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Internet-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema Internet stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs TEIA-Internet-Führerschein der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

   

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Abfrage
Entspricht: Datenbankabfrage
Das (automatisierte)
Durchsuchen einer Datenbank durch
die Eingabe eines formalisierten Ausdrucks (z. B. die Suche nach
dem Wort / der Zeichenfolge "Test" im Bestand einer Datenbank.) 

Accessprovider

Engl. "Access" = "Zugang"
Internetprovider, die Zugang zum Internet
bereit stellen.


Account



Engl. = "Konto"
Zugangsberechtigung zu einem Rechner oder einem Netzwerk; z.B E-Mail-Konto
als Zugangsberechtigung zu einem Mailserver. Wesentliche
Bestandteile eines Accounts sind Benutzername und Passwort (siehe auch:
Log-In).

Adresszeile
Die Adresszeile ist ein Bedienelement
des Browsers.
In der Adresszeile kann ein URL direkt
eingeben werden, um z.B. eine Webseite aufzurufen.

ActiveX

Eine von Microsoft eingeführte Technologie, die interaktive und
multimediale Elemente auf Webseiten
ermöglicht.

Allgemeine Geschäftsbedingungen
(AGB)

Für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte
Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei der anderen bei
Abschluss eines Vertrages stellt.

analog
(Von griech.: "analogos" = "verhältnismäßig",
"proportional")

Im Gegensatz zu digitalen Signalen wird der Inhalt bei analogen Signalen in physikalischen
Größen
codiert (z.B. Frequenz, Stromstärke, Spannung).

Animation
Aus dem Filmbereich
stammender Begriff (Animationsfilm = Trickfilm), der in der grafischen
Datenverarbeitung als Sammelbegriff für bewegt dargestellte
Bilder dient.

Anonymous FTP
Anonymous
FTP ermöglicht einen allgemein nutzbaren, ‘anonymen’, aber
eingeschränkten FTP-Zugriff
auf einen FTP-Server. Der FTP-Client verwendet
für die Anmeldung in der Regel Benutzername "anonymous" oder "ftp" und
als Passwort die E-Mail-Adresse
des Benutzers

ARPANet
Ein 1990 aufgelöstes
experimentelles Netzwerk aus den 1970er Jahren, auf dem die Systeme,
die heute das Internet bilden, getestet wurden.


ASCII


American Standard Code for Information
Interchange (ASCII), Engl. = "Amerikanischer Standard-Code für
den Informationsaustausch".

Ein Code zur Darstellung von Zeichen,
der prinzipiell von jedem Rechner unterstützt wird.

ASP
Active Server Pages (ASP) ist eine von Microsoft entwickelte Technologie
zum Erstellen dynamischer Webseiten. (siehe: http://msdn.microsoft.com/library/default.asp?URL=/library/psdk/iisref/aspguide.htm).

Asymmetrische
(Verschlüsselungs-) Verfahren

Auch Public-Key-Verfahren;
Beim asymmetrischen (Verschlüsselungs-)Verfahren besitzt jeder Anwender
ein Schlüsselpaar aus einem "öffentlichen" und einem "geheimen
Schlüssel". Zur Verschlüsselung benötigt der Absender
den "öffentlichen Schlüssel" (Public Key) des Empfängers.
Eine derart kodierte Nachricht kann nur mit dem zugehörigen "geheimen
Schlüssel" dechiffriert werden; nicht einmal der Absender ist
in der Lage, den Klartext wiederherzustellen. Die öffentlichen Schlüssel
lassen sich gefahrlos in einem allgemein zugänglichen Verzeichnis speichern.
Allerdings muss sichergestellt sein, dass ein "öffentlicher Schlüssel" auch
wirklich zu seinem vermeintlichen Inhaber gehört: dies ist durch persönliche Überprüfung
oder durch digitale Zertifikate von vertrauenswürdigen Dritten zu gewährleisten.
Der Nachteil asymmetrischer Algorithmen liegt in der vergleichsweise langsamen
Abarbeitung infolge ihrer hohen Komplexität. Das weitaus bekannteste Public-Key-Verfahren ist RSA.

Asynchrones Lernen
Bezeichnet
das Bearbeiten von Lerninhalten ohne zeitgleiche Unterstützung
eines Trainers und/oder Kommunikationsmöglichkeit
mit anderen Lernenden. Die gespeicherten Lerninhalte stehen zum
Abruf durch den Lernenden bereit.

Attachment
Von engl. "to attach" = "anheften"
Der Dateianhang einer E-Mail (z.B.
eine Grafik- oder eine Textdatei).

Audio

Hörbare Information (Ton), die elektronisch übertragen
wird.


Auktion
Hier: Internet- oder Online-Auktionen
Auktionen sind Preisfindungsverfahren im Internet. Es existieren verschiedene
Modelle. Beim so genannten englischen Verfahren z. B. wird das zu ersteigernde
Gut dem zu einem bestimmten Zeitpunkt Meistbietenden zugeschlagen. Bei
der inversen Auktion sucht sich ein Nachfrager unter mehreren Anbietern
das attraktivste Angebot aus.


.BAT
Dateiendung
einer Batch-Datei.
Eine
Batch-Datei ist eine Stapelverarbeitungsdatei im ASCII-Format.
Sie besteht aus mehreren Befehlen, die nacheinander
abgearbeitet werden (z.B. Anweisungen für das Betriebssystem
DOS).

B2B

Business to Business. Geschäfte
zwischen Unternehmen.

B2C
Business to Consumer. Geschäfte
zwischen Unternehmen und Endkunden.

BCC
Blind Carbon Copy (BCC)
Funktionalität von E-Mail-Programmen:
Eine Kopie der Nachricht wird an den entsprechenden Empfänger gesendet.
Die E-Mail-Adresse dieses BCC-Empfängers ist für andere Empfänger
nicht sichtbar (siehe CC).

Banner
Eine anklickbare Grafik (siehe Hyperlink),
die als Werbefläche auf einer Webseite eingebunden
ist und zumeist auf die Website des
werbenden Unternehmens verweist. Banner sind Werbemittel des Online-Marketing.

Bandbreite
Übertragungskapazität einer Datenleitung; wird in Bit/s bzw.
in MBit/s angegeben. Sollte die anfallende Datenmenge die Leistungsgrenzen überschreiten,
wird die Kommunikation entweder sehr langsam oder bricht gänzlich ab.

Binärdatei
Eine Datei, die nicht (nur) aus ASCII-Text
besteht, sondern auch Programm-, Bild oder
Archivdateien.

Bookmarks
Eine Liste aus "gemerkten" URLs
bei Netscape Navigator und Internet Explorer.

Bootviren

Bootviren sind Viren, die den
Boot-Sektor (Startbereich) von Disketten und Festplatten befallen.

Breitband
Eine Datenübertragung mit hoher Geschwindigkeit, notwendig unter anderem
für die Übertragung
von Bewegtbildern (Video).

Browser
Engl. "to browse" = "blättern";
auch: Webbrowser
Programm, das HTML-Dokumente
abruft und darstellt und die Navigation im World Wide Web ermöglicht.
Der Browser ist ein HTTP-Client,
der die Dokumente vom Webserver abruft.
Verbreitete Browser sind der Internet Explorer und
der Netscape Navigator.

Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Wichtiges Gesetz im Bereich des Datenschutzes, das den Umgang mit personenbezogenen
Daten
regelt. Für bestimmte Lebensbereiche gibt es allerdings
abweichende Regelungen in anderen Gesetzen.


Button

Engl. für "Schaltfläche"

Bürgerliches Gesetzbuch
(BGB)
Wichtigstes Gesetz im Bereich des Zivilrechts; dem Zivilrecht ist u. a.
auch das Vertragsrecht zuzuordnen. (Seit Januar 2002 sind die gesetztlichen
Regelungen des Verbraucherschutzes und das ehemalige Fernabsatzgesetz im
BGB geregelt.)

C2C
Consumer to Consumer. Geschäfte zwischen
Privatleuten, z. B. über
Auktionen.

Cache

Hier: Browsercache

Ein lokaler Zwischenspeicher für Webseiten,
der vom Browser angelegt und verwaltet
wird. Der Browser sucht zunächst
in diesem Zwischenspeicher nach angeforderten Webseiten, bevor er einen
Zugriff auf das Internet ausführt und die Webseite erneut anfordert.

CC
Carbon Copy (CC)
Funktionalität von E-Mail-Programmen:
Eine Kopie der Nachricht wird an den entsprechenden Empfänger gesendet.
Die E-Mail-Adresse dieses CC-Empfängers ist auch für andere Empfänger
sichtbar (siehe BCC).

CD-ROM
Kurzform: CD
Die Compact Disk (Read Only Memory)
ist ein Speichermedium, auf dem Daten in digitalisierter Form gespeichert
und von einem Laser wieder gelesen werden. Die Daten können vom Anwender
nur gelesen, nicht aber verändert werden ("Read Only Memory" -
Nurlesespeicher).

CGI
Common Gateway Interface.
CGI
ist eine der ältesten Methoden dynamische Webseiten zu erstellen. Es
ist eine Schnittstelle zwischen dem Webserver und
einem externen Programm. Über CGI kann der Webserver ein Programm
aufrufen und dabei benutzerspezifische Daten (etwa vom Benutzer in ein
Formular eingegebene Daten) übergeben. Das Programm verarbeitet dann
die Daten und der Server liefert die Ausgabe des Programms an
den WebBrowser zurück.
Der einfache und standardisierte Aufbau von CGI hat es ermöglicht,
dass fast alle Webserver CGI unterstützen. CGI ist unabhängig
von der verwendeten Programmiersprache und der Plattform, auf der es ausgeführt
wird.

Chat
Engl.: "Chat" = "Plaudern / Plauderei "
Ein Chat ist ein internetbasiertes
Konferenzsystem, das mehreren Teilnehmern eine Unterhaltung per
Tastatur ("chatten") in Echtzeit
erlaubt.

Chatten
"Plaudern" per Tastatur, dabei wird der Text, der
in einem speziellen Chat-Programms in die Tastatur eingetippt wird,
bei allen Teilnehmern an
einem "Chat" auf dem
Bildschirm dargestellt. Die "Unterhaltung" erfolgt
in Echtzeit.


Client

Siehe Client/Server-Prinzip



Client/Server-Prinzip

Das Client/Server-Prinzip bezeichnet eine spezifische
Kommunikation zwischen zwei Rechnern. Der Client ("Kunde") richtet Anfragen an einen
Server ("Bediener"), der Server bearbeitet diese Anfragen und
sendet die Ergebnisse an den Client zurück. Bei Client und Server kann
es sich sowohl um einen Rechner (Hardware) als auch um ein Programm
(Software) handeln.

Compact Disc
interactive
(CD-I)
In den 80er Jahren speziell zur Speicherung und Wiedergabe von interaktiven Multimedia-Programmen
entwickelter Datenspeicher, der physisch die als CD-ROM bekannten Compact
Discs nutzt, sich in technischen Parametern jedoch vom CD-ROM Standard unterscheidet.
Die Technik konnte sich nicht durchsetzen und ist heute auf dem Markt nahezu
bedeutungslos.

Computer Based Training (CBT)

Eine Form des eLearning;
ein computergestütztes
Lehr- oder Trainingsprogramm, das in der Regel als Offline-Anwendung
läuft.

Contentprovider
Im weitesten Sinne alle Anbieter von Inhalten; zumeist im Kontext von digitalen
Inhalten.


Cookies
Engl. = "Kekse"
Cookies sind ASCII-Textinformationen,
die der Browser auf Anweisung eines Webservers
auf der Festplatte des Anwenders speichert und die Informationen zu seinen HTTP-Anfragen
enthält. Der Internet Explorer unterstützt Cookies ab
Version 3.0 und legt Cookiedateien im Verzeichnis "cookies" ab.
Beim Netscape Navigator, der Cookies ab Version 2.0 unterstützt, werden
Cookies in die Datei "cookies.txt" geschrieben. Mit Hilfe
von Cookies können z.B. Nutzerprofile des Anwenders erstellt werden.
Auch lassen sich sogenannten Sessions ("Sitzungen") anlegen, um
z.B. die vom Nutzer eingegebenen Daten zu speichern und anschließend
wieder zuzuordnen und auch um Webseiten zu individualisieren.

(Zu Cookies siehe auch die Spezifikation
von Netscape: HTTP-Cookies. Preliminary Specification, unter:
http://wp.netscape.com/newsref/std/cookie_spec.html
und die Informationen des W3C unter: http://www.w3.org/Security/Faq/wwwsf2.html#CLT-Q10)

CSS
Cascading Style Sheets
(CSS) bestehen aus Regeln, die es ermöglichen, Formatierungen
von strukturierten Dokumenten wie z.B. HTML-Dokumenten vorzunehmen. Sie
werden insbesondere für Layout-Vorgaben der HTML-Seiten
eingesetzt. Mit CSS sind u. a. das Festlegen von Schriftarten,
-farben, -größen, Absatzformatierung oder dem Seitenlayout möglich.


CSV
Comma Separated Values (CSV)
CSV-Dateien
sind ASCII-Datei, die
Tabellendaten enthalten, wobei die Daten der einzelnen Tabellenzellen
durch Kommata getrennt sind ("Komma-separierte Werte"). Das
systemunabhängige Textformat eignet sich z.B. zum Datenaustausch
zwischen Datenbanken oder einer Anwendung (z.B. MS-Excel) und
einer Datenbank.

Dateibetrachter

Ein Programm zur Anzeige von Dateien. Bestimmte Dokumentformate wie z.
B. PDF erfordern einen speziellen
Dateibetrachter (hier: Adobe Acrobat Reader), der die Dateien anzeigt.

Dateipacker
Ein Programm
wie z. B. WinZip, das mehrere Dateien in einer einzelnen Archivdatei zusammenfasst
und dabei die Dateigrößen verkleinert (Komprimierung).
Solche Programme werden oft benutzt, um größere Dateien komfortabel
per E-Mail verschicken zu können.

Datenbank
Unter einer Datenbank versteht man die strukturierte
Speicherung und Verwaltung von nicht redundanten Daten. Der Aufbau einer
Datenbank ist einer Tabelle vergleichbar: Die Zellen entsprechen
den Datenfeldern, die Zeilen den Datensätzen. Ein Datensatz ist
eine Gruppe von inhaltlich zusammengehörigen Datenfeldern.
Ein Beispiel: In einer Adressdatenbank sind die Informationseinheiten "Name", "Straße" und "Ort" in ein
jeweils dafür reserviertes Datenfeld eingetragen. Eine Postadresse
ist ein Datensatz in dieser Datenbank. (Siehe auch relationale Datenbank)

Datenfeld
Die kleinste "Einheit" einer Datenbank,
die Informationen enthält und für die Suche nach diesen Informationen
verwendet werden kann.

Datenpaket
Eine voneinander abgegrenzte und identifizierbare Informationseinheit.

Datensatz
Eine Gruppe von
zusammengehörigen Informationen in einer Datenbank.
Jeder Datensatz ist in Datenfelder
eingeteilt.

DDoS
Distributed Denial of Service
(DDoS)
Nicht-Verfügbarkeit (eines
Dienstes) durch den Angriff mehrere über das Internet ‘verteilter’
Rechner (engl.: "distributed" = "verteilt"). Der Angriff
wird als DDoS-Angriff bezeichnet

DDoS-Angriff
Ein DDoS-Angriff ist eine Kombination verschiedener DoS-Angriffsvarianten,
wobei die angreifenden Rechner über das Internet verteilt (engl. = "distributed")
sind und gleichzeitig angreifen. Die Vielzahl
der DDoS-Angreifer erhöht die Wirksamkeit einer derartigen Attacke, die
auch sehr leistungsfähige Systeme überlasten
kann.

DENIC
Deutschen Network
Information Center (DENIC);
Organisation, die
für die Vergabe und Verwaltung aller Domain-Namen
unter der Top-Level-Domain .de
zuständig ist (www.denic.de).

DHTML
Dynamic Hypertext Markup Language
(DHTML) ist eine nicht standardisierte Erweiterung von HTML,
die auch Elemente aus JavaScript und CSS enthält.
Mit DHTML lassen sich dynamische und interaktive Effekte realisieren
ohne dass ein erneuter Zugriff auf den Webserver erforderlich
ist.


Dialer
(Von engl. "to dial" = "wählen")
Ein Programm,
das sich über
eine ISDN-Karte oder ein Modem selbsttätig
mit dem Internet verbindet und die aktuelle Verbindung zu einem
Internet-Provider ersetzt.

digital
(Von lat. digitus = Finger, Ziffer)
Im Gegensatz zu analogen
Signalen erfolgt die Codierung bei digitalen Signalen in der Abfolge
bestimmter wiederkehrender Zustände (an/aus, 0/1); Rechner arbeiten digital,
d.h. im Rechner sind alle Daten (durch Binärcodierung) digital dargestellt.

Digitale Signatur
Digitale Signaturen
stellen ein spezifisches Autentifizierungsverfahren dar. Über bestimmte Verschlüsselungsverfahren werden digitale
Signaturen umgesetzt, indem der Autor (oder Signierer) ein Dokument mit
seinem "geheimen Schlüssel" `unterschreibt´. Mit Hilfe
eines sogenannten "öffentlichen Schlüssels" kann daraufhin
jeder die Integrität überprüfen. (Siehe hierzu: Asymmetrische
(Verschlüsselungs-) Verfahren
).

Distance
Learning
"Distance" engl. = "Entfernung", "Abstand"
Lernform,
bei der Lernende und Trainer zeitlich
und/oder räumlich voneinander getrennt sind und daher nur mit technischer
Unterstützung über zeitliche und/oder räumliche Distanz hinweg
miteinander kommunizieren können.

DNS
Das Domain Name System (DNS) ist
ein Benennungsschema für die an das Internet angeschlossenen
Rechner.


DNS-Server

Ein DNS-Server (Nameserver) führt eine Tabelle mit registrierten Rechnernamen
und den dazugehörigen IP-Adressen.

DOC
Abk. von "Document". Als
Erweiterung eines Dateinamens kennzeichnet DOC ein
Dokument des Textverarbeitungsprogramms Microsoft Word.


Domain
Domains sind eindeutige Namen von Rechnern im World Wide Web.
Sie werden zentral nach dem "Domain Name System" (DNS)
vergeben. Die Endung einer Domain, z.B. ".de", ".com" ist
die so genannte TLD (TLD).

DoS
Denial of Service (DoS)
Nicht-Verfügbarkeit (eines
Dienstes); das Ziel eines DoS-Angriffs.

DoS-Angriff
DoS-Angriffe
(engl. = "Denial
of Service Attack") verfolgen das Ziel einen Rechner durch massenhafte
Anfragen zu ‘überfluten’. Durch die Überlastung können die
vom Rechner angebotenen Dienste (z.B. das Beantworten von HTTP- oder DNS-Anfragen)
nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung gestellt
werden. Schlimmstenfalls fällt der Dienst aus oder der Rechner stürzt
ab.

Download
Engl. = "Herunterladen".
Vom Download
einer Datei spricht man, wenn ein Benutzer sich die Datei von einem Server im
Netz kopiert, um sie auf seinem persönlichen Computer zu speichern.
Die Übertragung
einer Datei vom Nutzer zum Server bezeichnet man als Upload.

DSL
Digital
Subscriber Line (DSL) bezeichnet ein Verfahren zur digitalen Datenübertragung, bei dem die
Kupferleitungen des vorhandenen Telefonnetzes genutzt werden. Zusätzlich
zu den Telefonsignalen werden weitere Signale aufgespielt, wodurch Internetzugänge
mit hoher Datenübertragungsrate möglich sind.

DSL-Verfahren und Übertragungsgeschwindigkeit: ADSL (Asymetric DSL) und SDSL
(Symetric DSL) ermöglichen Geschwindigkeiten bis etwa 1,5 Mbit pro
Sekunde. HDSL (High Data Rate DSL) bietet 2 Mbit pro Sekunde und VDSL (Very
High Data Rate DSL) bis 50 Mbit pro Sekunde.

DVD
Die Digital Versatile Disc (DVD) ist ein Speichermedium, auf dem Daten
in digitalisierter Form gespeichert werden. Sie wird als Film-, Musik-
und Datenspeicher verwendet. Die DVD ist eine Weiterentwicklung der CD.
Auf einer DVD-ROM (Nurlesespeicher) lassen sich 17 GB Daten speichern.



eBanking

Electronic Banking
Unter dem Begriff eBanking wird
die Abwicklung von Geldtransaktionen
/ Bankgeschäften über elektronische Medien
verstanden, z.B. als Internetbanking über das Medium Internet,
als Online-Banking über einen Online-Dienst.

eBusiness
Electronic Business
Unter dem Begriff eBusiness wird
die Abwicklung von Geschäftsprozessen über elektronische Netze
verstanden, insbesondere über das WWW und E-Mail.
Heutzutage wickeln Unternehmen ganze Geschäftsbereiche elektronisch über
das Internet ab.

eBusiness Manager
Bezeichnung
eines in den letzten Jahren entstandenen Berufsbildes, für
welches die TEIA (http://www.teia.de)
einen webbasierten Ausbildungsgang anbietet. eBusiness Manager
sind in der Lage, eBusiness Konzepte in oder für Unternehmen zu entwickeln,
zu implementieren und zu betreiben. Für ihren Aufgabenbereich sind
eBusiness Manager umfassend ausgebildet und besitzen alle notwendigen
Kenntnisse in den Bereichen Konzeption, Marketing, Gestaltung, Technik und
Recht.


eCommerce
Electronic Commerce

Electronic Commerce ist die elektronische
Unterstützung von Kauf- oder Verkaufsprozessen über elektronische
Netze, insbesondere über das WWW und E-Mail.
Heutzutage werden Güter und Dienstleistungen in großem Umfang
elektronisch über das Internet vertrieben.

eRecruiting
Personalbeschaffung über das Internet.

eShop
Auch Online-Shop;

Ein eShop ist eine Website, auf
der Waren oder Dienstleistungen per Mausklick bestellt werden können.
Oft ist ebenfalls eine Möglichkeit zur digitalen Bezahlung gegeben.

eLearning
Unter dem Begriff
eLearning wird ein über elektronische Medien, genauer
durch Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK-Technologie), ermöglichtes
oder unterstütztes
Lernen verstanden.

Elektronische Form
Form, die gemäß § 126a Bürgerliches
Gesetzbuch (BGB)
in bestimmten Fällen die Schriftform ersetzen
kann. Der Aussteller eines elektronischen Dokuments versieht dieses mittels
einer bestimmten Software mit einer Elektronische Signatur.
Der Empfänger kann dann nachprüfen, ob die
betreffende Erklärung tatsächlich von seinem Vertragspartner
stammt.

Elektronische Signatur
Siehe: Digitale Signatur


E-Mail
Electronic Mail (engl. = "elektronische Post")

Dienst zum briefähnlichen
Informationsaustausch im Internet.
Als ‘E-Mail’ wird ebenfalls die Nachricht selbst bezeichnet. Über E-Mail
können außer Textinformationen auch Bilddateien, Tondateien,
Videos, Datenbankinhalte, Konstruktionszeichnungen, Computerprogramme
verschickt werden (siehe: Attachment).
Für E-Mail werden die Protokolle SMTP und
IMAP (Senden) und POP (Empfangen) genutzt. In einer Mailbox werden
eingehende E-Mails zur Abholung gespeichert.

Emoticon
Kunstwort aus "Emotion" (engl. = "Gefühl")
und Icon (engl. = "Bild"). Emoticons werden mit Hilfe von Satzzeichen
und anderen Tastatureingaben erzeugt und stellen Gesichter in verschiedenen
Stimmungslagen dar. Sie sollen in der schriftlichen Kommunikation Gefühle auszudrücken.

Entpacker
Ein Programm, das von einem Dateipacker erzeugte
Archivdateien wieder in das ursprüngliche Format verwandelt. Dateipacker
arbeiten gewöhnlich
auch als Entpacker.


EuGVVO

"Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit und
die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen"
; am 01. März 2002 in Kraft getretene Verordnung der Europäischen
Gemeinschaft, die für die Bereiche Zivil- und Handelsrecht einheitliche
Zuständigkeitsvorschriften innerhalb der Mitgliedstaaten der Europäischen
Union (mit Ausnahme Dänemarks) schafft .


.EXE

Abk. von Executable
file
Als Erweiterung eines Dateinamens
kennzeichnet .EXE eine Datei, die unter Windiws (DOS) ausgeführt
wird, eine sogenannte auführbare oder Programm-Datei.


Favoriten
Siehe Bookmarks.

Fernabsatzverträge
Verträge über die Lieferung von Waren oder die Erbringung von
Dienstleistungen, die ein Unternehmer und ein Verbraucher unter ausschließlicher
Verwendung von Fernkommunikationsmitteln schließen, z.B. per Telefon,
im Versandhandel oder über
das Internet.


Fileviren

Fileviren sind Viren, die ausführbare
Dateien, zum Beispiel mit der Erweiterung .EXE oder .SCR, befallen.

Firewall
Siehe Personal Firewall.

Formular
Ein Formular ist ein Element einer Webseite,
das Eingabefelder, Buttons u.a. enthält. Eingegebene Informationen
werden in der Regel an den Webserver bzw.
den Betreiber der Website übermittelt.
Formulare werden mit HTML erstellt.


Frames
Engl. "Frame" = "Rahmen", "Gerüst"
Abgegrenzte
Bereiche innerhalb eines Browser-Fensters, in denen
unabhängig voneinander unterschiedliche Webseiten angezeigt werden
können.

FTP
File Transfer Protocol (engl. ="Datei-Übertragungsprotokoll")
FTP
ist ein spezielles Protokoll,
das zur Übertragung von Dateien verwendet wird. FTP
funktioniert nach dem Client/Server-Prinzip und
nutzt TCP/IP zur zuverlässigen
Datenübertragung.

FTP-Client
Ein FTP-Client ist ein Programm, das per FTP die
Verbindung zu einem FTP-Server herstellt
und Daten überträgt (siehe auch: Client/Server-Prinzip).

FTP-Server
Ein
FTP-Server ist ein Rechner, der das Übertragen
von Dateien zum Server (Hinaufladen)
und das Abholen von Dateien (Herunterladen)
per FTP durch einen FTP-Client unterstützt (siehe
auch: Client/Server-Prinzip).


Gateway
Engl. "Gateway" = "Eingangstor"
Ein Gateway ist ein spezieller
Knoten im Internet, der Daten an andere Knoten weiterleitet. Der Gateway
sorgt meist auch für die Umwandlung der Daten in ein für die weitere Übertragung
geeignetes Datenformat.

Gesetz gegen den unlauteren
Wettbewerb (UWG)
Gesetz zur Sicherung eines fairen und lauteren Wettbewerbs.
Das UWG enthällt
u.a. verschiedene Gesetze zum Schutz des Verbrauchers.


GIF

Graphics Interchange Format (GIF)
ist ein Dateiformat für Grafiken.
Neben JPEG und PNG ist
es das gängigste Formate für Bilder im World Wide
Web
.

GnuPG
GNU Privacy
Guard (GnuPG) ist ein Programm zum
Verschlüsseln und Signieren von digitalen Daten und arbeitet unabhängig
von den jeweiligen Datenformaten (E-Mail, Textdateien, Bilddaten,
Sourcecode, Datenbanken, komplette Festplatten usw.). Es entspricht
der im RFC2440
festgelegten OpenPGP-Spezifikation und ist
kompatibel zu PGP 5.x der Firma NAI. GnuPG (Quelle: Free Software
Foundation, Inc.: Das GNU-Handbuch zum Schutze der Privatsphäre,
2000, unter: http://www.gnupg.org/gph/de/manual.pdf,
Abruf: 28.05.2003)
GnuPG steht
unter der GPL Lizenz (General Public License), der heute am häufigsten
verwendete Lizenz für freie Software. Im Gegensatz zu PGP ist
der Quelltext von GnuPG offengelegt.

Grafik
In der Informationstechnologie
Oberbegriff für die Darstellung von
Bildern.

Hacker
Nach dem allgemeinen
Sprachgebrauch sind "Hacker" Personen, die
aus unterschiedlichen Gründen versuchen, unter Umgehung der vorhandenen
Sicherungsmaßnahmen
Zugang zu fremden Computersystemen zu erhalten.

HBCI
Homebanking Computer Interface (HBCI) ist ein Standard der die Transaktionssicherheit
beim eBanking sicherstellen soll.

Helpdesk
auch: Online-Helpdesk
Virtueller Anlaufpunkt
(d.h. z.B. eine WWW-Adresse) für Computernutzer, über
den sie Rat und Unterstützung von Experten zu Hard- und Software und
zum Inhalt spezifischer Programme einholen können.


Hinaufladen
Engl. = "Upload"
Vom Hinaufladen einer Datei spricht man, wenn ein Benutzer eine Datei vom persönlichen
Computer auf einen Server im Netz kopiert.
Die Übertragung einer Datei vom Server zum Nutzer bezeichnet
man als Herunterladen.

Herunterladen
Engl. = "Download"
Vom Herunterladen
einer Datei spricht man, wenn ein Benutzer sich die Datei von
einem Server im Netz
kopiert, um sie auf seinem persönlichen Computer zu
speichern.
Die Übertragung
einer Datei vom Nutzer zum Server bezeichnet man als Hinaufladen.


Hostprovider
Internetprovider, die Webspace
zur Verfügung stellen (engl. "Host" = "Gastgeber").

Hotline
Verbindung (z.B. per Telefon oder Internet) zu Experten, die Computernutzer
möglichst sofort bei Problemen mit Hard- oder Software oder bei inhaltlichen
Fragen zu einzelnen Programmen unterstützen.

HTML
Hypertext Markup
Language (HTML) ist eine plattformunabhängige
Dokumentenbeschreibungssprache. Mit HTML ist es möglich Webseiten
zu gestalten und unterschiedliche Objekte durch Hyperlinks
miteinander zu verknüpfen. Diese HTML-Dokumente werden vom WebBrowser interpretiert
und dargestellt. Seit der Spezifizierung im Jahr 1990 wurde HTML
mehrfach überarbeitet
und erweitert. Derzeit (März
2003) ist die Version 4.01 (http://www.w3.org/TR/html4/) aktuell.

HTTP
Hypertext Transfer
Protocol (HTTP) ist das Protokoll für
ein Übertragen von Daten im World Wide Web.

HTTP-S
Hypertext Transfer
Protocol Secure (siehe HTTP).
HTTPS
baut auf dem SSL-Verschlüsselungsprotokoll
auf.

Hyperlink

Kurzform: engl. "Link" = "Verbindung", die griechische
Vorsilbe "hyper" steht für "übergreifend".
Verbindung
bzw. Verknüpfung
zwischen verschiedenen Ressourcen in einem Netz, z.B. zwischen
Texten, Bildern, Videofilmen u.a. im World Wide Web. Über
das Verfolgen eines Hyperlinks ist die Navigation zu der verknüpften
Ressource möglich.

Hypertext
Ein Text, der über Hyperlinks Verknüpfungen
zu anderen Ressourcen wie Texten, Bildern, Videofilmen o.a. herstellt.


ICANN

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ist eine
nicht-kommerzielle Organisation, die von der US-Regierung u.a. mit
der Aufsicht über das Domain Name System (DNS)
und die Vergabe von IP-Adressen betraut
wurde.


IMAP / IMAP4
Internet Message Access Protocol (IMAP) ist ein Protokoll
zum Zugriff auf Mailserver. Die aktuelle Version
ist IMAP4.


Initiativbewerbung
Eine unaufgeforderte Bewerbung, der keine Stellenausschreibung vorausgeht.
Die Iniative zur Bewerbung geht vom Bewerbenden aus.


Inkasso
Das
Einziehen von fälligen Forderungen.

Inline-Linking
Technisches Verfahren, bei dem bestimmte Elemente (z.B. Texte oder Grafiken)
in eine Webseite eingebunden werden,
die auf einem anderen Server liegen,
als die Webseite selbst. Beim Aufruf der Webseite werden diese
Elemente automatisch geladen (und ggf. ausgeführt), die unterschiedliche Herkunft
der einzelnen Elemente ist für den Nutzer nicht erkennbar.

Interaktivität
Möglichkeit zur Interaktion
zwischen Programm und Computernutzer.
Interaktive Anwendungen animieren
den Nutzer zu aktiven Eingriffen in Programmabläufe z.B. durch die
Aufforderung zur Texteingabe. Die Nutzeraktion wird durch das Programm verarbeitet,
der Nutzer wird somit in die Darstellung und Vermittlung der Inhalte einbezogen.
Interaktivität ist ein Mittel zur Steigerung der Arbeitseffizienz und
trägt zur effektiven Informationsvermittlung, zum Lernerfolg oder zum
Unterhaltungserlebnis bei.

Internet

Ein weltumspannendes Rechner-Netzwerk, dass aus vielen Unter-Netzwerken
besteht, die alle miteinander verbunden sind.

Internetprovider
Ein
Internetprovider, auch: Internet Service Provider (ISP), ermöglicht
Unternehmen, wissenschaftlichen und anderen Institutionen sowie Privatpersonen
den Zugang zum Internet und bietet zudem eine Reihe
von Leistungen an (z.B. Webspace).

invitatio ad offerendum
Die rechtlich unverbindliche Aufforderung an Dritte, ihrerseits ein Vertragsangebot
abzugeben, sie wird z.B. durch das Schalten einer Anzeige oder die Auslage
von Ware im Schaufenster abgegeben.

IP
Das Internet Protocol (IP), das Basisprotokoll
für das Internet, ist
ein verbindungsloses Protokoll zur Paketübermittlung.
Es übernimmt die Weiterleitung (Forwarding) der Datenpakete, führt
dafür die Wegewahl (Routing) durch und kann dabei Pakete zerlegen und
wieder zusammensetzen (Fragmentation/Reassembly). IP ist in RFC 791 definiert.


IP-Adresse
Internetadressen (IP-Adressen) haben
eine Länge
von 32 Bit und werden als Folge von vier Zahlen (0 – 255) geschrieben
(wie etwa 212.184.6.56). Eine Internetadresse bezeichnet den
Anschluss (Schnittstelle, Interface) eines Rechners an ein (physisches)
Netz. Sie ist unterteilt in einen Bezeichner für das Netz, an das der Rechner
angeschlossen ist, und einen eindeutigen Bezeichner für den Rechner
innerhalb dieses Netzes.

IRC
Internet Relay Chat; (engl. "to relay" = "übertragen")

IRC ist ein Internetdienst, der
den Teilnehmern das ‘Plaudern’ ("Chatten") in Echtzeit über
die Tastatureingabe des Rechners ermöglicht.

ISDN
Integrated Services Digital Network (ISDN)
ist ein Standard für digitale Telefonie und Datenübertragung.
Für ISDN können die Anschlussleitungen des herkömmlichen
Telefonnetzes verwendet werden. Die digitale Übertragung sorgt für
bessere Qualität (weniger Rauschen und Knacken), schnelleren Verbindungsaufbau
und höhere Bandbreite für die Datenübertragung.

ISP
Internet Service Provider. Siehe Internetprovider.

Java
Java ist
eine objektorientierte Programmiersprache, die das Arbeiten mit
betriebssystem-unabhängigen
Programmen über ein Netzwerk wie das Internet ermöglicht.
Ein Java-Programm
wird nicht vom Betriebssystem abgearbeitet, sondern von einem speziellen Java-Laufzeitmodul –der "Java Virtual
Machine (JVM)". Bei "klassischen" Programmiersprachen
dagegen muss jedes Programm speziell an das jeweilige Betriebssystem
angepasst werden. Ein Java-Programm arbeitet
auf jedem Betriebssystem, für das eine JVM existiert.

JavaScript
JavaScript ist eine Skriptsprache, die bevorzugt zur Dynamisierung von Webseiten
eingesetzt wird. Sie lässt sich leicht in eine HTML-Seite
einbinden und wird direkt vom Browser interpretiert
und ausgeführt. JavaScript hat nichts mit der
Programmiersprache Java zu tun;
die Namensgleichheit ist lediglich auf Marketinggründe bei der Einführung
zurückzuführen.

JPEG
Joint Photographic Experts Group
(JPEG oder JPG) ist ein Komprimierungsstandard für Bilder. Neben GIF und PNG ist
das JPEG-Format das gängigste Format für Bilder im World Wide Web.

JSP
Java Server
Pages (JSP sind ein technisches Verfahren von Sun zum Zugriff
auf Datenbanken mittels Java/JavaScript).

Kanal

Bezeichnet im kommunikationswissenschaftlichen
Sinn einen technischen oder medialen Kommunikationsweg. Beispiele für Kommunikationskanäle
sind das World Wide Web, Fernsehen,
Radio.

Keyword Advertising
Engl. = "Schlüsselwortwerbung" oder "Schlagwortwerbung"

Spezielle
Werbetaktik im Internet, bei der das Einblenden von Werbebannern
mit der Eingabe bestimmter Begriffe in eine Suchmaschine verknüpft
wird. Beispiel: Die Werbung eines Buchhändlers erscheint immer dann,
wenn ein Nutzer die Suchbegriffe "Buch", "Buchhandlung" oder "Lesen" eingibt.

 
Koaxialkabel
Koaxialkabel bestehen aus
einem Kupferleitungsdraht, um den eine Isolierschicht, ein Außenleiter und eine Außenisolierung angebracht sind. Mit
Koaxialkabel können Rechner im Netzwerk verbunden werden. Sie kommen
z.B. in Ethernets (50 Ohm) oder für Breitbandverteilnetze
(75 Ohm) zum Einsatz.

 

 
Komprimierungsprogramm
Eine Software, die mit Hilfe eines Algorithmus die Grösse einer
Datei reduziert (Komprimierung) und ein sogenanntes Archiv (komprimierte Datei) erstellt. Komprimierungsformate sind
z.B. ZIP, ein weitverbreiteter Komprimierungsstandard für DOS und Windows,
TAR /TAR.GZ, ein UNIX-Archivformat, das auch für PCs erhältlich ist und
SIT, eine Macintosh-Datei, die mit dem Programm StuffIt komprimiert wurde.
Ein weiteres Beispiel f&uumlr ein Komprimierungsprogramm ist WinZip (http://www.winzip.de)

 

Kryptographie
Kryptographie ist
die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Verschlüsselung/Entschlüsselung
von Nachrichten beschäftigt, um diese vor unbefugter Kenntnisnahme
zu schützen.
Als "Verschlüsselung" (auch: "Chiffrierung") wird
die Umwandlung von Daten (’Klartext’) in eine unlesbare Form (’Chiffretext’)
bezeichnet. Über Entschlüsselung (auch: "Dechiffrierung")
wird aus Chiffretext wieder der ursprüngliche Klartext erzeugt. Für
diesen Vorgang werden bestimmte Informationen benötigt, die als "Schlüssel" bezeichnet
werden. Kryptographische Verfahren bilden
die Grundlage für alle Sicherheitsalgorithmen, die im Bereich der Datenkommunikation
(z.B. beim E-Commerce) zum Einsatz kommen. Man unterscheidet "Symmetrische
Verfahren", bei denen zur Ver- bzw. Entschlüsselung jeweils der
gleiche Schlüssel verwendet wird und "Asymmetrische
(Verschlüsselungs)Verfahren
".

 

Leitungsvermittlung
Bei der Leitungsvermittlung werden Daten als kontinuierlicher Datenfluss
zwischen zwei Rechnern übertragen.

Learning
Management System (LMS)
Engl. = "Lernmanagementsystem"
Weitgehend synonym zu "Lernplattform",
bezieht sich jedoch eher auf die für Trainer relevanten
Administrationsfunktionen der Anwendung, die für den Lernenden nicht
unmittelbar sichtbar werden.

Lernpfad
Vorgegebener Weg durch
ein Lernprogramm, auf welchem dem Nutzer alle für effektives
Lernen erforderlichen Informationen und Fähigkeiten zur richtigen Zeit
an der richtigen Stelle vermittelt werden. Lernpfade sollen den Lernerfolg
sichern und Überforderung
der Nutzer verhindern.

Lernplattform
Komplexe Anwendung zur Realisierung und Standardisierung aller Darstellungs-
und Administrationsfunktionen, die in unterschiedlichen eLearning-Programmen
in gleicher Form benötigt werden. Solche Funktionen können sein:
Erfassung und Verwaltung der Lernenden durch den Trainer,
Erstellung und Durchführung von Tests, Navigation, Bedienung des Programms,
Kommunikation etc. Der Begriff ist weitgehend synonym zu "Learning Management System", bezieht sich aber im Unterschied zu diesem
eher auf die für
den Nutzer sichtbare Darstellung der Lernprogramme.

Lesezeichen
Siehe Bookmarks.

Linking in Frames
Bestimmte Art des Einsatzes von Hyperlinks,
bei der das Ziel des Links (z.B. eine Webseite)
in einem Frame des Anbieters aufgerufen
wird. Für den Nutzer ist nicht erkennbar, woher die verknüpften
Inhalte stammen.


Log-In
Die Anmeldung an einem Rechner oder
Netz zumeist über die Eingabe
von Benutzername und Passwort, auch "einloggen" genannt
(siehe: Account).

Mailingliste
Mailinglisten
sind Diskussionsforen, die über einen E-Mail-Verteiler die
Kommunikation der Teilnehmer ermöglichen. Die Listen sind zumeist auf
ein bestimmtes Thema spezialisiert. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung (engl. "anmelden" = "subscribe")
erforderlich.


Mailbox
Engl. = "Briefkasten" (auch "Postfach")
In einer
Mailbox werden eingehende E-Mails
gespeichert und können vom Mailbox-Inhaber über POP3 oder
IMAP verwaltet bzw. abgerufen werden.

Mailserver
Ein Mailserver ist ein Rechner, der E-Mail-Dienste
unterstützt (siehe Client/Server-Prinzip).

Makroviren
Makroviren sind Viren, die in einer Makroprogrammiersprache
geschrieben sind und befallen Dateien, in denen Makros vorkommen, z.B.
Dateien, die mit MS-Office-Anwendungen oder anderen Büroanwendungen
erstellt wurden. Makroviren sind an das Programm und nicht an das Betriebssystem
gebunden und können prinzipiell plattformunabhängig übertragen
werden.

Markengesetz (MarkenG)
Wichtigstes Gesetz zum Schutz von Rechten an Marken und bestimmten anderen
Kennzeichen.


MB
Megabyte (MB); Maßeinheit
für die Größe eines Speichers;

1 Megabyte = 1.024 Kbytes =
1.048.576 Bytes.

Mediendienste
Online-Angebote,
die sich an die Allgemeinheit richten und mittels redaktionell bearbeiteter
Beiträge zur Meinungsbildung beitragen, z.B. die elektronische
Presse oder redaktionell bearbeitete Newsletter.
Je nach Aufmachung können aber z.B. auch Unternehmenspräsentationen
oder private Websites Mediendienste
sein.

Mediendienste-Staaatsvertrag
(MDStV)
Staatsvertrag der deutschen Bundesländer für den Bereich
der Mediendienste;
Zweck des MDStV ist es, in allen Bundesländern einheitliche Rahmenbedingungen
für die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von Mediendiensten
zu schaffen. Der Anwendungsbereich des MDStV umfasst u.a. Regelungen für
Anbieter und Betreiber von Online-Angeboten.

Meta-Suchmaschine
Meta-Suchmaschinen benutzen die abrufbaren Ergebnisse aus Verzeichnissen
(Indizes) mehrerer anderer Suchmaschinen,
um nach Webseiten zu suchen.

Meta-Tags
HTML-Tags
im Quelltext einer Webseite, die sogenannte META-Angaben enthalten.
META-Angaben sind zusätzliche Informationen über ein HTML-Dokument,
die von den Robots der Suchmaschinen und Browsern
ausgewertet werden. Sie werden in der Regel nicht im Browser nicht
dargestellt und sind somit für den eigentlichen Benutzer im Browser
nicht sichtbar. Die Auswertung der META-Angaben hat bei vielen Suchmaschinen
Auswirkungen
auf die Ergebnisliste.


Micropayment
In diesen Bereich werden
Zahlungen eingeordnet, die weniger als 10,- Euro betragen. Derartige
Kleinbeträge fallen z.B. beim Kauf von Nachrichten
oder Musikstücken an, die direkt über das Internet (per Download)
abgerufen werden können.

MIME
Multimedia Internet Mail Extensions (MIME) ist eine Erweiterung des
E-Mail-Standards SMTP, das die Beschränkung von SMTP auf die Übertragung
von reinen ASCII- Textnachrichten beseitigt. Spezifiziert in RFC 1437 (siehe auch: S/MIME).

Modem
Kurzwort aus Modulator/Demodulator. Ein Modem ist
ein externes Zusatzgerät oder eine interne Steckkarte für Computer
und ermöglicht die Verbindung zweier Geräte über das analoge
Telefonnetz.


MP3

Moving Picture Experts Group – Audio Layer 3 (MP3)
Bezeichnung für ein Audio-Format bzw. ein Audiokompressionsverfahren,
das bei einer unhörbaren Verschlechterung der Qualität eine
Datenreduktion um 90% und mehr ermöglicht.

Multimedia
Die Integration von
mindestens drei verschiedenen Medien.

Eine
Multimedia-Software nutzt mehrere Kommunikationskanäle und
Sinne des Menschen (d.h. vor allem Hören und Sehen). Der
Begriff hat sich durchgesetzt, obwohl die verwendeten Elemente wie
Schrift, Grafik,
Videobild und Ton im wissenschaftlichen Sinn sind nicht als
Kommunikations- "Medien" zu bezeichnen sind.

Nachrichtendienst
Ein Nachrichtendienst veröffentlicht bzw. vermarktet Agenturmeldungen
und verschiedene Nachrichtenformate.


Navigation
Vorgang der Steuerung bzw. die Art und Weise, in der sich ein Nutzer
durch ein Computerprogramm oder auf einer Website
bewegt. Dies geschieht üblicherweise entweder per Tastatur oder per
Maus, über Menüs oder durch Anklicken von Buttons.
Als Navigation werden auch die Steuerungselemente (Menüleiste, Button)
auf einer Website bezeichnet.

Netikette
Netikette ist
ein Kunstwort aus "Netzwerk" und "Etikette" (d.i.
gesellschaftliche Umgangsformen und Sitten). Die Netikette bezeichnet
den Verhaltenskodex, der sich für die Kommunikation im Internet herausgebildet
hat. Die Regeln sind nicht verbindlich, Verstöße werden aber
als unhöflich oder sogar als Belästigung empfunden.

News
Engl. = "Neuigkeiten", "Nachrichten"
Im Usenet die
Bezeichnung für das Diskussionsforum einer Newsgroup.

Newsgroup
Engl. "news" = "Neuigkeiten", "Nachrichten"; "group" = "Gruppe"

Eine
Newsgroup ist ein Diskussionsforum im Usenet und vergleichbar
einem schwarzen Brett, über die Teilnehmer ihre Diskussionsbeiträge
(Artikel) verbreiten. Jede Newsgroup hat einen bestimmten Namen
und ist einem spezifischen Themengebiet gewidmet.

Newsletter
Ein Newsletter ist eine E-Mail,
die an eine Gruppe von Abonnenten geschickt wird. Interessenten
müssen
sich anmelden, um in einen Newsletter-Verteiler aufgenommen
zu werden.

Newsreader
Engl. "to read" = "lesen"
Ein Newsreader ist ein
Programm, das die aktive Teilnahme an einer Newsgroup im Usenet ermöglicht.
Mit einem Newsreader kann man News-Artikel
erstellen, versenden und lesen (siehe auch: Newsserver).

Newsserver
Ein Newsserver ist ein spezieller Rechner im Usenet,
der die Newsgroups verwaltet.

offline
Von engl. "line" = "Leitung", "Verbindung"
Ein Rechner ist offline, wenn
er ohne Verbindung zu einem Netz (z.B. dem Internet)
ist. Ggs.: online

online
Von engl. "line" = "Leitung", "Verbindung"
Ein Rechner ist online, wenn er mit einem Netz (z.B. dem Internet)
verbunden ist. Ggs.: offline

Online-Bewerbung
Eine Bewerbung, die nicht auf Papier ausgedruckt und per Post versandt
wird, sondern mit Hilfe des Internets
den Empfänger erreicht.

Online-Dienst
Engl.: Online Service Provider
(OSP)

Eine besondere Art eines ISP,
der seinen Kunden auf einem geschlossenen Rechnerverbund mit zentraler Leitung
umfangreiche Informationsangebote und verschiedene Dienstleistungen wie
Zugang zum Internet und E-Mail anbietet.
Beispiele: T-Online, AOL und CompuServe.

Online-Marketing
Auch Internet-Marketing oder eMarketing;
Die Übertragung des Marketing
auf elektronische Medien insbesondere das Internet sowie die Entwicklung
und der Einsatz neuer Techniken und Strategien, die durch die moderne
Informations- und Kommunikationstechnologie möglich geworden sind (z.B. E-Mail-Marketing, Bannerwerbung).

Online-Shop

Siehe
eShop

Online-Suchanzeige
Ein vom Anwender erzeugter Eintrag in einem Stellenmarkt, der von Firmen
nach geeigneten Bewerbern durchsucht werden kann.

OpenSource
Bezeichnung für "offene Software", die in der Regel kostenlos über
das Internet verfügbar ist. Der Quellcode der Software ist ohne Einschränkungen,
Behinderungen o.ä. (z.B. Lizenzgebühren) allen Interessenten frei
zugänglich ist und darf verändert werden. Für Entwickler
weltweit besteht somit z.B. die Möglichkeit die Software weiterzuentwickeln.
Im Gegensatz dazu ist der Quelltext kommerzieller Software nicht frei zugänglich.

Paketvermittlung
Beim
paketorientierten Datenaustausch (Paketvermittlung) werden Daten als voneinander
abgegrenzte und identifizierbare
Informationseinheiten (Pakete) übertragen.
Diese Form der Kommunikation
ist der Briefpost vergleichbar: jedes Datenpaket (= ein Brief) wird mit den
Adressen von Absender und Empfänger (den Kommunikationspartnern) versehen
und im Internet (= der Post) unabhängig von anderen Paketen (= Briefen)
zwischen denselben zwei Kommunikationspartnern befördert.

PDF
Abk. von Portable Document Format.
Als Erweiterung eines Dateinamens
kennzeichnet PDF ein systemunabhängiges Dateiformat, welches von der
Firma Adobe entwickelt wurde.
PDF kommt als Dokumentenaustauschformat
zum Einsatz, da es das Aussehen des Ursprungsdokuments unter Beibehaltung
der Formatierung, der Grafiken und Schriftarten exakt übernimmt. Das
Anzeigeprogramm für PDF-Dokumente, der Adobe Acrobat Reader
ist im Internet frei verfügbar.

Personal Digital Assistants
Ein Personal Digital Assistant (PDA) ist ein Taschencomputer, mit dem
persönliche Organisationsaufgaben (z.B. Verwaltung von Kalender, Adressen,
Notizen) erledigt werden können (etwa: "persönlicher digitaler
Assistent"). PDAs verfügen in der Regel über Telefon-, Fax-
und Netzwerkfunktionen. PDAs gehören mit z.B. Nootebook, Mobiltelefonen,
zu den sogenannten ‘mobilen Endgeräten’ bzw. ‘Smart Devices’.

Personal Firewall
Engl. "Firewall" ="Brandmauer"
Eine "Personal Firewall" ist ein Programm, das alle Ports auf
einem Arbeitsplatzrechner überwacht und unerwünschte Verbindungen
mit unbekannten Programmen verhindert.

personenbezogene
Daten
Alle Informationen, die man einer bestimmten Person zuordnen
kann und die etwas über diese Person aussagen, z.B. Name, Adresse, Staatsangehörigkeit
oder Beruf.


PGP
Pretty Good Privacy (PGP) ist ein asymmetrisches (Public/Private Key)
Verschlüsselungsprogramm, das 1991 von Philip Zimmerman veröffentlicht
wurde. Im Gegensatz zu GnuPG ist der Quelltext von
PGP nicht offengelegt, das Programm wird kommerziell vertrieben. Das PGP
Message Format ist im RFC 1991 definiert. Als offener Verschlüsselungsstandard ist
im RFC 2440 OpenPGN definiert.

PHP
PHP Hypertext Preprocessor (PHP) ist eine frei verfügbare Skriptsprache, die direkt in HTML eingebunden
werden kann und serverseitig ausgewertet wird. PHP-Skripte ermöglichen
dynamische und interaktive Webangebote und kommen u.a. zum Einsatz, um Datenbanken
anzubinden (z.B. Datenbankeingabe über ein Formular).
Aktuell (Mai 2003) ist die Version PHP 4.

PIN

Die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) ist eine auf Checkkarten
oder beim eBanking verwendete Geheimzahl zur Identifikationsprüfung.


Plug-In
Engl. "to
plug in" = "einstecken", "einstöpseln"

Ein
Plug-In ist ein Zusatzprogramm für Browser,
um die Browserfunktionalität
zu erweitern. Mit einem Plug-In lassen sich z. B. spezielle Multimedia-Dateiformate
anzeigen.

 

PNG
Portable Network Graphics (PNG)
ist ein Dateiformat für Grafiken, das zunehmend für Bilder im World Wide Web eingesetzt wird
(siehe auch: http://www.w3.org/Graphics/PNG/).

POP3
Post Office Protocol, Version 3. Ein Protokoll zum
Verwalten von Postfächern für Rechner, die nicht dauernd mit dem
Internet verbunden sind.


Pop-up

Von engl.: "to pop up" = "auftauchen", " plötzlich
erscheinen"
Ein Pop-up oder Pop-up-Fenster
ist ein Fenster, dass sich plötzlich öffnet, z.B. ein kleines
Browser-Fenster, das eine Werbeeinblendung enthällt.

 

Port
Engl. etwa: "Tor", "Eingang", "Anschluss"
oder "Schnittstelle"
Jeder Rechner, der an ein Netz
angeschlossen ist, hat zahlreiche Ports, die über eine Port-Nummer
identifiziert werden. Über diese Ports können verschiedene Dienste
abgefragt werden, z.B. gehen E-Mails
nach dem SMTP-Protokoll immer
an den Port Nummer 25, Datenpakete nach dem HTTP-Protokoll
an Port Nr. 80 usw.

 

Portal
Auch: Online-Portal, Portal-Site
Ein Portal ist eine Einstiegssite
ins Web, die zielgruppen- oder themenspezifische Informations-
und Unterhaltungsangebote bündelt. Bekannte Portale sind die Sites der Browser-Hersteller
Netscape und Microsoft sowie die Angebote der großen Online-Dienste.

 

Präsenz-Lernen

Lernform, bei der Lernende und Trainer zur
gleichen Zeit am gleichen Ort anwesend sind und miteinander kommunizieren
können.

Print
Engl. = Druck

Prioritätsprinzip
Im Zusammenhang mit der Registrierung von Domain-Namen
der Grundsatz, dass derjenige das Recht an einer Domain erhält,
der sie als erster bei der DENIC für
sich registrieren lässt, das Prioritätsprinzip wird
in anderen Lebensbereichen entsprechend angewandt.


Protokoll
Konventionen und Regeln, die die Art und Weise des Datenaustauschs
zwischen Rechnern festlegen, um eine vollständige und fehlerfreie Datenübertragung
zu gewährleisten.
Ein Beispiel ist das Internet-Protokoll TCP/IP.

Protokollsuite

Eine Gruppe von mit einander verbundenen und aufeinander aufbauenden Protokollen.


Proxy
Ein Rechner, der als Zwischenspeicher für Webseiten
agiert. Zugriffe auf das WWW können über einen Proxy laufen,
um die Verbindung zu beschleunigen. Der Proxy sucht
zunächst in seinem Zwischenspeicher nach den Webseiten und sendet ggf.
die Seite direkt an den Rechner, der auf das Web zugreift. Erst
wenn der Proxy die
Seite nicht oder nur in einer veralteten Version findet, wird ein Zugriff
auf die Orginalressource
ausgeführt.

Ranking
Engl. = "Festlegung einer Rang- bzw. Reihenfolge"

hier: Automatisierte Bewertung von Webseiten in einer Suchmaschine anhand bestimmter Kriterien wie z. B. die Häufigkeit des Suchbegriffes auf
der Seite.

 

Real Media
Ein Verfahren der
Firma Real Networks (www.real.com) zur Echtzeit-Übertragung
von Videodaten.


Recht auf informationelle Selbstbestimmung
Das
Recht auf informationelle Selbstbestimmung leitet sich aus der Menschenwürde
(Art. 1 Absatz 1 Grundgesetz) und der allgemeinen Handlungsfreiheit (Art.
2 Absatz 1 Grundgesetz) ab. Es besagt unter anderem, dass grundsätzlich
jedermann selbst darüber entscheiden kann, ob und zu welchen Zwecken
er personenbezogene Daten preisgibt.

Relationale Datenbank
Eine Datenbank mit
mehreren Datentabellen, deren Datensätze in bestimmten Beziehungen ("Relationen")
untereinander stehen. Ein vereinfachtes Beispiel: In einer Tabelle "Bestellungen" gibt
es für jede Bestellung einen Verweis auf einen Eintrag in der Tabelle "Kunden".

Rollen
Über Rollen werden Zugriffsrechte
auf bestimmte Funktionen (z.B. Dateneingabe, Administration, Verwaltungsaufgaben)
in einem System wie z.B. einem Learning Management System (LMS) zugewiesen. Rollen in einem LMS sind z.B.
Autor, Ausbildungskoordinator, Tutor und Student.


Router

Ein Knoten, der über das Netz ankommende Pakete entgegennimmt und
auf geeignetem Wege zum Empfänger weiterleitet. Ein Router ist dazu
mit mehreren anderen Routern verbunden und kennt die Adressen der von diesen
Routern aus erreichbaren Computer. Fällt eine Übertragungsstrecke
aus, benutzt der Router einen anderen Weg (eine "Umleitung"),
um die Nachricht weiterzubefördern.



RSA
RSA ist ein nach seinen Entwicklern (Rivest, Shamir, Adleman) benanntes
asymmetrischen (Verschlüsselungs-)Verfahren.

RTF
Rich Text Format (RTF) ist ein Austauschformat
für formatierte Textdokumente.

Scanner
Ein Gerät zur Abtastung und Konvertierung von Papiervorlagen
(z. B. Fotos) in Grafikdateien.

Schriftform
In § 126 Bürgerliches Gesetzbuch
(BGB)
geregeltes Formerfordernis; sieht das Gesetz für ein
Rechtsgeschäft die Schriftform vor oder vereinbaren die Parteien
diese, so muss die betreffende Erklärung vom Aussteller eigenhändig
unterzeichnet werden.

Scroll-Maus
Die Scroll-Maus ist eine
spezielle Ausführung der Maus (handgesteuertes
Eingabegerät des Rechners). Bei der Scroll-Maus wird der Bildschrimcursor
bewegt, indem der Nutzer mit einem Finger das Rad dreht, welches in der
Regel zwischen rechter und linker Maustaste angebracht ist. Im Vergleich
zur Standard-Maus, bei welcher der Bildschirmcursor durch Verschieben der
Maus auf einer ebenen Fläche bewegt wird, sind die Bewegungen kleiner,
können schneller und komfortabler durchgeführt
werden.


Server

Siehe Client/Server-Prinzip

 

Serverfarm
Bezeichnung für
eine Gruppe von Servern,
die eine großen Zahl an Websites "hosten" (beherbergen).
Das Nutzen von Serverfarmen bei spezialisierten IT-Dienstleistern erspart
Firmen den Kauf eigener Rechner für Webserver o. ä.


Shopping-Mall
Eine Shopping-Mall ist ein virtuelles Einkaufszentrum. Unter dem Dach einer
gemeinsamen Web-Adresse (Domain)
sind zahlreiche Einzelshops zu erreichen. Häufig stehen shopübergreifende
Suchfunktionen, manchmal auch ein shopübergreifender Warenkorb zur
Verfügung (siehe auch eShop).


Simulation
Bezeichnet auf einem Computer künstlich und möglichst wirklichkeitsgetreu
erzeugte oder dargestellte Situationen, Vorgänge und Bedingungen.

SkyDSL

Internetzugang
mit hoher Datenübertragungsrate via Satellit.


Smiley
Siehe Emoticon.

S/MIME
Secure Multimedia Internet Mail Extensions (S/
MIME) ist eine Erweiterung des MIME-Standards
und ein Verfahren, das die Anwendung von digitalen Signaturen
und Verschlüsselung und somit die sichere E-Mail-Kommunikation
ermöglicht. S/MIME wurde von
der Firma RSA Security im Verbund mit anderen Software-Herstellern
entwickelt (siehe:
http://www.rsasecurity.com/solutions/standards/).

SMTP
Simple Mail Transfer Protocol. Ein Protokoll zum
Senden und Weiterleiten von E-Mail.

Spam
Siehe: Spamming


Spamming
Das massenweise, unaufgeforderte Versenden von unerwünschten
Werbe- E-Mails.

Splitter

Der Splitter ist ein Zusatzgerät, das die analogen Daten der Telefonieanwendungen
(Telefon, Fax u.a.) von den digitalen Daten der Online-Nutzung, die über
die Telefonleitung übertragen werden, trennt. Er wird zwischen Telefonanschluss
und DSL-Modem installiert.


Spyware
Module für Werbeeinblendungen in Shareware- oder Freeware-Programmen,
die Informationen über den Rechner und die Surfgewohnheiten an den
Hersteller oder einen anderen Empfänger
senden.

SQL
Structured Query Language (SQL) ist
eine standardisierte Abfragesprache für Datenbanken. Moderne Datenbanksysteme nutzen SQL komplett für
den Zugriff auf die Daten inkl. Datenverwaltung.


SSL
Secure Socket Layer (SSL)
ist ein Verschlüsselungsprotokoll für
die sichere Übertragung von Daten über Netze, primär über
das Internet. Es gewährleistet die Sicherheit durch die Verschlüsselung
und durch die Überprüfung der Vollständigkeit und Korrektheit
der übertragenen Daten und gilt inzwischen als Quasi-Standard (siehe
auch HTTPS).

Startseite
1. Die Einstiegsseite einer Website.
2. Die Seite,
die nach dem Start des Browsers angezeigt wird.

Suchformular

Eine Formular auf einer Webseite,
dass eine Suchabfrage (siehe Abfrage)
ermöglicht.

Suchkatalog
Ein Suchkatalog ist ein durchsuchbares Verzeichnis von Hyperlinks,
die in einer nach hierarchischen Kategorien geordneten Struktur vorliegen.
Der Datenbestand wird redaktionell zusammengestellt.


Suchmaschine
Eine Suchmaschine bietet eine abfragebasierte Suche in Millionen von Webseiten
aus dem World Wide Web, die in
einer Datenbank gespeichert sind.
Der Datenbestand wird automatisch (durch spezielle Software) zusammengestellt
und strukturiert.

Synchrones
Lernen

Lernform, bei der Lernende und Trainer zur
gleichen Zeit online sind und auf
denselben Lerninhalt (Kurs) zugreifen. Synchrones Lernen ist nur über
vernetzte Rechner (z.B. über das Internet)
möglich.

SWF

Showave-Flash (SWF) ist ein von Macromedia
entwickeltes Dateiformat, das es z.B. möglich macht, Sound, Grafik
und Animationen in Webseiten
zu integrieren. Zur Erstellung sind die Macromedia-Programme Director bzw.
Flash erforderlich. Das Abspielen erfolgt durch ein Plug-In des
Browsers oder in einem spezifischen Player.


Tag
Bezeichnung für die von spitzen Klammern umschlossenen HTML-Schlüsselworte
in Webseiten. Beispiel: <h1> ist das Tag für eine Überschrift.

TAN
Eine Transaktionsnummer (TAN) ist eine beim Homebanking
(siehe ebanking) eingesetzte
Geheimzahl, die bei jeder Transaktion (z.B. bei einer Überweisung)
mit übergeben wird.


TCP

Das Transmission Control Protocol (TCP) ist ein Transportprotokoll,
das mit Paketvermittlung arbeitet.
Jedes Datenpaket erhält einen
zusätzlichen Datenkopf mit Ziel- und Absenderadresse sowie weiteren
Angaben.

TCP/IP

"Transmission Control Protocol / Internet Protocol". Standard
zur Übertragung von Daten im Internet. TCP legt
fest, wie Nachrichten in Pakete zerlegt werden und am Ziel wieder
zur Originalnachricht zusammengesetzt werden können. IP wird
benötigt, um die Pakete so zu adressieren, dass sie über diverse
Knoten oder auch Netzwerke mit verschiedensten Übertragungsstandards
ihren Weg (ihre Route) finden.

 

Teledienste
Elektronische
Informations- und Kommunikationsdienste, die für eine
individuelle Nutzung bestimmt sind und keiner redaktionellen Bearbeitung
unterliegen, z.B. ebanking, Datenbankabrufe
(Börse, Wetter, Verkehr) oder automatische Fahrplanauskünfte.

Teledienstedatenschutzgesetz
(TDDSG)

Gesetz, das besondere datenschutzrechtliche Bestimmungen für den
Bereich der Teledienste enthält.

 

Teledienstegesetz (TDG)
Wichtigstes Gesetz
für den Bereich der Teledienste; Zweck des TDG
ist es, einheitliche wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen für
die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von Telediensten zu schaffen.

Telnet
"Telnet" (Remote
Terminal Emulation) ist eines der ältesten Internet-Prozeßprotokolle;
Der Dienst macht es möglich, sich auf entfernten
Rechnern einzuloggen und dann dort so wie auf dem eigenen zu
arbeiten. Dabei werden Bildschirminhalt des entfernten Rechners
und Tatstatur-Eingaben übertragen.

Textform
In § 126b Bürgerliches
Gesetzbuch (BGB)
geregeltes Formerfordernis. Ist durch Gesetz oder Parteivereinbarung
Textform vorgeschrieben, muss die betreffende Erklärung so abgegeben
werden, dass sie dauerhaft in Schriftzeichen wiedergegeben werden
kann, z.B. schriftlich, per Fax oder auch per E-Mail.

Top
Level Domain (TLD)

Die TLD bezeichnet die höchste Ebene eines Domain-Namens
und ist in einem URL die jeweils am weitesten rechts geschriebene Komponente,
z.B. ".de", ".com" und ".org".
Die Anzahl der Top Level Domains ist begrenzt, die vergebenen Namen
werden von der ‘Internet Corporation for Assigned Names and Numbers’
(ICANN)
verwaltet.


Trainer
Engl. "to train" = "ausbilden"
Der Begriff beschreibt in der beruflichen Weiterbildung und im eLearning-Kontext
die oft in einer Person vereinigten Funktionen eines Lehrers, Ausbilders
und Betreuers.

Trojaner
Trojaner sind Schadprogramme,
die als Nutzprogramme getarnt auf dem "infizierten" Rechner
spezifische Daten sammeln, wie z.B. Kennwörter oder Kreditkartennummern
(siehe auch: Viren).


TV-Kabel

Das TV-Kabel ist nach einigen
Umbauten zum Internetzugang mit hoher Datenübertragungsrate nutzbar.

UDP
Das User Datagram
Protocol (UDP) arbeitet mit Paketvermittlung.
Es garantiert weder, dass diese Pakete ankommen, noch dass sie in
der richtigen Reihenfolge ankommen.

 

Unix
Ein Betriebssystem. Es ist in der
Standardausstattung multiuserfähig,
d.h. ermöglicht Mehrbenutzerbetrieb, und multitaskingfähig, d.h.
erlaubt die gleichzeitige Bearbeitung mehrer Programme. Das Betriebssystem
enthält die Software für den Zugriff auf das Internet. Unix existiert
in vielen, zum Teil kostenlosen Varianten. Bekannte Unixe sind
System V Release 4.2 (SVR4.2) und das 4.3BSD der Berkeley Systems Distribution,
sowie HP-UX
und Sun SOLARIS. UNIX
liegt auch dem Apple-Betriebssystem Mac OS X zugrunde. Für
PC existieren die Freeware-Versionen 386BSD und Linux. Zu allen
Unixen ist die Grafikerweiterung X-Window mit Gnome oder KDE als Benutzeroberfläche
kostenlos erhältlich.

Upload
Engl. = "Hinaufladen"
Vom Upload einer Datei spricht
man, wenn ein Benutzer eine Datei vom persönlichen Computer auf einen Server im
Netz kopiert. Die Übertragung einer Datei vom Server zum Nutzer
bezeichnet man als Download.

 

Urhebergesetz (UrhG)
Wichtigstes Gesetz zum Schutz der Rechte von Urhebern an ihren Werken.

Urheberpersönlichkeitsrecht
Recht
des Urhebers, die Urheberschaft an seinem Werk für sich in Anspruch
zu nehmen und in seiner geistigen und persönlichen Beziehung zu seinem
Werk geschützt zu werden. Ausprägungen des Urheberpersönlichkeitsrechts
sind das Veröffentlichungsrecht (§ 12 Urhebergesetz), das Recht
auf Anerkennung der Urheberschaft (§ 13 Urhebergesetz) und das Recht,
Entstellungen des Werkes zu verbieten ( § 14
Urhebergesetz).


URI
Uniform Resource Identifiier. Ein URI
ist die weltweit eindeutige Adresse für eine Datei oder ein andere
Ressource im Internet (siehe
auch "URL").

URL

Uniform Resource Locator (URL)
Ein URL ist die weltweit eindeutige Adresse für eine Datei oder ein
andere Ressource im Internet (siehe auch "URI").


USB

Der Universal
Serial Bus (USB) ist eine serielle
Schnittstelle (Anschluss) für Peripheriegeräte,
die es ermöglicht, Tastatur, Maus, Drucker etc. am Rechner
anzuschließen, ohne verschiedene Standards, Zusatzkarten
o.a. berücksichtigen zu müssen. Bis zu 127 Geräte
können angeschlossen werden. USB 2.0 unterstützt
eine Datentransferrate von 480 MBit/s (zu aktuellen Entwicklungen
siehe auch: http://www.usb.org).


Usenet

Abk. für engl. "Users
Network" = "Netzwerk der Anwender/für Benutzer"
Das Usenet ist ein weltweites
Informations- und Diskussionssystem, das aus unzähligen Newsservern
besteht, die die Artikel der Newsgroups
verteilen (siehe auch News). Das
Usenet ist unabhängig vom Internet entstanden,
wird aber heute weitgehend über das Internet betrieben.

 

.VBS
Dateiendung eines Programmskripts, das mit
der Skriptsprache VBScript, oder kurz VBS erstellt wurde. VBS ist
eine von der Programmiersprache Visual
Basic abgeleitete Skriptsprache. VBS-Skripte werden vom Internet
Explorer interpretiert und ausgeführt.


Verteiler
Hier: Verteilerliste für
E-Mail

Ein/e Verteiler(liste) ist eine
Zusammenstellung von E-Mailadressen und ermöglicht das Senden einer
Nachricht an eine Gruppe von Empfängern.

 

Verwertungsrechte
Der
Urheber eines Werkes hat das ausschließliche Recht, sein Werk
zu verwerten, also insbesondere wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen.
Zu den Verwertungsrechten zählen z.B. das Recht zur Vervielfältigung,
Verbreitung und Ausstellung des Werkes, sowie das Recht, das Werk öffentlich
wiederzugeben, etwa im Rahmen von Vorträgen oder Aufführungen.

Video
Von "videre" lat. = "sehen", "betrachten"
Steht in der Informationstechnologie
für bewegte Realbilder, d.h. Filme oder Filmsequenzen, die realistisch
wirkendes Bewegtbild darstellen.

 

Videokonferenz
Audiovisuelle Kommunikation über Breitband-Netze
oder Satellit zwischen Gesprächspartnern an verschiedenen Orten. Parallel
besteht die Möglichkeit zur Übermittlung von Texten, Grafiken
u.a. Daten.

Virus / Viren

Viren (Computer-Viren) sind
Schadprogramme, die auf einem Rechner zu Fehlfunktionen führen können. Ein Rechner ist "infiziert", wenn ein
Virus in Programme oder Dateien eingedrungen ist bzw. sich "angehängt" hat.
Computer-Viren können sich z.T. sehr schnell "vermehren" und
andere Rechner und Systeme "befallen" (siehe
auch Trojaner und Würmer).


Virtual classroom
Engl. = "virtueller Klassenraum"

Virtueller
Klassenraum
Mit technischen Mitteln auf einer webbasierten Lernplattform möglichst
vollständig nachgebildete Lernsituation in einem Klassenzimmer. Virtuelle
Klassenräume bieten Funktionen zur Informationsvermittlung, zur Recherche
und zur synchronen Kommunikation mit anderen Lernenden und Trainern.
Damit werden typische Möglichkeiten und Verhaltensweisen des klassischen
Schulunterrichts wie Schreiben in ein persönliches Heft oder an eine
für alle sichtbare Tafel, Lesen und Abheften von Unterlagen, Anfertigen
und Austauschen von Notizen, Stellen und sofortiges Beantworten
von Fragen, Unterhaltung mit anderen Lernenden, Informationsbeschaffung
in einer Bibliothek
usw. auch beim WebLearning ermöglicht.


Warenkorb
Ein Warenkorb
ist ein Element eines Online-Shops, das dem Käufer ermöglicht Waren zu sammeln und die gewünschten
Produkte anschließend zu bestellen. Technisch gesehen handelt es
sich dabei um eine temporäre Datenbank-Tabelle.

Web
Based

Engl. = "netzbasiert"
Bezeichnet alle Anwendungen, die
auf der Technologie des World Wide Web basieren.

 

Web Based Training (WBT)
Eine Form des eLearning; auf der
Technologie des World Wide Web basierendes
Lehr- oder Trainingsprogramm (siehe auch WebLearning).

WebBugs
WebBugs sind 1×1 Pixel große unsichtbare Grafiken, die für
einen Besucher nicht erkennbar zumeist in der Ecke einer Webseite
positioniert werden. Sie senden Informationen (z.B. die IP-Adresse, Uhrzeit
des Besuchs, aufgerufenen URL) an den Server der Firma, die den WebBug
platziert hat. WebBugs werden von Online-Shops, Magazinen u.a. zum Sammeln
von Nutzerdaten eingesetzt. Die Informationsgesellschaft zur Feststellung
der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW)(http://www.ivwonline.de)
nutzt dieses Verfahren ebenfalls für die Reichweitenmessung von
Online-Werbeträgern.

WebLearning
Lernform oder –programme,
die die Technologie des World Wide Web zur Übertragung
und Darstellung nutzen. Weitgehend synonym zu Web Based Training.

Webseite
Eine Webseite ist ein HTML-Dokument.
Mehrere zusammengehörige Webseiten bilden eine Website.

Webserver
Webserver stellen die notwendigen Dienste für die Kommunikation
im WWW bereit. Sie bearbeiten die Datenanfragen durch
einen Webclient (siehe Client/Server-Prinzip)
und liefern die angeforderten Daten. Als Webserver werden dabei häufig
sowohl der physische Server (Hardware) als auch das Webserver-Programm
(Software) bezeichnet.

Website

Eine Website wird von einer Gruppe
untereinander durch Links verknüpfter Webseiten
gebildet.


Webspace

Speicherplatz für Websites,
der z.B. von Internetprovidern
zur Verfügung gestellt wird.

World Wide
Web (WWW)
Engl. = "weltweites Netz
(Gewebe)"

Das WWW, W3 oder auch Web, ist einer
der am häufigsten verwendeten Dienste im Internet. Es ist
ein weltweites, interaktives Informationssystem und Unterhaltungsmedium,
das aus einem Netz von Ressourcen (Textdokumente, Bilder, Videofilme usw.)
besteht.

Wurm / Würmer
Würmer sind Schadprogramme,
die sich sehr schnell verbreiten, indem sie sich in E-Mails
oder Firmennetzen weiter verschicken (siehe auch: Trojaner).

XML
Extensible Markup Language
(XML) ist eine Sprache zur logischen Dokumentauszeichnung; Das XML-Format
ist als einfaches, universales
Format für den Austausch strukturierter Informationen konzipiert. Das
ursprüngliche und wichtigste Anwendungsgebiet von XML ist das World
Wide Web ( WWW).

 

Das kleine Lexikon zum Thema Internet stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs TEIA-Internet-Führerschein der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

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