Skip to main content.
dsl

eCommerce-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema eCommercestammt aus dem kostenlosen Online-Kurs eCommerce der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

§ 24 UWG

Regelt im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), welches Gericht
örtlich für Klagen zuständig ist, die aufgrund des UWG angestrengt werden.

4C-Net-Business-Model

Geschäftsmodelltypologie nach Wirtz, welches Geschäftsmodelle nach dem
Leistungsangebot der im Internet agierenden Unternehmen abgrenzt.
Basisgeschäftsmodelltypen werden nach diesem Modell in Content,
Commerce,
Connection
und Context
unterteilt.

Acquirer

Bank oder Finanzinstitut, das mit Händlern Verträge über die Akzeptanz von
Kreditkarten abschließt. Der Acquirer kauft dem Händler seine Forderung
gegenüber dem Kunden ab und behält dafür einen Teil des Umsatzbetrags (Disagio)
als Provision ein.

Ad Click

Maßeinheit für die Wirksamkeit von Banner. Hierbei wird jeder Mausklick auf
einem Banner gezählt.

Ad Impression

Bezeichnet die Anzahl der von den Clients der Nutzer
abgerufenen (requested) Werbemittel vom Server eines Werbeträgers.
Als Werbemittel gelten nicht nur Banner, sondern auch andere Werbeformen (beispielsweise Interstitials, E-Mail-Marketing oder Affiliate Marketing).

Administrationsapplikation

Anwendungen die funktional der Administration eines Applikationsservers dienen.

Ad Request

Bannereinblendung

Affiliate Marketing

Marketingstrategie, die durch Zusammenarbeit von Partnern zum Beispiel durch
Bannertausch oder andere Verlinkungen und Werbeformate gekennzeichnet ist.

After-Sales-Funktionalitäten

Im Kontext der Qualifikationseinheit: Funktionen für Beratung, Betreuung und
zusätzliche Angebote des Kunden. Die Funktionen zu Logistik, Zahlungsabwicklung
und Versicherung, die auch in diesem Zusammenhang genannt werden, gehören zur
Handelstransaktionsphase “Abwicklung”.

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Agenten

(auch Software Agenten oder Intelligente Agenten) Technologie die komplexe
Aufgaben von Menschen auf Softwaresysteme übertragen soll. Ein Agent kann z.B.
auf einen Gebiet Wissen erwerben (Informationssuche), Entscheidungen treffen
(z.B. Online Kauf / Verkauf von Waren) und Aufgaben lösen.

AIDA-Modell

AIDA steht für Attention (Aufmerksamkeit), Interest
(Interesse), Desire (Wunsch) und Action (Handeln). Hierbei handelt
es sich um ein Modell, welches das Verhalten von Konsumenten beim Kauf
beschreibt.

Anfechtungsgründe

Rechtsgeschäfte (z. B. Kaufverträge) kommen durch die Abgabe von
Willenserklärungen der beteiligten Rechtssubjekte zustande. Wird ein
Rechtsgeschäft mit einer fehlerhaften Willenserklärungen geschlossen, kann der
irrtümlich Erklärende seine Erklärung mit der Folge anfechten, dass das
Rechtsgeschäft als von Anfang an nichtig angesehen wird. Das BGB
definiert genau, welche Anfechtungsgründe zulässig sind (§§ 119 Irrtum, 120
falsche Übermittlung, 123 Täuschung, Drohung), innerhalb welcher Frist
angefochten werden muss, und welche Folgen die Anfechtung hat (Schadensersatz
gegenüber dem auf die Erklärung Vertrauenden).

Anscheinsvollmacht

Ein Stellvertreter handelt für den Vertretenen. Diese Vertretungsmacht erhält
der Stellvertreter entweder kraft Gesetzes (z. B. Eltern gegenüber ihren minderjährigen
Kindern) oder durch Vollmacht des Vertretenen oder kraft Rechtsscheins. Die
Anscheinsvollmacht ist eine Rechtsscheinsvollmacht. Der Stellvertreter wird
so behandelt, als ob eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung vorläge. Die Anscheinsvollmacht
liegt vor, wenn jemand ("A"), ohne dazu bevollmächtigt zu sein,
für einen anderen ("B") wiederholt als dessen Vertreter gegenüber
Außenstehenden ("C") auftritt, der andere ("B") bei
pflichtgemäßer Sorgfalt dies hätte erkennen und verhindern können
und der Außenstehende ("C") in seinem Vertrauen auf ein bestehendes
Vertretungsverhältnis schutzwürdig ist. "B" muss sich dann
das Verhalten des "A" zurechnen lassen.

Applikationsserver

(engl. Application Server) Webarchitekturen bestehen im Allgemeinen aus einem
Server, einem Client und einem Applikationsserver
(3-Tier-Architektur). Der Applikationsserver ist eine Software, die serverseitig
betrieben wird und zusammen mit dem Webserver die Logik einer Business-Applikationskomponente
ausführt. Applikationsserver isolieren Business-Applikationskomponenten von
den Details eines Netzwerkmanagements. So lange wie die Business-Applikationskomponenten
die notwendigen Schnittstellen (z. B. CORBA, Enterprise JavaBeans) unterstützen, solange wird die Komponente alle
Vorteile des Applikationsservers übernehmen. Applikationsserver unterstützen
Webserver-Schnittstellen wie CGI, NSAPI und ISAPI. Diese wiederum unterstützen Komponenten die in Perl, Java oder CORBA IDL entwickelt wurden.

asynchrone Kommunikation

(engl. auch ATM für Asynchronus Transfer Mode) Der Begriff bezeichnet die
Anwendung von Übertragungssystemen zur Zweiwegekommunikation (bidirektionalen
Kommunikation), die sich in ihren Qualitätseigenschaften, z. B. der Bandbreite,
unterscheiden. Asynchrone Kommunikation soll dem Anwender einen Kanal hoher
Datenrate vom Dienstleister zum Anwender und einen Kanal geringerer Datenrate
vom Anwender zum Dienstleister zur Verfügung stellen. Ein Beispiel hierfür ist
T-DSL der deutschen Telekom mit Übertragungsraten von z. B. 768 kbit/s vom
Internet zum PC und 128 kbit/s vom PC ins Internet.

asynchrone Abwicklung

Bei der asynchronen Abwicklung eines Auftrags kann ein Anwendungsprogramm
nach einem erfolgreichen Auftrag jedes beliebige Ereignis entgegennehmen und
geeignet darauf reagieren, die Auftragsbestätigung erfolgt erst mit einem
expliziten Empfangsaufruf. Bei synchroner Auftragsabwicklung hingegen ist das
Programm vom Zeitpunkt des Auftrags bis zum Zeitpunkt der Auftragsbestätigung
blockiert.

Asymmetrische (Verschlüsselungs-) Verfahren

(auch Public-Key-Verfahren) Jeder Anwender besitzt ein Schlüsselpaar aus
einem öffentlichen und einem geheimen Schlüssel. Zur Verschlüsselung benötigt
der Absender den öffentlichen Schlüssel (Public Key) des Empfängers. Eine derart
kodierte Nachricht kann nur mit dem zugehörigen geheimen Schlüssel dechiffriert
werden; nicht einmal der Absender ist in der Lage, den Klartext
wiederherzustellen. Die öffentlichen Schlüssel lassen sich gefahrlos in einem
allgemein zugänglichen Verzeichnis speichern. Allerdings muss sichergestellt
sein, dass ein öffentlicher Schlüssel auch wirklich zu seinem vermeintlichen
Inhaber gehört: dies ist durch persönliche Überprüfung oder durch digitale
Zertifikate von vertrauenswürdigen Dritten zu gewährleisten. Das weitaus
bekannteste Public-Key-Verfahren ist RSA
(nach seinen Entwicklern Rivest, Shamir, Adleman). Der
Nachteil asymmetrischer Algorithmen liegt in der vergleichsweise langsamen
Abarbeitung infolge ihrer hohen Komplexität.

Auktion

Eine der ältesten Formen beim Handeln mit Gütern, bei der der Besitzer einer
Ware direkt an den Endnutzer verkauft. Nach Wirtz (Wirtz, B. W.: Electronic
Business, 2. Auflage, Wiesbaden 2001, S. 454f) werden Auktionen zunehmend als
zentrales dynamisches Preisfindungsinstrument für das E-Business gesehen. Auktionen sind demnach in der Lage,
Preise flexibel beim Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage in Abhängigkeit
der Markt- und Wettbewerbsbedingungen zu bilden. Abhängig vom Preisfindungsmechanismus
wird zwischen verschiedenen Auktionsformen unterschieden z. B.: Englische
Auktion
(Gebotsabgabe binnen fester Frist und Verkauf an höchstes Gebot),
Holländische Auktion (Anfangspreis sinkt, bis der erste Bieter diesen
annimmt). Neben der offenen Abgabe der Gebote gibt es so genannte verdeckte
Auktionen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Vickrey Auktion. Die
Abgabe der Gebote erfolgt hier ohne die Einsichtnahme der anderen Teilnehmer.
Das besondere an der Vickrey Auktion ist, dass der Meistbietende den zweithöchsten
Gebotspreis zahlt. (-> Internetauktion)

Authentifikation

Nachweis der Identität gegenüber dem Kommunikationspartner.

Autorisation

Durch Autorisation werden Art und Umfang der Rechte (Zugriffsrechte,
Zugangsrechte) von Systemobjekten (Benutzer, Programme, Dateien, Geräte,
Rechner, Netze) in Computersystemen (Netzwerken) festgelegt. Autorisierung
bedeutet demnach, dass beispielsweise ein Benutzer autorisiert ist (das Recht
hat), gewisse Aktionen gemäß seinem Grad der Autorisierung im System
durchzuführen.

B2B

Bedeutet Business-to-Business. bezeichnet im E-Commerce
den Handel der Unternehmen untereinander. Der B2B Bereich ist in der Regel durch
langfristige Geschäftsbeziehungen zwischen Transaktionspartnern gekennzeichnet.
Dabei steht die Schaffung einer Infrastruktur flexibler Kooperationstechniken
zwischen den beteiligten IT-Systemen im Vordergrund. Dies wird u.a. durch
Techniken wie CORBA,

EDI
oder EDIFACT
unterstützt.

B2C

Bedeutet Business-to-Consumer. Hierunter werden geschäftliche Transaktionen
zwischen einem Unternehmen als Anbieter und einem Endverbraucher als Nachfrager
subsumiert. Die Bindung zwischen den beteiligten Akteuren ist im Vergleich zum
B2B
Bereich eher locker.

Backend

Während das Frontend jeweils auf dem lokalen Rechner des Benutzers verbleibt,
befindet sich das Backend auf dem Server des Anbieters.
Backend bezeichnet demnach, vereinfacht gesagt, den Teil eines Programms, das
bei Client-Server-Anwendungen auf
dem Server abläuft und umfasst in der Regel den Datenbankserver sowie den Anwendungsserver
(Anwendungsserver stellen die zentralen Anwendungskomponenten im Rahmen der
Client-Server-Architektur zur Verfügung, z. B. Webserver).

Backofficesystem

Hierunter werden Produktkataloge
ebenso subsummiert wie unterschiedlichste Applikationen, die mit der Nutzung
des Angebots verbunden sind. Der Begriff fasst Verwaltungsprozesse und Geschäftsabläufe
zusammen, die hinter den Kulissen, also hinter dem Frontend
ablaufen. Dazu gehört beispielsweise die rechnergestützte unternehmensinterne
Weiterbearbeitung von Bestellungen und Reklamationen. Das Backoffice umfasst
die Schnittstellen zwischen verschiedenen Untersystemen, wie etwa E-Commerce-Anwendungen,
Ressourcenplanung oder CRM-Systeme.

Backup

Sicherheitskopie eines Datenstandes, die bei Datenverlust oder Datenzerstörung
eine Möglichkeit bietet, die ursprünglichen Datenbestände wiederherzustellen.

Banner

Englisch für “Spruchband”; interaktives Werbeformat auf Websites. Eine
Grafik, die als Werbefläche auf einer Website eingebunden ist. Sie soll
Aufmerksamkeit erregen und zu einem Klick auf das Banner motivieren, um den
Besucher zur umworbenen Website weiterzuleiten.

Benutzertracking

-> Tracking

Beschaffungsmodell/Beschaffungskette

Beschaffungskette. Meist im Zusammenhang mit Supply
Chain
Management benutzt. Es geht darum, die Einkaufsprozesse über die
gesamte Wertschöpfungskette
zu optimieren.

Best-of-Breed

Bei einem Best-of-Breed-Ansatz wird eine Gesamtlösung aus unterschiedlichen
Komponenten zusammengestellt, wobei für jede einzelne Komponente gilt, dass
diese am besten geeignet ist.

Bildschirmauflösung

Die Anzahl darstellbarer Bildpunkte (Pixel) auf einem Monitor. Die Auflösung,
mit der ein Monitor Bildinformationen darstellen kann, hängt von der verwendeten
Grafikkarte ab. Je mehr Pixel (Bildpunkte) dargestellt werden können, desto
detailreicher und schärfer wird das Monitorbild (800×600 Pixel, 1024×768 Pixel,
1280×1024 Pixel und höher).

Bitstrings

Folge von Bits. Bit: kleinste Informationseinheit im binären Zahlensystem.
Ein Bit kann entweder den Zustand von 1 oder 0 annehmen.

Blockchiffre

Blockchiffren verschlüsseln eine bestimmte Anzahl Bits in einem Schritt,
häufig 64 Bit. Für diese Algorithmen stehen neben der einfachen Verschlüsselung
`Block für Block´ (Electronic Codebook Mode, ECB) verschiedene zusätzliche
Betriebsarten zur Verfügung, die durch Rückkopplung des
Verschlüsselungsergebnisses auf den nächsten Block entstehen. Damit kann die
Blockgröße des Verfahrens reduziert oder/und die Sicherheit erhöht werden: ein
Angreifer könnte beim ECB Blöcke ermitteln, die häufig auftreten und deren
Klartext abzuleiten ist wie bei Grußformeln oder Header-Informationen – diese
8-Zeichen-Folgen wären dann an jeder Stelle kompromittiert. Außerdem können
ECB-Blöcke umgestellt und für Replay-Attacken benutzt werden.

Börse

Bezeichnung für einen regelmäßig stattfinden Markt für vertretbare (fungible)
Güter, deren Beschaffenheit allgemein bekannt ist und deren Mengen untereinander
austauschbar sind. Die Waren selbst brauchen also nicht zur Stelle zu sein. Für
Waren nicht vollkommen gleichartiger Beschaffenheit (Getreide, Kaffee,
Baumwolle) werden Typen festgesetzt.
(Quelle: Gabler Wirtschafts Lexikon,
1984)

Browser

Ein “Web-Browser” ist ein Programm, das den Zugriff und die Darstellung von
Seiten des World Wide Web ermöglicht.

Browserkompatibilität

Die verschiedenen Browser

(beispielsweise Internet Explorer, Netscape Navigator oder Opera) stellen nicht
jede HTML-Seite gleich dar, da sich die Entwickler nicht an einheitliche
Standards hielten. Einzelne HTML-Befehle werden von unterschiedlichen Browsern
anders interpretiert oder manchmal sogar ignoriert, CSS (Cascading Style Sheets)
werden nicht von allen Browsern in der gleichen Form dargestellt. Für den
Ersteller von Webseiten ist es daher notwendig, die Kompatibilität der Seite in
den verschiedenen Browsern zu testen und gegebenenfalls die Seite
anzupassen.

Bürgerliches Gesetzbuch

(BGB). Sammlung zivilrechtlicher Normen. Trat am 01.01.1900 in Kraft. Besteht
aus fünf Büchern: dem allgemeinen Teil, dem allgemeinen Schuldrecht, dem
besonderen Schuldrecht, dem Sachenrecht und dem Familien- und Erbrecht.

Business Objekte

Entspricht einem betriebswirtschaftlichen Objekt der realen Welt. Business
Objekte können sowohl konkrete oder abstrakte Gegenstände als auch Tätigkeiten
oder Anläufe sein. Beispiele sind Telefonanrufe, Bestellungen, Verträge oder
Kunden. Ein Business Objekt dient demnach der Modellierung anspruchsvoller
Geschäftsprozesse. Es kann sowohl multimedialen Inhalt und prozessuales
Verhalten als auch den Lebenszyklus einer konkreten Geschäftsinformation
umfassen.

Business-Regel

Business Regeln sind Handlungsanweisungen eines Unternehmens, für konkrete
Situationen. Eine Business Regel schreibt zum Beispiel vor, dass für unbekannte
Besteller mit einem Bestellvolumen über 1.000 € eine Bankauskunft einzuholen
ist, bevor die Bestellung ausgelöst wird.

Button

Engl. für “Schaltfläche”

Buy-Site-Lösung

Eine Buy-Site-Lösung ist eine Einkaufsplattform beim Kunden für die
Mitarbeiter des Kunden. Der Lieferant stellt seinen Produktkatalog beim Kunden
zur Verfügung.

CGI

Eine der ältesten Methoden dynamische Webseiten zu erstellen, ist das Common
Gateway Interface (CGI). CGI ist eine Schnittstelle zwischen dem Webserver
und einem externen Programm. Über CGI kann der Webserver ein Programm aufrufen
und dabei benutzerspezifische Daten (etwa vom Benutzer in ein Formular
eingegebene Daten) übergeben. Das Programm verarbeitet dann die Daten und der
Server liefert die Ausgabe des Programms an den Webbrowser zurück.Der einfache
und standardisierte Aufbau von CGI hat es ermöglicht, dass fast alle Webserver
CGI unterstützen. CGI ist unabhängig von der verwendeten Programmiersprache und
der Plattform, auf der es ausgeführt wird.

Certification Authority

Eine Certification Authority (engl. für Zertifizierungsstelle) ist eine
unabhängige und vertrauenswürdige Instanz, welche im Internet in erster Linie
Aufgaben zur Verwaltung von Zertifikaten für öffentliche Schlüssel (asymmetrische
Verschlüsselungsverfahren
) wahrnimmt.

Chat

Englischer Begriff (”Plaudern”) für die Unterhaltung zweier Anwender mittels
Tastatur und Bildschirm. Der Chat funktioniert in speziellen Chatrooms auf
Websites oder mit einer Verbindung beider Rechner zum IRC (Internet Relay Chat -
Dienst im Internet, der auf speziellen Servern Chats zwischen Internetnutzern
mittels geeigneter Software ermöglicht).

CISG (Convention on the International Sale of Goods)

Auch UN-Kaufrecht.
Gilt unter Angehörigen (Kaufleuten) der Vertragsstaaten zum UN-Kaufrecht und
regelt einheitlich die Vertragsabwicklung im internationalen Warenkauf. Geht in
diesen Fällen nationalen Regelungen vor, wenn es nicht explizit ausgeschlossen
wurde.

CI

“Corporate Identity”, Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Marke in
der Öffentlichkeit. Dazu zählen Warenzeichen, Form- und Farbgebung der Produkte,
Verpackungen, Slogans usw. CI wird häufig gleichbedeutend mit Corporate Design
verwendet, gilt aber als übergeordnete Definition.

Click Banner

-> Banner

Client

Englisch für Kunde oder Abnehmer, in Bezug auf das Web und Suchmaschinen sind Clients
Abfrage-Programme, die von Servern, z.B. Suchmaschinen, Web- oder Datenbank-Servern,
Informationen abrufen. Typische Web-Browser sind die heute am weitesten verbreiteten
Client-Programme, obwohl es inzwischen zahlreiche eigenständig arbeitende Client-Anwendungen
gibt, die ohne weiteres Zutun vorgegebene Aufgaben übernehmen. Die Gegenseite von Clients,
d.h. Information bereitstellende Maschinen oder Programme, werden Server
genannt.

Commerce

Der Geschäftsmodelltyp Commerce ist einer der 4 Basisgeschäftsmodelltypen des
4C-Net-Business-Commerce
beinhaltet die Unterstützung aller Handlungen, die zu einer Geschäftstransaktion
erforderlich sind. Dazu zählen die Anbahnung, Aushandlung und/oder Abwicklung
der Geschäftstransaktionen.

Community

Englisch für “Gemeinschaft”. Eine Community ist ein Dienst im Internet, wo
sich Gleichgesinnte Personen treffen können und gemeinsam über Themen zu
diskutieren.

Connection

Englisch für “Verbindung, Anschluss”. Basisgeschäftsmodelltyp im 4C-Net-Business-Model.
Das Leistungsangebot dieses Geschäftsbereichs umfasst die Herstellung der
Möglichkeit eines Informationsaustauschs in Netzwerken. Es wird zwischen
Intra-Connection und Inter-Connection unterschieden. Intra-Connection beinhaltet
Communities in Form von Customer Opinion Portalen (z. B. dooyoo.de), Customer
Exchanges (gnutella.com) und Customers Chat (tripod.com). Außerdem Mailing
Services wie gmx.de. Dem Geschäftsmodell Inter-Connection gehören Unternehmen
wie T-Online, Wap und i-mode an.

Content

Englisch für “Inhalt”. Informationen werden redaktionell aufgearbeitet zur
Verfügung gestellt (-> 4C-Net-Business-Model).

Context

Englisch für “Zusammenhang, Kontext”. Suchmaschinen
und Web-Kataloge

gehören zu diesem Geschäftsmodell (-> 4C-Net-Business-Model)

CORBA

“Common Object Request Broker Architecture”; 1991 von der OMG (Object
Management Group) als Spezifikation ihrer Object Management Architecture (OMA)
vorgestellt. Ist eine Spezifikation, die die Definition der Schnittstellen in
verteilten Systemen sowie die Kommunikation zwischen diesen Schnittstellen
ermöglicht und somit den Standard darstellt, der die Kommunikation zwischen
Objekten und Programmen regelt. CORBA ist systemunabhängig und nicht an eine
bestimmte Programmiersprache gebunden.

Corporate Design & Identity

Kurz “CD”. Bezeichnet das unverwechselbare visuelle Erscheinungsbild eines
Unternehmens. Wesentliche Bestandteile: Firmenzeichen, Logo, Typografie und
Unternehmensfarben. Diese sorgen auf Visitenkarten, Messeständen,
Geschäftsfahrzeugen, Produkten oder auch auf der Kleidung der Angestellten für
einen hohen Wiedererkennungseffekt.

Co-Shopping

Auch “Powershopping” genannt. Dabei handelt es sich um eine Variante des
Einkaufs im Internet, bei der sich Käufer zu Gruppen zusammenschließen, um
Mengenrabatten zu erzielen. Je mehr Käufer ein bestimmtes Produkt gemeinsam
erstehen, desto billiger wird es.

Crawler

Indexierungsprogramm von Suchmaschinen.
Durchsucht systematisch Websites, um Text, META-Informationen (-> Meta-Angaben)
und Links zu sammeln und diese im Index einer Suchmaschine zu speichern. Dort
werden die gesammelten Informationen für Suchanfragen herangezogen.

CRM

Ist eine Bezeichnung für die Bündelung von Informatik-Diensten im Bereich der
Kundenbetreuung. Darunter versteht man u. a. folgende Bereiche:

Cross Selling

Verkaufsstrategie, bei der bereits existierende Kundenkontakte zusätzlich
genutzt werden, um auf kostengünstige Art weitere Verkäufe zu forcieren
(beispielsweise geschicktes Platzieren einer Mobiltelefontasche oder eines
Reserveakkus auf dem Bestellbildschirm eines Shopsystems beim Kauf eines neuen
Mobiltelefons)

Cross Shopping

Das Anbieten/Verkaufen weiterer themenbezogener Waren an Kunden, die bereits
ähnliche Waren gekauft haben. Wird speziell in E-Malls praktiziert.

C-Teile

Güter mit oft geringem Einkaufswert, die für einen geregelten Geschäftsablauf
aber nicht für die Produktion erforderlich sind. In den meisten Unternehmen z.
B. Hygieneartikel, Arbeitsschutzkleidung und Ähnliches.

Customer Exchange

Webseiten, auf denen Tauschbörsen stattfinden.

Customer Relationship Management

Kurz CRM
(Kundenbeziehungsmanagement). Bezeichnet die institutionelle Analyse, Steuerung,
Gestaltung und das Controlling von Geschäftsbeziehungen zu den Kunden mit dem
Ziel, einen unternehmerischen Erfolgsbeitrag zu leisten.

Data Mining

Die Entdeckung neuer Zusammenhänge, Muster oder Trends in gespeicherten,
gewöhnlichen großen Menge von Daten (Datenbanken).

Datenbank

Unter einer Datenbank versteht man die strukturierte Speicherung und
Verwaltung von nicht redundanten Daten; die Datenbank ist praktisch der
Container, in dem die Informationen gespeichert werden. Es gibt mehrere Modelle,
nach denen Datenbanken realisiert werden:

DES

Data Encryption Standard: Der DES ist eine symmetrische Block-Chiffre, die
auf eine IBM-Entwicklung der frühen 70er Jahre zurückgeht. Aufgrund seiner
einfachen Operationen läßt sich DES gut in Hardware implementieren; aktuelle
DES-Chips erreichen einen Durchsatz von mehreren GByte/s. Der DES zählt zu den
am besten durchleuchteten Algorithmen und ist ungebrochen. Kritik erntet er
überwiegend wegen seines kleinen 56-Bit-Schlüssels. Dieses Manko läßt sich
allerdings durch Abwandlungen mildern: Triple-DES arbeitet in drei normalen
DES-Durchgängen mit 112 Bit oder 168 Bit Gesamtschlüssellänge.

digitale Güter / digitale Produkte

Immaterielle Realgüter, die vollständig in digitaler Form vorliegen, wenn sie an
Kunden über Kommunikationsnetze ausgeliefert werden (Maleri)

digitale Signatur

Bestimmte Public-Key-Verfahren (asymmetrische
Verschlüsselung
) können Digitale Signaturen verwirklichen, indem der Autor
(oder Signierer) ein Dokument mit seinem geheimen Schlüssel `unterschreibt´. Mit
Hilfe des öffentlichen Schlüssels kann jeder die Integrität überprüfen. Neben
der Sicherheit des Verfahrens spielen die Authentizitätsprüfung des
Signierschlüssels und die dahinterliegende Infrastruktur von
Zertifizierungsstellen (Certification
Authority
)eine tragende Rolle; schließlich interessiert neben der
Unveränderlichkeit auch die gesicherte Urheberschaft. In der Praxis signiert man
nicht das gesamte Dokument, sondern nur seinen digitalen Fingerabdruck. Die
Qualität der verwendeten Sicheren Hash-Funktion
ist dann für die Signatur genauso wichtig wie das verwendete
Krypto-Verfahren.

Disintermediation

Das Schwinden von Zwischenhändlern (Intermediären)
im E-Commerce

durch Erbringung der handelstypischen Transformationsleistungen durch Hersteller
und Großhändler (-> Reintermediation).

Diskussionslisten

Verteiler für E-Mail-Nachrichten zu einem bestimmten Thema an eingetragene
Empfänger.

Distribution

Bereitstellung und Überbringung der Unternehmensleistung zum Kunden.

Distributionsmodell

Eines der fünf Partialmodelle zur Erklärung eines Geschäftsmodells nach
Wirtz, welches die Auslieferung der Ware/Dienstleistung an den Kunden
beschreibt.

Domain

dt.: “Gebiet, Domäne”; Gruppe zusammengehöriger Computer in einem
Computernetz, die über eine spezielle Adresse zu erreichen sind. Am Beispiel
www.teia.de: “teia” stellt die Second-Level-Domain und “.de” die
Top-Level-Domain dar. Die Domain ist Bestandteil des URL.
“.de”-Adressen werden von der DENIC ( target=blank>http://www.denic.de/) vergeben.

DPI

“Dots Per Inch”. Maßeinheit die beim Drucken angibt, wie viele
Bildpunkte/Pixel pro Zoll untergebracht werden können.

DSL

“Digital Subscriber Line”. Verfahren für digitalisierte Übertragung per
Telefonleitung, das in Kupferleitungen hohe Übertragungsraten ermöglicht. Die
Übertragungsraten können beim Senden bis zu 2 MBit/s erreichen, die beim
Empfangen bis zu 52 MBit/s. Es gibt die verschiedenen Varianten ADSL (Asymmetric
DSL), SDSL (Symmetric DSL), HDSL (High Data Rate DSL) und VDSL (Very High Data
Rate DSL).

Duldungsvollmacht

Ein Stellvertreter verfügt über Vertretungsmacht in Form der Duldungsvollmacht,
wenn der Vertretene das Auftreten des Stellvertreters für ihn kannte und duldete.
Der Geschäftspartner wird allerdings nicht geschützt, wenn er wusste,
dass der Vertretene eigentlich keine Bevollmächtigung wollte.

EAI-Systeme (Enterprise Application Integration)

Enterprise Application Integration ist die Konvertierung von Daten und
Befehlen aus dem Format einer Anwendung in das einer anderen, um den
Datenaustausch zwischen inkompatiblen Anwendungen zu ermöglichen.

E-Business, Electronic Business

Unter dem Begriff E-Business wird die Anbahnung sowie die teilweise
respektive vollständige Unterstützung, Abwicklung und Aufrechterhaltung von
Leistungsaustauschprozessen innerhalb und außerhalb von Unternehmen mittels
elektronischer Netze verstanden (Wirtz, B. W.: Electronic Business, 2.Auflage,
Wiesbaden 2001, Seite 34).

E-Catalog

Elektronischer Katalog, um Informationen von Produkten und Dienstleistungen
an Kunden oder Geschäftspartner weiterzugeben.

E-Commerce, Electronic Commerce

Electronic Commerce beinhaltet die elektronische Unterstützung, die in
direkten Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Gütern und Dienstleistungen
via elektronischer Netze in Verbindung stehen.

E-Commerce-Richtlinie

Richtlinie der Europäischen Union zum E-Commerce
zwecks Harmonisierung des Gemeinschaftsrechts, welche von den Mitgliedsländern
in die nationalen Rechtsordnungen umgesetzt werden musste. In Deutschland
weitgehend ins nationale Recht inkorporiert (Mai 2002). Ergab zahlreiche
Änderungen im Teledienstegesetz, im BGB
und in anderen Gesetzen. Schaffung des EGG
(Gesetz für den elektronischen Geschäftsverkehr).

EDI

EDI (Electronic Data Interchange) ist eine Methode zur Verbesserung der
Geschäftsprozesse. Dabei werden für definierte Geschäftsvorfälle (Bestellungen,
Rechungen usw.) Dateiformate definiert, die zwischen den IT-Systemen von Kunde
und Lieferant automatisch über Datennetze ausgetauscht werden. Ein EDI-System
führt dieses Verfahren durch.

E-Education

Geschäftsmodellvariante im Geschäftsmodell Content.
Beinhaltet Virtuelle Universitäten und Public Education.

E-Entertainment

Geschäftsmodellvariante im Geschäftsmodell Content.
Unterhaltende Inhalte werden angeboten zum Beispiel E-Games, E-Movies und
E-Music.

EGBGB

Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch. Enthält unter anderem
so genannte Kollisionsnormen für das Zivilrecht bzw. Normen des IPR (Internationales Privatrecht), die festlegen,
in welchen Fällen nach deutschem Recht deutsches Recht anwendbar ist. Die Anwendung
deutschen Rechts ist nicht zwingend mit der Zuständigkeit deutscher Gerichte
verbunden.

EGG

Gesetz für den elektronischen Geschäftsverkehr (->
E-Commerce-Richtlinie)
. Sieht Novellierung des Teledienste- und
Teledienstedatenschutzgesetzes vor, etabliert das Herkunftslandsprinzip und
verschiedene Informationspflichten von Telediensteanbietern. Regelt die
Verantwortlichkeit von Telediensteanbietern u. v. m

E-Government

Wenn Behörden und staatliche Einrichtungen ihre Aufgaben mit Hilfe von
Telekommunikationsmedien wahrnehmen. Modelle: Business-to-Government,
Government-to-Consumer, Government-to-Government. Auch E-Administration.

E-Information

Geschäftsmodellvariante des Geschäftsmodells Content.
Das Leistungsangebot besteht in Information. Das kann politische, kulturelle
oder sonstige Information sein.

Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch

-> EGBGB

Electronic Mall

Eine Mall ist ein virtuelles Einkaufszentrum mit rechtlich unabhängigen Firmen.
Das gemeinsame Dach ist die Web-Adresse der Mall. Die Einzelshops einer Mall
sind meist durch ein Anbieterverzeichnis integriert. Häufig stehen Suchfunktionen
mit Zugang zu den Artikeln aller Shops zur Verfügung.

Electronic-Procurement

->E-Procurement

elektronischer Markt

Es wird vertreten, dass das Internet der elektronische Markt sei (J., A.,
Illik, Electronic Commerce, München, Wien 1999, Kapitel 8). Es existieren viele
Definitionen: “Ein Elektronischer Markt ist ein Ort im virtuellen Raum, auf dem
eine Mehrzahl von Anbietern und Nachfragern zusammenkommen, um dort Geschäfte
anzubahnen und abzuschließen.” So target=_blank>http://www.beschaffungswelt.de/einkauf/elektonische_marktplaetze_grundwissen_defintionen.html
(Abruf: 10.10.2002)

elektronisches Geld

Ein in nationaler Währung angegebener Geldwert,
der in elektronischer Form oder auf einem elektronischen Gerät beim Konsumenten
gespeichert wird. Der Konsument hat ein gewisses Guthaben käuflich erworben.
Bezahlt er eine Geschäftstransaktion von diesem Guthaben, reduziert es sich.
Benötigt nicht jedes Mal eine Onlineautorisierung und stellt ein eigenes Konto
dar, das nicht mit den Bankkonten des Konsumenten unmittelbar synchronisiert
ist. Dies gewährleistet eine anonyme Zahlung (vgl. Bargeld). Zwei
unterschiedliche Arten elektronischer Geräte gibt es: vorausbezahlte Karten und
vorausbezahlte Software-Produkte. Bei Karten ist der elektronische Wert auf
einem in der Karte implementierten Computer-Chip (oder einem integrierten
Schaltkreis) gespeichert. Zum Bezahlen wird ein Kartenlesegerät benötigt. Bei
der Software-Lösung ist der Wert auf der Rechnerfestplatte gespeichert und wird
über Kommunikationsnetzwerke wie das Internet übertragen.

E-Mercials

Vollbildwerbespots

Employee Portal

Vertikales Portal
(-> Vortal)
für die Mitarbeiter eines Unternehmens. Als Intranet
und/oder Extranet

aufgebaut. Bietet Informationen zum Unternehmen, vereinfacht organisatorische
und Verwaltungsaufgaben und integriert zunehmend Commerceangebote.

End-to-End-Security

Kurz: E2S. Projekt zur Erprobung des SET-Standards
zur kommerziellen Verwendung in offenen Netzen, das von einem Konsortium aus
neun europäischen Organisationen aus den Bereichen Bankwesen, Informationstechnologie
und dem staatlichen Sektor realisiert wird. Es soll Transaktionen von Unternehmen
zu Unternehmen über das Internet ermöglichen.

Englische Auktion

Variante einer Auktion, bei der ein Gegenstand oder eine Dienstleistung dem
Meistbietenden zugeschlagen wird.

Enterprice Ressource Planning (ERP)

ERP-Systeme sind Softwarelösungen, die der unternehmensweiten Steuerung und
Auswertung von Prozessen in den Bereichen Produktion, Vertrieb, Logistik,
Finanzen, Personal, etc. dienen.

Enterprise Information Portal

Kurz: EIP. Website von Unternehmen, die ein eigenes, unternehmensspezifisches
Angebot zur Verfügung stellen. EIPs bieten beispielsweise Nachrichten und
Finanzinformationen über das Unternehmen, interne Normen und Vorschriften,
Dokumentationen, Software-Freigaben sowie Telefon- und Adressenverzeichnisse.
Darüber hinaus können hier auch Geschäfte abgewickelt werden. Dazu zählen sowohl
interne Geschäfte unter den Beschäftigten, als auch externe mit Zulieferfirmen
und Geschäftskunden bzw. -partnern. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine
Art Mischform von Intranet
und Internet. Ein Beispiel für ein solches Portal
ist das von SAP.

Entity-Relationship-Modell

Kurz: ER-Modell. Das von Chen (1976) vorgestellte Modell gilt als
Standard-Modellierungstechnik im Datenbankbereich.
Durch dieses können die statischen Relationen zwischen Objekten bzw. Entitäten
beschrieben werden. Ursprünglich wurde diese Methode für den Datenbankentwurf
entwickelt, heute wird sie aber auch in der Definitionsphase für Systeme mit
komplexen Daten und Datenbeziehungen eingesetzt. Im ER-Modell werden die für ein
zu entwickelndes System relevanten Objekte bzw. Entitäten, ihre Attribute sowie
die Beziehungen bzw. Relationen zwischen den Objekten beschrieben. Das ER-Modell
bildet eine gute Basis für die Realisierung durch relationale Datenbanken.

E-Procurement / Electronic-Procurement

Elektronisches Beschaffungswesen. Die Beteiligten einer Wertschöpfungskette
sollen dabei auf einer Plattform zusammengebracht und die Standardprozesse
zwischen ihnen weitgehend automatisiert und online abgewickelt werden.
Einkaufsprozesse sollen dadurch effektiver und preisgünstiger gestaltet
werden.

Ergonomie

Der Begriff bezeichnet die bestmögliche Anpassung von Arbeitsbedingungen und
Maschinen an menschliche Bedürfnisse. Unterschieden wird im Zusammenhang mit der
Informationstechnologie zwischen der Softwareergonomie (Disziplin zur
Beurteilung der Gebrauchstauglichkeit von Softwareprodukten) und der
Hardwareergonomie (Gestaltung der Hardware nach den Anforderungen des Menschen,
z. B. Bildschirme (strahlungsarm), Drucker (Lärmarm) usw.).

Erschöpfungsgrundsatz

Begriff aus dem Urheberrecht. Dieser besagt, dass nach dem Verkauf des Werkstücks
im Sinne des Urheberrechts oder von Kopien eines solchen Werkstücks – also
nur bei körperlicher Werkverwertung – die Weiterverbreitung des verkauften Werkstücks
selbst – mit Ausnahme der Vermietung unbeschränkt zulässig ist. Dies gilt im
Gebiet aller Mitgliedsstaaten des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum
(Mitglieder dieses Abkommens sind alle westeuropäischen Staaten mit Ausnahme
der Schweiz).

E-Shop

Website, auf der Waren oder Dienstleistungen per Mausklick bestellt werden
können. Manche Definitionen fordern auch die digitale Bezahlmöglichkeit. Begriff
differenziert nicht nach B2B-
oder B2C-Markt.

E-Shop-Backend

-> Backend

E-Shop-Frontend

-> Frontend

Event Support

Ein Event Support (auch Trigger) ist die Fähigkeit eines Datenbanksystems,
beim Einfügen, Aktualisieren oder Löschen von Daten in einer Tabelle ein
hinterlegtes Programm (Stored Procedure) auszuführen und diesem die Änderungen
als Parameter zu übergeben.

Event-Shopping

Ein Ereignis wird zur Verkaufsaktion. Zum Beispiel Geschenke zur Hochzeit
oder Blumen und Pralinen zum Valentinstag.

EWIV

Einzige Gesellschaftsform des Europäischen Rechts.
Darf keine eigene Geschäftsidee zur Gewinnerzielung verfolgen, sondern erfüllt
Hilfsfunktionen wie Marketing oder Distribution. Rechtliche Alternative zur
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Wird in Register eingetragen und kann
als Firma auftreten.

Experten-Portale

Portale,
die das Know-how der Benutzer kommerziell zu nutzen versuchen. Es gibt drei
Arten von Experten-Portalen: Portale mit redaktionellen Konzepten,
Lern-Communities und Beratungskonzepte.

Extranet

Bei einem Extranet handelt es sich um die Erweiterung des firmeninternen Intranets
auf nahe stehende Gruppen wie z.B. Lieferanten, Vertriebsleute oder Verkaufspartner.

Firewall

Ein Sicherheitssystem, das das Netzwerk einer Organisation vor externen Bedrohungen
(beispielsweise durch unbefugte Personen) aus einem anderen Netzwerk, wie z.
B dem Internet, schützen soll. Ein Firewall verhindert eine direkte Kommunikation
der Computers im Netzwerk der Organisation mit Computern außerhalb des
Netzwerkes und umgekehrt. Stattdessen wird jegliche Kommunikation über
einen Proxyserver außerhalb des Netzwerkes der Organisation geleitet,
wobei der Proxyserver entscheidet, ob die Übertragung einer bestimmten
Nachricht oder Datei sicher ist.

Formvorschriften

Formerfordernisse bei bestimmten Rechtsgeschäften haben Beweis-, Warn- oder
Beratungsfunktion o. Ä. Formvorschriften definieren, was Schrift-, Text- oder
digitale Form beinhaltet.

Frontend

Der für den Nutzer auf seinem lokalen Rechner sichtbare Teil einer Anwendung
(Programm, Endbenutzerwerkzeug oder Umgebung von Anwendungsentwicklern), der
die Kommunikation mit dem Nutzer durchführt. Beispielsweise die Nutzeroberfläche
des Arbeitsplatzrechners in einer Client-Server-Anwendung
oder die Seiten eines Webportals. Das Frontend greift auf die im Backend ablaufenden Prozesse zu.

Fulfillment (E-Fulfillment)

E-Fulfillment umfasst sämtliche Dienstleistungen, welche die Abwicklungsphase
von Handelstransaktionen unterstützen. Dazu zählen die Logistik und die
Zahlungsabwicklung.

Gebrauchsmustergesetz

Dem Patentgesetz eng verwandtes Gesetz zum Schutz technischer Erfindungen,
die vom technischen Niveau unter dem Patentrecht stehen. Anmeldung einfacher
und Schutz geringer als beim Patentrecht.

Geschmacksmustergesetz

Gesetz über das geistige Eigentum an Mustern und Modellen, also
zweidimensionalen oder dreidimensionalen Darstellungen eines Erzeugnisses. Die
Intention der Darstellung muss in der ästhetischen Wirkung liegen. Das Muster
oder Modell muss neu und speziell sein (Eigenart besitzen).

Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB

Kartellrecht. Versucht zu verhindern, dass einzelne Unternehmen eine
marktbeherrschende Stellung aufbauen. Reguliert Wettbewerbshandlungen der
Unternehmen untereinander.

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, UWG

Reguliert den Wettbewerb im Verhältnis der Unternehmen untereinander und (hauptsächlich)
gegenüber dem Kunden. Irreführende oder unlautere Werbung und andere Handlungen,
die den fairen Wettbewerb stören, werden unterbunden.

Gesetz über rechtliche
Rahmenbedingungen des elektronischen Geschäftsverkehrs
-> EGG

Gesetz zur digitalen Signatur

Regelt Anforderungen an Zulassung und Betrieb von Zertifizierungsstellen und
technische Fragen zur digitalen Signatur.

Globale Malls

Elektronische Kaufhäuser, deren angeschlossene E-Shops überregionaler,
geographisch-unabhängiger Herkunft sind.

Government Portal

Portal,
das von einer staatlichen Einrichtung betrieben wird, um hoheitliche oder
fiskalische Aufgaben wahrzunehmen.

Handel

Gesamtheit aller Unternehmen, die Produkte und Leistungen derart
bereitstellen, dass diese den Bedürfnissen der Nachfrager in räumlicher,
zeitlicher, quantitativer und qualitativer Hinsicht gerecht werden.

Handelstransaktionsphasen

Klassische Handelstransaktionsphasen sind Information, Vereinbarung,
Abwicklung und After-Sales. Dies wird differenziert in Anbietersuche und
Information für die Informationsphase, Anbahnung und Abschluss für die
Vereinbarungsphase, Bezahlung und Distribution für die Abwicklungsphase und
Service und -> Community

für die After Sales Phase.

Hash-Funktionen

Darunter werden mathematische Funktionen verstanden, die aus einem beliebigen
Klartext nach einem vorbestimmten Verfahren ein Komprimat im Sinne einer
Prüfziffer generieren. Eine Hash-Funktion nimmt einen Datenstring und gibt als
Ergebnis den Hash-Wert aus. -> Hashing-Algorithmen

Hashing-Algorithmen

Ein mathematisches Verfahren, das aus einem Klartext einen Hash-Wert in Form
einer Bitfolge extrahiert. An den Klartext angefügt, dient sie der
Authentisierung und Prüfung der Integrität. Aus dem gewonnenen Ergebnis kann das
Anfangspasswort nicht wiederhergestellt werden, und die Wahrscheinlichkeit, dass
zwei verschiedene Passwörter in ein und dieselbe Bitfolge umgewandelt werden
könnten, ist äußerst gering. Der Hashing-Algorithmus soll sicherstellen, dass es
äußerst unwahrscheinlich ist, Originaldaten so zu verändern, dass der gleiche
Hash-Wert erreicht wird. Ein Hash-Algorithmus muss demnach die beiden folgenden
wesentlichen Bedingungen erfüllen: Zu einem gegebenen Fingerabdruck (Hash-Wert)
darf es nicht möglich sein, einen Text zu finden, der diesen Wert als Hash-Wert
besitzt. Man spricht in diesem Fall von einer Einwegfunktion. Außerdem darf es
nicht möglich sein, zwei Texte mit dem gleichen Fingerabdruck konstruieren zu
können (Kollisionsresistenz).

Herkunftslandsprinzip

Durch das Gesetz für den elektronischen Geschäftsverkehr im Gesetz über
die Nutzung von Telediensten (TDG) verankert.
Besagt, dass Telediensteunternehmen ausschließlich die Gesetze des Landes ihrer
Niederlassung beachten müssen. Im Immaterialgüterrecht und auf viele andere
Rechtsfragen nicht anwendbar. Besonders für das Wettbewerbsrecht umstritten.

Hit

Die Kennzahl “Hits” steht für die Anzahl aller Objekte (Dateien), die vom Webserver
abgerufen werden. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um statische HTML-Dokumente
oder dynamisch durch CGI-Skripte erzeugte Dokumente handelt, um Grafiken, Audio- oder
Videodateien oder andere Dateitypen. Der Begriff “Hits” wurde in den Anfangsjahren
des World Wide Web eingeführt. Hits wurden vor allem deshalb ‘gemessen’, um
zu messen, wie viel Traffic der Webserver standhält. Es handelt sich aber um
eine wenig aussagekräftige Messgröße: Wenn eine HTML-Seite viele grafische Elemente
enthält, werden auch mehr Hits erzeugt, ohne dass dies etwas über das Benutzerverhalten
aussagen würde.

Hochleistungsportal

Kein Fachbegriff. Drückt aus, dass ein Portal
höchsten Anforderungen genügt, was Informationsgeschwindigkeit, Bedienkomfort
und Funktionalität betrifft.

Hosting

Unter Hosting wird eine Form der Auslagerung verstanden, bei der die
Internet-Software im Rechenzentrum des Internet Service Providers installiert
und von diesem überwacht wird.

Hypertext Transfer Protocol (HTTP)

Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) regelt den Datenaustausch zwischen Server
und Client. Es beschreibt definierte Nachrichten und Antworten,
mit denen ein Webbrowser und ein Webserver kommunizieren.
Die derzeit (2003) aktuelle HTTP-Version ist 1.1. Diese ist in RFC 2616 ( target=blank>http://www.ietf.org/rfc/rfc2616.txt) spezifiziert.

IANA

Die IANA (Internet Assigned Numbers Authority) ist
für die eindeutige Vergabe der IP-Adressen,
Domain-Namen und Protokollparameter im Internet verantwortlich. Zu letzteren
gehören u.a. die TCP-
und UDP-Port-Nummern sowie die MIME-Types.

Icons

Icons sind visuelle Symbole, die einen Sachverhalt oder eine
Handlungsanweisung ausdrücken sollen.

IDEA

steht für International Data Encryption Algorithm
und ist ein blockorientierter (Blockchiffre),
konventioneller symmetrischer
Verschlüsselungsalgorithmus
, der an der Eidgenössischen Technischen
Hochschule der Schweiz entwickelt wurde. IDEA arbeitet mit 64 Bit Blöcken und
mit einer Schlüssellänge von 128 Bit und ist somit sicherer als DES (64 Bit bzw.
56 Bit). IDEA ist in den USA sowie in den meisten europäischen Ländern
patentiert. Die private Nutzung ist frei.

Image Banner

Werbefläche (Banner)
im World Wide Web, der aus einem Bild besteht.

Informations- und Kommunikationsdienstegesetz

Name eines Regelungswerkes mit vielen Einzelgesetzen: Teledienstegesetz,
Telekommunikationsgesetz, Teledienstedatenschutzgesetz und andere.

Informationspflichtverordnung

Die Paragraphen über Fernabsatzverträge (§§ 312b ff BGB) sehen eine
umfassende Informationspflicht des E-Shop-Betreibers gegenüber dem Verbraucher
vor. Diese Informationspflicht ist in allen Einzelheiten in der
Informationspflichtverordnung geregelt.

InfoSoc-Richtlinie

Eigentlich: Richtlinie 2001/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 22.5.2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der
verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft.

Kernpunkt der Richtlinie ist der Umfang der Kopierfreiheit, wobei das Recht
auf Informationsfreiheit auf der einen Seite und Wirtschaftsinteressen auf der
anderen Seite konkurrieren.

Inkasso

Das Einziehen von fälligen Forderungen

Integrated Web Usage Mining

Wird das World Wide Web als Informationsquelle für das Data Mining herangezogen, so spricht man von Web Mining.
In Abhängigkeit von der inhalts- oder nutzungsorientierten Analyse des World Wide Web (WWW lassen sich die Teilgebiete des Web Content
Mining und des Web Usage Mining voneinander abgrenzen. Eine Ausprägungsform
des Web Usage Mining, bei der sich die Analyse ausschließlich auf die Protokolldateien
des Webservers beschränkt, wird als Web Log Mining
bezeichnet. Sofern neben den Protokolldateien noch weitere Datenbestände in
den Mustererkennungsprozess einfließen, wird diese Ausprägung als Integrated
Web Usage Mining bezeichnet.

Integrationstiefe

Ausmaß und Umfang der Integration von Teilsystemen in ein Gesamtsystem. Mit
Integration ist hier gemeint, dass aus verschiedenen unabhängigen Einheiten eine
größere Einheit gebildet wird, welche in ihrer Effizienz und Effektivität den
eigenständigen Systemen überlegen ist.

Integrität

Bedeutet Vollständigkeit, Unversehrtheit. Wurde als Ziel bei der Sicherheit
im Datentransfer genannt.

Inter-Connection

Bei dem Begriff Inter-Connection handelt es sich um eine Differenzierung des
Basisgeschäftsmodelltyps Connection im 4C-Net-Business-Model.
Inter-Connection betrifft national oder international agiegerende Anbieter wie T-Online
(http://www.t-online.de/) , AOL(http://www.aol.com/) und Tiscali (http://www.tiscali.de/). S
ie stellen den Zugang zu den physischen Netzwerkverbindungen her.
Sämtliche InternetServiceProvider (ISP) fallen in diese Kategorie.

Intermediäre

Ein Intermediär ist ein Zwischenhändler.

Intermediation

“Mit dem Begriff der Intermediation wird der Sachverhalt beschrieben, dass
die Wertkette der Distribution durch den Einsatz moderner Informations- und
Kommunikationstechnologie aufgespalten werden kann.” Dadurch können sich
Unternehmen auf Kernkompetenzen beschränken und Teile der Distributionsleistung
auf Kooperationspartner übertragen. (Siehe Wirtz, aaO, Seite 385)

Internationales Privatrecht

IPR, beinhaltet Kollisionsnormen, die über die Anwendbarkeit deutschen
Rechts entscheiden. Normen des IPR befinden sich im EGBGB.

Internetauktion

Preisfindungsverfahren im Internet. Es existieren verschiedene Modelle. Beim
so genannten englischen Verfahren z. B. wird das zu ersteigernde Gut dem zu
einem bestimmten Zeitpunkt Meistbietenden zugeschlagen. Bei der inversen Auktion
sucht sich ein Nachfrager unter mehreren Anbietern das attraktivste Angebot aus
(-> Auktion).

Interstitials

Eine Art Pop-Up-Fenster.
Wie diese öffnen sie sich “von alleine”. Sie füllen einen großen Teil des
Browserfensters aus, oder nehmen ein ganzes, automatisch geöffnetes
Browserfenster ein. Die Werbebotschaft von Interstitials ist nicht auf, sondern
zwischen den Seiten eines Web-Angebots platziert. Es handelt sich um ein
unterbrechendes Werbeformat wie Fernsehwerbung. Da Online-Zeit bezahlt werden
muss, erzielen sie bei Nutzern eher negative Reaktionen. Diese Werbeform ist für
Unterhaltungs- und Spielsites angemessen, für “seriöse Werbung” jedoch eher
ungeeignet.

Intra-Connection

-> Connection

Intranet

Ein Netzwerk für die Informationsverarbeitung in einer Firma oder einer
Organisation. Es schließt solche Dienste wie Dokumentenverteilung,
Softwareverteilung, Datenbankzugriff und Schulung ein. Ein Intranet wird deshalb
so bezeichnet, da es normalerweise Anwendungen für das Internet einsetzt, wie z.
B. Webseiten, Webbrowser, FTP-Sites, E-Mail, Newsgroups und Mailinglisten, die
in diesem Fall jedoch nur innerhalb der Firma oder Organisation erreichbar
sind.

invitatio ad offerendum

übersetzt: die Einladung zur Abgabe eines Angebots. Unterschied zum Angebot
im rechtlichen Sinne: der Rechtsbindungswille fehlt.

IP

Das Internet Protocol (IP) ist ein verbindungsloses Protokoll zur
Paketübermittlung. Es übernimmt die Weiterleitung (Forwarding) der Datenpakete,
führt dafür die Wegewahl (Routing) durch und kann dabei Pakete zerlegen und
wieder zusammensetzen (Fragmentation/Reassembly). IP ist in RFC 791 ( target=_blank>http://www.ietf.org/rfc/rfc791.txt) definiert.

IPR

-> Internationales
Privatrecht

ISAPI

Internet Information Server API, eine Anwendungsprogrammierschnittstelle, die
vom Internet Information Server (IIS) von Microsoft unterstützt wird.

ISDN

“Integrated Services Digital Network”. ISDN basiert auf dem Ausbau des Telefonnetzes
mit digitaler Vermittlungs- und Übertragungstechnik und macht unterschiedliche
Kommunikationsdienste wie Telefon, Fax und Datenübertragung möglich. Der Teilnehmer
kann zwei Dienste gleichzeitig in Anspruch nehmen, da zwei B-Kanäle zur Datenübertragung
zur Verfügung stehen. Ein separater D-Kanal transportiert Verbindungsinformationen
wie Uhrzeit und Rufnummer. Abhängig vom verwendeten Anschlussmodul des Teilnehmers
können neben digitalen auch analoge Endgeräte angeschlossen werden.

Internet Service Provider (ISP)

Dienstleistungsunternehmen, das Zugang zum Internet bereithält und ggf.
auch weitere Dienste bereitstellt (z.B. Webspace).

Issuer

Unternehmen, das Karten für den Zahlungsverkehr herausgibt.

IVW

Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von
Werbeträgern. Seit Oktober 1997 überprüft die IVW die Reichweiten der
Online-Werbeangebote.

Java

Objektorientierte Programmiersprache, die in Anlehnung an die
Programmiersprache C++ von der Firma SUN entwickelt wurde und dem Entwickler
erlaubt, WWW-Seiten mit verschiedenen, auch interaktiven Spezialeffekten
auszustatten. Zur Ausführung von Java-Programmen wird eine “Java Virtual
Machine” benötigt, welche heutzutage in den verbreiteten Browsern bereits
implementiert ist. Mit dieser lassen sich Java-Programme auf nahezu jedem
Computer, unabhängig von dessen Hardware oder Betriebssystem, ausführen.

Java-Applets

Ein Java-Applet ist ein Programm, das von einer Webseite aus gestartet und
von einem Server herunter geladen wird. Java-Applets werden
häufig verwendet, um auf Webseiten Multimediaeffekte und Interaktivität zu erzeugen
(z.B. Animationen, Musik, Videos).

JavaBeans

Ein JavaBean ist eine wiederverwendbare Softwarekomponente als Erweiterung
der Programmiersprache Java.

JavaScript

Eine von Netscape erfundene Skriptsprache, die bevorzugt zur Dynamisierung
von Webseiten eingesetzt wird und sich daher auch leicht in HTML einbinden
lässt. Sie hat nichts mit der Programmiersprache Java zu tun; die
Namensgleichheit ist lediglich auf Marketinggründe bei der Einführung
zurückzuführen.

Kapitalmodell

Teil des Geschäftsmodellsystems nach Wirtz. Untermodelle: Finanzierungsmodell
und Erlösmodell. Es bildet die finanziellen Ressourcen und Formen der Refinanzierung
eines Unternehmens ab.

Katalog

Gibt Organisationsstruktur der in einem E-Shop angebotenen Artikel an.
In ihm werden alle Artikel mit ihren zugehörigen Informationen (Beschreibung, Preis etc.)
gespeichert.

Klickrate

Verhältnis der Mausklicks auf ein (werbendes) Element einer Webseite zur Anzahl seiner
Abrufe. Der ausgedrückte Wert ist dann der Quotient aus der Anzeigehäufigkeit eines
Elements und der Häufigkeit, mit der es angeklickt wird. Die Klickrate wird entweder in
Prozent (vier Prozent der Betrachter haben es angeklickt) oder in der Form 40:1
(einer von 40 Betrachtern hat das Element angeklickt) angegeben.

Kollisionsnormen

-> EGBGB

Konsistente Navigationselemente

Navigationselemente, die auf allen Webseiten einer Website ein durchgängiges
Erscheinungsbild haben. Damit kann gewährleistet werden, dass eine einfache
Orientierung auf den Seiten für den Betrachter gegeben ist.

Kontextsensitive Hilfetexte

Kontextsensitive Hilfen bieten dem Benutzer eine Hilfe zur jeweils aktuellen
Arbeitssituation. Hierbei kann unterschieden werden, ob das Hilfesystem Kenntnis
vom Wissensstand des Anwenders hat (intelligente Hilfesysteme) oder ob eine
allgemeine Hilfe bezüglich des augenblicklichen Kontexts angeboten wird.
Weiterhin kann dahingehend unterschieden werden, ob das Hilfesystem eigenständig
agiert oder die Hilfe explizit angefordert werden muss.

Kontextsensitive Links

In einer personalisierten Anwendung lassen sich kontextsensitive Links
anzeigen, z.B. themenverwandte Seiten oder “Experten” zur aktuellen Seite. Durch
diese Links können Informationen oder Anweisungen übermittelt werden.
Kontextsensitive Links sind realisiert durch CGI-Programme,
die die ähnlich wie bei Formularen übermittelten Daten auswerten und
entsprechende Aktionen ausführen.

Lastverteilung

Die Lastverteilung wird auch als “load balancing” bezeichnet und beruht auf
dem parallelen Gebrauch mehrerer Geräte für erhöhte Geschwindigkeit und Redundanz.
Dabei werden Anfragen an eine Applikation auf verschiedene angeschlossene Server
verteilt. Die Verteilmechanismen selbst können stark variieren, bis hin zu Modellen,
bei denen die Anfragen abhängig von der Antwortzeit, der Art der Anfrage oder
der Ressourcenbeanspruchung einzelnen Servern zugewiesen werden. Als Beispiele
können VPNs, Webserver oder Internetverbindungen
mit Lastverteilung angeführt werden.

Layer

“Schicht”. Hier bezogen auf eine Schicht im OSI-Referenzmodell.

Layout

Seitenaufbau und -gestaltung der verschiedenen Elemente einer Drucksache oder
einer Website. Berücksichtigt vor allem die Anordnung von Kopf- und Fußzeilen,
Logo oder Textspalten.

Leistungsangebotsmodell

Teil des Geschäftsmodellsystems nach Wirtz, welches nach den
Leistungsangeboten (Content,

Commerce,
Context
und Connection)
der Unternehmen differenziert.

Leistungserstellungsmodell

Ein Geschäftsmodell (Business Model), welches nach der vom Unternehmen zu
erbringenden Leistung (z. B. redaktionelle Aufarbeitung von Inhalten zu Content)
differenziert.

Link Popularity

Suchmaschinen berücksichtigen die so genannte Link-Popularität, d.h. die
Qualität und Zahl der Links, die auf eine Site oder Seite zeigen. Dabei haben
Links, die von Verzeichnissen wie das Open Directory Project oder Yahoo!
ausgehen, wesentlich höhere Bedeutung als Links einer privaten Home Page schon
allein, weil diese Verzeichnisse eine massive Zahl von eingehenden Links
aufweisen können.

Lieferavis

Mitteilung über die voraussichtliche Ankunft der Ware beim Empfänger. Das
Lieferavis enthält den voraussichtlichen Ankunftstermin, die Mengen und die
Materialien bzw. Dienstleistungen. Ein Lieferavis kann in Form einer EDI-Nachricht,
per Fax oder mittels anderer Medien übermittelt werden.

Logfile, Logdatei

Jede HTTP-Transaktion
führt zu einem Informationsaustausch zwischen Browser
und Webserver.
Informationen darüber können vom Webserver in Protokolldateien aufgezeichnet
werden. Mit Protokoll ist in diesem Zusammenhang nicht ein
Kommunikationsprotokoll im Sinne von Rechnernetzen gemeint, sondern das
Aufzeichnen (Protokollieren) von Informationen in einer bestimmten Datei. Für
diese Datei wird häufig synonym der Begriff “Logdatei”, “Logfile” oder “Log”
verwendet. Genauso wie in einem Logbuch eines Schiffes werden hier bestimmte
Ereignisse protokolliert.

Macropayment

In diesen Bereich werden Zahlungen eingeordnet, die mehr als 10,- Euro
betragen. Beim Macropayment steht die Sicherheit des Geldtransfers im
Vordergrund. Wie auch beim Micropayment können die bezogenen Waren (meist
digitale Güter) problemlos einzeln verrechnet werden. Jedoch werden einzelne
Rechnungen gebündelt, um Transaktionskosten zu sparen. Beim Macropayment können
die traditionellen und die kreditkartenbasierten Bezahlmethoden verwendet
werden.

Mailing Service

Service von Anbietern im World Wide Web, der Informationen zum jeweiligen
Angebot per E-Mail an in Mailing-Listen
eingetragene Teilnehmer versendet.

Mailing-Liste

Verteilerliste für E-Mails. Jede Liste hat dabei ein bestimmtes Thema, auf
das sich alle Nachrichten beziehen, die Verwaltung der Liste wird dabei häufig
von einem Programm (Mailing List Server) übernommen. Mailing-Listen sind meist
offene Listen, d.h. jeder kann sich als Teilnehmer einschreiben und (unzensiert)
Nachrichten an die Liste und damit an alle anderen Teilnehmer senden.

Mall

Eine Mall ist ein virtuelles Einkaufszentrum, bei dem unter einem Dach
verschiedene E-Shops betrieben werden.

Mapping

Ein Mapping ist ein Abbildungsprozess zwischen zwei Dateien unterschiedlichen
Datenformats.

Marketing

Gesamtheit der Maßnahmen auf dem Gebiet des Absatzes. Nach Kotler und Bliemel
(Kotler, Philip; Bliemel, Friedhelm: Marketing-Management – Analyse, Planung,
Umsetzung und Steuerung, 8. Auflage, Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart, 1995)
ist Marketing ein Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge, durch den
Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen, indem sie
Produkte und andere Dinge von Wert erzeugen, anbieten und miteinander
austauschen.

Markt

Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage. Der Markt kann sich auf eine
bestimmte Gütergruppe beziehen. Für Unternehmen ist es wichtig, innerhalb des
Gesamtmarktes das zu bearbeitende Marktsegment zu bestimmen.

Marktmodell

Teil eines Geschäftsmodells, das nach Akteuren (Anbietern und Nachfragern)
unterscheidet.

Marktort

Ein Marktort ist ein Ort, an dem die marktbezogene Wettbewerbshandlung auf
den Wettbewerbsgegner einwirkt. Wird durch Zielrichtung konkretisiert. Im Wettbewerbsrecht
wurde der Begriff des Marktortes zur Bestimmung des Tatorts gebildet. Der Tatort/Marktort
entscheidet bei Wettbewerbsrechtlichen Streitigkeiten nach den Regeln des internationalen
Privatrechts gemäß Art. 40 EGBGB über die
Anwendbarkeit deutschen oder ausländischen Rechts.

Marktplatz

Es gibt virtuelle bzw. elektronische und klassische Marktplätze. Ein
Marktplatz ist ein Ort, an dem Angebot und Nachfrage zusammenkommen.
Marktplatzbetreiber stellt ordnende dritte Instanz dar. Transaktionsmethoden
virtueller Marktplätze sind z. B. die Auktion, das Schwarze Brett und die
Börse.

Matching

Leistung des virtuellen Marktplatzbetreibers:
Angebote und Nachfragen in qualitativer und quantitativer Hinsicht passend
zuzuordnen.

Mega Portal

Kein Fachbegriff. Beschreibt ein besonders leistungsfähiges, großes Portal

mit zahlreichen Funktionalitäten z. B. Yahoo

Mehrbenutzerfähigkeit

Auch: Concurrency; Fachbegriff bei Datenbanken.
Realisiert die Möglichkeit, dass mehrere Benutzer auf dieselben Datensätze
zugreifen können.

Message

Eine Message ist eine Datei, die ein Geschäftsdokument in einem definierten
Datenformat enthält.

Meta Description

Mit dem Attribut name=”description” des HTML-Elements
<meta> (<meta name=”description”
content=”Beschreibungstext”>
) kann man innerhalb einer HTML-Seite
einen Beschreibungstext für den Inhalt der jeweiligen Seite bestimmen
(description = Beschreibung).

Meta Keywords

Mit dem Attribut name=”keywords” des HTML-Elements

<meta> (<meta name=”keywords”
content=”Schlüsselwoerter”>
kann man Stichwörter für Suchmaschinen
festlegen. Diese werden dann im Index einer Suchmaschine gespeichert und für
Suchanfragen herangezogen. (keywords = Schlüsselwörter). Die einzelnen
Schlüsselwörter werden durch Komma voneinander getrennt, ein Schlüsselwort kann
auch aus zwei oder mehreren Einzelwörtern bestehen.

Meta-Angaben

META-Angaben sind zusätzliche Informationen über ein HTML-Dokument. Sie
können beispielsweise von Robots
und Browsern ausgewertet werden. In der Regel werden sie aber im Browser nicht
dargestellt und sind somit für den eigentlichen Benutzer im Browser nicht
sichtbar. Sie können z.B. standardisierte Informationen über die Sprache, den
Autor und den Inhalt des HTML-Dokumentes enthalten.

Micropayment

In diesen Bereich werden Zahlungen eingeordnet, die weniger als 10,- Euro
betragen. Dazu zählen digitale Güter, die direkt im Netz abgerufen werden können
(beispielsweise Nachrichten oder Musikstücke). Bei solchen Waren steht vor allem
die Wirtschaftlichkeit und nicht die Sicherheit des Geldtransfers im Vordergrund
(keine Rechnungen für jeden Kleinbetrag). Es werden vor allem vorausbezahlte
Systeme und Inkassosysteme verwendet.

Modem

Abkürzung für “Modulator/Demodulator”. Gerät zur Datenfernübertragung, das
eine Verbindung zu einer Gegenstation aufbaut und die vom Computer kommenden
Signale in Töne umsetzt. Anschließend sendet es diese Töne zur Gegenstation.
Sollte sich dort ebenfalls ein Modem befinden, werden die empfangenen Töne von
diesem wieder in maschinenverständliche Signale zurückübersetzt (moduliert).

Multithread

Paralleles Abarbeiten mehrerer Programmabläufe in einem einzigen Programm.
Die Aufgaben können gleichzeitig im Speicher gehalten und verarbeitet werden. In
Bezug auf die Datenbearbeitung bezeichnet man damit auch eine Technik, bei der
Knoten in einer baumartigen Datenstruktur Zeiger auf darüber liegende Knoten
enthalten, um das Durchlaufen der Struktur effizienter zu gestalten.

MySQL

MySQL ist ein frei verfügbares und auf vielen Plattformen einsetzbares
Database Management System. Häufig wird MySQL in Verbindung mit der
Skriptsprache PHP verwendet. Diese Kombination kann auf verschiedenen
Plattformen eingesetzt werden. Eine sehr häufig eingesetzte Variante ist: Linux,
Apache-Webserver, MySQL und PHP.
Diese wird auch als LAMP bezeichnet.

Nachfragermodell

Das Nachfragermodell ist ein Teilmodell des Marktmodells.
Es beschreibt die unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden (der Nachfrager) und die
damit einhergehenden Marktsegmentierungen z.B. nach verhaltensorientierten, geografischen,
psychografischen und soziodemografischen Kriterien. Durch moderne Informations- und
Kommunikationstechnologien ist darüber hinaus die Identifizierung einzelner Kunden und
ihrer Nachfragebedürfnisse bereits realisierbar.
Es wird in diesem Zusammenhang auch von aus einzelnen Kunden bestehenden
Segmenten, den sogenannten ‚ segment-of-one’, gesprochen.

Navigation

Tätigkeit, die ein Benutzer ausführen muss, um seine gewünschten
Informationen zu finden. Eine einfache Navigation ist sinnvoll, damit
Interessenten die gesuchten Informationen schnell finden können.

Newsletter

Regelmäßige informative E-Mail einer Newsgroup an ihre Mitglieder.

Nischenportale

Portale
für spezielle Zielgruppen. Vertikale
Portale
gehören zu dieser Kategorie. Aber auch technologie-orientierte
Portale oder Anfängerportale (Portale für die Zielgruppe ungeübter
Internetnutzer. Diese Portale bieten eine breit gefächerte Informationssammlung
und eine sehr übersichtliche Navigation. Bekannteste Beispiele im
deutschsprachigen Raum sind AOL, T-Online und Yahoo.).

NSAPI

Anwendungsprogrammierschnittstelle von Netscape.

Offline-Bezahlform

Rechnung, Nachnahme, Lastschrift

One Stop Shopping

One-Stop-Shopping ist die Philosophie, dem Kunden
“Alles aus einer Hand” zu liefern. Dies kann über den Full Service hinaus auch
noch Angebote in den Gebieten Marktforschung, Personalberatung, usw. umfassen.
Der Begriff wird auch bei Einkaufszentren verwendet, in denen die Verbraucher
die Gelegenheit haben, alle Kaufwünsche bequem an einem Ort zu befriedigen.

one-click-to purchase

Nur ein Klick zum Kauf. Vereinfachung der Funktionalität eines E-Shops.
Dieses Prinzip wurde vom Online-Buchshop “Amazon” patentiert und ermöglicht es
dem bereits registrierten Käufer, mit nur einem Mausklick ein Produkt zu
bestellen. Durch die bereits vorher erfolgte Registrierung werden bei diesem
Mausklick alle relevanten Informationen (Name des Käufers, Kontonummer bzw.
Kreditkartennummer, Lieferadresse usw.) mit übertragen, so dass die erneute
Eingabe dieser Daten entfällt.

One-to-One

Eine One-to-One-Beziehung im B2B
beschreibt eine Situation, in der ein Kunde mit einem Lieferanten aufgrund definierter
Regeln den Bestellprozess elektronisch durchführen kann. Bei diesen Beziehungen
handelt es sich um Point-to-Point-Verbindungen, welche oft auf der Basis des
EDI
realisiert werden und bei der ein einziger Absender mit einem einzigen Empfänger
kommuniziert.

Online-Bezahlform

Wird ein Bezahlvorgang in einem E-Shop über elektronische Kommunikationsmedien
durchgeführt, so spricht man von einer Online-Bezahlform. Als Beispiel sei hierbei
die Online-Bezahlung mit einer Kreditkarte genannt.

Order-Tracking

Order Order-Tracking ist mittlerweile eine viel benutzte Technik, in der Spediteure
sicherstellen, dass der Standort eines Packstücks genau bekannt ist. Der Kunde greift mit
der Bestellnummer über ein Online-System auf die Speditionsdaten zu und erhält den
Standort seines Packstücks.

OSI-Modell

Schichtenmodell in der EDV, das als ISO 7498-1 (DIN ISO 7498) bzw. ITU-T
(CCIT) X.200 standardisiert wurde. Ein Schichtenmodell versucht die
verschiedenen Problembereiche der Kommunikation zwischen Rechnern und/oder
weitere Netzkomponenten (Peripherie) auf aufeinander aufsetzende Schichten klar
zu verteilen. Von diesem Modell verspricht man sich die Vorteile der
Spezialisierung (Entwickler können sich auf die Probleme jeweils einer Schicht
konzentrieren und damit mit der unterschiedlich schnellen technischen
Entwicklung besser Schritt halten), des Verursachens geringer Kosten (man kann
die Implementierungen für eine Schicht ändern, ohne alle anderen ändern zu
müssen) und der Wahlfreiheit (der Endnutzer kann durch die Wahl
unterschiedlicher Implementierungen für seine Probleme maßgeschneiderte Lösungen
zusammenstellen). Die Schichten und ihre Funktionen (von oben nach unten):

Output

Gegenbegriff zu Input. Input: Was wurde in ein bestimmtes Vorhaben
investiert. Output: Was erhält man als Ergebnis zurück.

Outsourcing

Outsourcing steht für die Übertragung bisher im eigenen Unternehmen
erstellter (Dienst-) Leistungsfunktionen an fremde Unternehmen, wobei diese für
die Abwicklung die unternehmerische Verantwortung übernehmen.

Page Impressions (ehemals Pageviews)

Die Kennzahl “Page Impressions” (oft auch Page Views genannt) steht für die
Anzahl der HTML-Dokumente, die vom Webserver abgerufen
wurden (-> Hits). Grafiken und andere Dateiformate bleiben unberücksichtigt.
In einer Logdatei-Analyse sollten somit immer mehr Hits als Page Impressions
vorhanden sein.

Partnerschaft

Gesellschaftsform. Die Partnerschaft ist eine
Personengesellschaft, in der sich Angehörige der in § 1 Abs. 2 PartGG genannten
Freien Berufe und Berufsgruppen zur Ausübung ihrer Berufe nach Maßgabe des für
jeden Partner geltenden Berufsrechts zusammenschließen. Sie kann unter ihrem
Namen Rechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen. Eigentum und andere
dingliche Rechte an Grundstücken erwerben, vor Gericht klagen und verklagt
werden. Die Partnerschaft ist als solche weder einkommens-  noch 
körperschaftsteuerpflichtig; sie unterliegt nicht schon kraft Rechtsform der
Gewerbeertrags- bzw. der Gewerbekapitalsteuer, wie es bei der GmbH der Fall ist.

Patentrecht

Das gewerbliche Schutzrecht für Patente. Patente sind neue technische
Erfindungen, die auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich
anwendbar sind. Wird beim Patentamt angemeldet, geprüft und eingetragen.

Pay per Click

Werbetreibende bezahlen festgelegte Summe pro Besuch der Website.

Pay per Lead

(potenzieller Interessent/heiße Spur) Bei “Pay-per-lead” oder
“Pay-per-action” Programmen erhält der Partner eine Provision, wenn ein
potenzieller Kunde, den er auf das Partnerangebot lenken kann, eine bestimmte
Aktion ausführt, wie z. B. das Abonnieren eines Newsletter.

Pay per Sale

Bei Affiliate
Programmen
: bei einem “Pay-per-sale” Programm erhält der Partner eine
Provision für jeden Verkauf, der über einen Link auf seiner Website generiert
wird. Der Betrag einer solchen Provision wird entweder umsatzorientiert oder
pauschal bemessen.

Pay Purse

Auch -> Wallet

Payment Gateways

Schnittstelle zwischen Internet und Bankennetz.
Payment-Gateway ist der Online-Zugang des Händlers zu seiner Bank. Es überprüft
die Authentizität und Integrität der Zahlungsanweisungen und leitet diese an die
Bank des Kunden weiter.

Perl

Perl, die “Practical Extraction and Report
Language”, ist eine Programmiersprache mit einer weit verbreiteten frei
verfügbaren Implementierung, die inzwischen für nahezu jedes Betriebssystem
bereitgestellt wird. Perl kennt vielfältige und leistungsfähige Funktionen zur
Manipulation von Texten, vor allem flexible Möglichkeiten für das Suchen und
Ersetzen von Texten mit Hilfe von regulären Ausdrücken. Mit regulären Ausdrücken
können Zeichenketten durchsucht, Zeichenketten stellenweise ersetzt oder
Zeichenketten eingelesen und in einzelne Bestandteile zerlegt werden. Obwohl die
Erstellung von CGI-Programmen
mit vielen Programmiersprachen möglich ist, wird hierfür vielfach die
Skriptsprache Perl verwendet.

Personalisierung

Durch verschiedene Methoden der Benutzerkennung wird ein Besucher bei
erneutem Besuch einer Website identifiziert, und das Angebot individuell auf ihn
abgestimmt.

PGP

Pretty Good Privacy: ein Programm zum Verschlüsseln von vertraulichen Daten
(E-Mail) und zum zweifelsfreien Identifizieren von Benutzern.

PHP

Serverseitige Skriptsprache, die für die Entwicklung dynamischer Webseiten
konzipiert wurde.

physische Güter

-> physische
Produkte

physische Produkte

Nach Illik materielle Realgüter

PIN/TAN

Die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) ist eine auf
Checkkarten oder beim Telebanking verwendete Geheimzahl zur
Identifikationsprüfung. Hinzu ist pro Transaktion oft auch eine

Transaktionsnummer (TAN) erforderlich. Die TAN ist eine
Geheimzahl, die zu jeder Transaktion (z.B. bei einer Überweisung) mit übergeben
wird. Die Bank vergibt vorab einige solcher Transaktionsnummern. Eine TAN kann
nur für eine Transaktion genutzt werden. Sind alle “verbraucht”, müssen neue von
der Bank übergeben werden.

Pop-up-Fenster

Ein Pop-up-Fenster ist ein zusätzlich geöffnetes Browserfenster, das
kurzfristig über allen anderen Fenstern angezeigt wird. Es handelt sich um eine
weitere Instanz des Browsers, in der meist alle Icons und Navigationselemente
ausgeblendet sind. Diese Fenster werden mit JavaScript
erzeugt und können mit festen Größenangaben versehen werden. In einem Popup
werden oft zusätzliche Informationen, z.B. Worterläuterungen, häufig aber auch
Werbung, angezeigt.

Portal

Ein Portal stellt eine Website dar, die quasi als “Eingangstor” fungiert. Es
gibt beispielsweise B2B-,
B2C-
(Shopping-)
oder themenbezogene Portale. Portale möchten dem Besucher sofort für ihn relevante
Informationen liefern und bilden die Plattform zum Besuchen anderer Websites.
Zu den bekanntesten Portalen zählen target=_blank>yahoo.com, target=_blank>aol.com oder target=_blank>msn.com.

Port-Nummer

Ein Port ist in der Netzwerkwelt eine Art virtuelles Postfach für Datenpakete für
Protokolle und Dienste, wie z.B. HTTP, FTP, Telnet oder TCP. Wie Verzeichnisse dienen
Ports dem Einordnen von Daten, bzw. im Fall von Ports dem Einordnen von Protokollen.
So hat jedes “wichtige” Protokoll einen “well-known” (frei: weit bekannten) Port, der
einem bestimmten Protokoll zugeordnet ist.

Power-Shopping

auch "Co-Shopping" genannt. Dabei handelt es sich um eine Variante
des Einkaufs im Internet, bei der sich Käufer zu Gruppen zusammenschließen,
um Mengenrabatten zu erzielen. Je mehr Käufer ein bestimmtes Produkt gemeinsam
erstehen, desto billiger wird es.

Preisvergleicher

Ein Intermediär,
dessen Leistung im Produkt- und Preisvergleich im E-Commerce

besteht.

Produktgruppen

Mehrere Produkte, die sich thematisch in einer Kategorie zusammenfassen
lassen.

Produktkatalog

Elektronische Produktkataloge sind nur zum Teil mit konventionellen
Papierkatalogen vergleichbar, da hier die Produkte neben der textlichen und
grafischen Präsentation auch noch in multimedialer Form dargestellt werden
können. Dabei können beispielsweise dreidimensionale Zeichnungen, Videosequenzen
oder eine Beschreibung per Sprachausgabe hinzugefügt werden. Ferner bieten die
elektronischen Kataloge in der Regel Suchfunktionen für die enthaltenen Artikel,
die eine Stichwortsuche bzw. eine Suche entlang der Produktkategorien
ermöglichen.

Produktkonfigurator

Der Produktkonfigurator wird eingesetzt, wenn der Kunde beim Produkt aus mehreren
verschiedenen Zusammenstellungen auswählen kann, wie beispielsweise bei einem
Auto (Motoren, Zubehör etc.).

Produktprofil

Im Produktprofil werden die verkaufsrelevanten Informationen und Leistungseigenschaften
eines bestimmten Artikels, wie die genaue Bezeichnung des Artikels, die Beschreibung der
wesentlichen Eigenschaften und Anwendungen, Konfigurationsmöglichkeiten
(z.B. Farben oder Größen) und Preise, innerhalb einer Datenbank erfasst.
Daraufhin lassen sich die Produktprofile mit den hinterlegten Kundenprofilen abgleichen.

Profil

Im Kontext der QE meist Kundenprofil. Daten, die sich durch den ein- oder
mehrfachen Besuch eines Kunden auf einer Website ergeben, werden – aus
Datenschutzgründen- anonymisiert analysiert und zu einem Verhaltensmuster mit
Prognosemöglichkeit verarbeitet. Dieses wird für personalisierte
Websites eingesetzt.

Profiling

Sammeln von Daten über die Gewohnheiten von Besuchern mit dem Ziel, ein
Kundenprofil anzulegen und dieses zu Marketingzwecken zu nutzen. -> Data
Mining

Protokoll

“Protokoll” (engl. Protocol) ist ein zentraler Begriff aus der Kommunikationstechnik.
Es ist mit einer Sprache vergleichbar, die es Computern ermöglicht, sich zu
verständigen. Protokolle regeln den Informationsaustausch zwischen kommunizierenden
Partnern, beispielsweise zwischen Server und Client.

Proxy

Proxies sind Vermittlungs-Programme (bzw. -Rechner) die sowohl Client
als auch Server sein können. D.h. sie nehmen zum Client
hin die Rolle eines Servers und zum Server hin die eines Clients ein. Proxies
nehmen vom Client Requests entgegen. Entweder reichen sie diese an den eigentlichen
Server weiter oder sie bedienen den anfragenden Client sofort aus einem Zwischenspeicher,
dem so genannten Cache.

Prüfsumme

Gleichbedeutend mit einem Hash-Wert, der beim Einsatz der Hash-Funktionen
zur Verschlüsselung entsteht.

Pure Player

Ein Anbieter im E-Business,
der nur eines der vier Leistungen aus dem 4C-Net-Business-Model anbietet. Inzwischen
sehr selten. Die meisten Unternehmen bieten mehrere an, z. B. Portale, die neben
Context
(Suchmaschine) oft Commerce
(E-Shop) und Content
(Informationen) anbieten.

Quantitative Transformation

Die quantitative Transformation stellt neben der qualitativen, der räumlichen sowie
zeitlichen Transformation eine Funktion des Handels dar, bei der die Verkaufsmengen von
Herstellern bzw. Großhändlern (z.B. Artikelpaletten) in endverbrauchergerechte Artikelmengen
zerlegt werden.

Rankingalgorithmen

Formel bzw. Methodik von Suchmaschinen, die nach Auswertung aller Webseiten
die Relevanz zutreffender Seiten bezogen auf eine Suchanfrage bestimmt. Die
Ergebnisse, die am besten zur Suchanfrage passen, sollen dabei möglichst weit
vorne erscheinen, es soll also nach Relevanz sortiert werden.

Referenzselling

Im Referenzselling wirkt ein Kunde aktiv bei der Gewinnung von Interessenten
und Kunden mit, meist tut er dies in seinem bekannten Umfeld. Im B2B
geschieht dies in enger Abstimmung mit dem Verkäufer, der ihn betreut. Im B2C
geschieht dies ungesteuert durch positive Berichte über den Händler im
Freundeskreis des Kunden oder gesteuert mit Kundenwerbemaßnahmen.

Reintermediation

Nach der beobachteten Abnahme der Zwischenhändler im E-Commerce
(Disintermediation)
zeigt sich nun eine durch Outsourcing und neue Geschäftsideen hervorgerufene
Verlängerung der Wertschöpfungskette in Form der Reintermediation. Neue
Zwischenhändler besetzen eigene Aufgabenfelder.

Response Banner

Messbare Rückläufe/Reaktionen durch Klick auf einen Banner.

Retouren

Retouren sind Rücklieferungen durch den Spediteur, weil die Adresse falsch
war, der Kunden nicht angetroffen wurde oder dieser die Annahme verweigert
hat.

Reverse Auction

Besondere Form der Auktion. Zu einem festgelegten Termin findet eine elektronisch
unterstützte Verhandlung statt, in deren Verlauf an einer Ware Interessierte ihre Angebote
abgeben und sich gegenseitig um die Aufträge unterbieten. Bei der Reversen Auktion erhält
automatisch der günstigste Anbieter den Zuschlag.

Rich Media Content

Bezeichnet Inhalte wie z.B. Videos, Dia Shows, Flashanimationen, Musik.

Robot

WWW-Suchmaschinen beziehen ihre Informationen über Websites durch vollautomatische
Informationssammler. Diese werden oft Robots oder auch Spiders, Crawlers, Worms
oder Wanderers genannt.Robots sind spezielle Softwareprogramme, die wie ein
automatisierter Browser HTTP-Anfragen stellen, die ihnen in Form der übermittelten
Daten beantwortet werden.Suchmaschinen-Robots starten mit einer vorgegebenen
Webseite – in der Regel die Webseite, die bei der entsprechenden Suchmaschine
angemeldet wurde – und lesen dieses HTML-Dokument. Informationen über den Inhalt
dieses Dokuments werden an ein Indexierungsprogramm weitergegeben, dann (meist
mit etwas zeitlichem Abstand) werden die vom Dokument referenzierten Webseiten
ebenfalls angefordert und entsprechend bearbeitet.

Router

Der Begriff Router findet in Netzwerken seine Anwendung.
Der Router ist ein spezieller Computer oder ein Programm, welches für den Transport und
Verteilung (routing) von (Daten)Paketen innerhalb von Netzwerken zuständig ist.
Da das Internet keine direkten Verbindungen zwischen Rechnern kennt, erfolgt der Versand
von Daten grundsätzlich in kleinen Paketen – je nach Bedarf über verschiedene Zwischensysteme.
Diese Form des Datenverkehrs erzielt eine hohe Flexibilität und die Ausfallsicherheit des Netzes.

RSA

-> asymmetrische
Verschlüsselungsverfahren

Schutzlandprinzip

Begriff aus dem Urheberrecht. Es gilt das Urheberrecht, dessen Schutz begehrt
wird.

Sell-Site-Lösung

Eine Lösung, die lieferantenseitig dem Kunden einen Produktkatalog über das
Internet online verfügbar macht.

semi-digitale Produkte

Nach Illik digitale Güter, deren Nutzung die physische Anwesenheit von
Personen (z. B. Trainern) erfordert.

semi-physische Güter

-> semi-physische
Produkte

semi-physische Produkte

Nach Illik physische Güter, die auf elektronischen Märkten gehandelt werden.
Physische Artikel eines E-Shops werden im Sinne dieser Definition zu
semi-physischen Gütern.

Serifen

Kleine Querbalken an den An- und Abstrichen von Schriftzeichen.

Server

Ein Begriff, der für jedes der folgenden Beispiele verwendet werden kann:
Ein Computer in einem Netzwerk, der Dateien an andere Computer im Netzwerk sendet
oder für diese Computer Anwendungen ausführt; die Software, die auf
einem Servercomputer ausgeführt wird und die Aufgaben des Sendens der Dateien
oder des Ausführens der Anwendungen übernimmt; in der objektorientierten
Programmierung ein Codefragment, das auf Anforderung Informationen mit einem anderen
Codefragment austauscht.

SET

“Secure Electronic Transaction”. Protokoll für sichere Kreditkartenzahlungen,
das gemeinsam von Visa und Mastercard entwickelt wurde.

SETCo

SETCo wurde 1997 von VISA und Mastercard gegründet und koordiniert das
SET-Umfeld (http://www.setco.org)

Shopping-Portal

Ein Portal
ist eine Website, die Context-Leistung anbietet. Verbindet es dies mit
Commerce-Angeboten, liegt ein Shopping-Portal vor.

S-HTTP

“Secure Hypertext Transfer Protocol”. Standard zur sicheren Datenübertragung
im World Wide Web, der HTTP bei der Authentifizierung und Datenverschlüsselung
zwischen Webserver und Browser erweitert.

Simultaneous Engineering

Ein Konzept, bei dem Kunde und Lieferant bereits in der Produktentwicklung
eng miteinander verzahnt sind, um die Entwicklungszeiten zu reduzieren und das
Know-how des Zulieferers besser zu nutzen.

Site-Index

Auflistung aller in einer Website enthaltenen einzelnen Webseiten, meist in
Form einer Liste mit Links zu den aufgeführten Seiten. Bietet einen Überblick
über die vorhandenen Einzelseiten und stellt somit eine Orientierungshilfe zur
Navigation innerhalb der Website dar.

Site Map

WWW-Suchmaschinen beziehen ihre Informationen über Websites durch
vollautomatische Informationssammler. Diese werden oft Robots
oder auch Spiders, Crawlers, Worms oder Wanderers genannt. Robots sind spezielle
Softwareprogramme, die wie ein automatisierter Browser HTTP-Anfragen stellen,
die ihnen in Form der übermittelten Daten beantwortet werden.
Suchmaschinen-Robots starten mit einer vorgegebenen Webseite – in der Regel die
Webseite, die bei der entsprechenden Suchmaschine angemeldet wurde – und lesen
dieses HTML-Dokument. Informationen über den Inhalt dieses Dokuments werden an
ein Indexierungsprogramm weitergegeben, dann (meist mit etwas zeitlichem
Abstand) werden die vom Dokument referenzierten Webseiten ebenfalls angefordert
und entsprechend bearbeitet.

Skalierbarkeit

Skalierbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Systems aus Hard- und Software
zum schrittweisen Ausbau. Damit kann sichergestellt werden, dass die
Leistungsfähigkeit der Lösung mit den Anforderungen wachsen kann.

Smart Card

Chipkarte mit eigenem Prozessor, die als Identifizierungskarte im Internet
eingesetzt wird. Speichert geheime Daten. Die gespeicherten Daten lassen sich
nicht auslesen und nicht kopieren. Einsatz: im E-Commerce.
Voraussetzung für die Anwendung ist ein Kartenlesegerät.

SPAM

Werbe-E-Mails

SSL

SSL (Secure Socket Layer) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für die sichere
Übertragung von Daten über Netze, primär natürlich über das Internet. Es
gewährleistet die Sicherheit durch die Verschlüsselung und durch die Überprüfung
der Vollständigkeit und Korrektheit der übertragenen Daten. Entwickelt wurde das
SSL-Protokoll von Netscape. 1995 wurde die Version SSL 2 erstmals in den
Webbrowser Netscape Navigator 2.0 implementiert. Dadurch wurde es rasch
verbreitet und entwickelte sich zu einem De-Facto-Standard. Derzeit ist Version
3 aktuell. Eine noch etwas weiterentwickelte und genormte Version ist auch als
TLS (Transport Layer Security) bekannt.

Staging

Staging Area/ Staging Engine ist ein temporärer Datenpuffer zur Trennung von
Extraktions- und Transformations-/Ladeprozessen bei der
Datenbewirtschaftung.

Standleitung

Gemietete Festverbindung in das Internet mit meist höherer Bandbreite als
Telefonleitungen. Im Gegensatz zur Wählverbindung ist eine Standleitung
dauerhaft aufgebaut und empfiehlt sich bei hohem Datendurchsatz.

Submix

Englisch für Angebot, Offerte. Produkt-Submix

Suchformular

Eingabefeld für Suchbegriffe, beispielsweise auf einer Website. Realisiert
werden Suchformulare über HTML-Formulare, die die Suchanfragen entweder clientseitig
verarbeiten, beispielsweise mit JavaScript, oder per CGI an den Server weiterleiten.

Suchmaschine

Allgemein ein Programm, das in Dokumenten oder in Datenbanken nach
Schlüsselwörtern sucht. Im Internet wird es genutzt, das das World Wide Web, die
Newsgroups, Gopher-Menüs und FTP-Archive nach Schlüsselwörtern in Dateien und
Dokumenten zu durchsuchen. Suchmaschinen können auch für eine einzige Website
eingesetzt werden. Andere suchen im gesamten Internet mit so genannten Crawlern,
um Listen verfügbarer Dateien und Dokumente zu sammeln. Diese Listen werden in
Datenbanken abgelegt, die die Benutzer über Schlüsselwörter abfragen können.
Derzeit wohl prominentestes Beispiel dieser Art Suchmaschinen ist Google.

Superstitial

Superstitials sind Interstitials
mit Animationen
und/ oder Sound

Supply Chain

Auch SCM; Abkürzung für “Supply Chain Management”
(”supply” = Lieferung, Versorgung, Angebot / “chain” = Kette). SCM befasst sich
mit den Verfahren, die der Bedarf nach einer Ware bzw. einer Dienstleistung mit
der Erfüllung entlang der Wertschöpfungskette mit sich bringt, der physischen
Infrastruktur, welche die Supply Chain unterstützen (z.B. Distributionszentren,
Produktionswerken, etc.), den IT-Systemen, welche die Realisierung dieser
Business Prozesse ermöglichen und den organisatorischen Anpassungen der Supply
Chain Prozesse, um sicherzustellen, dass die Rollen und Verantwortlichkeiten im
Unternehmen optimal darauf abgestimmt sind.

Synchrone Kommunikation

Zweiwegekommunikation, bei der in beiden Richtungen gleich große Datenmengen
übertragen werden (beispielsweise Videokonferenzen). Die Dialogpartner verfügen
in diesem Fall über gleiche Voraussetzungen und Chancen zur Kommunikation.

Symmetrische (Verschlüsselungs-) Verfahren

Bei symmetrischen Verfahren benutzen Absender und Empfänger denselben
Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln einer Nachricht. Solche Algorithmen lassen
sich sehr effizient implementieren, haben aber auch deutliche Nachteile: Jeweils
zwei Anwender müssen einen geheimzuhaltenden Schlüssel vereinbaren und über
einen sicheren Kanal austauschen. Zudem wächst die Schlüsselmenge des Systems
quadratisch mit der Teilnehmerzahl. Die Authentizität des Kommunikationspartners
folgt implizit aus der Möglichkeit der Entschlüsselung seiner Nachricht, da nur
er den vereinbarten Schlüssel kennt – mit der Kompromittierung der
Vertraulichkeit ist daher auch ein Verlust der Authentizität verbunden. Zu den
bekanntesten symmetrischen Algorithmen gehören der DES, IDEA (International Data
Encryption Algorithm).

Tausender-Kontakt-Preis (TKP)

Bezeichnung aus der Onlinewerbung, unter der man einen festen Betrag
versteht, der pro 1.000 Werbekontakte zu entrichten ist. Berechnungen erfolgen
beispielsweise nach erfolgten Page-Impressions
(also pro 1.000 Seitenabrufen) oder AdClicks
(pro 1.000 Bannerclicks).

TCP

Das Transmission Control Protocol (TCP) realisiert einen verbindungsorientierten
Transportdienst mit Fehlersicherung und Reihenfolgeerhaltung der Daten. Gleichzeitig
fügt TCP der IP-Adresse eine Port-Nummer hinzu.

TDDG

-> Teledienstedatenschutzgesetz

TDG

-> Teledienstegesetz

Teledienstedatenschutzgesetz

Das spezielle Datenschutzgesetz, das Telediensteunternehmen zu beachten haben.
Demnach ist bereits die Erhebung personenbezogener Daten ohne Einwilligung des
Betroffenen nicht gestattet, es sei denn, es handelt sich um Bestands-, Nutzungs-
oder Abrechnungsdaten. Die Telediensteunternehmen müssen die Betroffenen informieren,
welche Daten sie von Ihnen speichern. Ansonsten ist die Erhebung personenbezogener
Daten von der Einwilligung des Betroffenen abhängig, an die laut Gesetz strenge
Anforderungen zu stellen sind.

Teledienstegesetz

zuletzt geändert durch das EGG.
Definiert u. a. die Haftung von Telediensteunternehmen.

Templates

Templates sind Vorlagen, in unserem Fall für Websites.

Territorialitätsprinzip

Begriff, der das anzuwendende Recht vom Tatort einer deliktischen Handlung
abhängig macht. Begriff kommt im Strafrecht vor, ist aber im Kontext der QE in
der Frage des anzuwendenden Rechts bei außervertraglicher Haftung relevant. In
Art. 40 EGBGB geregelt. Demnach ist das Recht des Landes anzuwenden, das
entweder Handlungs- oder Erfolgsort der rechtswidrigen Handlung war.
Spezifiziert im Wettbewerbsrecht durch den Begriff des Marktortes.

Textform

§ 126b BGB: Erklärung muss in einer Urkunde oder auf andere zur dauerhaften
Wiedergabe in Schriftzeichen geeignete Weise abgegeben, die Person des
Erklärenden genannt und der Abschluss der Erklärung durch Nachbildung der
Namensunterschrift oder anders erkennbar gemacht werden. Damit können auch
E-Mails dieser Form entsprechen. Früher gab es nur die Schriftform, die die
eigenhändige Unterschrift unter einem Dokument erforderte und auch durch die
digitale Signatur nicht erfüllt werden konnte.

Tracking

Englisch für “verfolgen”. Verfolgt werden Bewegungen von Nutzern auf
Webseiten. Dazu zählen vor allem die besuchten Seiten einer Domain und wann bzw.
über welche Links ein Besucher auf die Website kam. Mit Hilfe des Trackings wird
ein bedarfs- und bedürfnisorientiertes Onlinemarketing möglich. Realisiert wird
das Tracking über eine Server-Log-Funktion, welche die Webseiten protokolliert,
über die ein Besucher auf die Seite kam und beispielsweise welchen Browser oder
welches Betriebssystem dieser Besucher benutzt hat.

Traffic

Englisch für “Verkehr”. Hier: Verkehr, der durch eine Website erzeugt wird.
Ziel vieler, vor allem kommerziell orientierter Websites ist es, möglichst viele
Zugriffe und damit viel Traffic zu generieren. Eine regelmäßige Kontrolle des
Website-Traffics ist auch wichtig, um Nutzern jederzeit ideale
Leitungskapazitäten zur Verfügung stellen zu können.

Transaction-Modell

Hierbei geht es um die Optimierung von Geschäftsprozessen durch das Internet.
Welche Methoden und Instrumente können eingesetzt werden, um die zuvor im
Prozessmodell definierten Geschäftsprozesse bestmöglich zu unterstützen und die
Transaktionen zwischen Käufern und Verkäufern mit Hilfe der Internettechnologie
zu ermöglichen. Das Transaction-Modell bestimmt die informationstechnologische
Lösung.

Transaktionsportal

Gegenbegriff zu Informationsportalen (-> Portal).
Portale, auf denen Transaktionen möglich sind: Portale mit E-Commerce.

Transparenzgebot

Sagt aus, dass Unklarheiten in Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu Lasten des
Verwenders gehen.

UklaG

-> Unterlassungsklagengesetz

UN-Kaufrecht

-> CISG

Unterlassungsklagengesetz

eigentlich: Gesetz über Unterlassungsklagen bei Verbraucherrechts- und
anderen Verstößen vom 26.11.2001.

Regelt u. a. Unterlassungsklagen gegen unwirksame AGB-Klauseln (§§ 307-309
BGB).

UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen
Warenkauf

-> CISG

Urhebergesetz

Schützt geistiges Eigentum an Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst
(§ 1 UrhG) und an verwandten Schutzrechten. Das Regelungswerk zum Urheberrecht.
Umfasst auch besondere Regelungen zu Computerprogrammen und Datenbanken.

Urheberrecht

Das Recht des geistigen Eigentums an Werken der Literatur, Wissenschaft und
Kunst.

UrhG

-> Urhebergesetz

URL

Ein Uniform Resource Locator (URL) ist ein spezieller Typ eines URI. Er wird
dazu benutzt, Ressourcen im Internet zu adressieren. Außer dem URL sind keine
weiteren Informationen notwendig, um auf die damit bezeichnete Ressource
zuzugreifen. Ausführliche Informationen zum URL sind im RFC 1738 ( target=blank>http://www.ietf.org/rfc/rfc1738.txt) bzw. im RFC 2396 ( target=blank>http://www.ietf.org/rfc/rfc2396.txt) verfügbar.

Verbraucherdarlehensvertrag

früher Verbraucherkreditgesetz, heute im BGB
geregelt. Regelt Rechte des Verbrauchers bei Verträgen, bei denen ein
entgeltlicher Zahlungsaufschub/Darlehensgewährung vereinbart ist.

Verbreitungsrecht

§ 17 UrhG: Ein Werk darf in verkörperter Form (z.B: Buch, CD-ROM,
Partitur) nur von seinem Urheber oder einer vom Urheber dazu berechtigten Person
in den Verkehr gebracht, bzw. der Öffentlichkeit angeboten werden Verbreitung
ist keine Vervielfältigung. Das Verbreitungsrecht erfährt in §
17 II UrhG eine wichtige Einschränkung (-> Erschöpfungsgrundsatz):
Wurden das Original oder Vervielfältigungsstücke des Werks mit Zustimmung
des zur Verbreitung Berechtigten in den Rechtsverkehr eingebracht, so ist die
weitere Verbreitung gerade dieses körperlichen Gegenstandes auch ohne Zustimmung
des Urhebers erlaubt. (Die weitere Vervielfältigung dieses Gegenstandes
und die Weiterverteilung dieser Kopien bedürfen aber grundsätzlich
wieder der Erlaubnis durch den Urheber.)

Verfügbarkeit

Bereitschaft, Disponibilität, Vorhandensein

Vertikale Portale

Portale, die branchenspezifisch organisiert sind.

Vertraulichkeit

Ziel der Datensicherung. Datenübertragung muss ausschließen, dass unbefugte
Dritte Einblick erhalten.

Vervielfältigung

Das Herstellen von Kopien eines Werkes.

Vervielfältigungsrecht

Begriff aus Urheberrecht. In § 16 UrhG geregelt. Dies ist das Recht, Kopien
vom Werk herzustellen.

Viral Marketing

Alle Maßnahmen, Kunden zu animieren, angebotene Produkte und Dienstleistungen
weiter zu empfehlen. Mundpropaganda.

Virtuelle Communities

“Gemeinschaft”. Website, auf der sich Besucher mit ähnlich gelagerten
Interessen treffen und ihre Erfahrungen austauschen. In Communities tragen alle
Teilnehmer zum Erfolg bei, indem sie Informationen über das Interessengebiet
einbringen. Es gibt sowohl offene als auch geschlossene Communities. Während
sich die ersten Communities alle auf den B2C-Sektor konzentrierten, nutzen
mittlerweile auch viele Unternehmen dieses Konzept im B2B-Bereich. Eine
virtuelle Gemeinschaft ist in vielerlei Hinsicht mit einer realen zu
vergleichen: es nehmen reale Personen teil, die über ähnliche Interessen
verfügen. Zur Kommunikation werden unter anderem E-Mail, Chat und Newsgroups
eingesetzt. Ziel einer virtuellen Community ist die Erzeugung einer Art
Interessensgemeinschaft mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl.

Visits

Die Kennzahl “Visits” steht für die Anzahl der Anwendersitzungen einer Website.
Eine Anwendersitzung ist dabei ein zusammenhängender Nutzungszeitraum einer
Website durch einen Clientrechner, beginnend mit dem erstmaligen
Abruf einer Ressource auf dieser Website. Ein Visit wird als beendet betrachtet,
wenn der Clientrechner einen festgelegten Zeitabschnitt keine Anforderung gestellt
hat (z.B. nach 30 Minuten). Visits sind nicht gleich bedeutend mit der Anzahl
der Benutzer einer Website, denn als Visit wird der gesamte Aufenthalt eines
Besuchers auf dem Web-Angebot gezählt. Der Besucher wird anhand seiner IP identifiziert,
d.h. alle Zugriffe, die eine IP macht, gelten als ein Visit.

Vortal

“vertikales Portal”. In einem Vortal versucht der Anbieter, möglichst vielen
Benutzern mit klarem Interessenprofil, beispielsweise Juristen oder
Tierfreunden, als Einstieg ins Internet zu dienen, was klare Werbestrategien
ermöglicht. Durch die Nutzung eines Vortals als Informationsquelle ist es
möglich, schnell und vor allem zielgerecht nach Informationen aus einem
bestimmten Fachgebiet im Internet zu suchen, ohne unzählige Internet-Seiten auf
ihren Inhalt prüfen zu müssen.

Durch die Branchenorientierung eines Vortals können sehr gut Transaktionen
von Waren und Dienstleistungen vollzogen werden. Sie bieten somit eine
Möglichkeit, das eigene Produkt zu vertreiben oder für den eigenen
Geschäftsbetrieb notwendige Produkte zu erwerben.

VPN

“Virtual Private Network”. Unter einem VPN versteht man bestimmte Knoten
eines öffentlichen Netzwerks (z.B. des Internet), die sich untereinander über
eine Verschlüsselungstechnologie verständigen, weshalb die Nachrichten nicht von
Unbefugten abgefangen werden können. Durch diese Knoten wird in einem
öffentlichen Netzwerk (dem Internet) praktisch ein Privatnetzwerk
integriert.

Wallet

Englisch: Bezeichnung für Brieftasche / Geldbörse. Als Wallet werden Bezahlsysteme
im Internet bezeichnet. Derzeit werden zwei Methoden unterschieden:
Geldkarten werden bei einem Kreditinstitut mit einem Betrag aufgeladen. In Verbindung
mit einem Lesegerät, welches am Client angeschlossen sein
muss, kann dieser Betrag dann ausgegeben werden.
Bei einer Softwarelösung, die auf dem lokalen Computer installiert sein muss,
wird beispielsweise die Kreditkartennummer verschlüsselt auf der Festplatte
gespeichert. Anschließend können Online-Zahlungen übers Internet getätigt werden.
Der Webserver muss aber die Wallet-Software unterstützen.

WAN

Wide Area Network. Bezeichnet die öffentlichen Kommunikationsnetze, wie
zum Beispiel ISDN, das analoge Telefonnetz oder das X.25-Netz

Warenkorb

Hier: zentraler Bestandteil eines Shopsoftware-Systems. Hat der Käufer eine
Ware ausgesucht, muss er diese nicht sofort einzeln bestellen, sondern legt sie
zunächst im Warenkorb ab und kann dann weitere Waren aussuchen. Erst wenn der
Käufer alle gewünschten Produkte im Warenkorb hat, wird die Bestellung
generiert. Folgende Funktionen kann ein Warenkorb beispielsweise aufweisen:
Produkte aufnehmen und entfernen, Anzahl der Produkte wählen, automatische
Berechnung von Einzelpreis, Summenpreis, Steuer und Versandkosten. Technisch
gesehen handelt es sich bei einem Warenkorb um eine temporäre
Datenbank-Tabelle.

Webclient

Webclients fordern über das Internet Dokumente an. Es gibt unterschiedliche
Formen von Webclients. Die wohl bekannteste ist der Webbrowser. Dieser wird von
einem Benutzer gesteuert und stellt die angeforderten Dokumente auf dem
Bildschirm des Benutzers dar.

Aber auch beispielsweise die Robots,
die für die verschiedenen WWW-Suchmaschinen Informationen sammeln, sind
Webclients.

WebEDI

WebEDI ist eine Kombination von EDI und Online-System über das Internet. Der
Kunde schickt EDI-Messages zum WebEDI-System. Dieses wandelt die Messages um und
stellt sie dem Kunden als Internet-Formulare zur Verfügung.

Web-Interface

Administrationsoberfläche für eine Software, die direkt im Browser aufgerufen
wird und somit keiner gesonderten Installation bedarf. Web-Interfaces werden vor
allem bei Datenbanken und E-Commerce-Anwendungen
verwendet.

Webkatalog

Viele Suchmaschinenseiten bieten zusätzliche Webkataloge an, in denen man
Websites gegliedert nach Themen und Inhalten suchen kann. Ein Beispiel dafür ist
yahoo.de. Kataloge bieten durch eine themenorientierte Gliederung die
Möglichkeit, gezielt nach bestimmten Aspekten zu suchen.

Webserver

Webserver stellen die notwendigen Dienste für die Kommunikation im WWW bereit. Sie bearbeiten die Datenanfragen durch einen Webclient
und liefern die angeforderten Daten. Als Webserver werden dabei häufig sowohl
der physische Server (Hardware) als auch das Webserver-Programm
(Software) bezeichnet.

Wertschöpfungskette

Vom Zulieferer über den Hersteller bis zum Endverbraucher erfährt eine Ware
Transformationsleistungen, die ihren Wert erhöhen.

Diese Entwicklung nennt man Wertschöpfungskette. Klassischen Zwischenhändlern
(Intermediären)
werden hierbei vier Transformationsleistungen zugeschrieben: die räumliche,
zeitliche, qualitative und quantitative Transformation. Bei der räumlichen
Transformation werden Produkte am Ort der Nachfrage vom Handel verfügbar
gemacht, die zeitliche Transformation wird durch die Lagerhaltung von Produkten
realisiert, bei der qualitativen Transformation werden vom Handel Sortimente
verschiedener Produkte erstellt und bei der quantitativen Transformation werden
die Produkte in bedarfsgerechten, kleinen Mengen verfügbar gemacht.

Wettbewerbsrecht

Recht, das den wirtschaftlichen Wettbewerb regelt und damit schützt. Besteht
aus dem Recht gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)
und dem Recht gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB),
das auch Kartellrecht genannt wird.

WWW

Das World Wide Web, auch WWW, W3 oder einfach Web genannt, ist ein
interaktives Informationssystem. Es wurde 1989 von Tim Berners-Lee am
europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf erfunden und hat sich inzwischen
zu einem der bekanntesten und am häufigsten verwendeten Internetdienste
entwickelt.

XML

Extensible Markup Language

XML-Schema

Die Formatbeschreibung einer XML-Datei

Zivilprozessordnung (ZPO)

Das Gesetz, das die Regeln des Zivilprozesses beinhaltet. Es klärt Fragen zu
der Zuständigkeit der Gerichte, der Klageerhebung, des Verfahrensverlaufs, zu
den Klagearten und vieles mehr zu bürgerlich-rechtlichen
Streitigkeiten.

Das kleine Lexikon zum Thema eCommercestammt aus dem kostenlosen Online-Kurs eCommerce der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Mehr Infos dazu und zu 50 weiteren kostenlosen Online-Kursen finden Sie hier. © Diese Definition / dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen.