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Windows-XP-Lexikon

Das kleine Lexikon zum Thema Windows-XP stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Windows-XP der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Die Informationstechnologie und natürlich auch Windows
XP
ist angefüllt von einer Vielzahl technischer Begriffe und
Spezialwörtern, die in der Regel auch noch abgekürzt sind. Die
gebräuchlichsten Fachausdrücke und Abkürzungen werden im folgenden
Abschnitt vorgestellt.

Abgesicherter Modus

Dies ist ein spezieller Modus von Windows
XP
, in dem nur ein Minimum an Treibern (Systemdienste,
Grafik und Bildschirm, Tastatur und Maus sowie Speicher) geladen
werden. So lassen sich Konfigurationsprobleme und andere
Schwierigkeiten leichter beheben. Um in diesen Modus zu gelangen,
drücken Sie unmittelbar nach dem Start die Taste F8. Sie erhalten dann
ein Menü, aus dem Sie Windows XP entweder
mit oder ohne Netzwerkunterstützung starten oder nur zur
Eingabeaufforderung gelangen.

Aktive X

Dies ist eine Softwaretechnologie von Microsoft, durch die
kleine Komponenten sowohl auf einer Webseite als auch in Anwendungen
und Dokumenten eingesetzt werden können. Dies soll eine Alternative zu
Java-Applikationen sein. Aktive X-Elemente bestehen
aus mehreren Elementen. Aktive X ist Bestandteil des Betriebssystems
und unter Sicherheitsaspekten nicht unbedenklich.

Autoplay

Eigenschaft einer CD-ROM, nach dem Einlegen in das Laufwerk
automatisch zu starten.

Baud

Anzahl der Frequenzwechsel pro Sekunde bei der Datenübertragung
auf einer analogen Leitung

Bios

Abkürzung für Basic Input Output System. In
einem ROM-Baustein auf der PC-Hauptplatine untergebrachter Baustein,
der für die direkte Ansteuerung der Hardware vor dem Start des
Betriebssystems zuständig ist.

Bps

Abkürzung für Bits pro Sekunde. Damit wird die
Übertragungsgeschwindigkeit eines Modems angegeben.

Browsen

Anderer Ausdruck für das Anwählen einer Webseite im Internet und
das Weiterspringen per Hyperlink

Cache

Teil des Arbeitsspeicher oder der Festplatte, in dem häufig
benötigte Daten zwischengespeichert werden. Dies erhöht die
Zugriffsgeschwindigkeit bei erneutem Abrufen.

Channels

Andere Darstellungsform einer Webseite. Microsoft versuchte mit
dem Internet-Explorer 4 die Channels als neuen Desktopbestandteil zu
etablieren, dies gelang aber nicht und wurde wieder
fallengelassen.

Client

Ein Client ist ein PC in einem Netzwerk, der die Dienste eines
Servers in Anspruch nimmt.

Cps

Abkürzung für Charakters pro Sekunde. Misst
die Übertragungsgeschwindigkeit eines Modems.

Datei- und Druckerfreigabe

Damit wird ein PC in die Lage versetzt, Ressourcen wie Ordner
oder Drucker für andere PCs freizugeben, die im Netzwerk verbunden
sind.

DDE

Abkürzung für Dynamic Data Exchange. Damit
können zwei Windowsprogramme während der Programmausführung Daten und
Befehle austauschen.

Desktop

Bezeichnung für den
Windows-Bildschirm, auf dem Verknüpfungen
zur Programmen und Ordnern angelegt sind.

DirectX

Bezeichnung für eine Multimediaschnittstelle, die für
Grafikausgabe, Sound und Ansteuerung von Spielgeräten wie Joysticks
zuständig ist. Mit Windows XP wird die
Version 7 ausgeliefert.

DLL

Abkürzung für Dynamic Link Library,
dynamische Laufzeitbibliothek, die erst während der Ausführung eines
Programms geladen werden.

DMA

Direct Memory Access, Art eines
Speicherzugriffs zum Datenaustausch von Peripheriegeräten unter
Umgehung des Prozessors

Domäne

Adresse, unter der jemand im Internet erreichbar ist. Dies ist
auch eine Bezeichnung für eine Benutzer- und Gruppenkonfiguration in
einem lokalen Netzwerk.

Download

Holen einer Datei aus dem Internet. Dies wird danach in der
Regel auf der lokalen Festplatte gespeichert.

Dpi

Abkürzung für Dots per Inch. Maßeinheit,
die die Anzahl von Punkten pro Zoll angibt.

Drag & Drop

Manchmal auch Ziehen und Ablegen genannt. Dies ist eine Tätigkeit auf der
Windows-Oberfläche, bei der ein Objekt mit
gedrückter linker oder rechter Maustaste an eine andere Stelle des
Bildschirms verschoben wird.

DVD

Neuer Standard für CD-ROMs mit einer Kapazität bis zu 17 GByte. Eine CD-ROM hat
eine Kapazität von 660 MByte.

E-commerce

Abkürzung für electronic commerce. Vertrieb
von Waren oder Dienstleistungen über das Internet.

E-Mail

Abkürzung für electronic mail. Diese
elektronischen Nachrichten werden im lokalen Netzwerk oder über das
Internet versandt. Zur Bearbeitung von E-Mails ist ein E-Mail-Programm
wie beispielsweise Outlook erforderlich.

EFS

Abkürzung für encrypting file system. Dies
ist die Bezeichnung für die Verschlüsselung von Dateien auf einer
NTFS-Festplatte.

Ethernet

Art der Verbindung zwischen Rechnern in einem lokalen Netzwerk
mit Hilfe von Kabeln.

Explorer

Bestandteil der Oberfläche von Windows
XP
. Er dient der Darstellung von Ordner und zeigt die
Hierarchie der Ordner auf einem Datenträger an.

Fat

Abkürzung für File allocation table. Dies ist die Bezeichnung
eines Dateisystems, das bereits 1981 für MS-DOS 1 eingeführt wurde. Es
wurde mit Windows 95b/98 zu FAT
32 überarbeitet, um große Festplatten verwenden zu können.
Windows XP kann damit umgehen. Das
eigentliche Dateisystem von Windows XP ist
aber NTFS .

Font

Andere Bezeichnung für Schriftart

Freigegeben

Anderen Benutzern Zugriff auf Ressourcen wie Drucker oder
Laufwerke und Ordner in einem Netzwerk gestatten.

GUI

Abkürzung für Graphical User Interface.
Dies ist die (sinngemäße) englische Bezeichnung für
Benutzeroberfläche.

Herunterfahren

Ein Windows XP-PC darf nicht einfach
ausgeschaltet werden, sondern muss heruntergefahren werden. Damit
werden alle offenen Dateien geschlossen.

HomePage

Erste Webseite eines Anbieters

HTML

Abkürzung für Hypertext Markup Language.
Dies ist eine Sprache, die das Aussehen und den Inhalt eines Dokuments
festlegt. HTML ist standardisiert und damit unabhängig vom
Betriebssystem.

http

Abkürzung für Hyper Text Transmission
Protocol
. Es ist für die Übertragung der Webseiten
zuständig. Sie müssen sich in der Regel nicht darum kümmern, sondern
lediglich den http: der Webadresse voranstellen, damit der Web-Browser
erkennt, dass für die Übertragung das Protokoll verwendet werden
soll.

Internet

Weltweites Netzwerk, das zuerst in den USA zu wissenschaftlichen
Zwecken betrieben wurde. Zugang zum Internet erhält man über ein Modem
oder ISDN mit Hilfe eines Internet-Service-Providers. Sie müssen sich
also zunächst bei einem Provider einwählen, der dann die Verbindung zu
anderen Providern ermöglicht.

Internet-Account

Berechtigung zum Zugang zum Internet. Dazu gehören in der Regel
ein Benutzername und ein Kennwort.

Internet Explorer

Programm von Microsoft, das bei Windows
XP
in das Betriebssystem integriert ist und das Browsen
durch das Internet ermöglicht.

Internet-Service Provider

Unternehmen, das einen Zugang zum Internet bietet.

Interrupt

Signal, das von einer Steckkarte ausgelöst wird, um dem
Prozessor anzuzeigen, dass ein bestimmtes Ereignis geschehen ist. Der
Prozessor unterbricht seine augenblickliche Tätigkeit und führt die
zum Interrupt gehörenden Routine aus. Auf einem PC stehen maximal 16
Interrupts für Erweiterungskarten zur Verfügung.

Intranet

Netz von Rechnern für eine geschlossene Anwendergruppe,
beispielsweise in einer Firma.

IP-Adresse

Eindeutige Adresse eines Geräts, das in ein mit TCP/IP
arbeitendes Netzwerk eingebunden ist.

IPX

Internet Packet Exchange. Protokoll einer
Netzwerkverbindung der Firma Novell.

ISDN

Abkürzung für Integrated Services Digital
Network
. Digitales Netzwerk, das alle Sprach- und
Datendienste integriert.

Java

Name einer Programmiersprache von Sun, die sich von der Sprache
C++ ableitet. Mit Java kann man sogenannte Applets erstellen. Dies
sind aktive Komponenten, die in eine Web-Seite integriert werden und
die dafür sorgen, dass eine Web-Seite Eingaben entgegennehmen
kann.

Kennwort

Passwort, das für die lokale Anmeldung an einem
Windows XP-PC benötigt wird. Ohne Kennwort
kann das Betriebssystem nicht gestartet werden.

Kontextmenü

Menü, das über die rechte Maustaste geöffnet wird. Der Inhalt
hängt vom Typ des Objekts ab, auf das geklickt wird.

LAN

Abkürzung für Local Area Network. Damit ist
ein lokales Netzwerk gemeint, in dem mehrere Rechner miteinander
verbunden sind und gemeinsam auf Laufwerke, Ordner oder Drucker
zugreifen.

Modem

Kunstwort als Abkürzung für
Modulator/Demodulator. Damit ist gemeint, dass
die digitalen Signale des Computers in analoge Töne (Pfeiftöne) zur
Übertragung durch das analoge Telefonnetz umgewandelt werden.

MPEG

Abkürzung für Motion Picture Experts Group.
Dies ist ein Komprimierungswerkzeug für bewegte Bilder, die sonst sehr
viel Speicherplatz benötigen würden.

Multitasking

Fähigkeit eines Betriebssystem, mehrere Tasks (=Aufgaben)
gleichzeitig ausführen zu können.

NetBEUI

Netzwerkprotokoll zum Datenaustausch zwischen Rechnern mit
unterschiedlichen Betriebssystemen

Newsgroup

Teil des Internets, in dem Diskussionen zu allen möglichen
Themen stattfinden.

NTFS

Dateisystem für Festplatten zur Verwendung mit
Windows XP.

OLE

Abkürzung für Object linking and embedding. Ole ist fester
Bestandteil von Windows XP und regelt den
Dateiaustausch zwischen einzelnen Programmen.

PC-Card

Bussystem für (scheckkartengroße) Steckkarten, das vorwiegend in
Notebooks eingesetzt wird.

PCI

Abkürzung für Peripheral Component
Interconnect
. Dies ist das Standard-Bussystem für
Erweiterungssteckkarten. Vorläufer war das ISA-System.

Plug & Play

Technische Spezifikation, die sicherstellt, dass eine
Erweiterungskarte vom Betriebs­system erkannt wird und ohne
Anpassungen arbeiten kann.

POP3

Abkürzung für Post Office Protocol version
3
. Dies ist ein Verfahren, um E-Mails über das Internet
abzurufen.

Protokoll

Sammlung von Regeln zum Austausch von Informationen im
Netzwerk

SCSI

Abkürzung für Small Computer System
Interface
. Dies ist ein Standard zum Anschluss von
Erweiterungsgeräten wie Festplatten oder Scannern.

Server

Computer, der seine Informationen für andere Rechner zur
Verfügung stellt.

Service-Pack

Sammlung von Programmergänzungen, mit denen Fehler in den
Programmen behoben werden.

Surfen

Umgangssprachlicher Ausdruck für das “Besuchen” des
Internet

TCP/IP

Abkürzung für Transmission Control Protocol/Internet
Protocol
. Dies ist eine Sammlung von Protokollen, die
sowohl im Internet als auch in lokalen Netzen eingesetzt
werden.

Terminator

Abschlusswiderstand in einem Netzwerk oder einer SCSI-Kette an
beiden Enden.

URL

Abkürzung für Uniform Resource Locator.
Dies ist die “Telefonnummer” im Internet. http:/www.microsoft.com ist
die bekannteste URL. Im Gegensatz zum Telefonnetz handelt es sich bei
der URL um einen Namen.

USB

Abkürzung für Universal Serial BUS. Dies
ein zukunftsweisendes Anschlusssystem für PCs. Es lassen sich bis zu
127 Geräte anschließen.

Verknüpfung

Eine Verknüpfung zeigt auf ein Objekt von Windows
XP
, wie beispielsweise einen Ordner und ist nichts
anderes als ein Platzhalter dafür.

WDM

Abkürzung für Windows Driver Model.
Bezeichnung für ein Modell von Treiberprogrammen für
Windows XP.

Web-Browser

Programm, das den Inhalt einer Website anzeigt. In
Windows XP ist der Internet Explorer
integriert. Alternativ dazu gibt es den Netscape Communicator.

Das kleine Lexikon zum Thema Windows-XP stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs Windows-XP der TEIA AG – Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

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