und ist einem spezifischen Themengebiet gewidmet.

Newsletter
Ein Newsletter ist eine E-Mail,
die an eine Gruppe von Abonnenten geschickt wird. Interessenten
müssen
sich anmelden, um in einen Newsletter-Verteiler aufgenommen
zu werden.

Newsreader
Engl. "to read" = "lesen"
Ein Newsreader ist ein
Programm, das die aktive Teilnahme an einer Newsgroup im Usenet ermöglicht.
Mit einem Newsreader kann man News-Artikel
erstellen, versenden und lesen (siehe auch: Newsserver).

Newsserver
Ein Newsserver ist ein spezieller Rechner im Usenet,
der die Newsgroups verwaltet.

offline
Von engl. "line" = "Leitung", "Verbindung"
Ein Rechner ist offline, wenn
er ohne Verbindung zu einem Netz (z.B. dem Internet)
ist. Ggs.: online

online
Von engl. "line" = "Leitung", "Verbindung"
Ein Rechner ist online, wenn er mit einem Netz (z.B. dem Internet)
verbunden ist. Ggs.: offline

Online-Bewerbung
Eine Bewerbung, die nicht auf Papier ausgedruckt und per Post versandt
wird, sondern mit Hilfe des Internets
den Empfänger erreicht.

Online-Dienst
Engl.: Online Service Provider
(OSP)

Eine besondere Art eines ISP,
der seinen Kunden auf einem geschlossenen Rechnerverbund mit zentraler Leitung
umfangreiche Informationsangebote und verschiedene Dienstleistungen wie
Zugang zum Internet und E-Mail anbietet.
Beispiele: T-Online, AOL und CompuServe.

Online-Marketing
Auch Internet-Marketing oder eMarketing;
Die Übertragung des Marketing
auf elektronische Medien insbesondere das Internet sowie die Entwicklung
und der Einsatz neuer Techniken und Strategien, die durch die moderne
Informations- und Kommunikationstechnologie möglich geworden sind (z.B. E-Mail-Marketing, Bannerwerbung).

Online-Shop

Siehe
eShop

Online-Suchanzeige
Ein vom Anwender erzeugter Eintrag in einem Stellenmarkt, der von Firmen
nach geeigneten Bewerbern durchsucht werden kann.

OpenSource
Bezeichnung für "offene Software", die in der Regel kostenlos über
das Internet verfügbar ist. Der Quellcode der Software ist ohne Einschränkungen,
Behinderungen o.ä. (z.B. Lizenzgebühren) allen Interessenten frei
zugänglich ist und darf verändert werden. Für Entwickler
weltweit besteht somit z.B. die Möglichkeit die Software weiterzuentwickeln.
Im Gegensatz dazu ist der Quelltext kommerzieller Software nicht frei zugänglich.

Paketvermittlung
Beim
paketorientierten Datenaustausch (Paketvermittlung) werden Daten als voneinander
abgegrenzte und identifizierbare
Informationseinheiten (Pakete) übertragen.
Diese Form der Kommunikation
ist der Briefpost vergleichbar: jedes Datenpaket (= ein Brief) wird mit den
Adressen von Absender und Empfänger (den Kommunikationspartnern) versehen
und im Internet (= der Post) unabhängig von anderen Paketen (= Briefen)
zwischen denselben zwei Kommunikationspartnern befördert.

PDF
Abk. von Portable Document Format.
Als Erweiterung eines Dateinamens
kennzeichnet PDF ein systemunabhängiges Dateiformat, welches von der
Firma Adobe entwickelt wurde.
PDF kommt als Dokumentenaustauschformat
zum Einsatz, da es das Aussehen des Ursprungsdokuments unter Beibehaltung
der Formatierung, der Grafiken und Schriftarten exakt übernimmt. Das
Anzeigeprogramm für PDF-Dokumente, der Adobe Acrobat Reader
ist im Internet frei verfügbar.

Personal Digital Assistants
Ein Personal Digital Assistant (PDA) ist ein Taschencomputer, mit dem
persönliche Organisationsaufgaben (z.B. Verwaltung von Kalender, Adressen,
Notizen) erledigt werden können (etwa: "persönlicher digitaler
Assistent"). PDAs verfügen in der Regel über Telefon-, Fax-
und Netzwerkfunktionen. PDAs gehören mit z.B. Nootebook, Mobiltelefonen,
zu den sogenannten ‘mobilen Endgeräten’ bzw. ‘Smart Devices’.

Personal Firewall
Engl. "Firewall" ="Brandmauer"
Eine "Personal Firewall" ist ein Programm, das alle Ports auf
einem Arbeitsplatzrechner überwacht und unerwünschte Verbindungen
mit unbekannten Programmen verhindert.

personenbezogene
Daten
Alle Informationen, die man einer bestimmten Person zuordnen
kann und die etwas über diese Person aussagen, z.B. Name, Adresse, Staatsangehörigkeit
oder Beruf.


PGP
Pretty Good Privacy (PGP) ist ein asymmetrisches (Public/Private Key)
Verschlüsselungsprogramm, das 1991 von Philip Zimmerman veröffentlicht
wurde. Im Gegensatz zu GnuPG ist der Quelltext von
PGP nicht offengelegt, das Programm wird kommerziell vertrieben. Das PGP
Message Format ist im RFC 1991 definiert. Als offener Verschlüsselungsstandard ist
im RFC 2440 OpenPGN definiert.

PHP
PHP Hypertext Preprocessor (PHP) ist eine frei verfügbare Skriptsprache, die direkt in HTML eingebunden
werden kann und serverseitig ausgewertet wird. PHP-Skripte ermöglichen
dynamische und interaktive Webangebote und kommen u.a. zum Einsatz, um Datenbanken
anzubinden (z.B. Datenbankeingabe über ein Formular).
Aktuell (Mai 2003) ist die Version PHP 4.

PIN

Die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) ist eine auf Checkkarten
oder beim eBanking verwendete Geheimzahl zur Identifikationsprüfung.


Plug-In
Engl. "to
plug in" = "einstecken", "einstöpseln"

Ein
Plug-In ist ein Zusatzprogramm für Browser,
um die Browserfunktionalität
zu erweitern. Mit einem Plug-In lassen sich z. B. spezielle Multimedia-Dateiformate
anzeigen.

 

PNG
Portable Network Graphics (PNG)
ist ein Dateiformat für Grafiken, das zunehmend für Bilder im World Wide Web eingesetzt wird
(siehe auch: http://www.w3.org/Graphics/PNG/).

POP3
Post Office Protocol, Version 3. Ein Protokoll zum
Verwalten von Postfächern für Rechner, die nicht dauernd mit dem
Internet verbunden sind.


Pop-up

Von engl.: "to pop up" = "auftauchen", " plötzlich
erscheinen"
Ein Pop-up oder Pop-up-Fenster
ist ein Fenster, dass sich plötzlich öffnet, z.B. ein kleines
Browser-Fenster, das eine Werbeeinblendung enthällt.

 

Port
Engl. etwa: "Tor", "Eingang", "Anschluss"
oder "Schnittstelle"
Jeder Rechner, der an ein Netz
angeschlossen ist, hat zahlreiche Ports, die über eine Port-Nummer
identifiziert werden. Über diese Ports können verschiedene Dienste
abgefragt werden, z.B. gehen E-Mails
nach dem SMTP-Protokoll immer
an den Port Nummer 25, Datenpakete nach dem HTTP-Protokoll
an Port Nr. 80 usw.

 

Portal
Auch: Online-Portal, Portal-Site
Ein Portal ist eine Einstiegssite
ins Web, die zielgruppen- oder themenspezifische Informations-
und Unterhaltungsangebote bündelt. Bekannte Portale sind die Sites der Browser-Hersteller
Netscape und Microsoft sowie die Angebote der großen Online-Dienste.

 

Präsenz-Lernen

Lernform, bei der Lernende und Trainer zur
gleichen Zeit am gleichen Ort anwesend sind und miteinander kommunizieren
können.

Print
Engl. = Druck

Prioritätsprinzip
Im Zusammenhang mit der Registrierung von Domain-Namen
der Grundsatz, dass derjenige das Recht an einer Domain erhält,
der sie als erster bei der DENIC für
sich registrieren lässt, das Prioritätsprinzip wird
in anderen Lebensbereichen entsprechend angewandt.


Protokoll
Konventionen und Regeln, die die Art und Weise des Datenaustauschs
zwischen Rechnern festlegen, um eine vollständige und fehlerfreie Datenübertragung
zu gewährleisten.
Ein Beispiel ist das Internet-Protokoll TCP/IP.

Protokollsuite

Eine Gruppe von mit einander verbundenen und aufeinander aufbauenden Protokollen.


Proxy
Ein Rechner, der als Zwischenspeicher für Webseiten
agiert. Zugriffe auf das WWW können über einen Proxy laufen,
um die Verbindung zu beschleunigen. Der Proxy sucht
zunächst in seinem Zwischenspeicher nach den Webseiten und sendet ggf.
die Seite direkt an den Rechner, der auf das Web zugreift. Erst
wenn der Proxy die
Seite nicht oder nur in einer veralteten Version findet, wird ein Zugriff
auf die Orginalressource
ausgeführt.

Ranking
Engl. = "Festlegung einer Rang- bzw. Reihenfolge"

hier: Automatisierte Bewertung von Webseiten in einer Suchmaschine anhand bestimmter Kriterien wie z. B. die Häufigkeit des Suchbegriffes auf
der Seite.

 

Real Media
Ein Verfahren der
Firma Real Networks (www.real.com) zur Echtzeit-Übertragung
von Videodaten.


Recht auf informationelle Selbstbestimmung
Das
Recht auf informationelle Selbstbestimmung leitet sich aus der Menschenwürde
(Art. 1 Absatz 1 Grundgesetz) und der allgemeinen Handlungsfreiheit (Art.
2 Absatz 1 Grundgesetz) ab. Es besagt unter anderem, dass grundsätzlich
jedermann selbst darüber entscheiden kann, ob und zu welchen Zwecken
er personenbezogene Daten preisgibt.

Relationale Datenbank
Eine Datenbank mit
mehreren Datentabellen, deren Datensätze in bestimmten Beziehungen ("Relationen")
untereinander stehen. Ein vereinfachtes Beispiel: In einer Tabelle "Bestellungen" gibt
es für jede Bestellung einen Verweis auf einen Eintrag in der Tabelle "Kunden".

Rollen
Über Rollen werden Zugriffsrechte
auf bestimmte Funktionen (z.B. Dateneingabe, Administration, Verwaltungsaufgaben)
in einem System wie z.B. einem Learning Management System (LMS) zugewiesen. Rollen in einem LMS sind z.B.
Autor, Ausbildungskoordinator, Tutor und Student.


Router

Ein Knoten, der über das Netz ankommende Pakete entgegennimmt und
auf geeignetem Wege zum Empfänger weiterleitet. Ein Router ist dazu
mit mehreren anderen Routern verbunden und kennt die Adressen der von diesen
Routern aus erreichbaren Computer. Fällt eine Übertragungsstrecke
aus, benutzt der Router einen anderen Weg (eine "Umleitung"),
um die Nachricht weiterzubefördern.



RSA
RSA ist ein nach seinen Entwicklern (Rivest, Shamir, Adleman) benanntes
asymmetrischen (Verschlüsselungs-)Verfahren.

RTF
Rich Text Format (RTF) ist ein Austauschformat
für formatierte Textdokumente.

Scanner
Ein Gerät zur Abtastung und Konvertierung von Papiervorlagen
(z. B. Fotos) in Grafikdateien.

Schriftform
In § 126 Bürgerliches Gesetzbuch
(BGB)
geregeltes Formerfordernis; sieht das Gesetz für ein
Rechtsgeschäft die Schriftform vor oder vereinbaren die Parteien
diese, so muss die betreffende Erklärung vom Aussteller eigenhändig
unterzeichnet werden.

Scroll-Maus
Die Scroll-Maus ist eine
spezielle Ausführung der Maus (handgesteuertes
Eingabegerät des Rechners). Bei der Scroll-Maus wird der Bildschrimcursor
bewegt, indem der Nutzer mit einem Finger das Rad dreht, welches in der
Regel zwischen rechter und linker Maustaste angebracht ist. Im Vergleich
zur Standard-Maus, bei welcher der Bildschirmcursor durch Verschieben der
Maus auf einer ebenen Fläche bewegt wird, sind die Bewegungen kleiner,
können schneller und komfortabler durchgeführt
werden.


Server

Siehe Client/Server-Prinzip

 

Serverfarm
Bezeichnung für
eine Gruppe von Servern,
die eine großen Zahl an Websites "hosten" (beherbergen).
Das Nutzen von Serverfarmen bei spezialisierten IT-Dienstleistern erspart
Firmen den Kauf eigener Rechner für Webserver o. ä.


Shopping-Mall
Eine Shopping-Mall ist ein virtuelles Einkaufszentrum. Unter dem Dach einer
gemeinsamen Web-Adresse (Domain)
sind zahlreiche Einzelshops zu erreichen. Häufig stehen shopübergreifende
Suchfunktionen, manchmal auch ein shopübergreifender Warenkorb zur
Verfügung (siehe auch eShop).


Simulation
Bezeichnet auf einem Computer künstlich und möglichst wirklichkeitsgetreu
erzeugte oder dargestellte Situationen, Vorgänge und Bedingungen.

SkyDSL

Internetzugang
mit hoher Datenübertragungsrate via Satellit.


Smiley
Siehe Emoticon.

S/MIME
Secure Multimedia Internet Mail Extensions (S/
MIME) ist eine Erweiterung des MIME-Standards
und ein Verfahren, das die Anwendung von digitalen Signaturen
und Verschlüsselung und somit die sichere E-Mail-Kommunikation
ermöglicht. S/MIME wurde von
der Firma RSA Security im Verbund mit anderen Software-Herstellern
entwickelt (siehe:
http://www.rsasecurity.com/solutions/standards/).

SMTP
Simple Mail Transfer Protocol. Ein Protokoll zum
Senden und Weiterleiten von E-Mail.

Spam
Siehe: Spamming


Spamming
Das massenweise, unaufgeforderte Versenden von unerwünschten
Werbe- E-Mails.

Splitter

Der Splitter ist ein Zusatzgerät, das die analogen Daten der Telefonieanwendungen
(Telefon, Fax u.a.) von den digitalen Daten der Online-Nutzung, die über
die Telefonleitung übertragen werden, trennt. Er wird zwischen Telefonanschluss
und DSL-Modem installiert.


Spyware
Module für Werbeeinblendungen in Shareware- oder Freeware-Programmen,
die Informationen über den Rechner und die Surfgewohnheiten an den
Hersteller oder einen anderen Empfänger
senden.

SQL
Structured Query Language (SQL) ist
eine standardisierte Abfragesprache für Datenbanken. Moderne Datenbanksysteme nutzen SQL komplett für
den Zugriff auf die Daten inkl. Datenverwaltung.


SSL
Secure Socket Layer (SSL)
ist ein Verschlüsselungsprotokoll für
die sichere Übertragung von Daten über Netze, primär über
das Internet. Es gewährleistet die Sicherheit durch die Verschlüsselung
und durch die Überprüfung der Vollständigkeit und Korrektheit
der übertragenen Daten und gilt inzwischen als Quasi-Standard (siehe
auch HTTPS).

Startseite
1. Die Einstiegsseite einer Website.
2. Die Seite,
die nach dem Start des Browsers angezeigt wird.

Suchformular

Eine Formular auf einer Webseite,
dass eine Suchabfrage (siehe Abfrage)
ermöglicht.

Suchkatalog
Ein Suchkatalog ist ein durchsuchbares Verzeichnis von Hyperlinks,
die in einer nach hierarchischen Kategorien geordneten Struktur vorliegen.
Der Datenbestand wird redaktionell zusammengestellt.


Suchmaschine
Eine Suchmaschine bietet eine abfragebasierte Suche in Millionen von Webseiten
aus dem World Wide Web, die in
einer Datenbank gespeichert sind.
Der Datenbestand wird automatisch (durch spezielle Software) zusammengestellt
und strukturiert.

Synchrones
Lernen

Lernform, bei der Lernende und Trainer zur
gleichen Zeit online sind und auf
denselben Lerninhalt (Kurs) zugreifen. Synchrones Lernen ist nur über
vernetzte Rechner (z.B. über das Internet)
möglich.

SWF

Showave-Flash (SWF) ist ein von Macromedia
entwickeltes Dateiformat, das es z.B. möglich macht, Sound, Grafik
und Animationen in Webseiten
zu integrieren. Zur Erstellung sind die Macromedia-Programme Director bzw.
Flash erforderlich. Das Abspielen erfolgt durch ein Plug-In des
Browsers oder in einem spezifischen Player.


Tag
Bezeichnung für die von spitzen Klammern umschlossenen HTML-Schlüsselworte
in Webseiten. Beispiel: <h1> ist das Tag für eine Überschrift.

TAN
Eine Transaktionsnummer (TAN) ist eine beim Homebanking
(siehe ebanking) eingesetzte
Geheimzahl, die bei jeder Transaktion (z.B. bei einer Überweisung)
mit übergeben wird.


TCP

Das Transmission Control Protocol (TCP) ist ein Transportprotokoll,
das mit Paketvermittlung arbeitet.
Jedes Datenpaket erhält einen
zusätzlichen Datenkopf mit Ziel- und Absenderadresse sowie weiteren
Angaben.

TCP/IP

"Transmission Control Protocol / Internet Protocol". Standard
zur Übertragung von Daten im Internet. TCP legt
fest, wie Nachrichten in Pakete zerlegt werden und am Ziel wieder
zur Originalnachricht zusammengesetzt werden können. IP wird
benötigt, um die Pakete so zu adressieren, dass sie über diverse
Knoten oder auch Netzwerke mit verschiedensten Übertragungsstandards
ihren Weg (ihre Route) finden.

 

Teledienste
Elektronische
Informations- und Kommunikationsdienste, die für eine
individuelle Nutzung bestimmt sind und keiner redaktionellen Bearbeitung
unterliegen, z.B. ebanking, Datenbankabrufe
(Börse, Wetter, Verkehr) oder automatische Fahrplanauskünfte.

Teledienstedatenschutzgesetz
(TDDSG)

Gesetz, das besondere datenschutzrechtliche Bestimmungen für den
Bereich der Teledienste enthält.

 

Teledienstegesetz (TDG)
Wichtigstes Gesetz
für den Bereich der Teledienste; Zweck des TDG
ist es, einheitliche wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen für
die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von Telediensten zu schaffen.

Telnet
"Telnet" (Remote
Terminal Emulation) ist eines der ältesten Internet-Prozeßprotokolle;
Der Dienst macht es möglich, sich auf entfernten
Rechnern einzuloggen und dann dort so wie auf dem eigenen zu
arbeiten. Dabei werden Bildschirminhalt des entfernten Rechners
und Tatstatur-Eingaben übertragen.

Textform
In § 126b Bürgerliches
Gesetzbuch (BGB)
geregeltes Formerfordernis. Ist durch Gesetz oder Parteivereinbarung
Textform vorgeschrieben, muss die betreffende Erklärung so abgegeben
werden, dass sie dauerhaft in Schriftzeichen wiedergegeben werden
kann, z.B. schriftlich, per Fax oder auch per E-Mail.

Top
Level Domain (TLD)

Die TLD bezeichnet die höchste Ebene eines Domain-Namens
und ist in einem URL die jeweils am weitesten rechts geschriebene Komponente,
z.B. ".de", ".com" und ".org".
Die Anzahl der Top Level Domains ist begrenzt, die vergebenen Namen
werden von der ‘Internet Corporation for Assigned Names and Numbers’
(ICANN)
verwaltet.


Trainer
Engl. "to train" = "ausbilden"
Der Begriff beschreibt in der beruflichen Weiterbildung und im eLearning-Kontext
die oft in einer Person vereinigten Funktionen eines Lehrers, Ausbilders
und Betreuers.

Trojaner
Trojaner sind Schadprogramme,
die als Nutzprogramme getarnt auf dem "infizierten" Rechner
spezifische Daten sammeln, wie z.B. Kennwörter oder Kreditkartennummern
(siehe auch: Viren).


TV-Kabel

Das TV-Kabel ist nach einigen
Umbauten zum Internetzugang mit hoher Datenübertragungsrate nutzbar.

UDP
Das User Datagram
Protocol (UDP) arbeitet mit Paketvermittlung.
Es garantiert weder, dass diese Pakete ankommen, noch dass sie in
der richtigen Reihenfolge ankommen.

 

Unix
Ein Betriebssystem. Es ist in der
Standardausstattung multiuserfähig,
d.h. ermöglicht Mehrbenutzerbetrieb, und multitaskingfähig, d.h.
erlaubt die gleichzeitige Bearbeitung mehrer Programme. Das Betriebssystem
enthält die Software für den Zugriff auf das Internet. Unix existiert
in vielen, zum Teil kostenlosen Varianten. Bekannte Unixe sind
System V Release 4.2 (SVR4.2) und das 4.3BSD der Berkeley Systems Distribution,
sowie HP-UX
und Sun SOLARIS. UNIX
liegt auch dem Apple-Betriebssystem Mac OS X zugrunde. Für
PC existieren die Freeware-Versionen 386BSD und Linux. Zu allen
Unixen ist die Grafikerweiterung X-Window mit Gnome oder KDE als Benutzeroberfläche
kostenlos erhältlich.

Upload
Engl. = "Hinaufladen"
Vom Upload einer Datei spricht
man, wenn ein Benutzer eine Datei vom persönlichen Computer auf einen Server im
Netz kopiert. Die Übertragung einer Datei vom Server zum Nutzer
bezeichnet man als Download.

 

Urhebergesetz (UrhG)
Wichtigstes Gesetz zum Schutz der Rechte von Urhebern an ihren Werken.

Urheberpersönlichkeitsrecht
Recht
des Urhebers, die Urheberschaft an seinem Werk für sich in Anspruch
zu nehmen und in seiner geistigen und persönlichen Beziehung zu seinem
Werk geschützt zu werden. Ausprägungen des Urheberpersönlichkeitsrechts
sind das Veröffentlichungsrecht (§ 12 Urhebergesetz), das Recht
auf Anerkennung der Urheberschaft (§ 13 Urhebergesetz) und das Recht,
Entstellungen des Werkes zu verbieten ( § 14
Urhebergesetz).


URI
Uniform Resource Identifiier. Ein URI
ist die weltweit eindeutige Adresse für eine Datei oder ein andere
Ressource im Internet (siehe
auch "URL").

URL

Uniform Resource Locator (URL)
Ein URL ist die weltweit eindeutige Adresse für eine Datei oder ein
andere Ressource im Internet (siehe auch "URI").


USB

Der Universal
Serial Bus (USB) ist eine serielle
Schnittstelle (Anschluss) für Peripheriegeräte,
die es ermöglicht, Tastatur, Maus, Drucker etc. am Rechner
anzuschließen, ohne verschiedene Standards, Zusatzkarten
o.a. berücksichtigen zu müssen. Bis zu 127 Geräte
können angeschlossen werden. USB 2.0 unterstützt
eine Datentransferrate von 480 MBit/s (zu aktuellen Entwicklungen
siehe auch: http://www.usb.org).


Usenet

Abk. für engl. "Users
Network" = "Netzwerk der Anwender/für Benutzer"
Das Usenet ist ein weltweites
Informations- und Diskussionssystem, das aus unzähligen Newsservern
besteht, die die Artikel der Newsgroups
verteilen (siehe auch News). Das
Usenet ist unabhängig vom Internet entstanden,
wird aber heute weitgehend über das Internet betrieben.

 

.VBS
Dateiendung eines Programmskripts, das mit
der Skriptsprache VBScript, oder kurz VBS erstellt wurde. VBS ist
eine von der Programmiersprache Visual
Basic abgeleitete Skriptsprache. VBS-Skripte werden vom Internet
Explorer interpretiert und ausgeführt.


Verteiler
Hier: Verteilerliste für
E-Mail

Ein/e Verteiler(liste) ist eine
Zusammenstellung von E-Mailadressen und ermöglicht das Senden einer
Nachricht an eine Gruppe von Empfängern.

 

Verwertungsrechte
Der
Urheber eines Werkes hat das ausschließliche Recht, sein Werk
zu verwerten, also insbesondere wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen.
Zu den Verwertungsrechten zählen z.B. das Recht zur Vervielfältigung,
Verbreitung und Ausstellung des Werkes, sowie das Recht, das Werk öffentlich
wiederzugeben, etwa im Rahmen von Vorträgen oder Aufführungen.

Video
Von "videre" lat. = "sehen", "betrachten"
Steht in der Informationstechnologie
für bewegte Realbilder, d.h. Filme oder Filmsequenzen, die realistisch
wirkendes Bewegtbild darstellen.

 

Videokonferenz
Audiovisuelle Kommunikation über Breitband-Netze
oder Satellit zwischen Gesprächspartnern an verschiedenen Orten. Parallel
besteht die Möglichkeit zur Übermittlung von Texten, Grafiken
u.a. Daten.

Virus / Viren

Viren (Computer-Viren) sind
Schadprogramme, die auf einem Rechner zu Fehlfunktionen führen können. Ein Rechner ist "infiziert", wenn ein
Virus in Programme oder Dateien eingedrungen ist bzw. sich "angehängt" hat.
Computer-Viren können sich z.T. sehr schnell "vermehren" und
andere Rechner und Systeme "befallen" (siehe
auch Trojaner und Würmer).


Virtual classroom
Engl. = "virtueller Klassenraum"

Virtueller
Klassenraum
Mit technischen Mitteln auf einer webbasierten Lernplattform möglichst
vollständig nachgebildete Lernsituation in einem Klassenzimmer. Virtuelle
Klassenräume bieten Funktionen zur Informationsvermittlung, zur Recherche
und zur synchronen Kommunikation mit anderen Lernenden und Trainern.
Damit werden typische Möglichkeiten und Verhaltensweisen des klassischen
Schulunterrichts wie Schreiben in ein persönliches Heft oder an eine
für alle sichtbare Tafel, Lesen und Abheften von Unterlagen, Anfertigen
und Austauschen von Notizen, Stellen und sofortiges Beantworten
von Fragen, Unterhaltung mit anderen Lernenden, Informationsbeschaffung
in einer Bibliothek
usw. auch beim WebLearning ermöglicht.


Warenkorb
Ein Warenkorb
ist ein Element eines Online-Shops, das dem Käufer ermöglicht Waren zu sammeln und die gewünschten
Produkte anschließend zu bestellen. Technisch gesehen handelt es
sich dabei um eine temporäre Datenbank-Tabelle.

Web
Based

Engl. = "netzbasiert"
Bezeichnet alle Anwendungen, die
auf der Technologie des World Wide Web basieren.

 

Web Based Training (WBT)
Eine Form des eLearning; auf der
Technologie des World Wide Web basierendes
Lehr- oder Trainingsprogramm (siehe auch WebLearning).

WebBugs
WebBugs sind 1×1 Pixel große unsichtbare Grafiken, die für
einen Besucher nicht erkennbar zumeist in der Ecke einer Webseite
positioniert werden. Sie senden Informationen (z.B. die IP-Adresse, Uhrzeit
des Besuchs, aufgerufenen URL) an den Server der Firma, die den WebBug
platziert hat. WebBugs werden von Online-Shops, Magazinen u.a. zum Sammeln
von Nutzerdaten eingesetzt. Die Informationsgesellschaft zur Feststellung
der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW)(http://www.ivwonline.de)
nutzt dieses Verfahren ebenfalls für die Reichweitenmessung von
Online-Werbeträgern.

WebLearning
Lernform oder –programme,
die die Technologie des World Wide Web zur Übertragung
und Darstellung nutzen. Weitgehend synonym zu Web Based Training.

Webseite
Eine Webseite ist ein HTML-Dokument.
Mehrere zusammengehörige Webseiten bilden eine Website.

Webserver
Webserver stellen die notwendigen Dienste für die Kommunikation
im WWW bereit. Sie bearbeiten die Datenanfragen durch
einen Webclient (siehe Client/Server-Prinzip)
und liefern die angeforderten Daten. Als Webserver werden dabei häufig
sowohl der physische Server (Hardware) als auch das Webserver-Programm
(Software) bezeichnet.

Website

Eine Website wird von einer Gruppe
untereinander durch Links verknüpfter Webseiten
gebildet.


Webspace

Speicherplatz für Websites,
der z.B. von Internetprovidern
zur Verfügung gestellt wird.

World Wide
Web (WWW)
Engl. = "weltweites Netz
(Gewebe)"

Das WWW, W3 oder auch Web, ist einer
der am häufigsten verwendeten Dienste im Internet. Es ist
ein weltweites, interaktives Informationssystem und Unterhaltungsmedium,
das aus einem Netz von Ressourcen (Textdokumente, Bilder, Videofilme usw.)
besteht.

Wurm / Würmer
Würmer sind Schadprogramme,
die sich sehr schnell verbreiten, indem sie sich in E-Mails
oder Firmennetzen weiter verschicken (siehe auch: Trojaner).

XML
Extensible Markup Language
(XML) ist eine Sprache zur logischen Dokumentauszeichnung; Das XML-Format
ist als einfaches, universales
Format für den Austausch strukturierter Informationen konzipiert. Das
ursprüngliche und wichtigste Anwendungsgebiet von XML ist das World
Wide Web ( WWW).

 

Das kleine Lexikon zum Thema Internet stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs TEIA-Internet-Führerschein der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Mehr Infos dazu und zu 50 weiteren kostenlosen Online-Kursen finden Sie hier. © Diese Definition / dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen.

JavaScript-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema JavaScript stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs JavaScript der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Algorithmus:
Die Anweisungsfolge, die ein Problem löst, Beschreibung der Vorgehensweise.
Ein gutes Beispiel für einen Algorithmus ist z.B. eine Bedienungsanleitung für
einen Videorecorder: Um einen Film aufzunehmen, legen Sie die Kassette ein,
….

Argument einer Funktion:
Eingabewerte einer Funktion, an eine Funktion übergebene Werte. Funktionen benötigen
oft einen oder mehrere Werte, mit denen Sie rechnen sollen, z.B. benötigt eine
Funktion, die die Summe zweier Zahlen berechnet, diese beiden Zahlen als Eingabe.
Die konkreten Werte beim Aufruf der Funktion nennt man Argumente. Sie werden
beim Aufruf der Funktion deren Parametern zugewiesen.

Array:
Eine Datenstruktur, in der eine geordnete Liste von Werten gespeichert werden
kann, oft auch Feld genannt. Die einzelnen Werte sind durchnummeriert und können
über diesen Index angesprochen werden.

Anlegen eines Arrays mit arrayname = new Array();
Zugriff auf ein Array-Element mit arrayname[index]

assoziatives Array:
Ein Array, das statt numerischer Indizes Namen (Zeichenketten) zur Identifizierung
der einzelnen Elemente verwendet.
Anlegen eines assoziativen Arrays mit arrayname = new Array();

Zugriff auf ein Element im assoziativen Array mit arrayname[elementname]

Attribut (HTML):
Eine Zusatzangabe zu einem HTML-Element, die mit in die spitzen Klammern des
Start-Tags eingeschlossen wird. In <body bgcolor="#FF0000">
ist bgcolor ein Attribut des Elements body,
das die Hintergrundfarbe der Seite festlegt.

Ausdruck:
Ein Konstrukt in einem Programm, das ausgewertet werden kann und dann
einen Wert liefert. Die einfachsten Ausdrücke sind z.B. Zahlen oder Zeichenketten
(ihr Wert ist die Zahl oder Zeichenkette selbst). Aber auch komplizierte Rechnungen
und verschachtelte Funktionsaufrufe kann der Interpreter auswerten.

Bit:

Binary Digit, eine Binärziffer. Sie kann nur die beiden Werte 1 oder 0 annehmen.

Boolescher Ausdruck:
Ein Ausdruck, der einen booleschen Wert (Wahrheitswert, entweder true
oder false bzw. wahr oder falsch) zurückliefert.
Z.B. ist 5>4 wahr, der Wert von isNaN(eineVariable)
hängt vom Wert der Variablen ab, ist aber ebenfalls true oder false. Boolesche Ausdrücke
können mit den booleschen Operatoren (&&, || und !) verknüpft werden
und bilden dann wieder boolesche Ausdrücke.

Browser:
Ein Programm, um Webseiten von Servern abzurufen und darzustellen. Die meisten
Browser bieten darüber weiter Möglichkeiten wie die Ausführung von JavaScript-Code
mit Hilfe eines eingebauten Interpreter-Programms. Die bekanntesten Browser
sind der Microsoft Internet Explorer und die Browser von Netscape.

Cascading Style Sheets (CSS):
Verfahren zum Definieren der Darstellungseigenschaften von HTML-Elementen. Durch
die Verwendung von HTML und CSS wird eine strikte Trennung zwischen Inhalt und
Layout einer Seite möglich. CSS-Formatdefinitionen können mit dem HTML-Element
style entweder
direkt in ein HTML-Dokument eingebettet oder in Form einer externen Datei eingebunden
werden. Außerdem sind individuelle Formatdefinitionen für einzelne Elemente
mit dem Attribut style möglich.

Collection:
Eine vom JavaScript-Interpreter automatisch erzeugte Auflistung bestimmter Bestandteile
z.B. einer HTML-Seite. Sie hat Ähnlichkeiten mit einem Array, d.h. man kann
auf ein einzelnes Element der Collection über seinen numerischen Index (collectionname[index])
oder seinen Namen (collectionname[elementname])
zugreifen. Allerdings kann man keine eigene Collection erzeugen. Beispiele für
Collections sind document.images – die
Liste aller Bilder eine Seite – oder window.frames – die Liste aller Frames in
einem Fenster.

Compilersprache:
Eine Programmiersprache, deren Programme vor der Ausführung üblicherweise kompiliert,
d.h. in Maschinensprache übersetzt, werden. Beispiele sind C, C++, Pascal oder
Java (bei letzterem wird oft eine virtuelle Maschine verwendet).

Cookie:
Eine kleine Menge Text, die ein Browser auf Anweisung eines Web-Servers oder
einer Webseite auf dem Client-Rechner hinterlegt und für erneute Abrufe von
Seiten der Website wieder verfügbar macht. Solche Cookies können genutzt werden,
um Informationen von einem Besuch auf einer Website bis zum nächsten zu speichern
und so die Wiedererkennung des Besuchers zu ermöglichen oder persönliche Einstellungen
zu speichern.

Core-JavaScript:

Die Kernsprache von JavaScript. Sie umfasst die allgemeine Syntax der Sprache
und einige grundlegende Objekte (z.B. String, Date,
RegExp). Die
Objekte zum Zugriff auf Elemente einer Webseite oder zur Programmierung von
Serveranwendungen kommen durch client- bzw. serverseitige Ergänzungen hinzu.

Datentyp:

Der Datentyp einer Variablen gibt an, wie der in ihr gespeicherte Wert interpretiert
wird und welche Operationen mit ihm möglich sind. JavaScript unterscheidet zwischen
Zahlen, Zeichenketten, booleschen Werten und Objekten (sowie speziellen Typen
für null und undefined). Andere
Programmiersprachen kennen eine wesentlich feinere Unterscheidung. Vom Datentyp
hängt auch ab, wie viel Speicherplatz für einen Wert benötigt wird.

Deklaration:

Bekanntmachung einer Variablen.
Da der Programmierer Variablen fast beliebig benennen kann, kann er dem Interpreter
durch eine Variablendeklaration mit dem Schlüsselwort var mitteilen,
dass der gewählte Name für eine Variable stehen soll. In JavaScript ist eine
explizite Deklaration nur bei lokalen Variablen zwingend erforderlich, nicht
aber bei globalen Variablen. Auch bei der Bekanntmachung einer Funktion spricht
man von einer Deklaration. In JavaScript geschieht dies automatisch beim Definieren
einer Funktion.

Beispiel für eine Variablendeklaration: var meineVariable;

DHTML:
Dynamic HTML. Ein Sammelbegriff der Browserhersteller für eine Kombination
aus HTML, CSS und einer Skriptsprache, mit der einzelne Seitenelemente bewegt
oder anderweitig animiert werden können. Oft wird als Skriptsprache JavaScript
verwendet.

do-while-Schleife:

Eine fußgesteuerte Schleife in JavaScript, d.h. die Anweisungen innerhalb der
Schleife werden abhängig von einer Bedingung durchlaufen, die erst am Ende der
Schleife steht. Dadurch werden sie mindestens einmal ausgeführt.
Syntax: do { Anweisungen
} while (Bedingung);

DOM:

Document Object Model. Ein Standard des W3C, der beschreibt, durch welche Objekte
die Elemente eines Dokuments repräsentiert werden und in welchen Beziehungen
diese zueinander stehen. Insgesamt bilden alle Objekte einer Seite eine baumartige
Hierarchie, deren Wurzel das Objekt window ist.
Die Festlegungen des DOM betreffen nicht nur JavaScript, sondern sind sprachübergreifend
gestaltet, so dass z.B. auch VBScript-Programme mit dem gleichen Objektmodell
arbeiten können.

ECMAScript:
Die von der ECMA standardisierte Version von JavaScript. Durch die Schaffung
dieses Standards sollten Unterschiede zwischen den Implementierungen verschiedener
Browser reduziert werden. Die Sprachen JavaScript in Netscape-Browsern und JScript
im Internet Explorer stimmen inzwischen zwar weitgehend mit dieser Standardsprache
überein, aber es gibt immer noch einige Unterschiede. Der ECMAScript-Standard
ECMA 262 umfasst nur die Kernsprache, nicht aber den Zugriff auf Browserobjekte
und Elemente von Webseiten.

Eigenschaft eines Objekts:

Benannte Information, die in einem Objekt gespeichert ist, z.B. die Farbe eines
Autos oder der Dateiname eines Bildes. In anderen Programmiersprachen spricht
man auch von Attributen, Feldern oder Membervariablen eines Objekts.
Zugriff mit objektvariable.eigenschaftsname

Escape-Sequenz:
Eine mit \ (einem Backslash) beginnende Zeichenfolge, die in einem String für
ein Sonderzeichen steht. Sehr häufig wird z.B. die Sequenz \n verwendet, die
für einen Zeilenumbruch steht.

Event:

Ereignis. Bei fast allen Aktionen des Benutzers (z.B. Mausklick oder -bewegung,
Tastendruck, Schließen des Browserfensters) löst der Browser ein Ereignis aus,
und der Interpreter erzeugt ein sogenanntes Event-Objekt. Mit Hilfe von Event-Handlern
kann ein JavaScript-Programm auf solche Ereignisse reagieren.

Event-Bubbling:
Automatische Weitergabe eines Ereignisses von einem inneren HTML-Element zu
einem äußeren. Klickt der Benutzer z.B. auf ein Bild, erhält zuerst das Bild
die Benachrichtigung über diesen Klick, dann z.B. die Tabelle, in der sich das
Bild befindet und zum Schluss das gesamte Dokument. Die entsprechenden Event-Handler
der beteiligten Elemente werden dabei der Reihe nach aufgerufen. Die automatische
Weitergabe wird beendet, indem die Eigenschaft cancelBubble
des Event-Objektes auf true gesetzt wird.

Event-Handler:
Das Verbindungsglied zwischen HTML- und JavaScript-Code zur Reaktion auf Ereignisse.
Event-Handler können als Attribute in einzelnen HTML-Tags (z.B: <body
onload="initfunktion()">
) oder als Eigenschaften eines Objekts
angegeben werden (z.B. document.onload = initfunktion;).
Tritt ein Ereignis auf, werden die im zugehörigen Event-Handler angegebenen
Anweisungen ausgeführt.

Fallunterscheidung:
Kontrollstruktur, die abhängig vom Wert eines Ausdrucks unterschiedliche Anweisungen
ausführt (if-Anweisung, switch-Anweisung).

false:
Boolescher Wert falsch

for-Schleife:
Kopfgesteuerte Schleife, deren Syntax besonders für die Realisierung von Zählschleifen
geeignet ist. Vor dem ersten Durchlauf der Schleife findet die Initialisierung
eines Zählers statt. Anhand einer Bedingung wird überprüft, ob die Anweisungen
innerhalb der Schleife durchlaufen werden sollen, nach jedem Schleifendurchlauf
wird der Zähler angepasst.
Syntax:

for (Initialisierung; Bedingung; Zähler verändern)
{
Anweisungen
}

Formular:

Ein aus einem form-Element bestehender Teil eines HTML-Dokuments.
Formulare können Formularfelder (<input>, <select>, <textarea>)
enthalten, in denen der Benutzer Eingaben vornehmen kann. Alle Eingaben, die
in einem Formular zusammengefasst sind, werden beim Absenden des Formulars gemeinsam
an den Server übermittelt.

Frame:
Bei der Arbeit mit Frames wird das Browserfenster in mehrere unabhängige Bereiche
(die Frames) aufgeteilt. In diesen kann jeweils ein eigenes Dokument angezeigt
werden. Indem Ziele von allen Links z.B. immer im größten Frame angezeigt werden,
bilden die Frames eine zusammen benutzbare Einheit. Definiert werden Frames
mit den HTML-Tags <frameset> und
<frame>.

Funktion:
Eine Zusammenfassung von Anweisungen unter dem Funktionsnamen zur Berechnung
eines Werts oder Erledigung einer bestimmten Aufgabe. Oft besitzt eine Funktion
Parameter, in denen sie Eingabewerte für die Berechnung entgegennehmen kann.
Dadurch kann eine Funktion an vielen Stellen in einem Programm oder auch in
mehreren Programmen immer wieder eingesetzt werden, um gleichartige Aufgaben
mit verschiedenen Eingabewerten durchführen zu lassen. Indem Funktionsdefinitionen
in externe Dateien ausgelagert werden, entstehen Funktionsbibliotheken, die
in verschiedenen Programmen benutzt werden können.
Syntax einer Funktionsdefinition:
function funktionsname(parameter,...) { Anweisungen }

Funktionsaufruf:
Ausdruck, dessen Auswertung im Ausführen einer Funktion besteht und dessen Wert
der Rückgabewert der Funktion ist. Beim Funktionsaufruf müssen für die Parameter
der Funktion konkrete Werte als Argumente übergeben werden. Ein Funktionsaufruf
kann als einzelne Anweisung oder als Teil eines komplexeren Ausdrucks vorkommen.
Ein Funktionsaufruf hat folgende Form: funktionsname(argument,...)

globale Variablen:
Variablen, die im ganzen Programm, d.h. in allen script-Elementen
einer Webseite und in allen Funktionen und sonstigen Anweisungen bekannt sind.
Sie entstehen, wenn Variablen gar nicht oder außerhalb von Funktionen deklariert
werden.

Hexadezimalsystem:
Zahlensystem, das mit der Basis 16 arbeitet (das Dezimalsystem hat die Basis
10), d.h. jede Stelle steht für eine Potenz von 16. Die Ziffern in diesem System
sind die normalen Ziffern 0-9 sowie die Buchstaben A-F. Das Hexadezimalsystem
wird unter anderem oft zur Angabe von Farbwerten und Zeichencodes verwendet.

History-Liste:
Die vom Browser geführte Liste der zuletzt vom Benutzer besuchten Webseiten.
Der Benutzer kann z.B. mit dem "Zurück"-Button des Browsers davon Gebrauch machen.
In JavaScript ist ein eingeschränkter Zugriff darauf über das Objekt history möglich.

HTML:
Hypertext Markup Language. Auszeichnungssprache, mit der die inhaltliche
Bedeutung von Teilen eines Dokuments beschrieben werden kann. HTML arbeitet
mit so genannten Tags (Markierungen), die Anfang und Ende von Elementen des
Dokuments markieren. HTML ist keine Programmiersprache. Zur Festlegung von Darstellungseigenschaften
von Elementen können Cascading Style Sheets verwendet werden.

HTML-Tag:
Eine Markierung zur Kennzeichnung der Struktur in HTML. Tags sind grundsätzlich
in spitze Klammern eingefasst und können neben einem Elementnamen zusätzliche
Attribute enthalten. Die meisten HTML-Elemente setzen sich aus einem öffnenden
und einem schließenden Tag zusammen, zwischen denen ihr Inhalt steht. (Beispiel:
<h1>Überschrift der ersten Ordnung</h1>)

if-Anweisung:

Kontrollstruktur, bei der beliebige Anweisungen abhängig von einer Bedingung
ausgeführt werden. Für den Fall, dass die Bedingung nicht zutrifft, kann optional
ein else-Zweig angegeben werden, dessen Anweisungen in diesem
Fall ausgeführt werden.
Syntax:
if (Bedingung) {
Anweisungen

} else {
Anweisungen
}

Initialisierung:
Erste Wertzuweisung an eine Variable. Oft wird die Initialisierung mit der Deklaration
einer Variablen gekoppelt: var variablenname = wert;

Interpreter:
Programm, das Anweisungen in einer Programmiersprache interpretiert und nacheinander
ausführt, ohne dass sie zuvor in Maschinensprache übersetzt wurden. Viele Webbrowser
beinhalten einen Interpreter für JavaScript.

Java:
Eine objektorientierte Programmiersprache, die in teilweiser Anlehnung an C++
entwickelt wurde. Im Gegensatz zu JavaScript ist Java eine Compilersprache und
hat auch sonst außer dem Namen und Teilen der Syntax wenig mit JavaScript gemein.

Java Virtual Machine (JVM):

Das Programm, das Java-Programme ausführt. Da Webseiten auch Java-Applets enthalten
können, ist in vielen Browsern eine solche JVM eingebaut. Es gibt aber auch
Java-Laufzeitumgebungen zum Ausführen von eigenständigen Java-Anwendungen (siehe
z.B. http://java.sun.com).

JScript:
Die im Internet Explorer eingebaut Variante von JavaScript. Obwohl die beiden
Sprachen sehr ähnlich sind, durfte Microsoft aus rechtlichen Gründen für seine
Sprache nicht den vom Erst-Entwickler Netscape eingeführten Namen JavaScript
verwenden.

Konstruktor:
Erzeugungsfunktion eines Objekts. Mit dem Aufruf des Konstruktors wird dem Interpreter
mitgeteilt, dass ein neues Objekt erzeugt werden soll, das anschließend meist
in einer Variablen gespeichert wird. Charakteristisch für den Aufruf eines Konstruktors
ist das Schlüsselwort new.

Beispiel: var neuerListenEintrag = new Option();

Layer:
Mit Einführung der Cascading Style Sheets führte Netscape im Netscape Navigator
4.7 das HTML-Tag <layer> ein, mit dem absolute Positionierung
von Seitenelementen möglich wurde. In JavaScript gab es ein zugehöriges Objekt.
Weder das Layer-Objekt, noch das HTML-Element layer fanden Aufnahme
in die jeweiligen Standards; beide sollten deshalb heute nicht mehr verwendet
werden.

LiveConnect:
Die Schnittstelle zwischen Java-Applets und JavaScript-Programmen in Netscape-Browsern.
Über diese Verbindung können Java- und JavaScript-Programme zusammenarbeiten.

LiveScript:
Name der ersten Version von JavaScript.

LiveWire:

Name für Netscapes Implementierung von serverseitigem JavaScript

lokale Variablen:
Variablen, die nur innerhalb einer Funktion gültig sind. Nach Verlassen der
Funktion kann auf eine lokale Variable nicht mehr zugegriffen werden. Allerdings
kann es außerhalb von Funktionen und in anderen Funktionen andere Variablen
mit dem gleichen Namen geben. Eine lokale Variable entsteht durch die Deklaration
der Variablen mit var innerhalb einer
Funktion.

Methode:

Eine Funktion, die zu einem Objekt gehört und eine mögliche Operation mit diesem
Objekt anbietet. Z.B. kann das das Fahren eines Autos sein oder die Umwandlung
eines Strings in Großbuchstaben. Beim Aufruf einer Methode muss immer das Objekt
angegeben werden, zu dem die Methode gehört: objektvariable.methodenname(argument,...);

MIME-Typ:
Kennzeichnung von Dateien und anderen Datenobjekten, durch die der Computer
weiß, welcher Art das jeweilige Dokument ist. (MIME stand ursprünglich für "Multipurpose
Internet Mail Extensions",
ist aber inzwischen auch im Zusammenhang mit anderen Internet-Diensten eine
verbreitete Methode zur Identifikation verschiedener Medientypen.)

Modulo-Operator:
Operator zur Berechnung des Rests bei der ganzzahligen Division. In JavaScript
durch % dargestellt. Wenn man beispielweise 25 durch 7 teilt, ergibt dies 3
mit einem Rest von 4. Deshalb ist 25 % 7 = 4.

Mouseover-Effekt:
Veränderung eines HTML-Elements, wenn sich der Mauszeiger über diesem Element
befindet. Besonders oft findet man diesen Effekt bei Links, die bei Mauskontakt
aufzuleuchten scheinen.

Objekt:
Eine Zusammenfassung mehrerer Werte (Eigenschaften) zu einer Variablen. Zum
Objekt gehören außerdem Methoden, d.h. Funktionen, die auf die im Objekt gespeicherten
Werte angewendet werden können.

Oktalsystem:
Zahlensystem, das mit der Basis 8 arbeitet (das Dezimalsystem hat die Basis
10), d.h. jede Stelle steht für eine Potenz von 8. Dieses System kennt nur die
Ziffern 0-7.

Operator:
Rechenzeichen, das für eine Operation steht, die auf Werte (die sogenannten
Operanden) angewandt wird, um Ergebniswerte zu liefern
sowie gegebenenfalls Seiteneffekte auszulösen.

Parameter:
Platzhalter für einen Übergabewert an eine Funktion. Ein Parameter erhält einen
Namen, unter dem der zugehörige Wert innerhalb der Funktion angesprochen werden
kann. Die beim Aufruf einer Funktion an ihre Parameter übergebenen Werte heißen
Argumente.

Plattformunabhängigkeit:
Man sagt, dass eine Sprache plattformunabhängig ist, wenn ein in dieser Sprache
geschriebenes Programm auf Rechnern mit vielen verschiedenen Betriebssystemen
und Rechnerarchitekturen ausgeführt werden kann. Insbesondere haben Skriptsprachen
diese Eigenschaft, da ihr Code nicht in Maschinensprache (die bei den einzelnen
Systemen sehr unterschiedlich sein kann), sondern im Klartext vorliegt. Voraussetzung
ist allerdings das Vorhandensein eines Interpreters auf der jeweiligen Plattform.

Popup-Fenster:
Ein zusätzliches Browserfenster, das durch ein JavaScript-Programm geöffnet
wird.

Plugin:
Ein Plugin ist ein Erweiterungsmodul für einen Webbrowser, das diesen Browser
um bestimmte Fähigkeiten (meist zur Darstellung
bestimmter Dateiformate) erweitert. Weit verbreitet ist z.B. das
Flash-Plugin von Macromedia.

Regulärer Ausdruck:

Schablone für Zeichenketten. Z.B. kann man mit einem regulären Ausdruck beschreiben,
wie eine gültige E-Mail-Adresse aufgebaut ist.

Rückgabewert:
Der von einer Funktion – z.B. als Ergebnis einer Berechnung – an das aufrufende
Programm zurückgegebene Wert.

Schleife:
Konstrukt zur wiederholten Ausführung einer Anweisung oder eines Anweisungsblocks.
Man unterscheidet zwischen kopfgesteuerten Schleifen (while(…){…}
und for (…){…})
und fußgesteuerten Schleifen (do{…}while(…);). Die for-Schleife wird oft
als Zählschleife eingesetzt.

Signatur einer Funktion:
Der Name zusammen mit der Parameterliste einer Funktion wird auch als Signatur
der Funktion bezeichnet. Diese Angaben müssen bekannt sein, um eine Funktion
verwenden zu können.

String:
Zeichenkette

Style-Attribut:

Im style-Attribut können für fast jedes HTML-Element
CSS-Formatdefinitionen angegeben werden. In JavaScript spiegeln sich diese Formatierungen
einem Style-Objekt wieder, über das jedes Objekt, das einem HTML-Element entspricht,
verfügt.

Submit-Button:
Ein HTML-Element in Formularen, mit dem die im Formular vorgenommenen Eingaben
des Benutzers abgeschickt werden können.

switch-Anweisung:

Kontrollstruktur, die den Wert eines Ausdrucks mit mehreren festen Werten vergleicht.
Stimmt der Wert des Ausdrucks mit einem der Vergleichswerte überein, werden
die zugehörigen Anweisungen ausgeführt. Gibt es keine Übereinstimmung, kommen
(falls vorhanden) die Anweisungen hinter default zur Ausführung.
Syntax:
switch (Ausdruck) {

case Wert1: Anweisungen;
break;

default: Anweisungen

}

Syntax:
Die formalen Regeln einer Sprache, d.h. Festlegungen, wie die Schlüsselworte
geschrieben werden, wo Klammern gesetzt werden müssen oder in welcher Reihenfolge
die einzelnen Anweisungen stehen können.

true:
Boolescher Wert wahr

Unicode:
Plattformunabhängiger Zeichensatz, der die Zeichen der meisten Schriften dieser
Welt enthält. Der häufig verwendete Zeichensatz ISO Latin 1 (und damit auch
der ASCII-Zeichensatz) ist im Unicode-Zeichensatz enthalten, doch geht Unicode
weit darüber hinaus.

URL:
Uniform Resource Locator; Beschreibung, wie ein Dokument im WWW aufgefunden
werden kann.

Variable:
Benannter Speicherplatz zur Speicherung eines Wertes, z.B. einer Zahl oder einer
Zeichenkette. In Programmiersprachen genügt es, den Namen der Variablen zu schreiben,
um auf ihren Wert zugreifen zu können.

VBScript:
Visual Basic Script, eine von Microsoft entwickelte Skriptsprache, die von Internet
Explorer unterstützt wird. Obwohl sie als Konkurrenz zu JavaScript gedacht war,
konnte sie JavaScript bei der Steuerung von Webseiten nie den Rang ablaufen.
Als Skriptsprache im Windows Scripting Host wird sie allerdings oft eingesetzt.

W3C:
WWW-Consortium. Gremium für die Entwicklung von Web-Standards. Dazu zählen
unter anderem die Spezifikationen von HTML und CSS.

while-Schleife:
Eine kopfgesteuerte Schleife in JavaScript, d.h. abhängig von einer Bedingung
werden beliebige Anweisungen ausgeführt. Trifft die Bedingung nicht (mehr) zu,
wird die Programmausführung hinter der Schleife fortgesetzt.
Syntax: while (Bedingung) { Anweisungen }

Zeichenkette (String):
Aneinanderreihung von Buchstaben, Ziffern oder sonstigen Zeichen, die zu einem
Wert zusammengefasst werden. In JavaScript wird eine Zeichenkette in Anführungszeichen
oder Hochkommata notiert. Beispiel: "Dies
ist eine Zeichenkette."

Zuweisung:
Speichern eines Wertes in einer Variablen.

Das kleine Lexikon zum Thema JavaScript stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs JavaScript der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Mehr Infos dazu und zu 50 weiteren kostenlosen Online-Kursen finden Sie hier. © Diese Definition / dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen.

Photoshop-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema Photoshop stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Photoshop der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

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Abgerundetes-Rechteck-Werkzeug

Das Abgerundetes-Rechteck-Werkzeug wird dazu verwendet, eine rechteckige
Form mit abgerundeten Ecken zu zeichnen. Die Rundung kann dabei in der
Optionsleiste des Werkzeuges justiert werden. Siehe Formwerkzeuge.

Absatztext
In Photoshop werden zwei Textformen unterschieden: Punkttext und
Absatztext. Absatztext wird für die Eingabe von Fließtext verwendet
und kann wie in einer Textverarbeitung formatiert werden. Dabei erfolgen
Zeilenumbrüche automatisch, Absätze lassen sich unabhängig
voneinander ausrichten.

Abwedler

Mit dem Retusche-Werkzeug Abwedler werden Pixel durch Malen mit der Maus
aufgehellt, wobei der Grad der Aufhellung sowie die Werkzeugspitze eingestellt
werden können. Simuliert die Technik des Abwedelns im klassischen
Fotolabor.

Aktion
Eine Aktion ist eine Abfolge von aufgezeichneten Befehlen, die auf eine
oder mehrere Dateien angewendet werden kann. Aktionen können vom
Anwender selbst erstellt und gespeichert werden, um immer wiederkehrende
Befehlsabfolgen zu automatisieren. Aktionen lassen sich auch in unabhängigen
kleinen Programmen, den sogenannten Droplets, speichern.

Alphakanal

Alphakanäle werden zusätzlich zu den Farbinformationskanälen
(Kanäle) angelegt, um Masken und Auswahlen in Form von 8-Bit-Graustufenbildern
zu speichern.

Ankerpunkt
Ein Pfad setzt sich aus einem oder mehreren Segmenten zusammen,
die durch Ankerpunkte miteinander verbunden sind. Die Ankerpunkte bilden
dabei die Anfangs- und Endpunkte eines jeden Segments. Abgerundete Kurven
sind durch Ankerpunkte verbunden, die als Kurvenpunkte bezeichnet werden.
Stark gekrümmte Pfade oder Ecken sind durch Eckpunkte verbunden.
Kurvenpunkte können mit dem Punkt-umwandeln-Werkzeug in Eckpunkte
konvertiert werden.

Ankerpunkt-hinzufügen-Werkzeug

Das Ankerpunkt-hinzufügen-Werkzeug fügt einem Pfad oder einer
Form einen Ankerpunkt hinzu.

Ankerpunkt-löschen-Werkzeug

Das Ankerpunkt-löschen-Werkzeug löscht einen Ankerpunkt
aus einem Pfad oder einer Form.

Anti-Aliasing
Siehe Glätten

Arbeitsfarbräume
Farbprofile für das Farbmanagement, anwendbar auf die Modi
RGB, CMYK und Graustufen, um unter standardisierten
Ausgabespezifikationen die beste Farbtreue zu erzielen.

Arbeitsfläche
Die Arbeitsfläche ist der gesamte Bereich eines Bildes, der bearbeitet
werden kann.

Arbeitspfad
Siehe Pfad

Auflösung
Anzahl der Bildpunkte (dots, pixel) auf einer bestimmten Länge, meistens
angegeben in "dots per inch" (dpi) oder "pixel per inch"
(ppi).

Ausbessern-Werkzeug

Das Ausbessern-Werkzeug nimmt Pixel in einer Auswahl auf, so dass
sie an anderer Stelle eingefügt werden können. Die Kantenpixel
der eingefügten Auswahl werden den umgebenden Pixel in bezug auf
Helligkeit, Farbe und Struktur angepasst. Siehe auch Reparatur-Pinsel.

Auswahl, Auswahlbegrenzung

Eine Auswahl ist ein Pixelbereich, der unabhängig von den übrigen
Pixel eines Bildes bearbeitet, verschoben, kopiert und transformiert
(Transformation) werden kann. Definiert wird eine Auswahl durch
eine Auswahlbegrenzung, die als blinkende schwarz-weiße Linie oder
Fläche erscheint und mit den Auswahlwerkzeugen erstellt wird.
Auswahlen sind temporär, können jedoch mit dem Befehl "Auswahl,
Auswahl speichern" in Alphakanälen gespeichert werden.
Auswahlen lassen sich ferner aus Ebenenmasken und
temporären Masken erzeugen.

Auswahl, Menü
Im Menü Auswahl befinden sich verschiedene Befehle, mit denen eine
bestehende Auswahl verändert werden kann. So lässt sich zum
Beispiel eine Auswahl umkehren, transformieren, erweitern, verkleinern
und mit einer weichen Auswahlkante versehen.

Auswahlwerkzeuge

Mit den Auswahlwerkzeugen werden Bildbereiche bestimmt, um sie unabhängig
vom Rest des Bildes bearbeiten zu können. Zu den Auswahlwerkzeugen
in der Werkzeugleiste gehören das Auswahlrechteck, die Auswahlellipse,
das Auswahlwerkzeug einzelne Zeile, das Auswahlwerkzeug einzelne Spalte,
die Lasso-Werkzeuge sowie der Zauberstab. Siehe auch Auswahl
und Auswahl-Menü

Bezierkurve
Eine Bezierkurve ist eine Kurve, deren Form durch Fixpunkte (Ankerpunkte)
entlang ihres Kreisbogens gegeben ist. Die Form und Wölbung der Kurve
wird über die Ankerpunkte und deren Grifflinie
und Griffpunkte bestimmt. Werden die Griffpunkte
am Ende der Grifflinie verschoben, so wird die Kurve in eine bestimmte
Richtung gewölbt.

Bikubisch
siehe Interpolation

Bildgröße
Die Größe eines Bildes, angegeben in Pixel oder in einer Längeneinheit

Bildpaket
Ein Bildpaket ist eine Datei, die verschieden große Versionen eines
Bildes enthält, ähnlich den Portraitabzügen eines Fotostudios.

Bildschirmauflösung

Die Anzahl darstellbarer Bildpunkte (Pixel) auf einem Monitor. Die Auflösung,
mit der ein Monitor Bildinformationen darstellen kann, hängt vom
Monitor und von der verwendeten Grafikkarte ab. Je mehr Pixel (Bildpunkte)
dargestellt werden können, desto detailreicher und schärfer
wird das Monitorbild (800×600 Pixel, 1024×768 Pixel, 1280×1024 Pixel und
höher).

Bilinear
siehe Interpolation

Bit
Ein Bit (Binary Digit) ist die kleinste mögliche Informations- und
Speichereinheit in einem Computersystem und hat entweder den Zustand 0
oder 1. Wird ein Bildpunkt nur mit einem Bit beschrieben, kann es zwei
Zustände haben. Bitmap-Bilder sind 1-Bit-Bilder, da sie für
jedes Pixel nur ein Bit für die Definition von Schwarz und Weiß
benötigen.

Bitmap-Bilder
Bezeichnung für Rasterbilder mit 1 Bit
Farbtiefe, also Schwarz-Weiß-Bilder (keine
Graustufen!). Der Begriff wird in Photoshop und ImageReady allerdings
für alle Rasterbilder verwendet.

Bitmap-Schriften
Bitmap-Schriften werden anhand eines Pixelmusters abgebildet, so dass
bei diagonalen Linien und Kurven ein typisches Treppenmuster entsteht.
Aus diesem Grund spielen Bitmap-Schriften als Computerschrift heute nur
noch eine untergeordnete Rolle.

BMP
Abkürzung für das Windows-Bitmap (BMP) Format, das unter Windows
die höchste Kompatibilität zwischen Programmen gewährleistet.
BMP-Dateien werden verlustfrei komprimiert () und können
von fast jedem Programm unter Windows verarbeitet werden, darunter auch
Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen.

Buntstift-Werkzeug
Der Buntstift gehört zur Gruppe der Malwerkzeuge und wird dazu verwendet,
Linien mit harten Kanten ohne Kantenglättung (siehe Glättung),
zum Beispiel in Grafiken und Screenshots, zu malen. Da die Linien
nicht geglättet werden können, ist der Buntstift für diagonale
Linien nicht geeignet.

Cie L*a*b*
International standardisiertes Farbmodell der Commission Internationale
d’Eclairage (CIE), das auf der Farbwahrnehmung des menschlichen Auges
beruht. Das Modell beschreibt Farbe über die Helligkeit (Luminanz)
und Farbkomponenten von Rot bis Grün (a*) und Blau bis Gelb (b*).

CMS
Color Management System, siehe Farbmanagement

CMY(K)
CMY(K) ist ein Farbmodell, das Farbe aus den Grundfarben Cyan,
Magenta und Gelb (Yellow) definiert. Die drei Grundfarben zusammen ergeben
annähernd Schwarz, das Fehlen jeglicher Farbe ergibt Weiß,
weshalb CMY(K) als subtraktives Farbmodell bezeichnet wird. Schwarz (K)
wird ergänzt, um ein reines tiefes Schwarz erzeugen zu können.
In CMYK wird eine Farbe durch Angabe der prozentualen Anteile der vier
Grundfarben beschrieben. CMYK wird in der Druckvorstufe verwendet, aus
diesem Grund sollten Bilder, die in den Offsetdruck gehen, im Farbmodus
CMYK vorliegen. Obwohl handelsübliche Tintenstrahldrucker ebenfalls
mit den CMYK-Farben drucken, sind die Geräte auf die Interpretation
von RGB-Bildern optimiert.

Color Management
Englischer Begriff für Farbmanagement

Compositkanal
Der Kanal eines Bildes, der die Farbinformationen der einzelnen Kanäle
eines Bildes in sich vereint und somit das Gesamtbild wiedergibt.

Computerschriften
Computerschriften, auch Fonts genannt, sind Schriftfamilien, die
im Betriebssystem eines Computers installiert sind. Bei Computerschriften
werden nach ihrer technischen Realisierung zwei Hauptgruppen unterschieden:
Bitmap-Schriften und skalierbare Schriften. Siehe auch Postscript,
True Type und Open Type.

Dateibrowser

Programm zum Verwalten von Dateien (z.B. Windows Explorer). Auch der Dateibetrachter
in Photoshop wird als Dateibrowser bezeichnet.

Dateigröße
Allgemein beschreibt die Dateigröße die Größe einer
Datei in Byte. In Photoshop gibt die Dateigröße die Abmessungen
eines Bildes in Längeneinheiten und Schriftpunkten an.

Deckkraft

Die Deckkraft bestimmt die Transparenz einer Ebene inklusive zugewiesener
Ebenenstile. Bei 100% sind die Pixel vollständig deckend,
bei 0% sind sie vollständig transparent. Siehe auch Fläche.

Direkt-Auswahl-Werkzeug

Mit dem Direkt-Auswahl-Werkzeug werden Ankerpunkte eines Pfades
oder einer Formebene ausgewählt, um sie
bearbeiten zu können. Siehe auch Pfadauswahl-Werkzeug.

Dither, Dithering

Dithering beschreibt ein Verfahren zur Simulation nicht vorhandener Farben
im Farbmodus Indizierte Farben, der auf maximal 256 Farben beschränkt
ist. Dabei werden vorhandene Farben in einer Struktur angeordnet, die
dem menschlichen Auge das Vorhandensein weiterer Farben vortäuscht.
Zur Auswahl stehen die Dither-Methoden Diffusion, Muster und Störungsfilter,
die sich durch die Anordnung der Pixel unterscheiden.

DPI
"Dots Per Inch". Maßeinheit, die bei der Druckausgabe
angibt, wie viele Bildpunkte pro Zoll gedruckt werden können. Die
Abkürzungen DPI und PPI (Pixel per Inch) werden häufig
synonym verwendet.

Droplet
Droplets sind kleine Programme, die Aktionen beinhalten
und außerhalb von Photoshop und ImageReady ausgeführt werden.
Droplets können auf eine oder mehrere Bilddateien gleichzeitig angewendet
werden. Werden Bilder mit der Maus auf ein (zum Beispiel auf dem Desktop
abgelegtes) Droplet gezogen, öffnet sich Photoshop oder ImageReady
und führt die im Droplet gespeicherte Aktion aus. Photoshop und ImageReady
Droplets sind nicht miteinander kompatibel.

Duplizieren

Beim Duplizieren wird eine Kopie einer Ebene oder einer Auswahl erstellt.
Das Duplizieren einer Auswahl erfolgt entweder über das Verschieben-Werkzeug,
oder über den Befehl "Ebene duplizieren" aus dem Palettenmenü

E

Ebenen
In der digitalen Bildbearbeitung Schichten, die Pixel enthalten und unabhängig
voneinander bearbeitet werden können

Ebenen reduzieren
Zusammenfügen zweier oder mehrerer Ebenen auf eine Ebene.

Ebenenmaske
siehe Maske

Ebenen-Palette
In der Ebenen-Palette werden die Ebenen eines Bildes verwaltet,
also zum Beispiel ein- und ausgeblendet, sowie die Reihenfolge der Ebenen
festgelegt. Ferner werden hier Deckkraft, Füllmethode
und Ebenenstile zugewiesen und eingestellt.

Ebenenstile
Ebenenstile sind Schatten-, Beleuchtungs-, Kontur- und Farbverlaufs-Effekte,
die einer Ebene zugewiesen werden und sich auf deren gesamten Inhalt auswirken.
Ebenenstile können nur über ihre jeweiligen Optionen gesteuert
werden, nicht jedoch mit den Werkzeugen aus der Werkzeugleiste bearbeitet
werden.

Eigene-Form-Werkzeug
Das Eigene-Form-Werkzeug wird dazu verwendet, vorgefertigte Formen wie
Pfeile, Symbole und Ornamente aus der Formen-Palette in ein Bild einzufügen.
Siehe Formwerkzeuge.

Ellipse-Werkzeug
Das Ellipse-Werkzeug wird dazu verwendet, elliptische und kreisrunde Formen
zu zeichnen. Siehe Formwerkzeuge.

EPS
Encapsulated Postscript, Dateiformat und Seitenbeschreibungssprache für
Postscript-fähige Systeme.

Extras
Nicht druckbare visuelle Hilfsmittel in Photoshop. Zu den Extras gehören
das Raster, die Hilfslinien und die Slice-Begrenzungen

Farbaufnahme-Werkzeug
Mit dem Farbaufnahme-Werkzeug lassen sich bis zu vier Farbaufnehmer in
einem Bild positionieren. Farbaufnehmer sind Referenzpunkte, für
die Farbinformationen in der Info-Palette angezeigt werden. Diese Informationen
werden zum Beispiel bei der Farbkorrektur eines Bildes verwendet, da sowohl
die ursprünglichen, als auch die entstehenden neuen Farbwerte angezeigt
werden.

Farbmanagement

Kein Gerät im Publikationsprozess kann das gesamte Spektrum der mit
dem menschlichen Auge wahrnehmbaren Farben darstellen oder ausgeben. Jedes
Gerät ist auf einen bestimmten Farbraum orientiert und kann
nur einen gewissen Farbumfang wiedergeben Ein Farbmanagementsystem
(CMS – Color Management System) interpretiert die Farben korrekt und überträgt
sie an die jeweiligen Ausgabegeräte entsprechend den Richtlinien
des International Color Consortium (ICC).

Farbmodell

Mathematische Beschreibung zur Darstellung von Farbe, z.B. RGB,
CMYK, HSB und CIE L*a*b*.

Farbmodus

Definition, wie die Farbe eines Bildes angezeigt und ausgegeben wird.
Basiert meistens auf Farbmodellen wie RGB und CMYK.

Farbraum
Der Farbraum beschreibt das Spektrum an Farben, das sich in einem bestimmten
Farbmodus befindet. Der Farbraum von RGB ist zum Beispiel
größer als der von CMYK, kann also mehr Farben darstellen,
er deckt jedoch nicht alle Farben ab, die in CMYK dargestellt werden können.
Farbräume können also unabhängig von ihrer Größe
zueinander verschoben sein.

Farbsättigung
Farbintensität einer Farbe

Farbtemperatur
Die Farbtemperatur gibt die farbliche Zusammensetzung des Lichts an und
wird in Kelvin (K, Maßeinheit für absolute Temperatur) gemessen.
Je niedriger der Wert, desto höher sind die Rotanteile im Licht.
Höhere Kelvin-Werte machen das Licht blauer. Abendrot hat um 3000
Kelvin, das Normlicht der Druckindustrie mit 5500 Kelvin soll normales
Mittagslicht simulieren. Blauer Himmel kann eine Farbtemperatur von über
10000 Kelvin haben.

Farbtiefe
Die Farbtiefe bezeichnet die Anzahl von Bits, mit der die Farbinformationen
eines einzelnen Bildpunktes codiert werden. Je mehr Bits pro Bildpunkt,
desto mehr Farben kann ein Bild enthalten. Die am häufigsten anzutreffende
Farbtiefe für Bilder ist 24 Bit, was etwas über 16,7 Millionen
Farben ergibt.

Farbumfang

Unter Farbumfang wird der Farbbereich verstanden, den ein Gerät (Monitor,
Scanner, Drucker usw. anzeigen, bzw. ausgeben kann. Der Farbumfang ist
dabei abhängig vom Farbraum des verwendeten Farbmodus (RGB,
CMYK usw.).

Farbwähler
Dialogbox zur Auswahl einer Vorder- und Hintergrundfarbe.

Filter
In der digitalen Bildbearbeitung Befehle, die Bildinhalte nach einem festgelegten
Schema manipulieren, indem sie z.B. Fotofilter simulieren. Die gebräuchlichsten
Filter sind Scharf- und Weichzeichner.

Fixierte Pixel
In der Ebenen-Palette lassen sich die Pixel einer Ebene ganz oder
teilweise vor Veränderungen schützen. Hierzu gehört das
Fixieren von Pixeln, so dass sie nicht verschoben werden können,
das Fixieren transparenter Pixel, wobei transparente Pixel vor Veränderungen
geschützt werden, sowie das Fixieren von Bildpixeln, so dass alle
farbigen Pixel vor Veränderungen geschützt werden.

Fläche
Die Einstellung "Fläche" in der Ebenen-Palette
bestimmt die Transparenz von Pixeln einer Ebene, wobei die Deckkraft
von Ebenenstilen unberücksichtig bleibt. Im Extremfall kann ein Bildteil
vollständig ausgeblendet werden (0%), die Ebenenstile bleiben jedoch
vollständig sichtbar. Siehe auch Deckkraft.

Fleisch
Siehe Geviert.

Font
siehe Computerschriften

Formebenen
Formebenen werden mit den Form- und Zeichenstift-Werkzeugen erstellt,
wobei die Form automatisch mit der Vordergrundfarbe gefüllt wird.
Die Vordergrundfarbe kann jedoch durch ein Muster oder durch einen Farbverlauf
ersetzt werden. Die Kontur der Form wird dabei in einer Vektormaske gespeichert.
Siehe auch Pfade.

Formwerkzeuge
Mit den Formwerkzeugen werden Vektorformen gezeichnet, wobei entweder
nur die Kontur einer Form (Pfad) gezeichnet wird oder diese mit
einer Farbe, einem Verlauf oder mit einem Muster gefüllt wird (Formebenen).
Die Formwerkzeuge können ferner dazu verwendet werden, gerasterte
Formen zu erzeugen (Pixel füllen).

Freiform-Zeichenstift-Werkzeug

Mit dem Freiform-Zeichenstift-Werkzeug werden vektorbasierte Konturen
als Pfade und Formebenen in Form von geraden Linien und
Kurvensegmenten erstellt. Das Arbeiten mit dem Freiform-Zeichenstift-Werkzeug
entspricht dem freihändigen Zeichnen

Freistellungswerkzeug

Mit dem Freistellungswerkzeug werden Bilder beschnitten, wobei die Arbeitsfläche
auf den beschnittenen Bereich reduziert wird. Die zu entfernenden Bereiche
können entweder gelöscht oder nur ausgeblendet werden. Beim
Freistellen mit dem Freistellungswerkzeug lässt sich der verbliebene
Bildbereich gleichzeitig neu berechnen (siehe auch Interpolation)

Füllmethode
Die Füllmethoden legen fest, wie die Pixel einer Ebene mit
denen der darunter liegenden Ebene reagieren. Häufig entstehen dabei
Pixel mit neuen Helligkeits- und Farbwerten, da für die Füllung
verschiedene Eigenschaften wie Helligkeit, Kontrast und Farbwerte der
Pixel beider Ebenen herangezogen werden. Füllmethoden können
für Ebenen und die Mal- und Retuschewerkzeuge eingestellt werden.
Bei den Mal- und Retuschewerkzeugen bestimmen die Füllmethoden, wie
die neuen Pixel mit den vorhandenen reagieren, so, als würde zum
Beispiel eine Farbe auf eine bereits vorhandene, aber noch nasse Farbe
aufgetragen werden.

Füllwerkzeug
Das Füllwerkzeug füllt eine Ebene oder eine Auswahl
mit der aktiven Vordergrundfarbe oder mit einem Muster, das aus der Muster-Palette
gewählt werden kann

 

Geviert
Der Begriff Geviert geht auf den Bleisatz zurück, als die Größe
eines Buchstabens durch die Kegelgröße definiert wurde. Der
Kegel, ein Bleisockel, auf dem sich der Buchstabe befindet, ist etwas
größer als der Buchstabe selbst. Der Freiraum auf dem Kegel
wird als Fleisch bezeichnet. Computerschriften basieren ebenfalls auf
dieser relativen Maßeinheit, wobei das Geviert ein gedachtes Quadrat
ist.

GIF

Abkürzung für Graphics Interchange Format. Neben JPEG
ist GIF das wichtigste Format für Internetseiten und existiert in
den Versionen GIF87a und GIF89a. GIF-Dateien können transparente
Pixel enthalten und werden verlustfrei mit LZW komprimiert (siehe Komprimierung),
sind jedoch auf maximal 256 Farben beschränkt. Das GIF-Format wird
deshalb normalerweise nur für Grafiken und Banner mit wenigen Farben
verwendet. Im GIF-Format können jedoch kleine Animationen (animierte
GIFs) für Webseiten erstellt und transparente Bereiche gespeichert
werden.

Glätten

Unter Glätten, auch Anti-Aliasing genannt, wird ein Verfahren verstanden,
bei dem unerwünschte Treppen- oder Sägezahneffekte an gebogenen
und diagonalen Pixelkanten reduziert werden. Hierzu werden die Kanten
teilweise mit Pixel gefüllt, deren Farbe und Helligkeit abgestuften
Mittelwerten der umgebenden Pixel entsprechen. Eine rote Linie auf gelbem
Hintergrund wird zum Beispiel mit Pixeln aus verschiedenen Orangetönen
geglättet.

Gradationskurve
Eine Gradationskurve beschreibt eine Abbildungsvorschrift für den
Helligkeitsverlauf eines Bildes, im einfachsten Fall in einer geraden
Linie in einem Winkel von 45 º. Diese Linie kann verändert werden,
um den Helligkeitsverlauf eines Bildes selektiv zu verändern.

Graustufen
Im Modus Graustufen werden die Pixel eines Bildes mit 8 Bit pro Pixel
in einem Kanal beschrieben und können also maximal 256 verschiedene
Graustufen von reinem Weiß bis tiefem Schwarz annehmen. Der Kanal
kontrolliert dabei die Schwarz-Anteile eines Pixels in Prozent.

Grifflinie
Jeder Ankerpunkt verfügt über eine Grifflinie, die in
zwei Griffpunkten endet. Die Positionen der Grifflinie und der Griffpunkte
können justiert werden und bestimmen die Größe und Form
eines Kurvensegments. Siehe Pfad.

Griffpunkt
Siehe Grifflinie.

Grundlinie
Die Grundlinie ist die Linie, auf der die meisten Buchstaben einer Schriftart
ruhen. Ausnahmen sind Buchstaben mit Unterlängen, also zum Beispiel
g, j und p.

Hand-Werkzeug
Das Hand-Werkzeug erlaubt es, den sichtbaren Bildbereich im Bildfenster
zu verschieben, falls das Bild nicht vollständig im Bildfenster sichtbar
ist. Das Hand-Werkzeug kann durch Halten der Leertaste vorübergehend
aktiviert werden, wenn ein anderes Werkzeug gewählt ist.

Hintergrund-Radiergummi

Der Hintergrund-Radiergummi entfernt selektiv Pixel mit ähnlichen
Helligkeitswerten und eignet sich besonders dafür, Bildteile freizustellen,
die sich durch deutliche Kontrastunterschiede von ihrer Umgebung abheben.
Die Empfindlichkeit des Hintergrund-Radiergummis kann justiert werden.

Histogramm
Ein Histogramm stellt für jede Helligkeitsstufe die Anzahl der Pixel
in einem Bild graphisch dar und gibt so Aufschluss darüber, ob das
Bild über genügend Details in den Tiefen, Mitteltönen und
Lichtern verfügt, um es korrigieren zu können.

Horizontales Textmaskierungswerkzeug

siehe Textmaskierungswerkzeuge

Horizontales Text-Werkzeug

siehe Text-Werkzeuge

HSB

Farbmodell, das Farbe über Farbton (Hue), Sättigung (Saturation)
und Helligkeit (Brightness) beschreibt.

ICC-Profile
Siehe Farbmanagement

Imagemap

Bereiche eines Web-Bildes, die Verknüpfungen zu anderen Webseiten
und Rollovers enthalten können

Indizierte Farben
Indizierte Farben ist ein Farbmodus, der maximal 256 Farben enthalten
kann. Nicht vorhandene Farben können durch Dithering simuliert
werden. Der Farbmodus Indizierte Farben wird bei den Dateiformaten GIF-
und PNG-8 verwendet.

Interpolation
Beim Skalieren (Vergrößern, Verkleinern) und Transformieren
(Verzerren, Neigen usw.) von Rasterbildern müssen die Bildpunkte
neu berechnet werden. Die Erzeugung dieser vorher nicht vorhandenen Pixel
wird als Interpolation bezeichnet. In Photoshop und ImageReady stehen
hierzu die drei Algorithmen Pixelwiederholung, Bilinear und Bikubisch
zur Verfügung. Die Pixelwiederholung ist das schnellste, jedoch qualitativ
schlechteste Verfahren bei der Interpolation, da Pixel lediglich dupliziert
werden. Bikubisch benötigt die längste Rechenzeit, erzeugt aber
die besten Ergebnisse, weil die Farb- und Helligkeitswerte der umgebenden
Pixel in die Interpolation einfließen. Bilinear ist eine vereinfachte,
weniger rechenaufwendige Version von Bikubisch.

Java

Objektorientierte Programmiersprache, die in Anlehnung an die Programmiersprache
C++ von der Firma SUN entwickelt wurde. Zur Ausführung von Java-Programmen
wird eine "Java Virtual Machine" benötigt, welche heutzutage
in den verbreiteten Browsern bereits implementiert ist. Mit dieser lassen
sich Java-Programme auf nahezu jedem Computer, unabhängig von dessen
Hardware oder Betriebssystem, ausführen.

Java-Applets
Ein Java-Applet ist ein Programm, das von einer Webseite aus gestartet
und von einem Server herunter geladen wird. Java-Applets werden häufig
verwendet, um auf Webseiten Multimediaeffekte und Interaktivität
zu erzeugen (z.B. Animationen, Musik, Videos).

JavaScript
Objektbasierte Programmiersprache, die von Netscape entwickelt wurde,
um in Webseiten interaktive und dynamische Inhalte sowie Effekte wie Rollover
programmieren zu können, JavaScript wird heute von allen verbreiteten
Webbrowsern direkt interpretiert. JavaScript hat nur durch die gemeinsame
Verwandtschaft zu C++ Ähnlichkeiten zur Programmiersprache Java,
mit der es keinesfalls verwechselt werden sollte.

Jitter

Mit Jitter bezeichnet man Phasenschwankungen und damit zeitliche Änderungen
von Signalfrequenzen. Es handelt sich um Schwankungen von fixierten Zeitpunkten
(z.B. der Zeitpunkt des Übergangs von einer Signalamplitude auf eine
andere) eines Digitalsignals (Quelle: http://w3.siemens.de, Aufruf: 24.05.2003).
In der Werkzeugspitzenpalette von Photoshop werden mit Jitter verschiedene
Modifikationen an den Werkzeugspitzen eingestellt, um Kontur- und Farbschwankungen
beim Malen zu erzielen.

JPEG
Abkürzung für Joint Photographic Experts Group, die das Dateiformat
und gleichnamige verlustbehaftete Kompressionsverfahren entwickelt hat
(Komprimierung). JPEGs können in Photoshop in unterschiedlicher
Qualität komprimiert werden, und zwar auf einer Skala von 0 bis 12,
wobei 0 für die schlechteste Qualität steht, dafür aber
die geringste Dateigröße produziert. Bei 12 ist es umgekehrt.
Da JPEG-Bilder bis zu 16,7 Millionen Farben enthalten können, ist
es das Standardformat für Fotografien, die auf Webseiten veröffentlicht
werden.

Kanäle (Farbinformationskanäle)

Graustufenbilder, die Farb- und Helligkeitsinformationen eines Bildes
enthalten. Die Anteile jeder Grundfarbe eines Bildes befinden sich in
einem eigenen Kanal, also für RGB zum Beispiel in den Kanälen
Rot, Grün und Blau. Zusammen genommen ergeben die Kanäle einen
Composit-Kanal, der das Gesamtbild repräsentiert.

Kerning

Abweichung von der normalen Laufweite beim Zusammentreffen bestimmter
Zeichen, z.B. "AV", bei denen sonst unschöne Zwischenräume
entstehen.

Komprimierung
Verfahren zur Verringerung der Dateigröße, indem die Daten
mit Hilfe verschiedener Algorithmen effektiver beschrieben werden. Dabei
wird zwischen verlustfreier und verlustbehafteter Komprimierung unterschieden.
Verlustfreie Komprimierungsverfahren wie LZW (Lempel Ziv und Welch) und
RLE (Run Length Encoding) erhalten vollständig die Bildqualität,
während verlustbehaftete Komprimierungsverfahren wie JPEG selektiv
Daten aus einem Bild löschen und zu einer Qualitätsminderung
des Bildes, aber auch zu erheblich besseren Kompressionsfaktoren führen.

Kontaktabzug
auch Kontaktkopie genannt; fotografisches Verfahren, bei dem die Negative
zur Belichtung direkt auf das Fotopapier gelegt werden. Auf diese Art
kann man einen ganzen Film auf einem Bogen Fotopapier kopieren. In Photoshop
wird der Inhalt eines Ordners auf ähnliche Art dargestellt.

Kopierstempel-Werkzeug
Die Werkzeugspitze des Kopierstempels nimmt an einer Stelle im Bild Pixel
auf, so dass sie an anderer Stelle eingefügt werden können.
Der Kopierstempel eignet sich in erster Linie dazu, Pixel zu klonen. Siehe
auch Reparatur-Pinsel

Korrekturebene
Bei Korrekturebenen handelt es sich um Ebenen, die keine Pixel, sondern
Korrektureinstellungen für alle darunter liegenden Ebenen eines Bildes
enthalten. Korrekturebenen können zum Beispiel Einstellungen zu Farbe,
Kontrast und Helligkeit enthalten. Auf diese Weise werden Ebenen nicht
direkt manipuliert, sondern bleiben im Original erhalten. Siehe Ebenen.

Kunstprotokoll-Pinsel
Mit dem Kunstprotokoll-Pinsel-Werkzeug kann zu einem bestimmten Bearbeitungsstatus
eines Bildes gemalt werden, der in der Protokoll-Palette
bestimmt wird. Dabei verfremdet der Pinsel das Bild durch künstlerische
Maleffekte wie Tupfen und Wirbel.

Lab

Siehe Cie L*a*b*

Lasso-Werkzeuge
In Photoshop finden sich drei verschiedene Lassos. Das Lasso-Werkzeug
erstellt eine freihändige Auswahl, ähnlich dem Malen mit einem
Stift. Das Polygon-Lasso erzeugt eine polygonale Auswahl, indem mit der
Maus auf die gewünschten Eckpunkte des Polygons geklickt wird. Das
magnetische Lasso erstellt eine Auswahl entlang von Pixelkanten mit Kontrastunterschieden
durch Ziehen mit der Maus. Die Empfindlichkeit des magnetischen Lassos
kann dabei eingestellt werden.

Laufweite

Unter Laufweite werden die Abstände von Zeichen einer Schrift verstanden,
die wiederum durch die Dickte, also das zu druckende Zeichen plus Vor-
und Nachbreite bestimmt werden.

Layout
Der Begriff Layout beschreibt die Gestaltung und Anordnung aller Elemente
(Text, Bilder, Tabellen, etc.) auf einer Seite. Während Typographie
die Grundelemente der Textgestaltung meint (Mikroelemente), beschäftigt
sich das Layout mit den Makroelementen der Seitengestaltung.

Lichter
siehe Tonwert

Linienzeichner-Werkzeug

Das Linienzeichner-Werkzeug wird dazu verwendet, gerade Linien zu zeichnen.
Da die Kanten geglättet werden können, eignet sich das Werkzeug
vor allem zur Erstellung diagonaler Linien. Ferner können den Linien
veränderbare Pfeilspitzen hinzugefügt werden. Siehe Formwerkzeuge.

LZW
Siehe Komprimierung.

Magischer Radiergummi
Der magische Radiergummi entfernt Pixel mit ähnlichen Farbwerten
und entspricht in seiner Wirkungsweise dem Zauberstab.

Magnetisches-Lasso-Werkzeug

siehe Lasso-Werkzeuge

Malwerkzeuge
Mit den Malwerkzeugen werden einem Bild Pixel in der aktiven Vordergrundfarbe
hinzugefügt, sofern keine speziellen Einstellungen zur Farbgenerierung
vorgenommen wurden (siehe Jitter). Die Malwerkzeuge in Photoshop
simulieren in Ihrer Wirkungsweise traditionelle Malwerkzeuge wie Stift,
Pinsel und Airbrush. Zu den Malwerkzeugen zählen das Werkzeugspitzen-Werkzeug,
das Buntstift-Werkzeug, das Verlaufswerkzeug und das Füllwerkzeug

Maske
In der Bildbearbeitung der geschützte Teil eines Bildes, an dem keine
Veränderungen vorgenommen werden können. Masken werden als 8-Bit
Graustufenbilder in Alphakanälen
gespeichert, wobei Schwarz Bildbereiche vor Veränderungen schützt,
Grau teilweise schützt und Weiß Veränderungen zulässt.

Maskierungsmodus
Die Schaltfläche Maskierungsmodus in der Werkzeugleiste wechselt
vom Standardmodus in den Maskierungsmodus, so dass das Bild temporär
maskiert werden kann, um eine Auswahl zu erstellen. Siehe temporäre
Maske
.

Messwerkzeug

Mit dem Messwerkzeug wird der Abstand zwischen zwei Punkten im Arbeitsbereich
gemessen. Zwischen den beiden Punkten wird eine nicht druckbare Linie
gezogen, wobei in der Optionsleiste Informationen zu den Koordinaten der
Punkte, der Abstand der beiden Punkte auf der x- und der y-Achse, der
relativ zur Achse gemessene Winkel sowie der Abstand der beiden Punkte
angezeigt werden.

Miniatur
Miniaturen sind stark verkleinerte Ansichten von Bildern zur besseren
Übersichtlichkeit. In Photoshop finden sich Miniaturansichten in
den Paletten für Ebenen, Kanäle und Pfade sowie im Dateibetrachter.

Mitteltöne

Siehe Tonwert

Moiré
Unter Moiré wird ein unerwünschter optischer Effekt in Form
von Karo- oder Streifenmustern verstanden, der entsteht, wenn eine bereits
gedruckte Vorlage gescannt wird. Moirés entstehen, weil ein Scanner
nicht in der Lage ist, das Raster der gedruckten Vorlage exakt aufzuzeichnen.
Beim Scannen generiert der Scanner sein eigenes Raster, die mit der Vorlage
nicht deckungsgleich ist. Manche Scannerpunkte fallen direkt auf die Rasterpunkte
des Drucks, manche aber genau dazwischen, so dass sich periodische Helligkeitsschwankungen
ergeben.

Musterstempel-Werkzeug
Das Musterstempel-Werkzeug fügt einem Bild durch Malen ein Muster
aus der Muster-Palette hinzu

Nachbelichter
Mit dem Retusche-Werkzeug Nachbelichter werden Pixel durch Malen mit der
Maus abgedunkelt, wobei der Grad der Abdunklung sowie die Werkzeugspitze
eingestellt werden können.

Neuberechnen

siehe Interpolation

Open Type Font (OT)
Open Type ist eine von Adobe und Microsoft entwickelte Schrifttechnologie,
die verschiedene Vorteile von True Type und Postscript-Schriften
in sich vereint. OT-Schriften können sowohl auf dem Macintosh, als
auch unter Windows verwendet werden, ferner enthalten sie Postscript-Daten
und erweiterte Zeichensätze. Die beiden letztgenannten Eigenschaften
ermöglichen im Gegensatz zu True Type eine wesentlich bessere Kontrolle
beim Setzen von Schriften.

OT Font
Siehe Open Type

Palette
Frei platzierbares Fenster eines Programms, das Befehle und Optionen enthält.

Palettenmenü

Jede Photoshop-Palette verfügt über ein Palettenmenü, das
über einen nach rechts zeigenden Pfeil oben rechts in der Palette
aufgerufen wird und palettenspezifische Befehle beinhaltet.

PDF
Abkürzung für Portable Document Format. PDF wurde von Adobe
entwickelt, um PostScript-Dateien mit einem entsprechenden Dokumentbetrachter
wie dem Acrobat Reader betrachten zu können. Heute wird PDF in erster
Linie dazu verwendet, große Dateien mit Bildern und Texten wie Broschüren
zu komprimieren und digital zu publizieren.

Pfad
Ein Pfad, auch als Arbeitspfad bezeichnet, definiert die äußere
Kontur einer Vektorform. Bei gefüllten Pfaden handelt es sich um
Formebenen. Pfade bestehen aus einem oder aus mehreren Segmenten,
die gerade oder gewölbt sein können. Ein Pfad ist entweder geschlossen
(z.B. ein Kreis oder ein Rechteck), oder geöffnet (z.B. eine Wellenlinie).

Pfadauswahl-Werkzeug

Mit dem Pfad-Auswahl-Werkzeug lässt sich ein kompletter Pfad
oder eine Formebene auswählen, verschieben und transformieren
(skalieren, rotieren und verzerren). Um einen einzelnen Ankerpunkt zu
bearbeiten, muss er mit dem Direkt-Auswahl-Werkzeug ausgewählt
werden.

Photoshop

siehe Adobe Photoshop

PICT
Standardbildformat des Macintosh, das Bilder mit RLE verlustfrei komprimiert
(Komprimierung).

Pipette

Mit der Pipette wird eine Farbe im Bild aufgenommen, um sie als Vorder-
oder Hintergrundfarbe auszuwählen.

Pixel
Picture Element, Bildpunkt. Die kleinste Informationseinheit in der digitalen
Bildverarbeitung.

Pixel füllen

"Pixel füllen" ist eine Option für die vektorbasierten
Formwerkzeuge, so dass diese zur Erzeugung gerasterter Formen
verwendet werden können.

Pixelmaße
Die Pixelmaße geben die Gesamtzahl der Pixel eines Bildes in Breite
und Höhe an. Die Breite bezieht sich auf die horizontale Anzahl der
Pixel pro Zeile, die Höhe auf die Zahl der Zeilen.

Pixelwiederholung
Interpolation

PNG
Abkürzung für Portable Network Graphics. PNG wurde als Reaktion
auf den Versuch, für die Verwendung von GIF Lizenzgebühren zu
verlangen, entwickelt und als lizenzfreier Standard verabschiedet. In
einer Variante mit 8 Bit Farbtiefe ("PNG-8") unterstützt
wie GIF maximal 256 Farben und kann transparente Pixel enthalten.
Eine Alternative zu PNG-8 ist PNG-24, das bis zu 16,7 Millionen Farben
(True Color) und 256 Transparenzstufen unterstützt. Wegen der verlustfreien
Kompression sind PNG-24-Dateien mit fotografischen Bildern deutlich größer
als äquivalente JPEG-Dateien; letztere sind daher nach wie
das übliche Internet-Bildformat für Fotos.

PNG-24
Siehe PNG

PNG-8
Siehe PNG

Polygon-Lasso-Werkzeug
siehe Lasso-Werkzeuge

Polygon-Werkzeug
Das Polygon-Werkzeug wird dazu verwendet, vieleckige Formen zu zeichnen.
Die Zahl der Ecken kann dabei in der Optionsleiste des Werkzeuges bestimmt
werden. Siehe Formwerkzeuge.

Postscript
siehe EPS und Postscript-Schriften

Postscript-Schriften

Postscript-Schriften sind Computerschriften, die geräteunabhängig
interpretiert werden, da sie auf dem Geviert, einem genormten relativen
Maßsystem, basieren. Das heißt, jedes Gerät (Computer-Anwendung,
Drucker, Belichter oder Schneidemaschine) kann nach Bedarf den Font in
seiner gewünschten Form und Größe ausgeben.

PPI
"Pixel Per Inch", Pixel pro Zoll (2,54 cm). Maßeinheit
für die Auflösung von Rasterbildern. Ein Bild mit beispielsweise
72 ppi beinhaltet 72 Pixel pro Zoll. Siehe auch DPI.

Protokoll, Protokoll-Palette
In der Protokoll-Palette werden alle ausgeführten Befehle aufgezeichnet,
so dass sie selektiv rückgängig gemacht und wiederhergestellt
werden können. Wird ein Bild geschlossen, wird das Protokoll unwiderruflich
gelöscht.

Protokoll-Pinsel-Werkzeug

Mit dem Protokoll-Pinsel-Werkzeug kann zu einem bestimmten Bearbeitungsstatus
eines Bildes gemalt werden, der in der Protokoll-Palette
bestimmt wird.

PSD
Abkürzung für Photoshop Document. Das Dateiformat PSD eignet
sich zur Archivierung von Projekten, da es die Bilddaten nicht komprimiert.
Darüber hinaus ist es das einzige Format, das außer den eigentlichen
Bildinformationen alle Zusatzinformationen wie zum Beispiel Ebenen, Kanäle
und ICC-Profil mit speichert. Zunehmende Bedeutung erhält dieses
Photoshop-Format für das Desktop Publishing (DTP), da immer mehr
Programme den Import von PSD-Dateien erlauben.

PSD-Format
Dateiformat von Photoshop und ImageReady

Pt
Siehe Punkt.

Punkt
Punkt ist eine Maßeinheit für die Schriftgröße.
Der heute für Computerschriften gebräuchliche Punkt entspricht
dem amerikanischen Point (Pt) und misst ca. 0,353 Millimeter.

Punkttext

In Photoshop werden zwei Textformen unterschieden: Absatztext
und Punkttext. Bei Punkttext erfolgt kein automatischer Zeilenumbruch,
Absätze lassen sich nicht unabhängig voneinander ausrichten.
Punkttext wird deshalb für die Eingabe von einzelnen Wörtern
wie Titel und Beschriftungen verwendet.

Punkt-umwandeln-Werkzeug

Das Punkt-umwandeln-Werkzeug konvertiert einen Kurvenpunkt in einen Eckpunkt.
Siehe Ankerpunkt.

Radiergummi
Der Radiergummi entfernt Pixel aus einem Bild und ersetzt sie je nach
gewählter Einstellung ganz oder teilweise durch transparente, also
durchsichtige Pixel. Wurden transparente Pixel vorher fixiert (siehe fixierte
Pixel
), so ersetzt der Radiergummi die gelöschten Bereiche durch
die Hintergrundfarbe.

Raster
Ein Gitternetz aus nicht druckbaren Linien, das als Hilfsmittel beim Skalieren,
Transformieren und Ausrichten von Bildteilen verwendet wird.

Rasterbild
Ein Bild, das aus einzelnen Bildpunkten (Pixel) besteht, wobei
die Pixel von links nach rechts und von oben nach unten angeordnet sind.

Rastern
Beim Rastern werden Vektorebenen, also zum Beispiel Formebenen
und Textebenen, in Bildebenen konvertiert. Beim Rastern verlieren die
Objekte (also Formen und Schriftzeichen) ihre Vektoreigenschaften, da
sie in Pixel umgewandelt werden. Vektorebenen müssen zum
Beispiel gerastert werden, wenn Formen oder Schriftzeichen mit den Mal-
und Retuschewerkzeugen oder mit Filtern bearbeitet werden
sollen.

Rechteck-Werkzeug
Das Rechteck-Werkzeug wird dazu verwendet, eine rechteckige Form zu zeichnen.
Siehe Formwerkzeuge.

Reparatur-Pinsel
Wie der Kopierstempel nimmt die Werkzeugspitze des Reparatur-Pinsels
an einer Stelle Pixel auf, so dass sie an anderer Stelle eingefügt
werden können. Beim Einfügen werden im Gegensatz zum Kopierstempel
Farbe, Helligkeit und Struktur der umgebenden Pixel berücksichtigt,
so dass der Reparatur-Pinsel das beste Werkzeug ist, um fehlerhafte Bildbereiche
zu reparieren.

Retuschewerkzeuge
Mit den Retuschewerkzeugen werden Pixel manipuliert, um Bilder
in bezug auf Helligkeit und Kontrast, Schärfe, Farbe und Inhalt zu
korrigieren und in aller Regel zu verbessern. Zu den Retuschewerkzeugen
gehören unter anderem der Reparatur-Pinsel, das Ausbessern-Werkzeug
und der Kopierstempel, sowie Abwedler, Nachbelichter,
Schwamm, Weichzeichner, Scharfzeichner und Wischfinger.

RGB
RGB ist ein Farbmodell, bei dem die Grundfarben Rot, Grün
und Blau zusammengenommen Weiß ergeben und das deshalb als additives
Farbmodell bezeichnet wird. Geräte, die Farbe mit Hilfe von Licht
ausgeben oder erfassen (Monitore, Projektoren, Scanner usw.), verwenden
immer RGB.

RLE

Siehe Komprimierung.

Rollover
Ein Rollover ist ein Webeffekt, bei dem ein Bild durch ein anderes Bild
ersetzt wird, wenn der Besucher der Seite eine Aktion ausführt, also
zum Beispiel mit der Maus auf das Rollover zeigt oder darauf klickt. Die
Steuerung des Effekts wird oft durch JavaScript realisiert.

Scanner

Gerät zur Digitalisierung von gedruckten Vorlagen und Dias. Am gebräuchlichsten
sind Flachbettscanner, die Vorlagen bis zur Größe A4 digitalisieren
können. Darüber hinaus existieren Trommelscanner und Dia-Scanner.
Kaum noch anzutreffen sind Hand-Scanner, die manuell über die Vorlage
gezogen werden müssen.

Scharfzeichner
Der Scharfzeichner erhöht den Kontrast benachbarter Pixel im Wirkungsbereich
der Werkzeugspitze. Die Erhöhung des Kontrastes vermittelt den Eindruck
von mehr Bildschärfe. Die Wirkung von Scharfzeichner und Weichzeichner
heben sich nicht gegenseitig auf.

Schnappschuss
Ein Schnappschuss speichert vorübergehend den Bearbeitungsstatus
eines Bildes in der Protokoll-Palette, so dass
immer wieder zu diesem Status zurückgekehrt werden kann. Wird ein
Bild geschlossen, werden die Schnappschüsse zusammen mit dem Protokoll
unwiderruflich gelöscht.

Schriftart

Unter Schriftart werden verschiedene Schriftfamilien zusammengefasst,
die sich durch ein bestimmtes Erscheinungsbild auszeichnen. Typische Schriftarten
sind Serifen- und serifenlose Schriften sowie Schreibschriften. Der Begriff
Schriftart wird jedoch häufig synonym mit dem Begriff Schriftfamilie
verwendet.

Schriftfamilie
Der Begriff Schriftfamilie bezeichnet alle Varianten des Schriftbildes
einer Schrift. Da eine Schriftfamilie unterschiedliche Laufweiten, Strichstärken
usw. haben kann, wird eine Schriftfamilie weiterhin in verschiedene Schriftschnitte
unterteilt.

Schriftgrad
Als Schriftgrad wird die Größe einer Schrift bezeichnet. Grob
gesprochen erstreckt sie sich von der Oberkante eines Buchstabens mit
Oberlänge (z.B. h, k und l) bis zum unteren Rand eines Buchstabens
mit Unterlänge (z.B. g, j und p). Tatsächlich ist der Schriftgrad
aber ein Entwurfsparameter, der sich am konkreten Schriftschnitt nicht
exakt messen lässt.

Schriftschnitt

Der Schriftschnitt bezeichnet Variationen des Schriftbildes einer Schriftfamilie.
Typische Schriftschnitte sind fette, kursive und fettkursive Variationen.

Schwamm
Mit dem Retusche-Werkzeug Schwamm wird die Farbsättigung von Pixeln
durch Malen mit der Maus entweder erhöht oder verringert. Der Grad
der Veränderung kann ebenso wie die Werkzeugspitze eingestellt werden.

Screenshot

Screenshot ist die allgemein gebräuchliche englische Bezeichnung
für ein Bildschirmfoto, bei dem das momentane Monitorbild durch Drücken
der Druck-Taste oder ähnlichem in die Zwischenablage kopiert und
von dort aus als Rasterbild in ein Dokument eingefügt wird. Die Pixelmaße
des Bildes entsprechen dabei der eingestellten Bildschirmauflösung,
also zum Beispiel 1024×768 oder 1280×1024 Pixel. Spezielle Screenshot-Programme
erlauben die Erstellung von Bildschirmfoto-Serien, indem die Screenshots
automatisch als Bilddateien, oft im BMP-Format, auf der Festplatte
abgespeichert werden.

Slice
Rechteckiger Teilbereich eines Bildes, der als eigenständige Datei
gespeichert werden kann. Ein Bild wird in Slices zerschnitten, wenn diese
zum Beispiel unterschiedliche Funktionen (Verknüpfungen, Rollovers)
auf einer Webseite ausführen sollen.

Stile

Die in der Stile-Palette vorhandenen Stile sind eine Sammlung vorgefertigter
Ebenenstile, die den Pixeln
und Vektorformen einer Ebene
zugewiesen werden können.

temporäre Maske
Temporäre Masken werden dazu verwendet, eine Auswahl mit
den Malwerkzeugen und mit Filtern zu erstellen. Hierfür
wird in der Werkzeugleiste vom Standard- in den Maskierungsmodus gewechselt.
Die temporäre Maske befindet sich in einem Alphakanal, der
nicht erhalten bleibt, wenn zurück in den Standardmodus gewechselt
wird. Eine temporäre Maske lässt sich jedoch als Auswahl speichern.

Textmaskierungswerkzeuge
Die Textmaskierungswerkzeuge dienen dazu, Schriftzeichen in Form einer
Auswahl zu erstellen, indem die Werkzeuge eine temporäre
Maske
verwenden. Diese Textauswahl kann dauerhaft in einem Alphakanal
gesichert werden und zum Beispiel für eine Ebenenmaske verwendet
werden. Siehe auch Maske.

Text-Werkzeuge
Die beiden Textwerkzeuge Horizontales Text-Werkzeug und Vertikales Text-Werkzeug
in der Werkzeugleiste erlauben die Eingabe von Schriftzeichen. Text wird
in speziellen Vektorebenen, den Textebenen, abgelegt, da es sich bei den
Zeichen von Computerschriften so gut
wie immer um Vektorobjekte handelt (siehe Vektoren).

Thumbnail

siehe Miniatur

Tiefen
siehe Tonwert

TIFF

Das "Tagged Image File-Format" (TIFF) ist neben EPS
das am häufigsten verwendete Dateiformat im Druckbereich, da es von
praktisch allen Textverarbeitungs-, DTP- und Bildbearbeitungsprogrammen
unterstützt wird. An Farbmodi stehen neben RGB und CMYK auch Graustufen,
Bitmap und Lab-Farben zur Verfügung, ferner bleiben ab Photoshop
6 auch Ebenen beim Speichern von TIFF-Dateien erhalten. TIFF-Bilder lassen
sich verlustfrei über LZW und ZIP und verlustbehaftet in JPEG komprimieren.
Siehe Komprimierung.

Tonwert

Der Tonwert beschreibt die Verteilung der Farb- und Helligkeitswerte von
Pixeln in einem Bild. Der Tonwertbereich eines Bildes wird in Tiefen (die
dunkelsten Bereiche), Mitteltöne und Lichter (die hellsten Bereiche)
unterteilt. Bei einem Bild mit durchschnittlichem Tonwert befinden sich
rund 80% aller Pixel in den Mitteltönen. Graphisch dargestellt wird
der Tonwertbereich eines Bildes mit Histogrammen.

Tonwertkorrektur
Die Tonwertkorrektur verändert den Tonwert eines Bildes,
indem die Helligkeitswerte der Pixel über den gesamten möglichen
Tonwertbereich neu verteilt werden.

Transformieren
Transformieren ist der Oberbegriff für eine Reihe an Befehlen, mit
dem der Inhalt einer Ebene oder eine Auswahl
skaliert, gedreht, geneigt und verzerrt werden kann.

True Type Fonts

TrueType-Schriften sind Computerschriften, die durch das Betriebssystem
interpretiert werden. Sie sind zwar frei skalierbar, jedoch nicht geräteunabhängig.
Die Ausgabe auf Druckvorstufen-Geräten ist so gut wie unmöglich,
da ein TrueType-Font keiner Norm entsprechen muss.

TT, TTF
Siehe True Type Fonts

TWAIN

Spezielle Treiberarchitektur, über die Scanner und Digitalkameras
in das Betriebssystem eingebunden werden, so dass ein Scanner direkt aus
einer Anwendung wie Photoshop heraus bedient werden kann.

Typographie
Der Begriff Typographie beschreibt (1.) die Form und Gestaltung von einzelnen
Schriftzeichen, sowie (2.) die Art und Weise, wie Schriftzeichen in gliedernde
Elemente wie Wörter, Zeilen, Absätze, Textblöcke und Spalten
zusammengefügt werden. Typographie ist eng verwandt mit dem Begriff
Layout.

 

Vektorgrafik
Im Gegensatz zu einem Rasterbild besteht eine Vektorgrafik nicht
aus einzelnen Bildpunkten, sondern aus geometrischen Objekten, die durch
mathematische Funktionen beschrieben werden. Die häufig gebräuchlichen
Begriffspaare "Raster" und "Bild" sowie "Vektor"
und "Grafik" illustrieren deren Unterschiede.

Verlaufswerkzeug
Malwerkzeug in der Werkzeugleiste, mit dem Farbverläufe erstellt
werden. Zur Auswahl stehen lineare, radiale und reflektierte (gespiegelte)
Verläufe sowie Verlaufswinkel und Rauteverlauf. Verläufe können
aus zwei oder mehreren Farben sowie mit Farben und transparenten Pixeln
erzeugt werden.

Verschieben-Werkzeug

Mit dem Verschieben-Werkzeug wird der Inhalt einer Ebene oder eine Auswahl
verschoben. Durch Halten der Alt-Taste (Mac: Optionstaste) wird der zu
verschiebende Bildbereich dupliziert. Das Verschieben-Werkzeug kann durch
Halten der Strg-Taste vorübergehend aktiviert werden, wenn ein anderes
Werkzeug gewählt ist.

Vertikales Textmaskierungswerkzeug

siehe Textmaskierungswerkzeuge

Vertikales Text-Werkzeug

siehe Text-Werkzeuge

Web-Fotogalerie
Webseite, die Bildminiaturen mit Verknüpfungen zu den Bildern in
Originalgröße enthält

Weichzeichner
Der Weichzeichner verringert den Kontrast benachbarter Pixel im Wirkungsbereich
der Werkzeugspitze. Die Verringerung des Kontrastes vermittelt den Eindruck
von Unschärfe. Die Wirkung von Weichzeichner und Scharfzeichner
heben sich nicht gegenseitig auf.

Werkzeugleiste
Die Werkzeugleiste ist eine freischwebende Palette, die die Mal-
und Retuschewerkzeuge, die Zeichenwerkzeuge,
verschiedene Hilfswerkzeuge sowie den Farbwähler
beinhaltet.

Werkzeugspitzen-Werkzeug

Das Werkzeugspitzen-Werkzeug ist ein universelles Malwerkzeug, das über
die entsprechenden Einstellungen in der Werkzeugspitzen-Palette
praktisch jedes denkbare Malwerkzeug simulieren kann. Darüber hinaus
lassen sich jeder simulierten Werkzeugspitze zahlreiche unterschiedliche
Eigenschaften zuweisen.

Wischfinger

Das Werkzeug Wischfinger simuliert das Verschmieren von nasser Farbe mit
einem Finger und kann auch dazu verwendet werden, Malen mit Fingerfarben
nachzustellen.

Zauberstab

Der Zauberstab ist ein Auswahlwerkzeug, das Pixel mit gleichen oder ähnlichen
Farbwerten auswählt. Der Toleranzbereich, der bestimmt, wie ähnlich
die Werte sein müssen, um in die Auswahl aufgenommen zu werden, kann
dabei eingestellt werden. Ferner lässt sich bestimmen, ob die Pixel
einer oder aller Ebenen ausgewählt werden, und ob die Pixel benachbart
sein müssen oder nicht.

Zeichenstift-Werkzeuge
Mit dem Zeichenstift-Werkzeug werden vektorbasierte Konturen als Pfade
und Formebenen in Form von geraden Linien und
Kurvesegmenten erstellt. Das Arbeiten mit dem Zeichenstift-Werkzeug entspricht
dem Zeichnen mit Lineal, Kurvenlineal und Zirkel. Siehe auch Formwerkzeuge.

Zoom-Werkzeug
Das Zoom-Werkzeug dient zum Vergrößern oder Verkleinern des
sichtbaren Bildausschnitts im Bildfenster.

 

Das kleine Lexikon zum Thema Photoshop stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Photoshop der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Mehr Infos dazu und zu 50 weiteren kostenlosen Online-Kursen finden Sie hier. © Diese Definition / dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen.

Projektmanagement-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema Projektmanagement stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Projektplanung und Projektoptimierung mit MS Project 2003 der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

60 – 40-Methode

Die 60 – 40-Methode ist aus der Erfahrung heraus entstanden und
besagt, dass ein Projektbeteiligter, insbesondere ein Projektleiter,
seine Arbeitszeit zu 60% in planbare Tätigkeiten und zu 40% in
ungeplante Tätigkeiten aufteilen sollte. Diese 40% dienen als
Pufferzeit für unvorhergesehene Ereignisse.

Analyse

Der Begriff “Analyse” (griech. analysis: Auflösung) bezeichnet
unterschiedliche Methoden und Techniken der Aufgliederung eines
Systems (Projekt) in seine Elemente.
Gegenbegriff: siehe Synthese.

Anwendungs-kompetenz

Unter den Anwendungskompetenzen werden die praktischen
Erfahrungen verstanden, die als Projektleiter oder als
Projektmitarbeiter durch die Mitarbeit in unterschiedlichen Projekten
gesammelt werden.

Arbeit

In MS Project wird die Arbeit aus der Beziehung:

Arbeit = Vorgangsdauer x Ressourceneinheit(en)

Bottom-Up

Vorgehensweise der Systemsynthese, bei der ein System aus
seinen Elementen (neu) zusammengesetzt wird.

Brainstorming
CSV

CSV (Comma Separated Values (Variables)), ist ein spezielles
Dateiformat für den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen
Anwendungen. Die Daten sind als ASCII-Zeichen gespeicherten, die durch
ein Trennzeichen (Komma, Semikolon, Tabulator usw.) voneinander
getrennt sind.

Effektivität

Die Effektivität beschreibt die “Wirksamkeit” eines Vorganges /
Objektes. Ausgewählte Einsatzmittel können z.B. “wirksam” und
gleichzeitig überdimensioniert sein. Die Effizienz befasst sich
mit der Frage der “Überdimensionierung”.

Effizienz

Die Effizienz beschreibt den “Wirkungsgrad”, die
“Wirtschaftlichkeit” (Nutzen / Aufwand) eines Vorganges /
Objektes.

Elemente (System)

Dinge, Vorgänge, Teile eines Objektes

ERP

Enterprise Resource Planning; universelle
Unternehmensplanungssoftware, die die Integration der wichtigsten
Geschäftsprozesse in einem Unternehmen zum Ziel hat. Dadurch soll die
Effizienz der Unternehmensprozesse gesteigert und damit die Kosten
gesenkt werden.

Evolutionäres Modell

Evolutionäre (Projekt) Modelle weisen eine inkrementelle
Vorgehensweise in der Projektdurchführung auf und binden den Kunden
(den Auftraggeber) sehr eng in das Projekt ein. Dadurch sollen
Änderungen der Anforderungen auch noch während der Projektdurchführung
in das Projekt einfließen können.

Fachkompetenz

Die Fachkompetenzen umfassen das Know-How einzelner Branchen.
Die Fachkompetenzen werden z.B. durch eine Berufsausbildung, ein
Studium oder eine Weiterbildung erworben.

FMEA, Fehlervermeidungs­methoden

Die FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse) sind
spezielle Abläufe, um im Vorfeld von neuen Produkten oder Prozessen
mögliche Fehlerfälle vorausschauend zu erkennen und durch geeignete,
vorbeugende Maßnahmen im späteren Anwendungs- oder Einsatzfall zu
vermeiden.

Eine sehr bekannte Methode ist die FMEA, die fehlermöglichkeits-
und -einflussanalyse.

Führungsbandbreite

Die Führungsbandbreite definiert die optimale Anzahl von
Personen, die eine Führungskraft (z.B. Projektleiter) leiten
kann.

Gantt-Diagramm

Das Gantt-Diagramm (benannt nach dem Ingenieur Henry Gantt) ist
ein horizontales “Balkendiagramm”, welches die einzelnen Arbeitspakete
eines Projektes graphisch in einer zeitlichen Reihenfolge
darstellt.

Groborganisation

Die Grobanalyse eines Projektes hat zum Ziel, die Anforderungen
des Auftraggebers in einen Projektantrag umzusetzen. Dieser
Projektantrag ist die Grundlage für die Projektfreigabe durch ein
Entscheidungsgremium.

Hauptkompetenzfelder

Die Hauptkompetenzfelder des Projektmanagements sind die
“Methodenkompetenz”, “Fachkompetenz”, “Anwendungskompetenz” und die
“Sozialkompetenz”.

Information

Der Begriff “Information” (von lateinisch informare, bilden,
durch Unterweisung Gestalt geben) ist potentiell oder aktuell
vorhandenes, nutzbares oder genutztes Wissen. Im allgemeinen
Sprachgebrauch wird unter einer “Information” auch eine Nachricht
verstanden, die zweckorientiert ist, also Wissen im eigentlichen Sinne
transportiert

Kennzahlen

Kennzahlen sind spezielle, aussagekräftige Zahlen, die in
komprimierter Form einen Überblick über ein Projekt vermitteln.
Typische Projektkennzahlen sind “Einsatzmittelbedarf”,
“Projektkosten”, “Projektdauer” usw.

Kernteam

Das Kernteam ist eine kleine Anzahl von Experten, das im
Wesentlichen zwei Aufgaben zu erfüllen hat:

In der Vorbereitungsphase eines Projektes
erarbeitet das Kernteam zusammen mit dem Projektleiter die
Projektgrundlagen (z.B. Ausarbeitung des Projektantrages).

In der Durchführungsphase eines Projektes
übernehmen die Mitglieder des Kernteams in größeren und komplexeren
Projekten häufig die Aufgaben der Teilprojektleiter.

Kick-off – Meeting

Das Kick-off – Meeting (kick off: engl. von sich schleudern) ist
die Einführungsveranstaltung eines Projektes.

Gegenstück: siehe Review – Meeting

Kommunikation

Der Begriff “Kommunikation” [lat: communicare = mitteilen]
umfasst die Mitteilung, Verständigung, Übermittlung von Information
von einem Sender zu einem Empfänger, und ggf. zurück

Kompetenz

Im Duden bezeichnet der Begriff Kompetenz den
Sachverstand, die Fähigkeit sowie die Zuständigkeit von Personen

Kosten-Nutzen-Analyse

Eine monetäre Analysemethode, die eine Entscheidungshilfe für
Alternativen bietet.

Kritischer Weg

Als “kritischer Weg” werden die verknüpften Vorgänge bezeichnet,
die die längste Dauer als Summe aufweisen und damit den Endtermin des
Projektes bestimmen. Jeder Vorgang des kritischen Weges wird als
kritischer Vorgang bezeichnet.

Lenkungsausschuss

Der Lenkungsausschuss, auch als Steuerungsgremium bezeichnet,
ist das übergeordnete Leitungsgremium eines Projektes.

Managementprozesse

Managementprozesse sind die Prozesse (Aufgaben / Vorgänge), die
durch das Management (Führungskräfte) ausgeführt werden.

Methode

Unter dem Begriff “Methode” wird ein planmäßiges Vorgehen oder
Verfahren zum Erreichen eines Zieles verstanden

Methodenkompetenz

Unter dem Begriff “Methodenkompetenz” werden die Kenntnisse und
Fähigkeiten der “Methoden” (und der “Techniken” und “Tools”) des
Projektmanagements zusammengefasst.

Modell

Ein Modell ist eine mehr oder weniger abstrakte Beschreibung
(Abbildung) eines realen Objektes bzw. Verfahrens zur
Veranschaulichung der Objekteigenschaften.

Nutzwertanalyse

Die Nutzwertanalyse ist eine (nichtmonetäre) strukturierte
Entscheidungsmethode, die es durch eine Bewertungstechnik ermöglicht,
eine optimale Alternative aus einer Anzahl von Möglichkeiten
auszuwählen. Sie hilft, fundierte, nachvollziehbare Entscheidungen zu
treffen, auch dann, wenn nur “weiche” Entscheidungshilfen als
Kriterien zur Verfügung stehen.

Pflichtenheft

Das Pflichtenheft ist ein Dokument, das vom Auftragnehmer
erstellt wird. Es basiert auf den Angaben (Anforderungen) die der
Auftraggeber im Lastenheft vorgegebenen hat.

Phase (Projektphase)

Eine Projektphase beinhaltet eine inhaltliche und eine zeitliche
Komponente. Die inhaltliche Ablaufkomponente umfasst die sachlich und
fachlich zusammengehörenden Aktivitäten eines Projektes. Die zeitliche
Komponente gibt die Dauer und die Beziehungen zu anderen Projektphasen
(Vorgänger- und Folgephase) an.

Phasenmodell

Phasenmodelle gliedern ein Projekt in zeitliche Abschnitte auf.
Diese so genannten Projektphasen werden in zeitlicher Reihenfolge
nacheinander oder auch parallel durchlaufen.

Phasenmodell, einfaches

Das einfache Phasenmodell gliedert ein Projekt z.B. in drei
Hauptphasen auf: 1. Projektvorbereitung, 2. Projektdurchführung und 3.
Projektabschluss.

Phasenmodell, PRINCE2

Das Phasenmodell PRINCE2 umfasst acht
“Managementprozesse”: Leitung des Projektes, Projektplanung,
Projektauslösung, Projektstart, Projektdurchführung,
Projektcontrolling, Projektabschluss, Ergebnisübergabe

Phasenmodell, Wasserfallmodell

Beim Wasserfallmodell verläuft ein Projekt (z.B. eine
Software-Entwicklung) in folgenden Standardphasen ab: Anforderungen -
Analyse – Entwurf (Design) – Programmierung – Implementierung – Test -
Betrieb (Support).

PRINCE2

Phasenmodell, PRINCE2

Prioritätenmatrix

Die Prioritätenmatrix ist ein strukturelles Verfahren, um aus
einer Reihe von Elementen (z.B. Kriterien) deren “Wichtigkeit” bzw.
deren Priorität zu bestimmen. Das Vorgehen nach der Prioritätenmatrix
beruht auf dem “paarweisen Vergleich” der Elemente.

Projekt

Ein Projekt ist ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch die
Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet
ist

Projektart

Gruppe von Projekten, die nach bestimmten Kriterien
klassifiziert sind. In diesem Kurs werden Projekte in die folgenden
Projektarten klassifiziert: Organisationsprojekte,
Produktentwicklungs- / Dienstleistungsprojekte und Anlagen- /
Bauprojekte

Projekt-Dreieck (Magisches Dreieck)

Das Projektdreieck (auch magisches Dreieck genannt) setzt sich
aus den, untereinander abhängigen Parametern Termine, Kosten und
Qualität zusammen.

Projektgegenstand

Der Projektgegenstand, auch als Projektobjekt, Projektinhalt
bezeichnet, ist der ursächliche Grund eines Projektes.

Projektkennzahlen
Projektleistungs-bewertung

Die Projektleistungsbewertung ist die Kosten- / Nutzenbewertung
(Gewinnvergleichsrechnung) eines Projektes. Dabei wird der monetäre
Nutzen, der durch das Projekt entsteht, in Beziehung zu den Kosten
(Projektaufwand) gesetzt.

Projektsammel-vorgang

Der Projektsammelvorgang ist ein übergeordneter Sammelvorgang
eines Projektes und vereinigt die Dauer, die Arbeit und die Kosten des
gesamten Projektes.

Projektstrukturplan

Der Projektstrukturplan PSP umfasst die Projektpläne der
Aufbau- und Ablaufstruktur eines Projektes.

Prozess

Ein Prozess ist ein abgeschlossener Vorgang, der sich aus den
Elementen: Input – Throughput – Output – Ressourcen zusammen. Prozesse
können hierarchisch gegliedert sein (Haupt- und Unterprozesse).

Prozessmethode

Die Prozessmethode ist eine weit verbreitete Analyse- und
Darstellungstechnik von Vorgängen (Projekten) durch Prozesse.

PSP-Codes

Der PSP-Codes (PSP: Projektstrukturplan) ist eine
Kurzbezeichnung und dient der eindeutigen Position und schnellen
Identifizierung von einzelnen Vorgängen in einer
Gliederungsstruktur.

Sozialkompetenzen

Unter den Sozialkompetenzen werden die Verhaltensweisen von
Personen verstanden, die sich förderlich oder auch hinderlich in einer
Gruppe auswirken können.

Steuerungsgremium
Synthese

Der Begriff Synthese (aus spätlat.:
synthesis) bedeutet zusammensetzen, -stellen. Aufbau eines Ganzen aus
seinen Teilen. Gegenbegriff: Analyse

System

Ein System ist ein nach außen abgeschlossenes Gebilde und setzt
sich aus Elementen und deren Beziehungen (Schnittstellen)
untereinander und in Bezug auf die Umwelt zusammen.

Systemanalyse

In einer Systemanalyse wird ein System in seine wesentlichen
Komponenten (Elemente und deren Beziehungen) aufgelöst. Diese
Auflösung erfolgt im Allgemeinen Top-Down.

Systems Engineerings

Das Systems Engineering (von der Bedeutung her: Systemmethode,
Systemtechnik) ermöglicht es, komplexe Systeme (z.B. Projekte)
strukturiert zu bearbeiten.

Systemsynthese

In einer Systemsynthese wird ein System aus Elementen und
deren Beziehungen zusammengesetzt. Diese Zusammensetzung erfolgt im
Allgemeinen Bottom-Up.

To-Do-Aufgabenlliste

Die To-Do-Aufgabenliste ist eine sehr einfache und wirkungsvolle
Methode des Prioritätenmanagements. Dabei werden die anstehenden
Aufgaben in eine Liste (Tabelle) eingetragen.

Top-Down – Methode

Vorgehensweise der Systemanalyse, bei der ein System vom
Groben zum Feinen in seine Elemente aufgegliedert wird.

Vorgang

Ein Vorgang ist ein Arbeitspaket dem ein Anfangs- und ein
Enddatum zugeordnet ist.

Vorgehensmodell

Ein Vorgehensmodell ist ein bestimmtes Verfahren, nach dem eine
Aufgabe (z.B. ein Projekt), an Hand eines vorher festgelegten und
bewährten Modells, durchgeführt wird.

Das kleine Lexikon zum Thema Projektmanagement stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Projektplanung und Projektoptimierung mit MS Project 2003 der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Mehr Infos dazu und zu 50 weiteren kostenlosen Online-Kursen finden Sie hier. © Diese Definition / dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen.

eCommerce-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema eCommercestammt aus dem kostenlosen Online-Kurs eCommerce der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

§ 24 UWG

Regelt im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), welches Gericht
örtlich für Klagen zuständig ist, die aufgrund des UWG angestrengt werden.

4C-Net-Business-Model

Geschäftsmodelltypologie nach Wirtz, welches Geschäftsmodelle nach dem
Leistungsangebot der im Internet agierenden Unternehmen abgrenzt.
Basisgeschäftsmodelltypen werden nach diesem Modell in Content,
Commerce,
Connection
und Context
unterteilt.

Acquirer

Bank oder Finanzinstitut, das mit Händlern Verträge über die Akzeptanz von
Kreditkarten abschließt. Der Acquirer kauft dem Händler seine Forderung
gegenüber dem Kunden ab und behält dafür einen Teil des Umsatzbetrags (Disagio)
als Provision ein.

Ad Click

Maßeinheit für die Wirksamkeit von Banner. Hierbei wird jeder Mausklick auf
einem Banner gezählt.

Ad Impression

Bezeichnet die Anzahl der von den Clients der Nutzer
abgerufenen (requested) Werbemittel vom Server eines Werbeträgers.
Als Werbemittel gelten nicht nur Banner, sondern auch andere Werbeformen (beispielsweise Interstitials, E-Mail-Marketing oder Affiliate Marketing).

Administrationsapplikation

Anwendungen die funktional der Administration eines Applikationsservers dienen.

Ad Request

Bannereinblendung

Affiliate Marketing

Marketingstrategie, die durch Zusammenarbeit von Partnern zum Beispiel durch
Bannertausch oder andere Verlinkungen und Werbeformate gekennzeichnet ist.

After-Sales-Funktionalitäten

Im Kontext der Qualifikationseinheit: Funktionen für Beratung, Betreuung und
zusätzliche Angebote des Kunden. Die Funktionen zu Logistik, Zahlungsabwicklung
und Versicherung, die auch in diesem Zusammenhang genannt werden, gehören zur
Handelstransaktionsphase “Abwicklung”.

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Agenten

(auch Software Agenten oder Intelligente Agenten) Technologie die komplexe
Aufgaben von Menschen auf Softwaresysteme übertragen soll. Ein Agent kann z.B.
auf einen Gebiet Wissen erwerben (Informationssuche), Entscheidungen treffen
(z.B. Online Kauf / Verkauf von Waren) und Aufgaben lösen.

AIDA-Modell

AIDA steht für Attention (Aufmerksamkeit), Interest
(Interesse), Desire (Wunsch) und Action (Handeln). Hierbei handelt
es sich um ein Modell, welches das Verhalten von Konsumenten beim Kauf
beschreibt.

Anfechtungsgründe

Rechtsgeschäfte (z. B. Kaufverträge) kommen durch die Abgabe von
Willenserklärungen der beteiligten Rechtssubjekte zustande. Wird ein
Rechtsgeschäft mit einer fehlerhaften Willenserklärungen geschlossen, kann der
irrtümlich Erklärende seine Erklärung mit der Folge anfechten, dass das
Rechtsgeschäft als von Anfang an nichtig angesehen wird. Das BGB
definiert genau, welche Anfechtungsgründe zulässig sind (§§ 119 Irrtum, 120
falsche Übermittlung, 123 Täuschung, Drohung), innerhalb welcher Frist
angefochten werden muss, und welche Folgen die Anfechtung hat (Schadensersatz
gegenüber dem auf die Erklärung Vertrauenden).

Anscheinsvollmacht

Ein Stellvertreter handelt für den Vertretenen. Diese Vertretungsmacht erhält
der Stellvertreter entweder kraft Gesetzes (z. B. Eltern gegenüber ihren minderjährigen
Kindern) oder durch Vollmacht des Vertretenen oder kraft Rechtsscheins. Die
Anscheinsvollmacht ist eine Rechtsscheinsvollmacht. Der Stellvertreter wird
so behandelt, als ob eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung vorläge. Die Anscheinsvollmacht
liegt vor, wenn jemand ("A"), ohne dazu bevollmächtigt zu sein,
für einen anderen ("B") wiederholt als dessen Vertreter gegenüber
Außenstehenden ("C") auftritt, der andere ("B") bei
pflichtgemäßer Sorgfalt dies hätte erkennen und verhindern können
und der Außenstehende ("C") in seinem Vertrauen auf ein bestehendes
Vertretungsverhältnis schutzwürdig ist. "B" muss sich dann
das Verhalten des "A" zurechnen lassen.

Applikationsserver

(engl. Application Server) Webarchitekturen bestehen im Allgemeinen aus einem
Server, einem Client und einem Applikationsserver
(3-Tier-Architektur). Der Applikationsserver ist eine Software, die serverseitig
betrieben wird und zusammen mit dem Webserver die Logik einer Business-Applikationskomponente
ausführt. Applikationsserver isolieren Business-Applikationskomponenten von
den Details eines Netzwerkmanagements. So lange wie die Business-Applikationskomponenten
die notwendigen Schnittstellen (z. B. CORBA, Enterprise JavaBeans) unterstützen, solange wird die Komponente alle
Vorteile des Applikationsservers übernehmen. Applikationsserver unterstützen
Webserver-Schnittstellen wie CGI, NSAPI und ISAPI. Diese wiederum unterstützen Komponenten die in Perl, Java oder CORBA IDL entwickelt wurden.

asynchrone Kommunikation

(engl. auch ATM für Asynchronus Transfer Mode) Der Begriff bezeichnet die
Anwendung von Übertragungssystemen zur Zweiwegekommunikation (bidirektionalen
Kommunikation), die sich in ihren Qualitätseigenschaften, z. B. der Bandbreite,
unterscheiden. Asynchrone Kommunikation soll dem Anwender einen Kanal hoher
Datenrate vom Dienstleister zum Anwender und einen Kanal geringerer Datenrate
vom Anwender zum Dienstleister zur Verfügung stellen. Ein Beispiel hierfür ist
T-DSL der deutschen Telekom mit Übertragungsraten von z. B. 768 kbit/s vom
Internet zum PC und 128 kbit/s vom PC ins Internet.

asynchrone Abwicklung

Bei der asynchronen Abwicklung eines Auftrags kann ein Anwendungsprogramm
nach einem erfolgreichen Auftrag jedes beliebige Ereignis entgegennehmen und
geeignet darauf reagieren, die Auftragsbestätigung erfolgt erst mit einem
expliziten Empfangsaufruf. Bei synchroner Auftragsabwicklung hingegen ist das
Programm vom Zeitpunkt des Auftrags bis zum Zeitpunkt der Auftragsbestätigung
blockiert.

Asymmetrische (Verschlüsselungs-) Verfahren

(auch Public-Key-Verfahren) Jeder Anwender besitzt ein Schlüsselpaar aus
einem öffentlichen und einem geheimen Schlüssel. Zur Verschlüsselung benötigt
der Absender den öffentlichen Schlüssel (Public Key) des Empfängers. Eine derart
kodierte Nachricht kann nur mit dem zugehörigen geheimen Schlüssel dechiffriert
werden; nicht einmal der Absender ist in der Lage, den Klartext
wiederherzustellen. Die öffentlichen Schlüssel lassen sich gefahrlos in einem
allgemein zugänglichen Verzeichnis speichern. Allerdings muss sichergestellt
sein, dass ein öffentlicher Schlüssel auch wirklich zu seinem vermeintlichen
Inhaber gehört: dies ist durch persönliche Überprüfung oder durch digitale
Zertifikate von vertrauenswürdigen Dritten zu gewährleisten. Das weitaus
bekannteste Public-Key-Verfahren ist RSA
(nach seinen Entwicklern Rivest, Shamir, Adleman). Der
Nachteil asymmetrischer Algorithmen liegt in der vergleichsweise langsamen
Abarbeitung infolge ihrer hohen Komplexität.

Auktion

Eine der ältesten Formen beim Handeln mit Gütern, bei der der Besitzer einer
Ware direkt an den Endnutzer verkauft. Nach Wirtz (Wirtz, B. W.: Electronic
Business, 2. Auflage, Wiesbaden 2001, S. 454f) werden Auktionen zunehmend als
zentrales dynamisches Preisfindungsinstrument für das E-Business gesehen. Auktionen sind demnach in der Lage,
Preise flexibel beim Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage in Abhängigkeit
der Markt- und Wettbewerbsbedingungen zu bilden. Abhängig vom Preisfindungsmechanismus
wird zwischen verschiedenen Auktionsformen unterschieden z. B.: Englische
Auktion
(Gebotsabgabe binnen fester Frist und Verkauf an höchstes Gebot),
Holländische Auktion (Anfangspreis sinkt, bis der erste Bieter diesen
annimmt). Neben der offenen Abgabe der Gebote gibt es so genannte verdeckte
Auktionen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Vickrey Auktion. Die
Abgabe der Gebote erfolgt hier ohne die Einsichtnahme der anderen Teilnehmer.
Das besondere an der Vickrey Auktion ist, dass der Meistbietende den zweithöchsten
Gebotspreis zahlt. (-> Internetauktion)

Authentifikation

Nachweis der Identität gegenüber dem Kommunikationspartner.

Autorisation

Durch Autorisation werden Art und Umfang der Rechte (Zugriffsrechte,
Zugangsrechte) von Systemobjekten (Benutzer, Programme, Dateien, Geräte,
Rechner, Netze) in Computersystemen (Netzwerken) festgelegt. Autorisierung
bedeutet demnach, dass beispielsweise ein Benutzer autorisiert ist (das Recht
hat), gewisse Aktionen gemäß seinem Grad der Autorisierung im System
durchzuführen.

B2B

Bedeutet Business-to-Business. bezeichnet im E-Commerce
den Handel der Unternehmen untereinander. Der B2B Bereich ist in der Regel durch
langfristige Geschäftsbeziehungen zwischen Transaktionspartnern gekennzeichnet.
Dabei steht die Schaffung einer Infrastruktur flexibler Kooperationstechniken
zwischen den beteiligten IT-Systemen im Vordergrund. Dies wird u.a. durch
Techniken wie CORBA,

EDI
oder EDIFACT
unterstützt.

B2C

Bedeutet Business-to-Consumer. Hierunter werden geschäftliche Transaktionen
zwischen einem Unternehmen als Anbieter und einem Endverbraucher als Nachfrager
subsumiert. Die Bindung zwischen den beteiligten Akteuren ist im Vergleich zum
B2B
Bereich eher locker.

Backend

Während das Frontend jeweils auf dem lokalen Rechner des Benutzers verbleibt,
befindet sich das Backend auf dem Server des Anbieters.
Backend bezeichnet demnach, vereinfacht gesagt, den Teil eines Programms, das
bei Client-Server-Anwendungen auf
dem Server abläuft und umfasst in der Regel den Datenbankserver sowie den Anwendungsserver
(Anwendungsserver stellen die zentralen Anwendungskomponenten im Rahmen der
Client-Server-Architektur zur Verfügung, z. B. Webserver).

Backofficesystem

Hierunter werden Produktkataloge
ebenso subsummiert wie unterschiedlichste Applikationen, die mit der Nutzung
des Angebots verbunden sind. Der Begriff fasst Verwaltungsprozesse und Geschäftsabläufe
zusammen, die hinter den Kulissen, also hinter dem Frontend
ablaufen. Dazu gehört beispielsweise die rechnergestützte unternehmensinterne
Weiterbearbeitung von Bestellungen und Reklamationen. Das Backoffice umfasst
die Schnittstellen zwischen verschiedenen Untersystemen, wie etwa E-Commerce-Anwendungen,
Ressourcenplanung oder CRM-Systeme.

Backup

Sicherheitskopie eines Datenstandes, die bei Datenverlust oder Datenzerstörung
eine Möglichkeit bietet, die ursprünglichen Datenbestände wiederherzustellen.

Banner

Englisch für “Spruchband”; interaktives Werbeformat auf Websites. Eine
Grafik, die als Werbefläche auf einer Website eingebunden ist. Sie soll
Aufmerksamkeit erregen und zu einem Klick auf das Banner motivieren, um den
Besucher zur umworbenen Website weiterzuleiten.

Benutzertracking

-> Tracking

Beschaffungsmodell/Beschaffungskette

Beschaffungskette. Meist im Zusammenhang mit Supply
Chain
Management benutzt. Es geht darum, die Einkaufsprozesse über die
gesamte Wertschöpfungskette
zu optimieren.

Best-of-Breed

Bei einem Best-of-Breed-Ansatz wird eine Gesamtlösung aus unterschiedlichen
Komponenten zusammengestellt, wobei für jede einzelne Komponente gilt, dass
diese am besten geeignet ist.

Bildschirmauflösung

Die Anzahl darstellbarer Bildpunkte (Pixel) auf einem Monitor. Die Auflösung,
mit der ein Monitor Bildinformationen darstellen kann, hängt von der verwendeten
Grafikkarte ab. Je mehr Pixel (Bildpunkte) dargestellt werden können, desto
detailreicher und schärfer wird das Monitorbild (800×600 Pixel, 1024×768 Pixel,
1280×1024 Pixel und höher).

Bitstrings

Folge von Bits. Bit: kleinste Informationseinheit im binären Zahlensystem.
Ein Bit kann entweder den Zustand von 1 oder 0 annehmen.

Blockchiffre

Blockchiffren verschlüsseln eine bestimmte Anzahl Bits in einem Schritt,
häufig 64 Bit. Für diese Algorithmen stehen neben der einfachen Verschlüsselung
`Block für Block´ (Electronic Codebook Mode, ECB) verschiedene zusätzliche
Betriebsarten zur Verfügung, die durch Rückkopplung des
Verschlüsselungsergebnisses auf den nächsten Block entstehen. Damit kann die
Blockgröße des Verfahrens reduziert oder/und die Sicherheit erhöht werden: ein
Angreifer könnte beim ECB Blöcke ermitteln, die häufig auftreten und deren
Klartext abzuleiten ist wie bei Grußformeln oder Header-Informationen – diese
8-Zeichen-Folgen wären dann an jeder Stelle kompromittiert. Außerdem können
ECB-Blöcke umgestellt und für Replay-Attacken benutzt werden.

Börse

Bezeichnung für einen regelmäßig stattfinden Markt für vertretbare (fungible)
Güter, deren Beschaffenheit allgemein bekannt ist und deren Mengen untereinander
austauschbar sind. Die Waren selbst brauchen also nicht zur Stelle zu sein. Für
Waren nicht vollkommen gleichartiger Beschaffenheit (Getreide, Kaffee,
Baumwolle) werden Typen festgesetzt.
(Quelle: Gabler Wirtschafts Lexikon,
1984)

Browser

Ein “Web-Browser” ist ein Programm, das den Zugriff und die Darstellung von
Seiten des World Wide Web ermöglicht.

Browserkompatibilität

Die verschiedenen Browser

(beispielsweise Internet Explorer, Netscape Navigator oder Opera) stellen nicht
jede HTML-Seite gleich dar, da sich die Entwickler nicht an einheitliche
Standards hielten. Einzelne HTML-Befehle werden von unterschiedlichen Browsern
anders interpretiert oder manchmal sogar ignoriert, CSS (Cascading Style Sheets)
werden nicht von allen Browsern in der gleichen Form dargestellt. Für den
Ersteller von Webseiten ist es daher notwendig, die Kompatibilität der Seite in
den verschiedenen Browsern zu testen und gegebenenfalls die Seite
anzupassen.

Bürgerliches Gesetzbuch

(BGB). Sammlung zivilrechtlicher Normen. Trat am 01.01.1900 in Kraft. Besteht
aus fünf Büchern: dem allgemeinen Teil, dem allgemeinen Schuldrecht, dem
besonderen Schuldrecht, dem Sachenrecht und dem Familien- und Erbrecht.

Business Objekte

Entspricht einem betriebswirtschaftlichen Objekt der realen Welt. Business
Objekte können sowohl konkrete oder abstrakte Gegenstände als auch Tätigkeiten
oder Anläufe sein. Beispiele sind Telefonanrufe, Bestellungen, Verträge oder
Kunden. Ein Business Objekt dient demnach der Modellierung anspruchsvoller
Geschäftsprozesse. Es kann sowohl multimedialen Inhalt und prozessuales
Verhalten als auch den Lebenszyklus einer konkreten Geschäftsinformation
umfassen.

Business-Regel

Business Regeln sind Handlungsanweisungen eines Unternehmens, für konkrete
Situationen. Eine Business Regel schreibt zum Beispiel vor, dass für unbekannte
Besteller mit einem Bestellvolumen über 1.000 € eine Bankauskunft einzuholen
ist, bevor die Bestellung ausgelöst wird.

Button

Engl. für “Schaltfläche”

Buy-Site-Lösung

Eine Buy-Site-Lösung ist eine Einkaufsplattform beim Kunden für die
Mitarbeiter des Kunden. Der Lieferant stellt seinen Produktkatalog beim Kunden
zur Verfügung.

CGI

Eine der ältesten Methoden dynamische Webseiten zu erstellen, ist das Common
Gateway Interface (CGI). CGI ist eine Schnittstelle zwischen dem Webserver
und einem externen Programm. Über CGI kann der Webserver ein Programm aufrufen
und dabei benutzerspezifische Daten (etwa vom Benutzer in ein Formular
eingegebene Daten) übergeben. Das Programm verarbeitet dann die Daten und der
Server liefert die Ausgabe des Programms an den Webbrowser zurück.Der einfache
und standardisierte Aufbau von CGI hat es ermöglicht, dass fast alle Webserver
CGI unterstützen. CGI ist unabhängig von der verwendeten Programmiersprache und
der Plattform, auf der es ausgeführt wird.

Certification Authority

Eine Certification Authority (engl. für Zertifizierungsstelle) ist eine
unabhängige und vertrauenswürdige Instanz, welche im Internet in erster Linie
Aufgaben zur Verwaltung von Zertifikaten für öffentliche Schlüssel (asymmetrische
Verschlüsselungsverfahren
) wahrnimmt.

Chat

Englischer Begriff (”Plaudern”) für die Unterhaltung zweier Anwender mittels
Tastatur und Bildschirm. Der Chat funktioniert in speziellen Chatrooms auf
Websites oder mit einer Verbindung beider Rechner zum IRC (Internet Relay Chat -
Dienst im Internet, der auf speziellen Servern Chats zwischen Internetnutzern
mittels geeigneter Software ermöglicht).

CISG (Convention on the International Sale of Goods)

Auch UN-Kaufrecht.
Gilt unter Angehörigen (Kaufleuten) der Vertragsstaaten zum UN-Kaufrecht und
regelt einheitlich die Vertragsabwicklung im internationalen Warenkauf. Geht in
diesen Fällen nationalen Regelungen vor, wenn es nicht explizit ausgeschlossen
wurde.

CI

“Corporate Identity”, Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Marke in
der Öffentlichkeit. Dazu zählen Warenzeichen, Form- und Farbgebung der Produkte,
Verpackungen, Slogans usw. CI wird häufig gleichbedeutend mit Corporate Design
verwendet, gilt aber als übergeordnete Definition.

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-> Banner

Client

Englisch für Kunde oder Abnehmer, in Bezug auf das Web und Suchmaschinen sind Clients
Abfrage-Programme, die von Servern, z.B. Suchmaschinen, Web- oder Datenbank-Servern,
Informationen abrufen. Typische Web-Browser sind die heute am weitesten verbreiteten
Client-Programme, obwohl es inzwischen zahlreiche eigenständig arbeitende Client-Anwendungen
gibt, die ohne weiteres Zutun vorgegebene Aufgaben übernehmen. Die Gegenseite von Clients,
d.h. Information bereitstellende Maschinen oder Programme, werden Server
genannt.

Commerce

Der Geschäftsmodelltyp Commerce ist einer der 4 Basisgeschäftsmodelltypen des
4C-Net-Business-Commerce
beinhaltet die Unterstützung aller Handlungen, die zu einer Geschäftstransaktion
erforderlich sind. Dazu zählen die Anbahnung, Aushandlung und/oder Abwicklung
der Geschäftstransaktionen.

Community

Englisch für “Gemeinschaft”. Eine Community ist ein Dienst im Internet, wo
sich Gleichgesinnte Personen treffen können und gemeinsam über Themen zu
diskutieren.

Connection

Englisch für “Verbindung, Anschluss”. Basisgeschäftsmodelltyp im 4C-Net-Business-Model.
Das Leistungsangebot dieses Geschäftsbereichs umfasst die Herstellung der
Möglichkeit eines Informationsaustauschs in Netzwerken. Es wird zwischen
Intra-Connection und Inter-Connection unterschieden. Intra-Connection beinhaltet
Communities in Form von Customer Opinion Portalen (z. B. dooyoo.de), Customer
Exchanges (gnutella.com) und Customers Chat (tripod.com). Außerdem Mailing
Services wie gmx.de. Dem Geschäftsmodell Inter-Connection gehören Unternehmen
wie T-Online, Wap und i-mode an.

Content

Englisch für “Inhalt”. Informationen werden redaktionell aufgearbeitet zur
Verfügung gestellt (-> 4C-Net-Business-Model).

Context

Englisch für “Zusammenhang, Kontext”. Suchmaschinen
und Web-Kataloge

gehören zu diesem Geschäftsmodell (-> 4C-Net-Business-Model)

CORBA

“Common Object Request Broker Architecture”; 1991 von der OMG (Object
Management Group) als Spezifikation ihrer Object Management Architecture (OMA)
vorgestellt. Ist eine Spezifikation, die die Definition der Schnittstellen in
verteilten Systemen sowie die Kommunikation zwischen diesen Schnittstellen
ermöglicht und somit den Standard darstellt, der die Kommunikation zwischen
Objekten und Programmen regelt. CORBA ist systemunabhängig und nicht an eine
bestimmte Programmiersprache gebunden.

Corporate Design & Identity

Kurz “CD”. Bezeichnet das unverwechselbare visuelle Erscheinungsbild eines
Unternehmens. Wesentliche Bestandteile: Firmenzeichen, Logo, Typografie und
Unternehmensfarben. Diese sorgen auf Visitenkarten, Messeständen,
Geschäftsfahrzeugen, Produkten oder auch auf der Kleidung der Angestellten für
einen hohen Wiedererkennungseffekt.

Co-Shopping

Auch “Powershopping” genannt. Dabei handelt es sich um eine Variante des
Einkaufs im Internet, bei der sich Käufer zu Gruppen zusammenschließen, um
Mengenrabatten zu erzielen. Je mehr Käufer ein bestimmtes Produkt gemeinsam
erstehen, desto billiger wird es.

Crawler

Indexierungsprogramm von Suchmaschinen.
Durchsucht systematisch Websites, um Text, META-Informationen (-> Meta-Angaben)
und Links zu sammeln und diese im Index einer Suchmaschine zu speichern. Dort
werden die gesammelten Informationen für Suchanfragen herangezogen.

CRM

Ist eine Bezeichnung für die Bündelung von Informatik-Diensten im Bereich der
Kundenbetreuung. Darunter versteht man u. a. folgende Bereiche:

Cross Selling

Verkaufsstrategie, bei der bereits existierende Kundenkontakte zusätzlich
genutzt werden, um auf kostengünstige Art weitere Verkäufe zu forcieren
(beispielsweise geschicktes Platzieren einer Mobiltelefontasche oder eines
Reserveakkus auf dem Bestellbildschirm eines Shopsystems beim Kauf eines neuen
Mobiltelefons)

Cross Shopping

Das Anbieten/Verkaufen weiterer themenbezogener Waren an Kunden, die bereits
ähnliche Waren gekauft haben. Wird speziell in E-Malls praktiziert.

C-Teile

Güter mit oft geringem Einkaufswert, die für einen geregelten Geschäftsablauf
aber nicht für die Produktion erforderlich sind. In den meisten Unternehmen z.
B. Hygieneartikel, Arbeitsschutzkleidung und Ähnliches.

Customer Exchange

Webseiten, auf denen Tauschbörsen stattfinden.

Customer Relationship Management

Kurz CRM
(Kundenbeziehungsmanagement). Bezeichnet die institutionelle Analyse, Steuerung,
Gestaltung und das Controlling von Geschäftsbeziehungen zu den Kunden mit dem
Ziel, einen unternehmerischen Erfolgsbeitrag zu leisten.

Data Mining

Die Entdeckung neuer Zusammenhänge, Muster oder Trends in gespeicherten,
gewöhnlichen großen Menge von Daten (Datenbanken).

Datenbank

Unter einer Datenbank versteht man die strukturierte Speicherung und
Verwaltung von nicht redundanten Daten; die Datenbank ist praktisch der
Container, in dem die Informationen gespeichert werden. Es gibt mehrere Modelle,
nach denen Datenbanken realisiert werden:

DES

Data Encryption Standard: Der DES ist eine symmetrische Block-Chiffre, die
auf eine IBM-Entwicklung der frühen 70er Jahre zurückgeht. Aufgrund seiner
einfachen Operationen läßt sich DES gut in Hardware implementieren; aktuelle
DES-Chips erreichen einen Durchsatz von mehreren GByte/s. Der DES zählt zu den
am besten durchleuchteten Algorithmen und ist ungebrochen. Kritik erntet er
überwiegend wegen seines kleinen 56-Bit-Schlüssels. Dieses Manko läßt sich
allerdings durch Abwandlungen mildern: Triple-DES arbeitet in drei normalen
DES-Durchgängen mit 112 Bit oder 168 Bit Gesamtschlüssellänge.

digitale Güter / digitale Produkte

Immaterielle Realgüter, die vollständig in digitaler Form vorliegen, wenn sie an
Kunden über Kommunikationsnetze ausgeliefert werden (Maleri)

digitale Signatur

Bestimmte Public-Key-Verfahren (asymmetrische
Verschlüsselung
) können Digitale Signaturen verwirklichen, indem der Autor
(oder Signierer) ein Dokument mit seinem geheimen Schlüssel `unterschreibt´. Mit
Hilfe des öffentlichen Schlüssels kann jeder die Integrität überprüfen. Neben
der Sicherheit des Verfahrens spielen die Authentizitätsprüfung des
Signierschlüssels und die dahinterliegende Infrastruktur von
Zertifizierungsstellen (Certification
Authority
)eine tragende Rolle; schließlich interessiert neben der
Unveränderlichkeit auch die gesicherte Urheberschaft. In der Praxis signiert man
nicht das gesamte Dokument, sondern nur seinen digitalen Fingerabdruck. Die
Qualität der verwendeten Sicheren Hash-Funktion
ist dann für die Signatur genauso wichtig wie das verwendete
Krypto-Verfahren.

Disintermediation

Das Schwinden von Zwischenhändlern (Intermediären)
im E-Commerce

durch Erbringung der handelstypischen Transformationsleistungen durch Hersteller
und Großhändler (-> Reintermediation).

Diskussionslisten

Verteiler für E-Mail-Nachrichten zu einem bestimmten Thema an eingetragene
Empfänger.

Distribution

Bereitstellung und Überbringung der Unternehmensleistung zum Kunden.

Distributionsmodell

Eines der fünf Partialmodelle zur Erklärung eines Geschäftsmodells nach
Wirtz, welches die Auslieferung der Ware/Dienstleistung an den Kunden
beschreibt.

Domain

dt.: “Gebiet, Domäne”; Gruppe zusammengehöriger Computer in einem
Computernetz, die über eine spezielle Adresse zu erreichen sind. Am Beispiel
www.teia.de: “teia” stellt die Second-Level-Domain und “.de” die
Top-Level-Domain dar. Die Domain ist Bestandteil des URL.
“.de”-Adressen werden von der DENIC ( target=blank>http://www.denic.de/) vergeben.

DPI

“Dots Per Inch”. Maßeinheit die beim Drucken angibt, wie viele
Bildpunkte/Pixel pro Zoll untergebracht werden können.

DSL

“Digital Subscriber Line”. Verfahren für digitalisierte Übertragung per
Telefonleitung, das in Kupferleitungen hohe Übertragungsraten ermöglicht. Die
Übertragungsraten können beim Senden bis zu 2 MBit/s erreichen, die beim
Empfangen bis zu 52 MBit/s. Es gibt die verschiedenen Varianten ADSL (Asymmetric
DSL), SDSL (Symmetric DSL), HDSL (High Data Rate DSL) und VDSL (Very High Data
Rate DSL).

Duldungsvollmacht

Ein Stellvertreter verfügt über Vertretungsmacht in Form der Duldungsvollmacht,
wenn der Vertretene das Auftreten des Stellvertreters für ihn kannte und duldete.
Der Geschäftspartner wird allerdings nicht geschützt, wenn er wusste,
dass der Vertretene eigentlich keine Bevollmächtigung wollte.

EAI-Systeme (Enterprise Application Integration)

Enterprise Application Integration ist die Konvertierung von Daten und
Befehlen aus dem Format einer Anwendung in das einer anderen, um den
Datenaustausch zwischen inkompatiblen Anwendungen zu ermöglichen.

E-Business, Electronic Business

Unter dem Begriff E-Business wird die Anbahnung sowie die teilweise
respektive vollständige Unterstützung, Abwicklung und Aufrechterhaltung von
Leistungsaustauschprozessen innerhalb und außerhalb von Unternehmen mittels
elektronischer Netze verstanden (Wirtz, B. W.: Electronic Business, 2.Auflage,
Wiesbaden 2001, Seite 34).

E-Catalog

Elektronischer Katalog, um Informationen von Produkten und Dienstleistungen
an Kunden oder Geschäftspartner weiterzugeben.

E-Commerce, Electronic Commerce

Electronic Commerce beinhaltet die elektronische Unterstützung, die in
direkten Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Gütern und Dienstleistungen
via elektronischer Netze in Verbindung stehen.

E-Commerce-Richtlinie

Richtlinie der Europäischen Union zum E-Commerce
zwecks Harmonisierung des Gemeinschaftsrechts, welche von den Mitgliedsländern
in die nationalen Rechtsordnungen umgesetzt werden musste. In Deutschland
weitgehend ins nationale Recht inkorporiert (Mai 2002). Ergab zahlreiche
Änderungen im Teledienstegesetz, im BGB
und in anderen Gesetzen. Schaffung des EGG
(Gesetz für den elektronischen Geschäftsverkehr).

EDI

EDI (Electronic Data Interchange) ist eine Methode zur Verbesserung der
Geschäftsprozesse. Dabei werden für definierte Geschäftsvorfälle (Bestellungen,
Rechungen usw.) Dateiformate definiert, die zwischen den IT-Systemen von Kunde
und Lieferant automatisch über Datennetze ausgetauscht werden. Ein EDI-System
führt dieses Verfahren durch.

E-Education

Geschäftsmodellvariante im Geschäftsmodell Content.
Beinhaltet Virtuelle Universitäten und Public Education.

E-Entertainment

Geschäftsmodellvariante im Geschäftsmodell Content.
Unterhaltende Inhalte werden angeboten zum Beispiel E-Games, E-Movies und
E-Music.

EGBGB

Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch. Enthält unter anderem
so genannte Kollisionsnormen für das Zivilrecht bzw. Normen des IPR (Internationales Privatrecht), die festlegen,
in welchen Fällen nach deutschem Recht deutsches Recht anwendbar ist. Die Anwendung
deutschen Rechts ist nicht zwingend mit der Zuständigkeit deutscher Gerichte
verbunden.

EGG

Gesetz für den elektronischen Geschäftsverkehr (->
E-Commerce-Richtlinie)
. Sieht Novellierung des Teledienste- und
Teledienstedatenschutzgesetzes vor, etabliert das Herkunftslandsprinzip und
verschiedene Informationspflichten von Telediensteanbietern. Regelt die
Verantwortlichkeit von Telediensteanbietern u. v. m

E-Government

Wenn Behörden und staatliche Einrichtungen ihre Aufgaben mit Hilfe von
Telekommunikationsmedien wahrnehmen. Modelle: Business-to-Government,
Government-to-Consumer, Government-to-Government. Auch E-Administration.

E-Information

Geschäftsmodellvariante des Geschäftsmodells Content.
Das Leistungsangebot besteht in Information. Das kann politische, kulturelle
oder sonstige Information sein.

Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch

-> EGBGB

Electronic Mall

Eine Mall ist ein virtuelles Einkaufszentrum mit rechtlich unabhängigen Firmen.
Das gemeinsame Dach ist die Web-Adresse der Mall. Die Einzelshops einer Mall
sind meist durch ein Anbieterverzeichnis integriert. Häufig stehen Suchfunktionen
mit Zugang zu den Artikeln aller Shops zur Verfügung.

Electronic-Procurement

->E-Procurement

elektronischer Markt

Es wird vertreten, dass das Internet der elektronische Markt sei (J., A.,
Illik, Electronic Commerce, München, Wien 1999, Kapitel 8). Es existieren viele
Definitionen: “Ein Elektronischer Markt ist ein Ort im virtuellen Raum, auf dem
eine Mehrzahl von Anbietern und Nachfragern zusammenkommen, um dort Geschäfte
anzubahnen und abzuschließen.” So target=_blank>http://www.beschaffungswelt.de/einkauf/elektonische_marktplaetze_grundwissen_defintionen.html
(Abruf: 10.10.2002)

elektronisches Geld

Ein in nationaler Währung angegebener Geldwert,
der in elektronischer Form oder auf einem elektronischen Gerät beim Konsumenten
gespeichert wird. Der Konsument hat ein gewisses Guthaben käuflich erworben.
Bezahlt er eine Geschäftstransaktion von diesem Guthaben, reduziert es sich.
Benötigt nicht jedes Mal eine Onlineautorisierung und stellt ein eigenes Konto
dar, das nicht mit den Bankkonten des Konsumenten unmittelbar synchronisiert
ist. Dies gewährleistet eine anonyme Zahlung (vgl. Bargeld). Zwei
unterschiedliche Arten elektronischer Geräte gibt es: vorausbezahlte Karten und
vorausbezahlte Software-Produkte. Bei Karten ist der elektronische Wert auf
einem in der Karte implementierten Computer-Chip (oder einem integrierten
Schaltkreis) gespeichert. Zum Bezahlen wird ein Kartenlesegerät benötigt. Bei
der Software-Lösung ist der Wert auf der Rechnerfestplatte gespeichert und wird
über Kommunikationsnetzwerke wie das Internet übertragen.

E-Mercials

Vollbildwerbespots

Employee Portal

Vertikales Portal
(-> Vortal)
für die Mitarbeiter eines Unternehmens. Als Intranet
und/oder Extranet

aufgebaut. Bietet Informationen zum Unternehmen, vereinfacht organisatorische
und Verwaltungsaufgaben und integriert zunehmend Commerceangebote.

End-to-End-Security

Kurz: E2S. Projekt zur Erprobung des SET-Standards
zur kommerziellen Verwendung in offenen Netzen, das von einem Konsortium aus
neun europäischen Organisationen aus den Bereichen Bankwesen, Informationstechnologie
und dem staatlichen Sektor realisiert wird. Es soll Transaktionen von Unternehmen
zu Unternehmen über das Internet ermöglichen.

Englische Auktion

Variante einer Auktion, bei der ein Gegenstand oder eine Dienstleistung dem
Meistbietenden zugeschlagen wird.

Enterprice Ressource Planning (ERP)

ERP-Systeme sind Softwarelösungen, die der unternehmensweiten Steuerung und
Auswertung von Prozessen in den Bereichen Produktion, Vertrieb, Logistik,
Finanzen, Personal, etc. dienen.

Enterprise Information Portal

Kurz: EIP. Website von Unternehmen, die ein eigenes, unternehmensspezifisches
Angebot zur Verfügung stellen. EIPs bieten beispielsweise Nachrichten und
Finanzinformationen über das Unternehmen, interne Normen und Vorschriften,
Dokumentationen, Software-Freigaben sowie Telefon- und Adressenverzeichnisse.
Darüber hinaus können hier auch Geschäfte abgewickelt werden. Dazu zählen sowohl
interne Geschäfte unter den Beschäftigten, als auch externe mit Zulieferfirmen
und Geschäftskunden bzw. -partnern. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine
Art Mischform von Intranet
und Internet. Ein Beispiel für ein solches Portal
ist das von SAP.

Entity-Relationship-Modell

Kurz: ER-Modell. Das von Chen (1976) vorgestellte Modell gilt als
Standard-Modellierungstechnik im Datenbankbereich.
Durch dieses können die statischen Relationen zwischen Objekten bzw. Entitäten
beschrieben werden. Ursprünglich wurde diese Methode für den Datenbankentwurf
entwickelt, heute wird sie aber auch in der Definitionsphase für Systeme mit
komplexen Daten und Datenbeziehungen eingesetzt. Im ER-Modell werden die für ein
zu entwickelndes System relevanten Objekte bzw. Entitäten, ihre Attribute sowie
die Beziehungen bzw. Relationen zwischen den Objekten beschrieben. Das ER-Modell
bildet eine gute Basis für die Realisierung durch relationale Datenbanken.

E-Procurement / Electronic-Procurement

Elektronisches Beschaffungswesen. Die Beteiligten einer Wertschöpfungskette
sollen dabei auf einer Plattform zusammengebracht und die Standardprozesse
zwischen ihnen weitgehend automatisiert und online abgewickelt werden.
Einkaufsprozesse sollen dadurch effektiver und preisgünstiger gestaltet
werden.

Ergonomie

Der Begriff bezeichnet die bestmögliche Anpassung von Arbeitsbedingungen und
Maschinen an menschliche Bedürfnisse. Unterschieden wird im Zusammenhang mit der
Informationstechnologie zwischen der Softwareergonomie (Disziplin zur
Beurteilung der Gebrauchstauglichkeit von Softwareprodukten) und der
Hardwareergonomie (Gestaltung der Hardware nach den Anforderungen des Menschen,
z. B. Bildschirme (strahlungsarm), Drucker (Lärmarm) usw.).

Erschöpfungsgrundsatz

Begriff aus dem Urheberrecht. Dieser besagt, dass nach dem Verkauf des Werkstücks
im Sinne des Urheberrechts oder von Kopien eines solchen Werkstücks – also
nur bei körperlicher Werkverwertung – die Weiterverbreitung des verkauften Werkstücks
selbst – mit Ausnahme der Vermietung unbeschränkt zulässig ist. Dies gilt im
Gebiet aller Mitgliedsstaaten des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum
(Mitglieder dieses Abkommens sind alle westeuropäischen Staaten mit Ausnahme
der Schweiz).

E-Shop

Website, auf der Waren oder Dienstleistungen per Mausklick bestellt werden
können. Manche Definitionen fordern auch die digitale Bezahlmöglichkeit. Begriff
differenziert nicht nach B2B-
oder B2C-Markt.

E-Shop-Backend

-> Backend

E-Shop-Frontend

-> Frontend

Event Support

Ein Event Support (auch Trigger) ist die Fähigkeit eines Datenbanksystems,
beim Einfügen, Aktualisieren oder Löschen von Daten in einer Tabelle ein
hinterlegtes Programm (Stored Procedure) auszuführen und diesem die Änderungen
als Parameter zu übergeben.

Event-Shopping

Ein Ereignis wird zur Verkaufsaktion. Zum Beispiel Geschenke zur Hochzeit
oder Blumen und Pralinen zum Valentinstag.

EWIV

Einzige Gesellschaftsform des Europäischen Rechts.
Darf keine eigene Geschäftsidee zur Gewinnerzielung verfolgen, sondern erfüllt
Hilfsfunktionen wie Marketing oder Distribution. Rechtliche Alternative zur
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Wird in Register eingetragen und kann
als Firma auftreten.

Experten-Portale

Portale,
die das Know-how der Benutzer kommerziell zu nutzen versuchen. Es gibt drei
Arten von Experten-Portalen: Portale mit redaktionellen Konzepten,
Lern-Communities und Beratungskonzepte.

Extranet

Bei einem Extranet handelt es sich um die Erweiterung des firmeninternen Intranets
auf nahe stehende Gruppen wie z.B. Lieferanten, Vertriebsleute oder Verkaufspartner.

Firewall

Ein Sicherheitssystem, das das Netzwerk einer Organisation vor externen Bedrohungen
(beispielsweise durch unbefugte Personen) aus einem anderen Netzwerk, wie z.
B dem Internet, schützen soll. Ein Firewall verhindert eine direkte Kommunikation
der Computers im Netzwerk der Organisation mit Computern außerhalb des
Netzwerkes und umgekehrt. Stattdessen wird jegliche Kommunikation über
einen Proxyserver außerhalb des Netzwerkes der Organisation geleitet,
wobei der Proxyserver entscheidet, ob die Übertragung einer bestimmten
Nachricht oder Datei sicher ist.

Formvorschriften

Formerfordernisse bei bestimmten Rechtsgeschäften haben Beweis-, Warn- oder
Beratungsfunktion o. Ä. Formvorschriften definieren, was Schrift-, Text- oder
digitale Form beinhaltet.

Frontend

Der für den Nutzer auf seinem lokalen Rechner sichtbare Teil einer Anwendung
(Programm, Endbenutzerwerkzeug oder Umgebung von Anwendungsentwicklern), der
die Kommunikation mit dem Nutzer durchführt. Beispielsweise die Nutzeroberfläche
des Arbeitsplatzrechners in einer Client-Server-Anwendung
oder die Seiten eines Webportals. Das Frontend greift auf die im Backend ablaufenden Prozesse zu.

Fulfillment (E-Fulfillment)

E-Fulfillment umfasst sämtliche Dienstleistungen, welche die Abwicklungsphase
von Handelstransaktionen unterstützen. Dazu zählen die Logistik und die
Zahlungsabwicklung.

Gebrauchsmustergesetz

Dem Patentgesetz eng verwandtes Gesetz zum Schutz technischer Erfindungen,
die vom technischen Niveau unter dem Patentrecht stehen. Anmeldung einfacher
und Schutz geringer als beim Patentrecht.

Geschmacksmustergesetz

Gesetz über das geistige Eigentum an Mustern und Modellen, also
zweidimensionalen oder dreidimensionalen Darstellungen eines Erzeugnisses. Die
Intention der Darstellung muss in der ästhetischen Wirkung liegen. Das Muster
oder Modell muss neu und speziell sein (Eigenart besitzen).

Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB

Kartellrecht. Versucht zu verhindern, dass einzelne Unternehmen eine
marktbeherrschende Stellung aufbauen. Reguliert Wettbewerbshandlungen der
Unternehmen untereinander.

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, UWG

Reguliert den Wettbewerb im Verhältnis der Unternehmen untereinander und (hauptsächlich)
gegenüber dem Kunden. Irreführende oder unlautere Werbung und andere Handlungen,
die den fairen Wettbewerb stören, werden unterbunden.

Gesetz über rechtliche
Rahmenbedingungen des elektronischen Geschäftsverkehrs
-> EGG

Gesetz zur digitalen Signatur

Regelt Anforderungen an Zulassung und Betrieb von Zertifizierungsstellen und
technische Fragen zur digitalen Signatur.

Globale Malls

Elektronische Kaufhäuser, deren angeschlossene E-Shops überregionaler,
geographisch-unabhängiger Herkunft sind.

Government Portal

Portal,
das von einer staatlichen Einrichtung betrieben wird, um hoheitliche oder
fiskalische Aufgaben wahrzunehmen.

Handel

Gesamtheit aller Unternehmen, die Produkte und Leistungen derart
bereitstellen, dass diese den Bedürfnissen der Nachfrager in räumlicher,
zeitlicher, quantitativer und qualitativer Hinsicht gerecht werden.

Handelstransaktionsphasen

Klassische Handelstransaktionsphasen sind Information, Vereinbarung,
Abwicklung und After-Sales. Dies wird differenziert in Anbietersuche und
Information für die Informationsphase, Anbahnung und Abschluss für die
Vereinbarungsphase, Bezahlung und Distribution für die Abwicklungsphase und
Service und -> Community

für die After Sales Phase.

Hash-Funktionen

Darunter werden mathematische Funktionen verstanden, die aus einem beliebigen
Klartext nach einem vorbestimmten Verfahren ein Komprimat im Sinne einer
Prüfziffer generieren. Eine Hash-Funktion nimmt einen Datenstring und gibt als
Ergebnis den Hash-Wert aus. -> Hashing-Algorithmen

Hashing-Algorithmen

Ein mathematisches Verfahren, das aus einem Klartext einen Hash-Wert in Form
einer Bitfolge extrahiert. An den Klartext angefügt, dient sie der
Authentisierung und Prüfung der Integrität. Aus dem gewonnenen Ergebnis kann das
Anfangspasswort nicht wiederhergestellt werden, und die Wahrscheinlichkeit, dass
zwei verschiedene Passwörter in ein und dieselbe Bitfolge umgewandelt werden
könnten, ist äußerst gering. Der Hashing-Algorithmus soll sicherstellen, dass es
äußerst unwahrscheinlich ist, Originaldaten so zu verändern, dass der gleiche
Hash-Wert erreicht wird. Ein Hash-Algorithmus muss demnach die beiden folgenden
wesentlichen Bedingungen erfüllen: Zu einem gegebenen Fingerabdruck (Hash-Wert)
darf es nicht möglich sein, einen Text zu finden, der diesen Wert als Hash-Wert
besitzt. Man spricht in diesem Fall von einer Einwegfunktion. Außerdem darf es
nicht möglich sein, zwei Texte mit dem gleichen Fingerabdruck konstruieren zu
können (Kollisionsresistenz).

Herkunftslandsprinzip

Durch das Gesetz für den elektronischen Geschäftsverkehr im Gesetz über
die Nutzung von Telediensten (TDG) verankert.
Besagt, dass Telediensteunternehmen ausschließlich die Gesetze des Landes ihrer
Niederlassung beachten müssen. Im Immaterialgüterrecht und auf viele andere
Rechtsfragen nicht anwendbar. Besonders für das Wettbewerbsrecht umstritten.

Hit

Die Kennzahl “Hits” steht für die Anzahl aller Objekte (Dateien), die vom Webserver
abgerufen werden. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um statische HTML-Dokumente
oder dynamisch durch CGI-Skripte erzeugte Dokumente handelt, um Grafiken, Audio- oder
Videodateien oder andere Dateitypen. Der Begriff “Hits” wurde in den Anfangsjahren
des World Wide Web eingeführt. Hits wurden vor allem deshalb ‘gemessen’, um
zu messen, wie viel Traffic der Webserver standhält. Es handelt sich aber um
eine wenig aussagekräftige Messgröße: Wenn eine HTML-Seite viele grafische Elemente
enthält, werden auch mehr Hits erzeugt, ohne dass dies etwas über das Benutzerverhalten
aussagen würde.

Hochleistungsportal

Kein Fachbegriff. Drückt aus, dass ein Portal
höchsten Anforderungen genügt, was Informationsgeschwindigkeit, Bedienkomfort
und Funktionalität betrifft.

Hosting

Unter Hosting wird eine Form der Auslagerung verstanden, bei der die
Inter