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Webdesign-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema Webdesign stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Adobe GoLive der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Animation
Bewegte Darstellung von Bildern und/oder Text auf einer Seite.

Anker
Sprungmarke innerhalb einer HTML-Seite, zu der ein Link gesetzt werden kann. Der dem Anker zugewiesene Text erscheint dann an oberster Stelle im Browser. Ein Link kann auch zu einem Anker auf einer anderen Seite verweisen.

Auflösung
Anzahl der Bildpunkte, die der Anwender auf seinem Bildschirm darstellen kann, angegeben in den Dimensionen Breite x Höhe. Im PC-Bereich haben sich verschiedene Auflösungsstufen etabliert, die wie folgt bezeichnet werden:

Bezeichnung Auflösung
VGA 640 x 480
SVGA 800 x 600
XGA 1024 x 768
SXGA 1280 x 1024
SXGA+ 1400 x 1050 und ähnliches
UXGA 1600 x 1200
WUXGA 1920 x 1200

Body
Bereich einer HTML-Datei, in dem der eigentliche Text und die anderen sichtbaren Elemente untergebracht sind.

Browser
Programm, mit dem die zu einer Website gehörenden Seiten
dargestellt werden. Moderne Browser unterstützen dabei sowohl das

HTML-Format als auch Erweiterungen wie Frames, JavaScript oder
Dynamic HTML. Die meisten Browser können
aber auch normale Text- und Grafikdateien in den im Web üblichen Formaten anzeigen.

CGI
Abkürzung für Common Gateway Interface. Möglichkeit,
Programme oder Skripte im Web bereitzustellen, die über URLs (z. B. aus
Links in HTML-Dateien) aufgerufen werden. Sie erzeugen selbst
HTML-Code und senden ihn an den Web-Browser. Die Programme werden aber
nicht wie z. B. bei Javascript durch den Browser des Anwenders auf
dessen Computer, sondern auf dem Server
ausgeführt, auf dem die Seiten gespeichert werden. Die
CGI-Schnittstelle muss dazu von der Web-Server-Software unterstützt werden.

CSS
Abkürzung für Cascading Style Sheet, eine Sprache zur
Beschreibung von Stil-Informationen in HTML-Dokumenten.
Mit CSS kann man Stil-Informationen wie Farben, Schriften und Layout
für eine ganze Website festlegen, ohne diese Festlegungen in jeder
HTML-Datei wiederholen zu müssen.
CSS bietet darüber hinaus eine feinere Kontrolle über diese
Darstellungseigenschaften als die früher üblichen HTML-Elemente dafür.

Diagramm (Konstruktionsdiagramm)

Rasterfläche zur übersichtlichen Gliederung und Gestaltung von Websites.

Download
Übertragung von Dateien von einem externen Computer (z. B. FTP- oder Web-Server) über das Internet auf den eigenen Computer.

Dynamic HTML (DHTML)
Erweiterung des klassischen HTML um Elemente, die
auf der Seite automatisch oder durch Einwirkung des Anwenders Bewegung
oder Interaktion einbringen. DHTML wird durch verschiedene JavaScript-Elemente realisiert. DHTML-Seiten
funktionieren im Allgemeinen nur auf neueren Browsern (z. B. Internet Explorer ab
V. 5.x und Netscape Navigator ab V. 6.x). Sie können auf
speziellen Browsern z. B. in mobilen Geräten wie PDAs nicht immer dargestellt werden.

Entity
Umschreibung für Sonderzeichen im HTML-Quelltext. Entities sind erforderlich, da viele
Browser Umlaute und Sonderzeichen sonst nicht darstellen können
oder als besonderen HTML-Ausdruck missverstehen würden. Entity-Verweise werden immer durch
ein kaufmännisches Und (&) eingeleitet und durch ein Semikolon
beendet. Sie können Umschreibungen enthalten (z. B. ©
für das Copyright-Zeichen ©) oder ein Doppelkreuz (#) gefolgt
von einer Zahlenfolge, die das
entsprechende Sonderzeichen aus dem Zeichensatz direkt
adressiert (z. B. — für den Gedankenstrich —). Im
letzteren Fall verwendet HTML den “Unicode”, eine internationale
Vereinbarung über den Zeichencode, in dem jedem Buchstabe und
jedem Zeichen (auch Sonderzeichen) eine bestimmte Zahl zugeordnet
sind.

Flash
Multimedia-Dateien, die mit Macromedia Flash oder einem dazu kompatiblen Programm erstellt wurden. Zur Anzeige muss der Browser entweder selbst Flash darstellen können, oder ein entsprechendes Plug-In installiert haben.

Formular

Bereich auf einer HTML-Seite, in dem Eingaben des
Anwenders erfasst und zur Auswertung z. B. an ein CGI-Script weitergeleitet werden können.

Frames
Aufteilung einer Webseite in verschiedene Bereiche, die auch Frameset
genannt wird. In die Bereiche werden unterschiedliche Inhalte geladen,
die in separaten HTML-Dateien gespeichert
sind. Frames werden seit Mitte der
1990er Jahre durch alle wichtigen Browser
unterstützt. Sie können allerdings auf speziellen Browsern z. B. in mobilen Geräten wie PDAs nicht immer dargestellt werden.

FTP
Abkürzung für File Transfer Protocol. Protokoll für die Übertragung von Dateien auf einen Server. FTP übernimmt dabei die Umsetzung der üblichen Dateioperationen (Kopieren, Löschen, Umbenennen etc.) vom logischen (Angabe der Domain) auf den tatsächlichen physikalischen Ort des Servers und der Website. Der über FTP angesprochene Server wird auch FTP-Server genannt.

Head
Bereich einer HTML-Datei, in dem allgemeine Informationen und HTML-Elemente für die gesamte Seite untergebracht sind.

HTML
Abkürzung für HyperText
Markup Language, eine
Auszeichnungssprache, die zur Darstellung von Inhalten in Browsern
dient. HTML-Seiten können auf Datenträgern (wie CDs) oder auf
über das Internet erreichbaren Servern gespeichert sein. Mit HTML kann
man durch Tags Elemente wie Überschriften, Textabsätze, Listen und Tabellen generieren. Im Text oder in Grafiken können anklickbare Verweise (Links) auf beliebige andere Web-Seiten oder Datenquellen im Internet integriert werden. Formulare lassen sich in den Text integrieren und durch entsprechende Skripte auswerten. HTML bietet außerdem Schnittstellen für Erweiterungen wie CSS (Stylesheets) oder JavaScript an, mit deren Hilfe Sie HTML-Elemente nach Wunsch gestalten und formatieren oder Interaktion mit dem Anwender realisieren können.

Hyperlink
siehe Link

Inspektor
Fenster in GoLive, in dem die näheren Parameter zu einem Element bestimmt werden.

JavaScript
Programmiersprache, um auf einer HTML-Seite bestimmte Effekte
hervorzurufen. Javascript wird heute von allen wichtigen Browsern unterstützt. Damit JavaScript auf einer Seite funktioniert, muss der Anwender die Interpretation durch den Browser aktiviert haben. Manche Anwender deaktivieren JavaScript, weil sie Angst davor haben, dass Webseiten mit zerstörerischem Skript-Code auf dem eigenen Rechner Schaden anrichten.

Keyframes
Eckpunkte innerhalb einer DHTML-Animation, an denen sich innerhalb der Zeitachse bestimmte Eigenschaften ändern.

Konstruktionsdiagramm
siehe Diagramm

Link (auch Hyperlink)

Verweis aus einer HTML-Datei. Ein Link kann auf
einen Anker innerhalb derselben Webseite, eine andere Webseite, aber
auch auf eine Textdatei oder eine Grafik zeigen oder mit entsprechendem URL (mailto:) dafür sorgen, dass das E-Mail-Programm gestartet wird, um eine neue Mail zu senden.

Meta-Element
Anweisungen und Angaben für Web-Server, Web-Browser und
automatische Suchprogramme im Internet (”Robots”) im Kopfbereich einer
HTML-Datei. Das können Angaben rund um den Inhalt der Datei sein,
aber auch Ergänzungen zu den Informationen der HTTP-Ebene, beispielsweise zur automatischen Weiterleitung des Web-Browsers zu einer anderen Adresse.

MIME
Abkürzung für “Multimedia Internet Mail Extension”. Typisierung von Multimedia-Dateien für die eindeutige Identifizierung der Art, ursprünglich für den Versand von Dateien per E-Mail eingeführt.

Multimedia
Bezeichnung für Dateien und Elemente mit bewegten oder stillstehenden Bildern und Klängen.

Palette

Fenster in GoLive, in dem Elemente zur Gestaltung bereitgehalten werden.

Palindrom
Wechselseitiges Abspielen einer Animation oder eines Quicktime-Films von vorne nach hinten und zurück. Sonderform der Wiederholungsfunktion.

Pflichtenheft
Verzeichnis der Anforderungen, die eine Website nach Fertigstellung erfüllen muss. Hier werden Inhalte und äußere Gestaltungsmerkmale der Seiten sowie weitere Eigenschaften so genau wie möglich erfasst. Das Pflichtenheft ist die Grundlage für den Webdesigner und sollte bei gewerblicher Gestaltung auf jeden Fall fester Bestandteil des Vertrages sein.

Plug-In
Externe Programmerweiterung, um einer Applikation bestimmte Eigenschaften nachträglich hinzuzufügen, z. B. einem Browser die Darstellung bestimmter Multimedia-Dateien.

Point-and-shoot
Einbindung von Elementen einer Website durch das Ziehen eines @-Symbols auf das jeweilige Element.

Provider
Firma, die bestimmte Dienste zur Verfügung stellt, wie z. B. Server, auf denen Anwender Ihre Website speichern können.

Quellcode
Textform einer HTML-Datei, in der die
Auszeichnungen wie Tags und

Entity-Verweise sichtbar sind.

Quicktime
Format für Video-Dateien, ursprünglich von der Firma Apple eingeführt. Wird auch von GoLive für die Erstellung von Filmen verwendet.

Schleife
Wiederholungsfunktion für DHTML-Animationen und Quicktime-Filme.

Schweberahmen
Platzierungshilfe für die punktgenaue Anordnung von statischen oder animierten Elementen auf einer Webseite.

Selektor
Bezeichnung für den Teil einer CSS-Regel, mit
dem ausgewählt wird, auf welche HTML-Elemente später die
Stil-Eigenschaften angewendet werden sollen.

Server
Computer in einem Netz, der bestimmte Dienstleistungen für dieses Netz
erbringt. Im World Wide Web (WWW) insbesondere ein Computer, auf dem die Website eines Anwenders gespeichert und für
den Abruf über das Internet bereitgehalten (gehostet) wird (Web-Server).

Sitemap
Strukturübersicht einer Website, meist auf einer extra Seite innerhalb einer Site untergebracht, um dem Anwender die Navigation zu erleichtern.

Skript
Allgemeine Bezeichnung für ein Programm, das dazu dient, ein
anderes Programm zu steuern; im WWW meist ein kleines Programm, das
mit einer Webseite ausgeliefert wird, um den
Browser zu steuern und
z. B. DHTML-Funktionen zu realisieren.

Tabelle
Element aus Spalten und Zeilen, kann auf HTML-Seiten auch zur Seitengestaltung verwendet werden.

Tag
Markierung in HTML. Tags stehen in
spitzen Klammern, damit der Browser sie als Anfang oder Ende eines
HTML-Elements identifizieren kann. Die meisten Tags kommen im Paar:
Ein Start-Tag und ein Ende-Tag, bei denen der Name des Elements mit
vorangestelltem Schrägstrich in spitzen Klammern gesetzt wird, um
das Ende des Elements (und damit das Ende des durch den Start-Tag
eingeleiteten Effekts wie z. B. Fettschrift) zu markieren.

Upload
Übertragung von Dateien vom eigenen auf einen externen Computer (z. B. FTP-Server) über das Internet.

URL

Abkürzung für engl. Uniform Resource Locator.
Komplette Angabe eines Verweises auf eine Web-Ressource,
einschließlich vorangestellter Angabe eines URL-Schema (also meist
eingeleitet durch http://).

WebDAV

Abkürzung für Web Distributed Authoring and Versioning. Erweiterung des HTTP-Protokolls, so dass mehrere Anwender an einer Website sicher in einer Arbeitsgruppenumgebung arbeiten können. Durch bestimmte Funktionen kann gewährleistet werden, dass z. B. keine Dokumente irrtümlicherweise gelöscht bzw. überschrieben werden oder Aktualisierungen verloren gehen. Nähere Informationen gibt es im Internet unter http://www.webdav.org.

Webseite
Bezeichnung für eine einzelne HTML-Seite.

Web-Server
siehe Server

Websichere Farbe
Farbton für die Website, der auch bei einer Einstellung der Grafikkarte auf 256 Farben klar aussieht und keine scheckige Darstellung ergibt.

Website
Kompletter Webauftritt einer Firma, Organisation oder einzelnen Person. Im Gegensatz zur akustisch ähnlich klingenden Webseite sind hiermit nicht nur eine, sondern sämtliche zugehörigen HTML-Dateien, aber auch sonstigen Inhalte wie Grafiken, Multimediadateien, externe Bibliotheken, Skriptdateien etc. gemeint.

Website-Papierkorb
Temporärer Speicherbereich einer Website, in dem von GoLive gelöschte Dateien gespeichert werden. Das erlaubt dem Anwender, die Löschung eventuell rückgängig zu machen.

Zeitachse
Lineares Koordinatensystem für die zeitliche Abfolge von stehenden oder bewegten Bildern, Texten, Klangdateien und anderen Elementen. Eine Zeitachse wird in GoLive für die Animation über DHTML oder für die Erstellung von Quicktime-Filmen verwendet.

Das kleine Lexikon zum Thema Webdesign stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Adobe GoLive der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

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